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WANTED: In Memory Amelica (Gründerin dieses Forums, weilt aber leider nicht mehr unter uns) Joey (Ex-Teammitglied, hat uns leider ebenfalls verlassen) | UHRZEIT Frei wählbar Jahreszeit Sommer (Dezember - Februar) WETTER Australien Wie immer im europäischen Winter, der der australische Sommer ist, sind die Temperaturen unmenschlich heiß. 40°C - 50°C am Tag und sehr trocken/Achtet auf den Umgang mit Feuer! Durch den mangelnden Regen ist die Buschbrandfahr immens hoch// ca. 30°C-35°C in der Nacht Meer Eine schwache Brise weht über die See, aber es ist sehr warm // Circa 30°C | ![]() |
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| Gruppe: Administrator Rang: Beiträge: 56 Mitglied seit: 08.06.2010 IP-Adresse: gespeichert ![]() | Verfassungsreform Die Vorgehensweise von Macquarie, Land an ehemalige Sträflinge zu vergeben, was außerdem mit hohen Kosten verbunden war, löste in britischen Kreisen Besorgnis aus. Deshalb entsandte die britische Kolonialbehörde 1819 den Richter John Thomas Bigge nach Australien, um die Verwaltung Macquaries näher zu untersuchen und dem britischen Mutterland Bericht zu erstatten. Bigge empfohl die Senkung der Ausgaben für die Kolonie, sprach sich aber für den Fortbestand von New South Wales als Strafkolonie aus. Bigge erkannte die zunehmende Bedeutung Australiens für das britische Empire: Der südliche Kontinent war ideal als neue Heimat für freie Siedler. Bigges Vorschlag hatte die offizielle Unterstützung der Migration von wohlhabenderen Siedlern zur Folge, die mit großzügigen Landschenkungen bedacht wurden. 1823 kam es zur wesentlichen Änderung der Verfassung von New South Wales: Die nahezu uneingeschränkte Verfügungsgewalt des Gouverneurs wurde durch die Einführung eines Legislativrates aus ernannten Mitgliedern eingeschränkt. Auf Tasmanien errichteten die Briten 1803 aus Furcht, Frankreich könne Besitzansprüche auf die Insel erheben, eine weitere Strafkolonie. 1825 wurde die Westgrenze des von den Briten beanspruchten Hoheitsgebiets bis zum 129. Längenkreis abermals aus Angst vor einer möglichen französischen Intervention vorverlegt, in der nördlichen Region um Bathurst entstand eine weitere Kolonie. 1827 trieb Edmund Lockyer die dauerhafte Besiedlung von Albany in Western Australia voran. Schließlich beanspruchte Großbritannien den gesamten australischen Kontinent für sich. [hr] Strafkolonien Das Bild Australiens in Europa war in der Regel das eines sehr abgelegenen und für die Besiedlung durch Europäer sehr unattraktiven Landes. Australien besaß jedoch für Großbritannien eine strategische und nach dem Verlust der nordamerikanischen Kolonien (1783) auch eine sozialökonomische Bedeutung. Die Herrschaft über diesen Kontinent bedeutete, dass sich hier eine Basis für die britische See- und Handelsmacht in den östlichen Meeren bot und so das immer stärker werdende Interesse Großbritanniens am Pazifik und in Ostasien ausgebaut werden konnte. Darüber hinaus konnte der große Kontinent auch zur Lösung des Problems der überfüllten britischen Gefängnisse beitragen. Nahrungsmittelknappheit, eine strenge strafrechtliche Gesetzgebung und die sozialen Umwälzungen, die durch die rasche Industrialisierung und Verstädterung des Landes herbeigeführt worden waren, hatten zu einem rapiden Anstieg der Kriminalitätsrate geführt. Die Niederlage Großbritanniens im Nordamerikanischen Unabhängigkeitskrieg bedeutete außerdem, dass Inhaftierte und verurteilte Straftäter aus heimischen Gefängnissen nicht länger nach Amerika deportiert werden konnten. 1786 kündigte die britische Regierung ihre Absicht an, bei Botany Bay an der südöstlichen Küste von New South Wales eine Strafkolonie zu errichten. Die Regierung, wie immer darauf bedacht, den wirtschaftlichen Interessen des Landes Rechnung zu tragen und die öffentlichen Ausgaben auf ein Mindestmaß zu beschränken, plante die Strafkolonie von Botany Bay als selbst finanzierende Kolonie, die die anfallenden Unkosten durch die Arbeitskraft der Sträflinge und eine damit verbundene wirtschaftliche Entwicklung selbst tragen sollte. Kapitän Arthur Phillip von der königlich-britischen Marine wurde zum Kommandanten der diesem Entschluss folgenden Expedition ernannt. Er sollte die Inbesitznahme des gesamten australischen Kontinents