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| Gedanken |
| David Rattenpisse |
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| Group: Moderator Level: best moderator Posts: 134 Joined: 7/30/2006 IP-Address: saved ![]() | Hier könnt ihr allgemeine Gedanken,Gefühle und Utopien aufschreiben. Schliesslich verbindet uns doch untereinander mehr als die coolnesbezogenen Mainstream-Kinder
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| 9/17/2006 8:47:30 PM | ![]() | |
| David Rattenpisse |
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| Group: Moderator Level: best moderator Posts: 134 Joined: 7/30/2006 IP-Address: saved ![]() | Hier ein Gästebucheintrag von Hasy den ich gern festhalten würde: 17.09.2006 15:46 hasi ein normales leben kann man in dieser gesellschaft doch nicht mehr führen, ich hab nen beruf gelernt, gehe seit über 20 jahren arbeiten, hab fam. u. kinder. Und? der staat pisst dich an wo er nur kann, deine knochen sind kaputt weil heutzutage einer die arbeit von drei leuten machen muß, kommst nur noch zum schlafen nach hause und du kriegst später nicht mal rente, ich hab schon lange keine lust mehr es bringt nichts ein leben zu führen so wie andere meinen etwas draus machen zu müssen, wichtig ist es glücklich zu sein, wenn du nicht mehr du selbst sein kannst und dich nur an anderen orientierst und denkst es genau so machen zu müssen, setzt du dich unter druck und wirst irgendwann krank und bist mit mitte 50 garantiert nicht mehr in der lage etwas vom leben zu haben, mein opa ist 93 geworden und hat nie getan was er nicht wollte als ich in diesem alter war, war rumhängen und saufen genauso angesagt, man hatte aber noch eine zukunft, auch wenn die vorgeschrieben war. das hat einem irgendwie immer noch eine gewisse sicherheit vermittelt, heutzutage hast du schon verloren wenn du arm geboren wurdest und deine eltern keine beziehungen zu leuten haben die dir eine zukunft geben können. aber gerade die musik ist es die seit jahrhunderten träume, ängste und sorgen der menschen ausdrücken, jede kultur auf ihre weise, auch eben punks, ich find es schön das die jungs noch musik machen, andere sind nicht mal dazu fähig
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| 9/17/2006 8:48:30 PM | ![]() | |
| Janiboy |
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| Group: User Level: good user Posts: 22 Joined: 9/28/2006 IP-Address: saved ![]() | Die Wahrheit ist eine Lüge! Sichtlich frustriert hocke ich in meiner roten Rostgurke und befinde mich rasender Weise auf dem sich durch die hüglige Landschaft fräsenden Heimweg. Aus den kleinen Boxen dröhnt in voller Lautstärke The Annoyed. Angepisst gröle ich lauthals jede Zeile des Refrains mit – „Alles Lüge, alles Lüge, alles Lüge, alles nur Heuchelei!“. Haargenau diese Gedanken schießen mir immer wieder aufs Neue durch den Irobesetzten Schädel. Mit jeder Stunde, die verrinnt, jedem Tag, der vergeht, jeder weiteren Kerze auf meiner nicht vorhandenen Geburtstagstorte, die es imaginär auszublasen gilt, schlägt mir der Presslufthammer der Realität immer öfter und vor allem immer härter in die wehrlose Visage. Je mehr Lenze ich zu zählen habe, desto kritischer setze ich mich mit meiner Umwelt und vor allem mit den mich umgebenden Mitmenschen auseinander. Da ich logischer Weise mit mir selbst am meisten Zeit verbringe, führt dies unumgehbar natürlich auch dazu, dass ich auch mit meiner Wenigkeit ordentlich ins Gericht gehe, so dass ich mir gelegentlich am liebsten hemmungslos die Fresse polieren würde – Selbstbestrafung für widersprüchliches, inkonsequentes oder einfach nur saudämliches Verhalten meinerseits sozusagen! Ich hinterfrage, zweifle an, reflektiere, überdenke und komme immer stärker zu dem Entschluss, dass der Großteil, der mich umgibt, einzig und allein eine große Lüge darstellt. Nichts als hintergrundlose Fassade, angeblich ach so große Worte und Taten, die wie ein lauer Furz im Tornado des Alltags verpuffen und