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Forum Übersicht » The Game » Dusty Mounts » Nachricht von Thornton Manor (Plot, Tag 1)
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Nachricht von Thornton Manor (Plot, Tag 1)
Raymond Callaghanfehlende Rechte fehlende Rechte erste Beitrag kann nicht gelöscht werden -> lösche das ganze Thema 
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Einstiegspost Ray und Jordan


Stirnrunzelnd besah Ray Callaghan das bedruckte Papier, dessen Schriftzeichen für ihn natürlich die reinsten Hyroglyphen bedeuteten. Eher hätte er eine in den Sand geritzte Naricht der Aborigines verstanden - dabei hatte der Tag so vielversprechend angefangen ...
Jordan war an diesem Morgen sogar noch vor ihm aus den Federn gekrochen, weil der Junge irgendwie ganz wild darauf war, das Ausbessern des Hüttendachts allein zu erledigen - was auch immer er sich damit beweisen wollte. Ray hatte ihn tatsächlich zum Frühstück zurückpfeifen müssen, sonst hätte der junge Sträfling bereits munter drauflos gehämmert!

Allerdings wollte selbst der arbeitsfreudige Hausherr seine Kinder nicht so rüde aufwecken. Daher hatte er Jordan dazu abkommandiert, die Tiere zu füttern, während er sich daran gemacht hatte, Wasser und Milch für den Tee aufzukochen und den Speck für die Eier vorzubraten.
Er war gerade mit dem Anrühren der Eimasse beschäftigt gewesen, als Shawn, noch reichlich verschlafen, aus der kleinen Kammer gekommen war.
Doch anstatt sich, wie jeden Morgen, am Brunnen zu waschen, hatte der Kleine plötzich ganz aufgeregt diesen Wisch hereingebracht, den er am großen Baum vorm Haus gefunden hatte.

Nun standen Shawn, Corey und Cath wie die Orgelpfeifen vor dem halb gedeckten Frühstückstisch und starrten mit ernsten Gesichtern auf den Anschlag, der ziemlich offiziell aussah.
"Da steht, der Brief kommt von Thornton Manor, da brauchen sie Arbeitskräfte!" erklärte Shawn plötzlich in wichtigem Tonfall.
"Eine Großfarm", fügte Cath mit hochgezogenen Brauen hinzu und Corey quasselte irgendetwas von einer Liste dazwischen.
"STOP!" rief Ray schließlich energisch. "Wenn ihr alle durcheinander redet, versteh ich kein Wort!" Okay, er verstand auch so keine Silbe, aber solch ein Informationschaos machte das ganze nur noch verwirrender.
"JORDAN!" brüllte er kurzerhand durch die Tür nach draußen. "KOMM MAL BITTE!"


bearbeitet von Raymond Callaghan am 03.01.2011 23:54:16
03.01.2011 21:53:28   
Jordan Silkmanfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Jordan hatte es gehasst, wie er damals mit dem Schiff hierher kam. Nach der ewig langen Überfahrt, bei der es nur Trockenfutter gab, wie er es nannte, wurde Jordan zu dieser Farm gebracht. Er hatte sich zunächst in rebellischer, hintergründiger und verbaler Form dagegen gewehrt und kassierte von den Aufsehern entsprechende Konsequenzen, die er jedoch einfach ertrug, nur um dann schließlich erneut seinen Mund aufzureißen.
Doch hier, auf der Farm selbst, ging es ihm unerwartet gut, obwohl er diese Hitze hasste. Er war ein deutlich milderes Klima gewohnt, und bei dieser Sonne zu ackern, das war nun wirklich nicht seine Welt, noch dazu, wo es erzwungen war.
Doch mit der Zeit lernte er, dass sein Herr ganz anders war, als der dachte. Er schien garkein Interesse daran zu haben, ihn zu unterdrücken, ihn zu demütigen und ihn spüren zu lassen, wie wenig er wert war. Und das gefiel ihm. Und zwar so sehr, dass er mit der Zeit sogar gern arbeitete, so wie heute. Besonders hatten es ihm gewisse Arbeiten angetan, die mit dem Reparieren und Erneuern von Gebäudeteilen und Geräten zu tun hatten. Und so wollte er unbedingt das Dach der Hütte reparieren. Doch das war nicht der einzige Grund, warum er sich gerne auch bei der schweren Arbeit zeigte. Der andere Grund war, dass es auf dieser Farm ein hübsches Mädchen gab, das es ihm ein wenig angetan hatte. Er wollte sie beeindrucken, indem er zeigte, wie hart und schwer er arbeiten kann. Aber er hatte leider ein schlechtes Gedächtnis, er wusste immer wieder ihren Namen nicht mehr. Er wusste nur, dass er sie sehr hübsch fand und gerne mal mehr mit ihr sprechen würde...