inklusive Tasmaniens und der Inseln vor der Ostküste östlich des 135. Meridians im Namen der britischen Krone sicherstellen und als Gouverneur und Vertreter der britischen Monarchie absolute Verfügungsgewalt über das gesamte Territorium erhalten. [hr] Englisches Interesse an Australien Zu Beginn schien dem Interesse der britischen Regierung an Australien das gleiche Schicksal wie bei den Spaniern und den Niederländern bestimmt zu sein. 1688 ging der englische Seeräuber William Dampier im Nordwesten an Land. Nach seiner Rückkehr nach England veröffentlichte er 1697 das Buch Voyage around the World und 1699 Voyages and Descriptions. Es gelang ihm, die Verantwortlichen der Marine zu überreden, eine erneute Fahrt finanziell zu unterstützen, um nach den angeblichen Reichtümern des Landes zu forschen. Die zweite Expedition von Dampier, bei der er in den Jahren 1699 bis 1700 rund 1 600 Kilometer an der Westküste entlangsegelte, führte zu der detailliertesten Dokumentation dieses Kontinents in der damaligen Zeit (Voyage to New Holland, 1703-1709), schilderte jedoch das Land und seine Bevölkerung in dermaßen trostloser Art und Weise, dass die Engländer (ab 1707 Briten) ihr Interesse an einer weiteren Erforschung Australiens für die folgenden 70 Jahre verloren. 1768 unternahm James Cook an Bord der Endeavour die ersten seiner zwei Entdeckungsreisen in den Südpazifik. Die drei Jahre dauernde Expedition führte ihn u. a. auch nach Australien. 1770 entdeckte Cook die Botany Bay an der Ostküste und landete im Norden bei Possession Island, wo er am 23. August die Gegend im Namen der britischen Krone in Besitz nahm und auf den Namen New South Wales taufte. Er und seine Mannschaft, zu der auch der Botaniker Sir Joseph Banks gehörte, befürworteten später die Besiedlung Australiens. Cooks zweite Entdeckungsreise (1772-1775) ergänzte die bereits vorhandene Information über Australien und festigte die britische Anspruchshaltung auf den Kontinent. Das Interesse Frankreichs war weniger ausgeprägt als das von Großbritannien. Marion Dufresne konzentrierte sich bei seiner Fahrt 1772 auf die Anfertigung von Landkarten und die Beschreibung der unwirtlicheren Westküste Tasmaniens, und später erkundeten französische Seefahrer die Südküste von Australien. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Briten jedoch bereits die erste australische Siedlung eingerichtet und von der östlichen Hälfte des Kontinents Besitz ergriffen. Trotz der anhaltenden Bemühungen der Briten wurden die australischen Küsten erst im 19. Jahrhundert vollständig erkundet. Matthew Flinders, ein Marineoffizier, umrundete in der Zeit von 1801 bis 1803 erstmals den gesamten Kontinent. Er erfasste einen Großteil der Küstenlinie kartographisch und konnte dadurch belegen, dass es sich bei Australien um eine einzige große Landmasse handelte. Bereits 1798 hatte Flinders zusammen mit dem Marinearzt George Bass erstmals Tasmanien umsegelt und so dessen Inselform bewiesen. Flinders Bemühungen ist es außerdem zu verdanken, dass der Kontinent nicht den Namen Neuholland beibehielt, sondern auf seinen Vorschlag hin in Anlehnung an Terra Australis ab 1817 offiziell als Australien bezeichnet wurde. Obwohl die Küsten bereits weitestgehend kartographiert worden waren, besaß man in Europa erst in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts detailliertere Informationen über die wichtigsten geographischen Strukturen im Inland. [hr] | |
| 13.06.2010 18:24:57 | ![]() | |
| Pearl O'Connell |
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| Gruppe: Administrator Rang: ![]() Beiträge: 87 Mitglied seit: 04.01.2011 IP-Adresse: gespeichert ![]() | Geschichte Die Geschichte Australiens beschreibt die Geschichte des Gebiets des heutigen australischen Bundes von der Zeit der ersten menschlichen Besiedlung an. Zeittafel – ca.50000 Jahre vor Chr. Zuwanderung der australischen Ureinwohner von Südostasien über damals noch vorhandene Landbrücken, über die Indonesischen Inseln und Neuguinea. Der Meeresspiegel lag vor dem Ende der Eiszeit (vor ca. 12.000 Jahren) sehr viel tiefer, Neuguinea und Tasmanien gehörten damals noch zum australischen Festland. – ca.30000 Jahre vor Chr. Funde belegen erste Siedlungen und Gräber der Urbevölkerung. – ca.10000 Jahre vor Chr. Tasmanien löst sich vom Kontinent