dennoch als höchste Werte und Normen aller Gesellschaftsschichten angepriesen werden. Ihr werdet euch jetzt sicher kopfschüttelnd fragen, warum es satte 21 Jahre gedauert hat, bis jemand wie euer lieber Schreiberling endlich einmal rafft, dass unsereins auch diese verschissen hässliche rosarote Brille abnehmen kann, die den Blick zur grauen Realität versperrt. Ich denke, dass mir schon seit einigen Jährchen bewusst sein dürfte, dass unsereins als denkender Mensch – obendrein auch noch ein Punker – hier lediglich Bürger dritter Klasse ist, der als vogelfrei gilt und auf dessen Wünschen, Träumen, Hoffnungen und Individualität alles und jeder nach Belieben herumtrampeln kann. Wie schon viel zu oft in meinem Leben eingetreten, durfte ich besagte und euch sicher ebenfalls bekannte Tatsache wieder einmal deutlich zu spüren bekommen, womit wir wieder den Bogen zu meiner Einleitung geschlossen hätten. Ich befand mich also des Nachmittags stinksauer auf der Heimfahrt von einem meiner Schultage am städtischen Gymnasium in Mittweida. Mittweida ist übrigens ein mehr als langweiliges Dreckskaff in der Nähe meiner fucking Heimatstadt Frankenberg, an dessen Schlaumeierfabrik euer Jan ein 3-wöchiges Praktikum im Rahmen seines Lehramtstudienganges absolvieren musste. Und auch wenn sich – rein oberflächlich betrachtet – zumindest anfänglich der Großteil der Schulleitung und des Lehrerkollegiums mir gegenüber recht freundlich aufgespielt haben, so war das eher distanziert-skeptische Verhalten einiger „Kollegen“ nicht zu übersehen und die intolerant-dummen Kommentare seitens diverser Proll-Schüler nicht zu überhören. Tja, ein fremder Typ mit der Frisur und den Klamotten ist wohl so einigen in dieser Branche ein schmerzhafter Dorn im Auge. Die Kommentare der Schüler wurden gekonnt ignoriert, da ich mittlerweile kläglich eingesehen habe, dass gewisse Menschen einfach nur grottendämlich in ihrer Matschrübe sind und auch mit noch so großen rednerischen Fähigkeiten oder schlagkräftigen Argumenten nicht mehr Toleranz einzutrichtern ist. Diese Flachpfeifen werden wohl bis an ihr jämmerliches Lebensende Gefangene ihrer Schwarz-Weiß-Schubladen-Sammlung bleiben. Tja, Beileid spendiere ich an dieser Stelle jedoch nicht – fuck you! Gegenüber den Lehrern, an deren Blicken ich schon zu spüren bekommen durfte, dass sie mich für einen Hort brandschatzend-mordender Chaos-Anarchie hielten, habe ich es kurzerhand vorgezogen, selbige aus meinem Kommunikationskreis fristlos zu verbannen. Schließlich muss ich niemandem in den Arsch kriechen, die sich von vorneherein schon für etwas besseres halten! Folglich hatte ich mich meist erstklassig abgeschottet – wenn wir einmal von den coolen Kids der Klasse 5b absehen, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, weil sie mich für einen Tokio-Hotel-Fan hielten – und durfte mich selbst unterhalten, wobei ich mich dementsprechend natürlich in bester Gesellschaft befand, hähä... Jedenfalls trug es sich an einem Mittwoch zu, dass mein recht netter Mentor in der Pause mit der Aufforderung auf mich zukam, ich solle mich umgehend bei der Schulleitung melden. Wer von euch schon einmal eine Schule von innen gesehen hat, dürfte ja wissen, dass diese frohe Kunde nichts Gutes für den Betreffenden bedeuten kann. Auf dem langen Weg zum Zimmer der Schulchefs habe ich mir also phantasievoll ausgemalt, was ich wohl verbrochen haben könnte. Da ich mich – wie soeben erwähnt – eher zurückhaltend benommen habe, fiel der Groschen recht fix – wir waren wieder einmal erneut bei dem Punkt angelangt, über den sich bis jetzt so gut wie alle Menschen mehr oder weniger ausgelassen haben, die mich vom Sehen her, nicht aber meine Persönlichkeit kannten. Es würde wieder einmal mehr um mein äußeres Erscheinungsbild gehen – gähn, kann jemand mal bitte den langweiligen Film wechseln... Wieder einmal die gleichen leeren, langweiligen Phrasen, die eben nur wie Gülle aus einem überlaufenden Abfluss aus einem neuen Maul der