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Forum Übersicht » DIARY » Diary » 12 bis 14 September
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12 bis 14 September
Chris - Rockheadfehlende Rechte fehlende Rechte erste Beitrag kann nicht gelöscht werden -> lösche das ganze Thema 
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Freitag, 12.9. bis Sonntag, 14.9.2008

1800 km, 2 Konzerte und jede Menge Spass standen uns vom 12. bis 14. September bevor.
Die Hiobsbotschaft erreichte uns am Mittwoch, als Herwig uns mitteilte, dass er die Reise auf Grund einer schweren Grippe wahrscheinlich nicht antreten wird.

Wir hofften natürlich bis zu Letzt auf eine Besserung seines Gesundheitszustandes .... jedoch vergeblich. So blieb uns nichts anderes übrig, als die Reise zu viert anzutreten.

Nach einer ca. 6 – stündigen Fahrt erreichten wir Tarnovskie Gory, eine Stadt nahe Glywice.
Wie in Kroatien wurde auch hier unser Auftritt seit Tagen im Radio beworben.
Der Auftritt wurde vom Motorrad Club des WRM, zusammen mit den Redroute Clubs, veranstaltet.

Bei unserer Ankunft wurden wir schon von unseren Gastgebern erwartet. Aber auch von dunklen Wolken, welche dicht über der Stadt lagen und von sehr kühlen Temperaturen. So freuten wir uns nicht unbedingt darüber, als uns gesagt wurde, dass wir Open Air spielen sollten. Aber nach langem hin und her ließen wir uns doch überreden, unser Equipment im Innenhof des Lokals aufzubauen.

Wir standen – umgeben von alten Stadtmauern, die in den nächsten Stunden um Jahre alterten – in einem ca 250 m2 großen Innenhof der zwar ein cooles Ambiente bot, jedoch dem Publikum und uns der Gefahr eines plötzlichen Regens aussetzte. Nur gut, dass ein Teil des Hofes überdacht war, so bauten wir darunter unsere Ausrüstung auf.

Nach dem Aufbau setzten wir uns erst mal zum Griechen, um uns die Bäuche voll zu schlagen. Gyros mit Pommes Frites und Knoblauchsauce für alle! Während wir uns durchs Menü aßen, bildeten sich schon erste Trauben von Rockfans vor dem Eingang des Clubs. Auf die schnelle wurde noch ein Kaffe und das eine oder andere Bier nachgereicht.

Um 20h starteten wir unsere Show. In den nächsten 2h spielten wir vor einer tanzenden und springenden Meute, welche begeistert jeden Song von uns in Empfang nahm. So geil , schon nach wenigen Nummern war die erste Reihe außer sich und nicht mehr zum Halten. Ab der Hälfte des Sets nahm die „Katastrophe“ ihren Lauf – uns wurde nach jeder Nummer Bier und Schnaps unter die Nase gehalten …. Uuaaahhh! ….. Party Time in Polen …. WAHNSINN!!! So sorgten auch die arienhaft gesungenen NAAASSDRROOOOOVIJEEE – Rufe unseres Drummers für ausgezeichnete Stimmung im Publikum.

Nachdem Chris darum bat, keinen Alkohol mehr an die Band auszuschenken (und DAS will was heissen), um noch eine Fahrt ins Clubhaus des WRM Polen möglich zu machen, wurde uns gesagt, dass der Secretary des Clubs „für uns" nüchtern bleiben wird und uns nach Hause fährt ...na dann halt Prost und weiter gings.

Als wir unser Set mit „Killing in the name of“ von Rage against the Machine – welche noch nie zuvor von uns gemeinsam geprobt wurde – abschlossen, fielen uns Publikum und Veranstalter um den Hals und wieder machten scharfe Getränke ihre Runde.

Respekt vor dem ganzen WRM Club der bis zum Präsi hinauf sich sehr um uns bemühte. Sogar beim anschließenden Einladen unseres Equipements in unsere Lucy wurde uns geholfen.