ab. – 1606 Pedro Fernandez de Quiros landet auf den Neuen Hebriden und nennt sie 'Terra Australis'. Der spanische Entdecker Luis Vaez de Torres durchsegelt die Enge zwischen Neuguinea und Australien (Torres Strait) und stellt fest, dass Neuguinea nicht Teil des legendären unbekannten Südlandes ist. Im selben Jahr segelt der Holländer Willem Jansz an der Küste von Queensland vorbei. – 1616 Der Holländer Dirk Hartog landet an der Küste Westaustraliens, nahe der Shark Bay (Dirk Hartog Island). – 1642 Abel Janszoon Tasman entdeckt die Südspitze von Tasmanien (bis 1856 Van Diemen's Land) und die Südinsel von Neuseeland. – 1644 Die Holländer, nach weiteren Erkundungsfahrten entlang der Nord-, Süd- und Westküste Australiens von der Wertlosigkeit des Landes überzeugt, sehen von einer Besitznahme Australiens ab, geben dem Kontinent allerdings den Namen "Neu-Holland". – 1688 William Dampier, Abenteuerschriftsteller und Freibeuter, landet an der Nordwestküste und berichtet als erster Engländer ausführlich und abwertend für das unbekannte und unwirtliche Land. Wegen der negativen Berichte wird von weiteren Forschungsreisen vorerst abgesehen. – 1696/97 Willem de Vlamingh, der letzte der für die Entdeckungsgeschichte so bedeutenden niederländischen Seefahrer, erkundet Rottnest Island (vor Perth/WA) und den Swan River im Südwesten. – 1699 William Dampier erforscht die Nordwestküste und entdeckt die Inseln des Dampier-Archipels. – 1768 Chevalier Antoine de Bougainville wird durch das Great Barrier Reef daran gehindert, die Ostküste für Frankreich zu beanspruchen. – 1769 James Cook entdeckt auf seiner ersten Weltreise die Nordinsel von Neuseeland und umrundet beide Inseln. – 1770 Cook erkundet die Ostküste von 'Neu-Holland' und ankert in der Botany Bay. Im Great Barrier Reef nördlich von Cairns läuft die "Endeavour" auf ein Riff auf und muss repariert werden (Cooktown). Auf Possesion Island nimmt er den Ostteil des Kontinentes für den britischen König Georg III. in Besitz und fährt durch die Torres-Straße über Batavia (heute Jakarta) nach London zurück. – 1786 Nach der Niederlage im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und dem damit verbundenen Verlust seiner Kolonien in Nordamerika braucht England nicht nur dringend eine neues Exil für seine Strafgefangenen, die bisher in großer Zahl in die Strafkolonien Georgia und Maryland deportiert wurden, sondern auch neue Waldgebiete zur Sicherung der Holzlieferungen für den Schiffbau. Lord Sydney, als Innenminister auch für den Strafvollzug verantwortlich, entscheidet Botany Bay zur Strafkolonie zu machen. – 1788 18. Januar Landung der "First Fleet" in der Botany Bay. 11 Schiffe unter dem Kommando von Kapitän Arthur Phillip mit 1030 Menschen, davon 736 Sträflinge, erreichen nach achtmonatiger Reise Australien. Er erachtete Botany Bay als ungünstigen Platz und segelte in nördlicher Richtung nach Port Jackson, das von Cook zwar auf den Karten eingezeichnet, aber nicht näher erkundet worden war. Phillip fand hier einen der besten natürlichen Häfen der Welt vor. Am 26. Januar, dem Datum, an dem heute der Australien-Tag gefeiert wird, wurde die erste dauerhafte europäische Siedlung im weit ins Landesinnere reichenden Teil von Port Jackson in Australien errichtet und nach dem britischen Innenminister Lord Sydney, der für die Kolonisierungspläne verantwortlich war, auf den Namen Sydney getauft. Kapitän Phillip schätzt die Anzahl der Ureinwohner die im Gebiet von Sydney leben auf 1.500. Der französische Kapitän Galaup de la Perouse erreicht die Botany Bay sechs Tage nach der "First Fleet", bei der Heimreise gehen Schiff und Besatzung verloren. – 1789 Im April dezimiert Pocken die Eingeborenen Bevölkerung von Port Jackson, Botany Bay und Broken Bay. Die Krankheit breitet sich rasch entlang der Küste aus. – 1792/93 Bruni D'Entrecasteaux erforscht die Südküste Tasmaniens, den Dervent River und den Kanal zwischen Bruny Island und der Hauptinsel. Die ersten freiwilligen britischen Einwanderer kommen (z.T. aus politischen Gründen) nach Australien, siedeln sich entlang der australischen Ostküste an und beginnen im tropischen Norden mit der Anlage von Zuckerrohrfeldern (Rumherstellung) und im Süden vor allem mit der Zucht von Merinoschafen, deren hochwertige Wolle im Mutterland hoch begehrt ist.