Lebensweisheit und Autorität hervorquillen. Also wuchs meine inbrünstige Vorfreude auch eine weitere Belehrungsstunde, die doch keine Früchte tragen würde, von Sekunde zu Sekunde. In der Höhle des zahnlosen Löwen wartete bereits ein griesgrämig dreinblickender alter Sack, der – ohne mich mit auch nur einer Silbe zu grüßen – streng auf den ihm gegenüberstehenden Stuhl verwies. Als pflanzte ich artig meinen sexy Knackarsch auf besagte Sitzmöglichkeit und harrte der Dinge, die nun wie ein Gewitter über mich hereinbrechen würden. Innerhalb der nächsten Minuten wurde mir unmissverständlich ins Gesicht gesagt, was wohl einem Großteil der an dieser Bildungseinrichtung umherirrenden Flachpfeifen schon lange auf den Lippen brannte, aber leider immer nur dann ausgesprochen wurde, wenn von mir wieder einmal jede Spur fehlte. Jedenfalls würde ich mich mit meinem Kleidungsstil vor den Schülern lächerlich machen und somit gehörig die Moral des Lehrerkollegiums untergraben. Yeah, ich wollte schon immer einmal etwas untergraben und zum Einsturz bringen... Die Schulleitung könne mir zwar nicht vorschreiben, wie ich mich denn bitteschön zu kleiden hätte, aber wer nicht suppendämlich zwischen den Lauschern ist, konnte zwischen den Zeilen dieser oberklugen Lebensweisheiten sehr deutlich entnehmen, dass Leute mit meinem äußeren Erscheinungsbild hier in keinster Weise erwünscht sind – und das schon gar nicht als angehender Pauker! Nachdem unser Wachmann für optisch korrekte Kleidung einen Schlussstrich unter seiner Predigt gezogen hatte, trottete ich genervt zurück in die Klasse und überlegte mir mein weiteres Vorgehen. Wenn ich mich nicht nach den belehrenden Worten der Schulleitung richte, muss ich mich allein mit Hilfe meiner Fuck-you-all-Attitüde die verbleibende Zeit durchbeißen, was anstrengend ist und viele Nerven raubt. Füge ich mich dem vorhandenen Schulklima könnte ich mich wohl in den nächsten Tagen nicht mehr im Spiegel anschauen, ohne mit einem ziemlich beschissenen Gefühl im Magen kämpfen zu müssen. Wenn ich heute nachgebe, biegen diese angepassten Besserwisser wahrscheinlich so lange an mir herum, bis ich irgendwann einmal durchbreche. Ich würde nach und nach meinen mir so mühsam aufgebauten Charakter verlieren und in absehbarer Zeit ein kleines Rädchen in der großen grauen Masse sein. (Ok, wahrscheinlich bin ich schon so ein winziges Zahnrad, aber dafür doch hoffentlich ein sehr rostiges, welches sauber polierten und gut gefetteten Zahn zur Last fällt, hähä...) Getreu dem Motto „Viel Feind, viel Ehr!“ pfiff ich einfach auf mein von vorneherein verkorkstes Ansehen innerhalb dieser Schule und machte genau das, was ich in einem neuen Umfeld am besten kann – ungewollt für äußerst viel Trouble sorgen, ohne dafür auch nur einen Finger krumm zu machen. Ich muss keine Schülerinnen begrabschen, keine Schüler verprügeln, die Scheiße im Schulklo nicht herunterspülen oder mich mit einer Flasche Pfeffi vor den Augen des Direktors vergnügen, ja ich muss mir nicht einmal die Haare stylen – ich kleide mich einfach nur wie jeden Tag und schon ist die Kacke in der Kleinstadt ordentlich am Dampfen! Also trällerte ich fortlaufend den Song „Pass dich an“ von Toxoplasma in Gedanken vor mich hin, während ich auch in der verbleibenden Zeit viele böse Blicke und höchst intelligente Kommentare sammelte. Naja, was soll`s – diese Clowns müssen noch etliche Jahre in ihrer kleinbürgerlichen Hinterweltlerignoranz vergammeln, während ich mich nach geschlagenen 3 Wochen ganz gesittet wieder verpissen durfte – juhu! Im Nachhinein habe ich mir allerdings doch noch etwas den Kopf über das Vorgefallene zerbrochen. Zu Zeiten, als ich noch in den viel zu warmen Klassenzimmern des Frankenberger Gymnasiums vor mich dahinschmorte, wurde uns immer wieder eingetrichtert, dass wir mündige Bürger seien, die vor Selbstbewusstsein nur so strotzen und sogar selbstständig denken und handeln können, um ihren alleinigen Weg aufrecht beschreiten zu können. Nun liegt dieser Umstand erst wenige Jährchen zurück und ich glaube kaum, dass sich der Unterrichtsinhalt im Gymnasium in Mittweida von dem in Frankenberg so arg unterscheiden dürfte. Sicher heucheln die Lehrer an dieser Schule ähnlich geartete Lügen daher. Tja, alle quatschen wie der reinste Wasserfall von selbstbestimmter Freiheit und dümpeln ihr ganzes Leben in ihrem Alltagstrott vor sich dahin – schon lange tot, nur zu faul, um umzufallen! Tja, die Handvoll durchgeknallter Chaoten, die diese Worte verinnerlich | |