Nachdem Chris spontan und unerwartet auf eine Sightseeingtour verschleppt wurde, in dem man ihm in sehr kurzer Zeit sehr viele Lokale und noch mehr Alkoholika vorsetzte, tauchte er eben so plötzlich wie unerwartet wieder auf ... Im Club angekommen, wurde seine Begleitung gefragt, was er dem Sänger den zum trinken gegeben hat? "Pfefferminz Vodka" war die falsche Antwort und so wurde sofort mit Kirsch Vodka gekontert. Nach einem „mhmm gut“ wurden die nächsten 3 Gläser bestellt. So wurde es langsam Dunkel um Chris … aber noch nicht dunkel genug ...

Ins WRM Clubhaus wurden wir danach von „Sklarz dem Secretary“ gefahren, eskortiert von 6 schweren Motorrädern. Nach kurzer Fahrt erreichten wir das Gelände eines ehemaligen Kohlebergwerks, auf dem das Clubhaus stand. Dieses erinnert von innen an ein Blockhaus – wunderschön, wohlig warm durch einen Kamin beheizt und mit einer vollen Bar ausgestattet.
Sofort wurde Bier Cola und Vodka an alle ausgegeben.

Nach erweiterter, ausgedehnter Aftershow Party legte sich, bzw. fiel, jeder in die wohlverdiente Nachtruhe. Roman und Jürgen lagen im Extra Zimmer, während Chris es sich in unserer Lucy bequem machte. Und dort einem Schicksal, wie es bereits Bon Scott und Jimi Hendrix ereilte, nur knapp entging. Rob versuchte auch, in unserer Lucy Schlaf zu finden, zog es schließlich dann doch vor, im wärmeren Clubhaus zu schlummern. So nützte er einen Schwächeanfall des Präsidenten, welcher sich in der Nacht (Früh?) in die Küche aufmachte, um seinen Hunger zu stillen. Rob legte sich in dessen Bett und als der Präsi aus der Küche retour kam, stellte sich schlafend, bis er schließlich tatsächlich einschlief. Der Präsident des WRM zeigte erneut vorbildliche Gastfreundchaft und verbrachte den Rest seiner Nacht vor dem Kamin.

Am nächsten Morgen.....

Katerstimmung! Vor allem bei Chris, der die meiste Zeit damit verbrachte, den Getränken der letzten Nacht noch einmal Lebewohl zu sagen. Schwer angeschlagen wurden wir gleich am morgen von den Männern des WRM Clubs zum Frühstück geladen. Es gab Hühnersuppe und/oder Eierspeis mit Speck. Frisch zubereitet von „Sklarz dem Sekretär“, welcher auch nach dem Frühstück eine kleine Führung durch das Bergwerk für Roman veranstaltete – inkl. 700m tiefem Erdloch. Um uns wieder halbwegs wie Menschen zu fühlen, ließen wir uns bis Mittag Zeit, um danach den Aufbruch gegen Norden zu starten. Dabei hatten wir die große Ehre, Leon – den Präsidenten des Clubs WRM mitzunehmen.

So machten wir uns also zu fünft auf den Weg Richtung Lubniewice – zu einem Abend, den wir getrost als einen der größten und besten in der Geschichte der Band nennen dürfen.

Nach 450 km Fahrt erreichten wir den Campingplatz gegen 18h00. Gerade rechtzeitig, denn der Duft, welcher sich seit unserer Abfahrt konsequent in unsere Lucy hineinfraß und immer breiter wurde, machte eine Weiterfahrt fast schon unerträglich. Am Gelände waren schon gut 1500 Biker und Freunde des Clubs 96 MC.

Wir begutachteten die Bühne und stellten fest, dass es keine Backline für alle gab. So war jede Band dazu gezwungen, das vollständige Equipment auf die Bühne zu bringen und nach dem Auftritt auch gleich wieder abzubauen.