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| 14.01.2011 20:14:14 | ![]() | |
| Pearl O'Connell |
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| Gruppe: Administrator Rang: ![]() Beiträge: 87 Mitglied seit: 04.01.2011 IP-Adresse: gespeichert ![]() | Vor der Ankunft der Europäer Die Aborigines leben seit mindestens 50.000 bis 60.000 Jahren auf dem Kontinent. Trotz der isolierten Lage des Kontinents standen die Aborigines in Kontakt zu anderen Kulturen. Bis zur Überflutung der Landbrücke zu Neuguinea vor ungefähr 6000 Jahren bestand ein fast ungehinderter kultureller Austausch zwischen Neuguinea und dem Norden Australiens. Nachdem die neu entstandenen Inseln der Torres Strait vor etwa 1000 Jahren durch melanesische Seefahrer besiedelt wurden, kam es erneut zu Interaktionen mit Bewohnern des nördlichen Australiens. Auch chinesische und indische Händler sowie indonesische Fischer besuchten vermutlich die australischen Küsten seit mehreren Jahrhunderten. Der kulturelle Einfluss dieser Besucher wird in vielen Fels- und Rindenmalereien der Aborigines deutlich. Ein weiteres Zeugnis dieser Handelsbeziehungen ist der Dingo, der wahrscheinlich vor etwa 6000 Jahren durch südostasiatische Seefahrer eingeführt wurde. Geschichte der Bevölkerung Wann die Besiedlung Australiens durch Menschen begann, ist bis heute umstritten. Gewöhnlich wird sie zwischen 60.000 und 32.000 v. Chr. angesetzt, einige wenige Forscher möchten auch das Aussterben der Megafaunaum 130.000 v. Chr. auf menschliche Einwirkung zurückführen. Australien ist seit der späten Kreidezeit (ca. 70 Millionen Jahre) vom asiatischen Festland isoliert, auch im Pleniglazial (ca. 18.000 v. Chr.), als der Meeresspiegel 130 m niedriger war als heute, war Australien zwar mit Neuguinea und anderen Inseln zum Sahul-Kontinent verbunden, es bestand aber keine Landbrücke nach Sunda Die ältesten menschlichen Überreste in Australien sind die von Mungo Man und Mungo Lady, die beide auf etwa 40.000 Jahre datiert werden und im Mungonnatiaonalpark im Bundesstaat New South Wales gefunden wurden. Aus anderen Fundorten sind etwa gleichalte Artefakte bekannt Im Jahre 2005 wurden 457 menschliche Fußabdrücke aus der letzten Eiszeit im Mungo-Nationalpark entdeckt. Die Spuren entstanden vor 19.000 bis 23.000 Jahren im feuchten Lehmboden am Willandra-See Am Mount Condah, südwestlich des Mount-Eccles-Nationalpark, wurden in den 1990er Jahren Überreste alter Steinbauten gefunden. Trotz der isolierten Lage des Kontinents standen die Aborigienes in Kontakt zu anderen Kulturen. Bis zur Überflutung der Landbrücke zu Neuguinea vor ungefähr 6000 Jahren bestand ein fast ungehinderter kultureller Austausch zwischen Neuguinea und dem Norden Australiens. Nachdem die neu entstandenen Inseln der Torres Strait vor etwa 1000 Jahren durch melanesiche Seefahrer besiedelt wurden, kam es erneut zu Interaktionen mit Bewohnern des nördlichen Australien. Auch chinesische und indische Händler sowie indonesische Fischer besuchten vermutlich die australischen Küsten seit mehreren Jahrhunderten. Der kulturelle Einfluss dieser Besucher wird in vielen Fels- und Rindenmalereien der Aborigines deutlich. Ein weiteres Zeugnis dieser Handelsbeziehungen ist der Dingo, der wahrscheinlich vor etwa 6000 Jahren durch südostasiatische Seefahrer eingeführt wurde. Terra Australis Einen Kontinent im Süden vermutete man bereits in der Antike. Den später ins Latein übersetzten Begriff Terra australis ingognita prägte und Claudius Ptolomäus für das unbekannte Südland. Durch die großen Entdeckungsfahrten der Neuzeit begann ein Ansturm auf diese sagenumwobene, unentdeckte Landmasse im Stillen Ozean. Er war