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| Papageien bilden eine relativ geschlossene Vogelordnung mit nur einer Familie: die Psittacidae.
Die meisten Arten leben in tropischen Wäldern. Zum Großteil verbringen sie die meiste Zeit auf Bäumen. Allerdings gibt es auch zwei Papageienarten, die ausschließlich auf dem Boden leben: die Erd- und Nachtsittiche Australiens.
Der Papageienschnabel ist vielseitig einsetzbar: Ob zum Aufknacken von Nüssen und Samen, als Greifwerkzeug oder zur Gefiederpflege - der stark gekrümmte Schnabel wird für alles benutzt.
Papageien besitzen eine große manuelle Geschicklichkeit, die von keiner anderen Vogelgruppe übertroffen wird. So kommt bei ihnen, wie beim Menschen, Links - und Rechtshändigkeit vor.
Die meisten Papageien leben monogam, d.h. Männchen und Weibchen bilden lebenslange Partnerschaften. Die Paare sind ständig zusammen und festigen ihre Beziehungen durch gegenseitiges Füttern und Gefiederpflege.
Mit wenigen Ausnahmen übernimmt das Weibchen das Bebrüten der Eier. In dieser Zeit wird es vom Männchen mit Nahrung versorgt.
Die größte Gefahr für die Papageien geht heute von der unkontrollierten Zerstörung der tropischen und subtropischen Wälder aus. Besonders seltene Arten werden außerdem durch die entsprechende Nachfrage für den Tierhandel bedroht, da sie nicht gezüchtet, sondern aus den verschiedenen Ländern geschmuggelt und illegal verkauft werden.

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