Doch heute durfte er noch nicht am Dach arbeiten, er wurde vor dem Frühstück zu den Tieren geschickt. Das wiederum gefiel ihm alles andere als gut, diese Arbeiten waren furchtbar für ihn. Es war wie eine Erlösung, als er die Stimme des Farmbesitzers Ray hörte, die ihn wohl zum Frühstück rief. Als er jedoch herein kam, sah er, dass sie alle hier standen und ratlos drein blickten. Ray hatte einen Zettel ind er Hand, oder eher gesagt einen Brief.
"Ja? Sir?", sagte Jordan. Er hatte sich das mit dem Sir angewöhnt, weil er wusste, dass er es nicht sagen MUSSTE, und in dem Fall fand er es ganz witzig, Ray mit 'Sir' anzusprechen. Offenbar konnte der Mann nicht lesen, was darauf stand. Nun sollte er, Jordan das vorlesen? Wenn der nur wüsste, dass er mit sowas nicht viel am Hut hatte...
Seufzend nahm er den Brief entgegen und starrte auf diese verschnörkelten geschriebenen Buchstaben, die vor seinen Augen zu tanzen begannen. Klar verstand er die Sprache, aber...das Problem war, er war nicht gut im Lesen. Er verstand nur einzelne Worte, er musste sich sehr sehr anstrengen. Und so dauerte es sehr lange, bis er endlich so halbwegs begriffen hatte, was dort geschrieben stand.
"Das ist von einem, der ne große Farm hat...Thornton Manor. Er will das Ding aufbauen und will billige Arbeitskräfte...im Klartext heißt das wohl...ich muss hier weg, und die anderen von den anderen farmen auch..."
Na toll, gerade wo er sich hier wohl zu fühlen begonnen hatte, wurde er dazu genötigt, woanders hin zu gehen. Das Leben war ungerecht!


bearbeitet von Jordan Silkman am 03.01.2011 22:32:59
03.01.2011 22:15:01   
Raymond Callaghanfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Geduldig wartete Ray ab, bis der Sträfling das Geschreibsel entziffert hatte, wobei er seinen Kindern ab und zu leicht mahnende Blicke zuwarf, nicht schon wieder dazwischen zu quatschen.
Das, was Jordan ihm dann mitteilte, klang alles andere als positiv. Aber wie hätte es auch anders sein sollen, bei einem so hochoffiziellen Schreiben!!!
"Na ganz toll", knurrte Ray ungehalten in seinen Bart. "Weil wir Kleinfarmer euch Hilfsarbeiter ja nur aus Jux und Dollerei beantragen!" Gerade wollte er ein paar unschöne Flüche loswerden, da erklang hinter ihm wieder zaghaft die Stimme seiner jüngsten Tochter.
"Dad?"
"Was!"
"Hier riecht's angebrannt!"
"Oh Mist!" Nun erst recht fluchend, stürzte der dreifache Vater zurück zur Kochstelle, doch das, was zischend und brodelnd in der Pfanne tanzte, sah nicht mehr wirklich nach Speck aus.
Seufzend rollte Ray mit den Augen und hielt halbherzig die Pfanne von sich weg, in Richtung seiner Kinder.
"Will irgendjemand Kohle zu seinen Eiern?" Eigentlich hatte er allen Grund, sauer zu sein, aber das Gekicher von Shawn und Corey, gepaart mit Cathreens Grinsen, ließ auch ihn über sein Mißgeschick schmunzeln.