Nachdem wir unseren Bungalow bezogen hatten und uns erfrischten, gingen wir gegen 20h00 etwas essen und schauten sich die eine oder andere Band an. Uns wurde sofort klar, dass es ein genialer Abend werden sollte. Schon bei den Bands vor uns war eine ausgezeichnete Stimmung im Publikum.

Es stand uns aufgrund der Abwesenheit von Herwig nicht der typische Rockhead Sound zur Verfügung, das hieß für Rockhead – noch mehr Gas geben! Als Chris nach den Openern die ersten Worte auf polnisch ins Mikro stieß, war das Publikum spätestens auf unserer Seite und eine geile Partynacht nahm ihren Lauf.

Einzigartig, phänomenal, unglaublich!!! Eigentlich fehlen uns die Worte, um die Stimmung vor der Bühne zu beschreiben. So bildete sich eine ca. 150 Menschen lange Polonäse, die sich bei Stiff upper Lip durch die Menschenmasse bewegte.... so etwas haben wir noch nie gesehen. Dazwischen wurden die Songs immer wieder von Chris in gebrochenem polnisch/englisch angekündigt, was die Leute zum Toben brachte.

Als uns das Zeichen gegeben wurde, nach fast knapp 1 1/2 Stunden die Show zu beenden, staunten wir ebenfalls nicht schlecht. Uns wurde schnell erklärt, dass jede Band nur diese Zeit zur Verfügung hat. So läuteten wir mit „Born to be wild“ die finale Runde ein. Die letzten Dämme brachen, als Chris von der Bühne sprang und sich singender Weise unters Volk mischte. Sofort bildeten sich jubelnde Menschentrauben um ihn, um sich mit dem Frontman fotografieren zu lassen oder mit ihm gemeinsam einige Zeilen des Steppenwolf Klassikers ins Mikro zu grölen. Unglaublich, was sich da abspielte ...

Als wir nach Beendigung des Songs unsere Sachen zusammen packen wollten, kam der Moderator auf die Bühne und animierte die Leute, noch einen Song von uns zu fordern. Wie er selbst schnell bemerkte, musste er nicht wirklich darum bitten. Also fetzten wir noch ein „Smoke on the water“ hinterher. Danach wartete die Meute nicht mehr auf den Moderator. Lautstark wurde noch ein Song gefordert und der Moderator ließ uns weiter gewähren. Mit „Knocking on heavens door“ fand die Show einen würdigen Abschluss.

Beim Abgang wurden wir schon von begeisterten Mitgliedern des 96er MC erwartet und abgeklatscht und gedrückt. Auch Leon, der die ganze Zeit über in der ersten Reihe stand und uns sogar zwischenzeitlich Bier zur Bühne brachte, war stolz auf unsere Leistung.

Bei der anschließenden Aftershow Party wurden wir noch vom Präsident des 96er MC empfangen. Dieser vermittelte uns glaubwürdig, so eine Stimmung noch nie bei einem seiner Feste gehabt zu haben und uns sofort in die Pflicht nahm, nächstes Jahr bei einigen Parties seines Clubs zur Verfügung zu stehen. Er erzählte uns auch, dass fast alle anwesenden Clubs nachgefragt haben, wie sie Rockhead mit ihrer Show buchen können und wie der Club überhaupt auf uns gekommen ist. Dazu sei zu sagen, dass uns drei 96er Members bereits bei unserem heurigen Mai Gig für den WRM gesehen hatten und sich für eine Rockhead Show bei ihnen stark machten.

Ein denkwürdiger Abend ging langsam zu Ende. Das eine und auch andere Bier wurde noch gekippt, bevor sich jeder in sein Bett verkroch, um am nächsten Tag die fast 900 km Richtung Heimat anzutreten.

Man darf gespannt sein, in welcher Dichte Polen im nächsten Jahr von uns aufgesucht wird …






29.09.2008 12:43:49    
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