| Pearl O'Connell |
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| Sydneybecken
Das Sydneybecken (englisch: Sydney Basin) ist ein Sedimentbecken an der Ostküste von New South Wales in Australien, das aus Ablagerungen des Perms und der Trias besteht. In diesem Becken, das nach der Stadt Sydney benannt ist, leben etwa 4 Millionen Menschen, das ist die am dichtesten besiedelte Region Australiens.
Im Sydneybecken lebten vor der europäischen Besiedlung Tausende von Aborigines und als im Jahre 1813 die Blue Mountains, die das Becken begrenzen, durch die Siedler überwunden wurden, konnte das Innere Australiens durch Europäer besiedelt werden.
Das Sydneybecken ist Teil eines größeren geologischen Sedimentbeckens, des Sydney-Gunnadeh-Bowen-Beckens. Im Sydneybecken befinden sich bedeutende Kohlebergwerke, das Bowenbecken umfasst das größte Kohlevorkommen Australiens, und im Gunnedahbecken wurden große Erdgasfelder entdeckt.
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| 17.01.2011 17:15:36 |  |
| Pearl O'Connell |
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| Wirtschaftsgeschichte
Die frühen Siedler um Sydney, die in der Sträflingskolonie Australien lebten, mussten in den ersten Jahren für den eigenen Lebensunterhalt sorgen und waren auf Lieferungen aus Großbritannien angewiesen. Zunächst siedelten sie Richtung Parramatta und frühere Sträflinge bei Hawkesbury weiter auf ertragreichen Böden in unmittelbarer Nachbarschaft der Aborigines. Über Port Jackson wurde Wolle, Holz, Wale und Robben exportiert. Wobei insbesondere der Export von Holz für den Schiffsbau und der Schiffsbau Bedeutung erlangten wie auch die Robbenjagd, als das Monopol der Ostindischen Kompanie gebrochen wurde. Entlang des Parramatta River und des Cook- und Georges River konnte die Besiedlung sowohl in Richtung Westen als auch Osten weiter vorangetrieben werden.
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| 17.01.2011 17:16:27 |  |
| Pearl O'Connell |
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| Landschaften des Sydneybeckens
Das Sydneybecken ist durch unterschiedliche Landschaften geprägt. Die größten Landschaften sind die Cumberland Plain, das Blue-Mountain-Plateau, Hornsby-Plateau und Woronora-Plateau. 1796 war allerdings erst die Cumberland Plain erschlossen und wurde langsam besiedelt.
Cumberland Plain
Die Cumberland Plain ist Teil des Greater Western Sydney und reicht 10 km nördlich von Windsor bis nach Picton im Süden und entlang des Parramatta River bis ins innere westliche Sydney. Das Plateau wurde durch Verwerfungen gebildet und durch Flüsse geformt. Die Ebene wird durch die mäandernden Flüsse des Hawkesbury Rivers und des Parramatta River entwässert. Der Cooks River fließt teilweise durch dieses Gebiet hindurch. Im Durchschnitt liegt die hügelige Ebene auf einer Höhe von 30 Metern; die höchsten Erhebungen erreichen 60 Meter und die niedrigsten kaum 10 Meter über der Meereshöhe. Als die europäischen Siedler ankamen, war etwa 30 Prozent der Cumberland Plain bewaldet
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| 17.01.2011 17:18:10 |  |
| Pearl O'Connell |
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| Klima im Sydneybecken
Das Klima im Sydneybecken wird als warm bezeichnet. In den Blue Mountains herrschen lange und milde Winter und an der Küste liegen die durchschnittlichen Tagestemperaturen im Sommer bei etwas weniger als 26°C und auf den Cumberland Plain etwas mehr als 29°C. Der durchschnittliche Regenfall variiert um 1.210mm und der heftigste Regenfall findet im Herbst statt. Im Hinterland fällt weniger als 670mm jährlich. Auf dem Woronora-Plateau sind die Sommer wärmer und die Winter etwas kälter als in den anderen Landschaften.
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| 17.01.2011 17:18:53 |  |
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