03.01.2011 22:39:15   
Jordan Silkmanfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Ja, auch Jordan ärgerte sich über diese Wendung, und sogleich nahm er sich vor, der schlimmste und schwierigste Hilfsarbeiter zu sein, der auf Thornton manor half. Er würde alles tun, um seinen Unmut darüber zum Ausdruck zu bringen. Dieser Thornton würde schon sehen, was er von seiner Forderung hatte. Er jedenfalls wollte sicher nicht weg von hier, hier, wo er wenigstens halbwegs respektiert wurde, mehr als er zu hause respektiert wurde.
"Ich will nicht gehen...woher nimmt der sich das Recht? Nur weil er Geld hat? Die sind doch auch nur hergekommen...wie kann der Typ nur behaupten, er habe jetz die Herrschaft oder sowas, es gehört ihm nicht..."
Man sah Jordan deutlich an, dass er jetzt auf dem besten Wege war, auf 180 zu gelangen und bald noch mehr missbilligende DInge über Thornton zu sagen, Dinge, die seine Verachtung gegenüber jenen zum Ausdruck brachten, die glaubten, die Welt würde ihnen gehören, nur weil sie eben mal so sagten, das sollte so sein. Er war zuerst da, zumindest seiner Meinung nach, und deshalb sollte ihm das Land gehören? Wenn man Jordan fragte, so gehörte das Land denen, die schon hier gelebt hatten, bevor man hierher reiste.
"Ich seh nicht ein, wieso ich zu dem gehen muss...ich will lieber hier bleiben!"
Verbittert sah er zur Pfanne, in der das angebrannte Zeug war und schüttelte den Kopf.
"hab keinen Hunger..."



03.01.2011 23:03:31   
Raymond Callaghanfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Auch Ray mußte ein paarmal tief duchatmen, um seine aufflammende Wut im Zaum zu halten. Mit einem deutlichen Räuspern hielt er Jordan davon ab, in seiner Wortwahl an die Decke zu gehen. Auch, wenn er selbst manchmal vor seinen Kindern fluchte, konnte er so etwas eigentlich nicht leiden. Seufzend stellte er auf Jordans bitteren Tonfall hin die Pfanne zurück auf die Feuerstelle und wandte sich zu seiner ältesten Tochter um:
"Cath? Kümmerst du dich bitte ums Essen? Und du, Jordan, kommst mal kurz mit raus", mit sanfter Gewalt nahm er den Jungen an der Schulter und schob ihn vor sich durch die Tür. Mit einem kurzen Fingerzeig bedeutete er ihm, daß es besser war, auf der anderen Seite der Hütte weiter zu reden.

"Eins kannst du mir glauben, Junge, ich bin genauso sauer wie du!" Mit steinerner Miene ließ Raymond sich mit dem Rücken zur Hüttenwand sinken und starrte ziellos zum endlos blauen Himmel hinauf.
"Aber rechtlich gesehen gehört diesem Thornton dieses Land, auf dem er bauen will. Und wenn es wirklich so ein großer Gutshof ist, werden sich die feinen Herren in Sydney und drüben in England schön'ne Scheibe davon abschneiden können! Denen is' vollkommen egal, was wir Kleinfarmer dazu sagen, irgendwie werden die uns schon abfertigen und dich holen kommen, Scheißegal, ob ich dagegen protestiere. Und - bevor du jetzt an die Decke gehst, ehrlich gesagt mach ich mir viel mehr Sorgen um die Aborigines. Was glaubst du, wie's denen geht, wenn dieser aufgeblasene Wichtigtuer daherkommt und alles ringsum abholzt, um sein Landgut aufzubauen!"