| 9/30/2006 11:33:57 AM | ![]() | |
| Manu Libertad |
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| Group: User Level: Posts: 8 Joined: 10/3/2006 IP-Address: saved ![]() | hui bei euch geht's ja ab... hab noch keine ähnlichen erfahrungen gemacht aber wer weiß was einen noch so erwartet (bin selber lehramt), vor allem wenn man jetzt die aufkommenden berufsverbotsprozesse anschaut *grmpf* auf jeden fall gefällt mir dein schreibstil wie du die ganze problematik verarbeitest, mach ma weiter so und ich hab hier nen kleinen songtext der vielleicht zu dem thema passt... WERTE UND NORMEN ich weiß ihr hasst mich alle denn ich hab euch provoziert hier wird jeder plattgemacht der nicht alles akzpetiert keine art von andersdenken wird hier toleriert jede abweichung wird mit hass quittiert ihr seid alle ausgeburten geistiger armseligkeit mit hirnverbrannten regeln gegen die eigene lächerlichkeit mit pauken und trompeten gegen jede menschlichkeit es stinkt hier schon zum himmel vor lauter verlogenheit ref. eure werte sind nur rechtfertigung für noch mehr grausamkeit und ihr schlagt zu sobald man von eurer norm abweicht die einsicht tut weh doch der mensch ist von natur aus dumm und gehts im zu gut bringt er sich gegenseitig um wo materieller reichtum ist, da wächst auch heuchelei die konsequenz ist arroganz die zum himmel schreit jeder mitleid weicht der gier und verlogenheit wär das nicht so schlimm tätet ihr mir fast schon leid doch tut mir den gefallen mischt euch nicht in mein leben ein je mehr ihr mir verbietet desto lauter werd ich schreien... ja...so oder so ähnlich...
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| 10/3/2006 12:16:12 PM | ![]() | |
| Janiboy |
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| Group: User Level: good user Posts: 22 Joined: 9/28/2006 IP-Address: saved ![]() | Ups, das war ja nur die Hälfte vom Text - hier der Rest: ...die diese Worte verinnerlichen, in die beschissene Realität übertragen und sich wenigstens einige Freiräume zu schaffen, um das Leben so gut es geht, genießen zu können, die auf Ignoranz, Egoismus und Anpassung ein gehöriges Häufchen setzen, werden überall und immerzu fleißig von denen schikaniert, diskriminiert und ausgegrenzt, die stets so große Reden über Freiheit schwingen. Ist das nicht ein extremer Widerspruch? Für den Großteil der hier lebenden Vertreter des Stumpfsinns anscheinend nicht. Freiheit ist für diese Trottel nur so lange eine ganz feine Angelegenheit und auch nur insofern akzeptabel, wie selbige in gewissen Bahnen verläuft. So hast du z.B. die Freiheit, aus Protest in regelmäßigen Abständen dein (Haken)Kreuzchen bei der NPD zu machen, bei Aldi massenhaft Produkte aus Kinderarbeitslagern zu Discounterpreisen zu kaufen oder sich in Tschechien von der billigen Straßennutte wieder einmal ordentlich den Schwanz lutschen zu lassen, da die Wände in der Plattenbauwohnung zu dünn sind, um jemals den Geschlechtsakt vollziehen zu können, ohne dass sich sämtliche Nachbarn gehörig einen von der Palme wedeln. Ist das nicht toll? Sollte aber jemand von euch auf die absurde Idee kommen, diese ach so tollen Grenzen der Freiheit unserer Spießbürgerdemokratie auch nur mit der kleinen Zehe zu überschreiten, indem der- oder diejenige sich kritisch äußert, andere Lebensformen anstrebt oder sich schlicht und einfach nur anders kleidet, so ist besagtes Persönchen sofort nicht mehr gesellschaftsfähig und wird im schlimmsten Fall