jedoch wesentlich kleiner als vermutet. Marco Polos Berichte von Australien 1292 segelte Marco Polo angeblich von China wieder zurück nach Venedig und berichtete über ein Land, das voll mit Gold und Muscheln war und südlich von Java gelegen sei. Er nannte es „Groß-Java“. Auch gab es Berichte, dass den Chinesen dieses südliche Land bereits bekannt war. Ein chinesischer Kaiser soll im Besitz eines Tieres gewesen sein, das nur zwei Beine und den Kopf eines Rehs hatte. Am Bauch allerdings habe es einen zweiten Kopf besessen. Diese Beschreibung erinnert stark an ein Känguru mit Jungtier im Beutel. Die ersten Landungen 17. Jahrhundert die Küsten und gingen an Land. Die Weltkarte, die Jean Rotz aus dem französischen Dieppe im Jahr 1542 in englischem Auftrag anfertigte, zeigt das Groß-Java (The Lande of Java) Marco Polos. Diese hat Ähnlichkeit mit der heutigen Karte von Australien und zeigt zum Beispiel die Kap York - Inseln im Nordosten. Entdeckungen und Expeditionen der Niederländer Im Jahre 1606 strandete Willem Jansz an der Nordspitze des heutigen Queensland. Weitere Holländer (allen voran Dirl Hartog) erreichten zwischen 1616 und 1640 Australien. Beispielsweise strandete im Juli 1629 das Handelsschiff Batavia der Niderländischen Ostindienkompanie an der Westküste, aber dessen Kapitän Francois Pelsert maß der Entdeckung keine entscheidende Bedeutung zu. Erst im Jahre 1642 entschloss sich die Niederländische Ostindien-Kompanie, den Kontinent durch eine geplante Expedition zu erforschen. Diese führte zur Entdeckung Tasmaniens durch Abel Tasman. Eine weitere Expedition, die im Jahre 1696 unter Willem de Vlamigh begann, katogrphierte Teile der Westküste Australiens. Die Holländer hatten aber kein Interesse an der Kolonisierung Australiens. Die Kolonialisierung Am 28. April des Jahres 1770 erreichte schließlich Kapitän James Cook die Ostküste Australiens und nahm das Land formell als New South Wales für die britische Krone in Besitz. Der Zweck seiner Reise war das Auffinden der sogenannte Terra Australis, die nach einer in dieser Zeit gängigen Theorie als Gegengewicht zu den Landmassen im Norden der Erdkugel vorhanden sein müsse. Nachdem die USA von Großbritannien unabhängig geworden waren, suchte die britische Regierung nach neuen Möglichkeiten, Kolonien für ihre Sträflinge einzurichten. Am 26. Januar 1788 trafen daher die ersten elf Schiffe der First Fleet („Ersten Flotte“) mit rund 1000 Frauen und Männern, darunter gut drei Viertel Sträflinge, unter der Führung von Captain Arthur Philipp im Port Jackson ein. Die neue Ansiedlung erhielt den Namen Sydney zu Ehren des damaligen britischen Innenministers Lord Sydney. Zunächst fiel es der Kolonie schwer sich selber zu versorgen, weswegen Handel mit den ansässigen Aborigines, wie Darog und Eora betrieben wurde. Ein gefangengenommener Aborigine, Bennelong, diente dabei als Vermittler. Mit den Strafgefangenen wurden auch Krankheiten eingeschleppt; 1789 starben mehr als 50 % der Darug an einer Pockenepidemie. Durch die Ausbreitung der Siedler auf dem Kontinent kam es zunehmend zu Konflikten mit den Aborigines um den Zugang zu Land und Nahrungsquellen. Insgesamt wurden etwa 160.000 Sträflinge nach Australien gebracht. Erst im Jahre 1868 gab man die Deportation von Sträflingen ganz auf. 1792 landete eine französische Expedition auf Tasmanien, um das Land zu erkunden. Daraufhin entschieden sich die Briten, auch hier möglichst schnell eine Kolonie einzurichten. 1788 wurde die erste Sträflingskolonie in New South Wales angelegt.
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| 14.01.2011 20:15:53 | ![]() | |
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