Genervt schlug Ray mit der Faust neben sich gegen die Holzwand. "Wir sollten uns lieber fügen und hoffen, daß wir, wenn diese Baustelle fertig ist, mit diesem Thornton vernünftigen Handel treiben können." Er konnte nicht umhin, Jordans ungläubigen Blick auf diesen Vorschlag mit einem schiefen, freudlosen Lächeln zu quittieren. "Ich mein das Ernst! So ein Gutshof ist das beste, was unserer Pferdezucht passieren kann, überleg doch mal, allein die anfallenden Arbeiten verlangen nach Tieren, die aus'nem guten Stall stammen. Also - tu mir einen Gefallen und laß uns versuchen, das beste aus der Situation zu machen, mhm?" Er knuffte Jordan freundschaftlich gegen die Schulter und zwinkerte ihm zu. "Was nicht heißt, daß du dir dort alles gefallen lassen sollst." Bestimmt würde es zwischen all den fremden Sträflingen, zusammengewürfelt aus allen möglichen Ecken des Outbacks, für ihn nicht einfach werden. Erst recht nicht unter der Fuchtel eines so hochherrschaftlichen Pinkels.
"Nur bitte leg dich nicht mit den Rotröcken an, ich hätte dich anschließend gern lebend wieder hier", fügte er noch hinzu.


03.01.2011 23:24:55   
Jordan Silkmanfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Jordan warf noch einen letzten unauffälligen Blick auf Catherine, bevor er mit seinem Herrn nach draußen gehen musste. Jetzt wusste er endlich wieder den Namen, und er nahm sich fest vor, ihn diesmal zu behalten.
Draußen redete Ray ein ernstes Wort mit ihm, aber anders als es sein vater immer getan hatte. Jordan wurde nicht beschimpft, und das überraschte ihn jedes Mal aufs Neue. Er hatte das Gefühl, respektiert zu werden. Sogar Zustimmung bekam er von seinem Boss. Das gefiel ihm schon immer an ihm, seitdem er hier war. Ray hatte eine ähnliche Meinung über solche reichen Leute, die glaubten alles würde ihnen gehören...
Tief im Inneren wusste er, dass Ray Recht hatte. Trotzdem war es ungerecht. Wer wusste schon wie lange das dauern würde? Wie lange er die Tochter von Ray, wie hieß sie nochmal? Ja, richtig, Catherine...wie lange würde er sie nicht wieder sehen? Wenn er wieder zurückkam, war die sicher schon mit irgendeinem anderen verheiratet.

"Ich weiß...aber ich hasse es, gerade hab ich angefangen, das Leben hier zu mögen, so richtig. Viel mehr als mein altes Leben...ich hab mir schon gedacht, dass es ein Glücksfall war, diese Strafe zu kriegen..und jetz...jetz is wieder alles Mist!"
Niedergeschlagen lehnte sich Jordan an die Häuserwand und legte seinen Kopf dagegen. Die Augen kurz geschlossen, als täte es weh, die Welt anzusehen, schaltete er kurz ab, um sich zu beruhigen.
"Ich kann schon auf mich aufpassen...ich weiß wann ich meine Klappe halten muss, auch wenn ichs nie gerne mache...ich hoffe nur, ich trete diesem Thornton nie unter die Augen...ich hab ein bisschen Schiss davor, was ich sagen könnte, wenn ich ihn seh..."


03.01.2011 23:34:49   
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Erneut zuckte dieses sarkastische Grinsen über das Gesicht des Farmers, als er Jordans Befürchtungen vernahm.
"Vielleicht hast du Glück und der feine Herr läßt sich erst auf seinem Landgut blicken, wenn's fertig gebaut ist ... Aber kann auch gut sein, daß das einer von der Sorte ist, die alles unter Kontrolle haben wollen und den Bau lieber selbst beaufsichtigen."