laut §129a zu einer terroristischen Vereinigung erklärt. Aus, Ende, Basta, Game over, gehe nicht über Los und ziehe keine 2000 Mark ein – du bist draußen! Dankeschön, vielen lieben Dank – ich verspüre keinerlei Ambitionen, mit euch Haufen verlogener Versager mein Bierchen zu schlürfen geschweige denn mich mit euch zu unterhalten. Ein weiteres Beispiel ist der hoch gepriesene Antifaschismus in diesem Land, in dem die NPD ungestört in Landtage einziehen kann und obendrein auch noch saftige Fördergelder vom Staat einheimst, um in Sachen Propagandamaterial ja nicht auf dem Schlauch zu stehen – prima, ganz große klasse! Als deutscher Bürger musst du allerdings förmlich Antifaschist sein, schließlich war der Bombenterror der Alliierten ja ganz, ganz schlimm. Ach ja, und mit den Konzentrationslagern war ja auch irgendwie noch was... Während es kurz nach dem Mauerfall fast schon zum guten Ton gehörte, ein Kerzchen durch die Gegend spazieren zu tragen, reichen heute ein paar nicht ernst gemeinte, ausgelutschte Phrasen oder ein mit Sicherheitsnadeln befestigter Gegen Nazis-Aufnäher, der immer dann entfernt werden kann, wenn potentielle Gefahr droht. Das sind die Grenzen der Freiheit des Antifaschismus. Wer jedoch mit dem Gedanken spielt, unseren braunen Kameraden auch einmal nonverbal die Meinung zu geigen, Naziplakate abzureißen oder Demos zu besuchen, um Naziaufmärsche gezielt zu stoppen und sich dabei nicht die Zeit mit Gaffen oder Bratwurstessen zu vertreiben, überschreitet unsere heiß geliebten Freiheitsgrenzen wieder einmal. Das sind alles ganz schreckliche Terroristen, denen mit Hilfe der Staatsmacht ordentlich auf die Finger geklopft werden muss – Pfefferspray, Knüppel, Wasserwerfer, Kabelbinder, Tränengas, berittene Bullenstaffeln, das ganze Programm sozusagen! Bei all der selbstverherrlichenden Heuchelei und Lüge in diesem Land weiß ich langsam nicht mehr, ob ich lachen oder weinen soll! Geschissen auf Volk und Vaterland – ich bin garantiert nicht Deutschland! | |
| 10/6/2006 7:22:23 PM | ![]() | |
| Janiboy |
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| Group: User Level: good user Posts: 22 Joined: 9/28/2006 IP-Address: saved ![]() | Der Artikel erscheint übrigens in meinem Fanzine Proud to be Punk #8 - für all diejenigen, die Bock auf mehr Gedankengulasch meinerseits haben Cooler Text übrigens! Wo studierst du denn Lehramt?
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| 10/6/2006 7:23:25 PM | ![]() | |
| David Rattenpisse |
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| Group: Moderator Level: best moderator Posts: 134 Joined: 7/30/2006 IP-Address: saved ![]() | Um den lieben Herrn Lehmann zu zitieren: Hey ihr volxtreues Schweinepack, wir sind und bleiben Volxverräter!
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| 10/6/2006 8:14:44 PM | ![]() | |
| Manu Libertad |
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| Group: User Level: Posts: 8 Joined: 10/3/2006 IP-Address: saved ![]() | danke Jan... ich studier in Jena, wo auch Nils jetzt sein Unwesen treibt, also werden wir in Zukunft kräftig Doppelunwesen in Jena treiben ![]()
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| 10/6/2006 9:31:47 PM | ![]() | |
| David Rattenpisse |
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| Group: Moderator Level: best moderator Posts: 134 Joined: 7/30/2006 IP-Address: saved ![]() | hier noch ein schöner Gästebucheintrag, den nils mal geschrieben hat: ... und ich seh die freunde, sie halten mich hier - aus den boxen dröhnt "the end is near" ich wach auf, und sie sind noch da, in schlafsäcken neben mir, ist das ende wirklich nah? wenn wir tage teilen, und die nächte gleich mit ist die welt für mich in ordnung, dies ist der erste schritt zu einem leben das mich hier und jetzt hält DAS IST MEIN LICHTBLICK IN DIESER WELT !
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| 2/12/2007 8:43:03 PM | ![]() | |
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