Nachdenkliches Schweigen schob sich zwischen die beiden Männer. Ray friemelte gedankenverloren eine abgesplitterte Holzfaser aus einem der Bretter, während sein Blick weiter auf Jordan ruhte. Es ehrte ihn, daß der junge Sträfling ihm nach so kurzer Zeit solches Vertrauen entgegen brachte, ganz gleich, ob er ihn nach wie vor Sir nannte oder nicht.
"Ich muß zugeben, für mich bist du auch ein Glücksfall, Jordan. Ich hätte auch das Pech haben können, daß mir ein verurteilter Mörder oder sogar ein Kinderschänder zugeteilt wird", daß er in diesen Fällen nachts kein Auge mehr zugetan hätte, brauchte er wohl nicht hinzuzufügen. "Oder auch einfach nur ein Aufrührer, der mich aus lauter Rachegefühlen absichtlich in Schwierigkeiten bringt ... Ich weiß, du hegst manchmal ähnliche Gefühle, aber ich weiß auch, daß du stark genug bist, sie zurückzuhalten. Und wenn du an dir zweifelst, dann ... Nun, wenn es dir hier wirklich so sehr gefällt, dann denk eben einfach daran, je besser die Arbeit dort vorangeht, umso schneller bist du wieder hier bei uns!"

Nun war es an ihm, für einen Moment die Augen zu schließen. Seine eigenen Worte erinnerten ihn an damals, als seine Frau ihm allen Mut und alle Kraft gegeben hatte, wenn sich ihnen Schwierigkeiten in den Weg gestellt hatten. Und nicht zuletzt auch seine Eltern und die Kinder ... Jetzt hatte er nur noch die Kleinen, wobei, so klein waren die Mädchen gar nicht mehr ... Trotzdem war verdammt froh, Jordan an seiner Seite zu haben.
"Laß uns reingehen", meinte er schließlich zu ihm, und dieses Mal war sein Lächeln seit langem wieder grundehrlich. "Sonst werden noch die Eier kalt ..."


03.01.2011 23:52:19   
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Langsam öffnete Jordan wieder die Augen und hob seinen Kopf wieder an. Er hörte sich an, was Ray sagte und nickte nur. Er konnte nicht gut Gefühle oder Dankbarkeit zeigen, das hatte er noch nie gut gekonnt. EIn ganz leichtes Lächeln huschte über seine Lippen, als er von den kalt werdenden Eiern sprach.
"Okay...."
Während er ihm folgte, stellte er dennoch eine Frage, die in ihm rumorte und unbedingt beantwortet werden wollte.
"Wie lange....dauert so ein Bau von sonem großen Haus? Ich hab noch nie sowas gemacht...."
Ob das vielleicht doch schneller ging als er dachte? Hoffentlich kam er schnell genug wieder, bevor Ray's hübsche Tochter verheiratet war...er wollte vorher wenigstens wissen, ob er überhaupt eine Chance bei ihr hätte...


04.01.2011 00:11:33   
Raymond Callaghanfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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"Hmmh!" Nachdenklich kratzte Ray sich am Kopf und blieb für den Augenblick mit einem Arm halb in den Türrahmen gelehnt, stehen.
"Also ich hab für unser Haus hier etwas mehr als drei Wochen gebraucht ... Wegen dem Holzlattendach und den zwei Extrakammern für die Kinder, das war aufwendiger als 'ne einfache Hütte mit Strohdach ...", grübelnd streiften seine Zähne die Unterlippe. "Schwer zu sagen, aber ich befürchte fast, ein paar Monate ..."

"Ich wüll aba nicht, daß Jor'gn weggeht!" nuschelte Shawn mit vollem Mund vom Eßtisch zu ihnen hinüber.
"Tja, das will ich auch nicht", erklärte Ray trocken und sah für dieses Mal ausnahmsweise über das ungebührliche Verhalten seines Sohnes hinweg. "Aber die feinen Herrschaften wollen's, da können wir leider nix gegen machen."
"Und was, wenn wir ihn verstecken und einfach sagen, er hat Schiß bekommen und ist abgehauen?" warf seine jüngste Tochter nun eifrig ein, was Ray jedoch nur mit einem leicht genervtem: "Corey!" quittierte. Manchmal hatten seine Sprößlinge wirklich die unmöglichsten Einfälle! Und woher hatte Corey eigentlich diese Ausdrücke - hoffentlich doch nicht von ihm?!

"Allzu schlimm ist es auch nicht", fuhr er im Hineingehen fort, seinen Kindern den Sachverhalt zu erklären. "Wer weiß, vielleicht stellt sich dieser Mr. Thornton auch als ganz nett heraus, was von Vorteil wäre, wenn wir in Zukunft gute Geschäfte mit ihm machen wollen."


bearbeitet von Mike Cartwig am 04.01.2011 21:57:33
04.01.2011 20:56:47   
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"Das is ja ewig...", bemerkte Jordan etwas traurig. Er wollte wirklich nicht weg, und irgendwie freute es ihn, wie die Kids ihm gegenüber klar machten, dass sie auch nicht wollten, dass er ging. Nur Catherine, die sagte nichts. Ob sie ihn überhaupt jemals registriert hatte? Mit diesem Gedanken beschäftigt, lehnte er sich nachdenklich an die Wand.
"Die Vorschläge sind ja ganz gut, aber...ich glaub die nützen leider nichts...die kommen immer drauf...leider. Ich hab wohl keine Wahl..."
Seufzend sah er auf das Frühstück und hatte nun wirklich keinen Hunger mehr. Und das war etwas sehr seltenes bei ihm, denn er hatte sonst IMMER Hunger. Was er an Mengen verdrücken konnte, wenn es genug gab, hatte schon immer so manchen Menschen in Erstaunen versetzen können.
"Wie lange dauert es denn noch bis dahin? Vielleicht isses ja noch lange hin...."
Wenn es so war, dann konnte er das vielleicht zumindest für kurze Zeit verdrängen, so wie er es immer gern machte mit Sorgen...


04.01.2011 23:21:39   
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Wortlos nahm Ray zunächst am Tisch Platz und wies Jordan mit den Augen an, es ihm gleich zu tun. Es war besser, am Tisch zusammenzusitzen und zu reden, gerade bei solchen Gesprächen.
Ein wenig ungläubig hob Raymond die Augenbrauen, als Jordan sich selbst tatsächlcih weismachen wollte, daß es noch lange hin sein könnte bis zum Bau dieses großen Anwesens.
"Wenn dem so wäre, hätten sie wohl kaum diese Anschläge jetzt schon aufgehängt", bemerkte er nüchtern. "Als damals dieser Aufruf kam, daß die Sträflinge im Outback diese verdammte Sträflingskleidung tragen sollten, kam gleich am nächsten Tag so'n Wichtigtuer von Soldat, um mich zu kontrollieren. Mein Glück war damals, daß du nocn nicht hier warst. Und bei den Mengen an Arbeit, die so eine Farm mit sich bringt, hab ich die Vorschrift eben einfach wieder vergessen ...", er zwinkerte Jordan zu, wurde dann aber wieder ernst: "Rechne lieber damit, daß man dich in den nächsten Tagen abholt. Sich etwas anderes einzureden, macht es nur noch schwerer!"


08.01.2011 14:38:00   
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"Oh..."
Etwas sehr traurig nahm Jordan Platz und stützte seinen Kopf auf die Hände auf. In diesem Falle sollte er wohl seinen Plan verändern. Eigentlich hatte er vor, die Tochter seines Herrn wohl über Monate langsam kennenzulernen und ihr dann irgendwann in fernerer Zukunft zu sagen, was er empfand. In einem Fall wie diesem aber, wo er weg musste, und zwar schon in wenigen Tagen wie es aussah, musste er das ganze wohl doch beschleunigen, wenn er nicht wollte, dass sie, wenn er wiederkam, womöglich schon einen anderen Freund hatte oder gar schon verlobt war. Er musste ihr so bald wie möglich sagen was los war, am besten bei der nächsten Gelegenheit! Hoffentlich ergab sich diese auch, er musste mit ihr allein sein, die Chemie musste stimmen, und wenn er es ihr dann sagte, dann würde er wenigstens wissen, was Sache war, und mit der Gewissheit, ob sie ihm eine Chance geben würde oder nicht, ließ es sich leichter ertragen, weggehen zu müssen...
"In den nächsten Tagen also...naja, dann...genieß ich eben noch jeden Moment...."
Seine Augen bewegten sich unauffällig zu Catherine. Ob sie ihn schon jemals angesehen hatte, wie er sie ansah? Das würde er echtr zu gerne wissen...


09.01.2011 11:09:28   
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Ray unterdrückte ein Seufzen, als er sah, wie bedrückt der Junge von all dem war. Die nächsten Worte Jordans entlockten ihm aber dennoch ein leichtes Schmunzeln.
"So ist's recht, laß dich nur nicht unterkriegen! Und jetzt - guten Appetit," warf er mit einem aufmunternden Blick in die Runde.

Inzwischen hatten auch Shawn und Corey aufgehört, sich zu kabbeln, so daß sie endlich das 'etwas knusprige' Frühstück genießen konnten.
Kaum daß sie alle fertig waren, sprang Rays kleiner Sohn wieder vom Stuhl auf.
"Jordan, darf ich dir helfen mit dem Dach?!" erbot er sich eifrig, was seinen Vater dazu veranlaßte, skeptisch die Augenbrauen hochzuziehen.
"Also Shawn, ich weiß nicht, ob -"
"Bitte, Dad! Ich bin auch ganz vorsichtig!"
Catherine grinste zwischen Jordan und ihrem Vater hin und her (was dieser keinesfalls mit dem Sträfling in Verbindung brachte), doch als Corey sich leise davonstehlen wollte, rief sie ihre Schwester prompt zurück: "Du, junge Dame, hilfst mir jetzt erstmal beim Abwasch!"

Nun seinerseits grinsend, erhob Raymond sich vom Tisch und stapelte die Teller für die beiden Mädchen übereinander. Daß Corey nur unter Maulen beim Aufräumen half, würde Cath ihr schon austreiben ...
"Na gut, wenn Jordan deine Hilfe brauchen kann, meinetwegen", erlaubte Ray schließlich, nicht aber ohne halblaut im Vorbeigehen Jordan zuzumurmeln, daß, wenn der Kleine ihn nervte, er Shawn einfach zu ihm schicken sollte.
"Ich laß die Tiere raus", mit diesen Worten ließ der Farmer die 'Jungspunde' in der Hütte zurück.




16.01.2011 23:46:56   
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Schließlich hatte Jordan doch noch etwas gegessen. Ja, er aß einfach zu gern, als dass er sich durch diese blöde Sache davon abhalten ließ. Wer wusste schon, was für einen Fraß er dort bekommen würde, bei Thornton Manor? Er stellte sich diese Zeit wirklich wie eine Folter vor, ganz anders als hier. Als Catherine dann die Kleine zurückrief, musste auch er leicht grinsen. Er hatte das Lächeln, denn als solches deutete er Catherines Grinsen im Vorfeld, regelrecht genossen. Es hatte ihm den Tag versüßt. Und so machte es ihm auch überhaupt nichts aus, dass der kleine Shawn ihm unbedingt auf dem Dach helfen wollte.
"Klar, komm mit...aber ich übernehme keine verantwortung, wenn du runterfällst, du musst dich eben gut festhalten..."
Er wollte eigentlich gar nicht heraus gehen und schon weiterarbeiten, viel lieber würde er mal mit Catherine reden. Aber vielleicht war dazu ja heute Abend Zeit, nach der Arbeit. Vielleicht konnte er dann ja endlich...herausfinden, ob sie vielleicht...ihm nicht abgeneigt wäre. Niemals würde Jordan Ray das erzählen, seine Schwäche für dessen Tochter würde er sicherlich bestrafen. Noch war er immer nett zu ihm gewesen, aber wer wusste denn, ob sich das denn nicht vielleicht mal ändern würde, wüsste er von seinen Gefühlen?
Noch einen letzten Blick warf er auf Catherine, und dann verließ er endlich die Hütte.
"Ich hoffe du bist schwindelfrei, ich bin nicht dazu da um dich zu retten, sondern um das Dach zu machen...", sagte er leicht grinsend, als er auf seine Baustelle zuging.


17.01.2011 15:00:06   
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