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Marktformeb
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http://www.vimentis.ch/d/lexikon/15/Angebotskurve.html
http://www.vimentis.ch/d/lexikon/8/Nachfragekurve.html
http://www.vimentis.ch/d/lexikon/19/Marktgleichgewicht.html




Eine Unternehmung besitzt auf einem Markt ein Monopol bzw. hat eine Monopolstellung, wenn ihr auf diesem Markt keine Konkurrenz gegenübersteht d.h. sie Alleinanbieterin eines bestimmten Gutes ist (Angebotsmonopol).

Selten kann es auch zu einem Nachfragemonopol kommen. Dabei gibt es für ein Produkt oder eine Dienstleistung nur einen Nachfrager. Meistens handelt es sich dabei um den Staat. Die folgenden Erklärungen beschränken sich auf das viel häufigere Angebotsmonopol, sind aber sinngemäss auch auf das Nachfragemonopol anwendbar.

Eine Monopolstellung kann neben der Beschränkung auf ein bzw. gewisse Produkte auch in zeitlicher und / oder räumlicher Hinsicht beschränkt sein.

Wie stark die Monopolstellung eines Anbieters ist, hängt davon ab, wie schwierig es für die Nachfrager ist, das Gut durch ein gleiches, ähnliches oder vergleichbares Produkt zu ersetzen.

Ursachen für Monopole:
Allgemein formuliert sind die Gründe für ein Monopol ein erschwerter bzw. verunmöglichter Marktzutritt für weitere Anbieter. Solche Marktzutrittsbeschränkungen entstehen wiederum aus unterschiedlichen Gründen:

•Schlüsselproduktionsfaktoren: Nur eine einzige Unternehmung besitzt einen bestimmten Produktionsfaktor (in den meisten Fällen sind es wesentliche Rohstoffe oder Technologien). Dies kann z.B. die Kontrolle sämtlicher Öl- oder Wasserquellen in einem bestimmten Gebiet sein.


•Staatliche Beschränkungen: Der Staat beschränkt den Marktzutritt durch verschiedene Massnahmen. Er vergibt Lizenzen zur Produktion eines bestimmten Produktes an nur eine Unternehmung (z.B. Briefmonopol der Post), er garantiert den Unternehmen durch Patente ein zeitlich beschränktes Monopol auf technische Innovationen oder er beschränkt den Import gewissen Produkte (z.B. in der Landwirtschaft).


•Natürliches Monopol: Aufgrund sinkender Durchschnittskosten kann nur ein Unternehmen zu viel niedrigeren Kosten produzieren als zwei oder mehr Unternehmen. Beispiele dafür sind Produkte, die ein nicht voll ausgelastetes Netz benötigen. So hat z.B. nur eine Unternehmung im Bereich der Festnetztelefonie günstigere Kosten als wenn zwei oder mehr Firmen unabhängig von einander ein Telefonnetz betreiben.

Preispolitik eines Monopolisten:
Im Gegensatz zu Unternehmen auf Märkten mit vollständiger Konkurrenz kann der Monopolist den Marktpreis beeinflussen, weil er Alleinanbieter im Markt ist.
Eine Preisänderung wirkt sich bei einem Monopolisten immer auf zweifache Weise auf seinen Gewinn aus. Einerseits kann er bei einem tieferen Preis eine grössere Menge verkaufen und so seinen Gewinn steigern (Mengeneffekt). Andererseits verliert er durch den Preiseffekt mit jeder Preissenkung auch einen Teil seines bisherigen Gewinns. Dies weil er auch den Kunden, die bereits beim höheren Preis das Produkt kauften, das Produkt nun günstiger verkauft.
Der Monopolist muss bei seiner Preissetzung also immer beide Effekte - sowohl den Mengen- als auch den Preiseffekt - beachten. Um den optimalen Preis zu finden, bestimmt der Monopolist zuerst die Menge, die er verkaufen möchte. Diese bestimmt er so, dass bei der letzten verkauften Einheit die Grenzkosten gerade dem Grenzertrag entsprechen. In einem zweiten Schritt bestimmt er anhand der Nachfragefunktion, der er sich gegenüber sieht, den Preis mit dem er genau die optimale Menge verkaufen kann.

dazu ein Beispiel:
Nehmen wir an Beck Peter ist der Inhaber der einzigen Bäckerei in der Stadt. Peter hat somit innerhalb der Stadt eine Monopostellung auf Brot. Die folgende Abbildung stellt seine Situation grafisch dar:



Die Abbildung zeigt die Nachfragefunktion, der sich Peter gegenüber sieht. Daraus ergibt sich die Grenzetragskurve. Zudem sind seine Grenzkosten eingezeichnet, die in diesem Fall immer 2.- pro Brot sind. Vereinfachend nehmen wir zusätzlich an, dass Peter keine Fixkosten habe.
Peter fragt sich nun, wie teuer er sein Brot verkaufen soll, damit er den grössten Gewinn macht.
Beginnen wir bei 8.- pro Brot. Zu diesem Preis könnte er nur 10 Brote verkaufen und sein Gewinn wäre 60.- Fr. (10 mal 8.- Fr. minus die 2.- Fr. Grenzkosten). Seine Grenzertragskurve zeigt ihm aber, dass er zusätzlich 25.- Fr. einnehmen könnte (vorher 80.- Fr. jetzt 105.- Fr.), wenn er 5 Brote mehr backen und alle 15 für je 7.- Fr. verkaufen würde. Die Kosten, die Peter bei der Herstellung entstehen, betragen nur 10.- Fr.. Peter hat also einen zusätzlichen Gewinn von 15.- wenn er 5 zusätzliche Brote produziert. Dabei kann Peter sowohl den Preiseffekt als auch den Mengeneffekt beobachten. Durch den Preiseffekt wird sein Gewinn um 10.- kleiner, weil er auch "die ersten 10" Brote nun für 7.- anstatt 8.- Fr. verkaufen muss. Dank dem Mengeneffekt aber steigt sein Gewinn um 25.- Fr. weil er 5 weitere Brote mit je 5.- Fr. Gewinn verkaufen kann. Peter führt diese Überlegungen nun immer weiter fort bis er zu dem Punkt kommt, an dem seine Grenzkosten gleich dem Grenzertrag sind. Bei Peter ist das bei einer Menge von 20 Broten der Fall. Wenn er jetzt noch ein Brot mehr herstellen möchte, würde sich sein Gewinn wieder reduzieren. Peter wird also seinen Gewinn maximieren, wenn er genau 20 Brote verkauft.
Nun überlegt sich Peter, zu welchem Preis er diese 20 Brote verkaufen kann. Diese Überlegung ist recht einfach. Anhand seiner Nachfragefunktion sieht er, dass er genau dann 20 Brote verkaufen wird, wenn sie je 6.- Fr. kosten. In der Grafik entspricht die Menge von 20 Broten der grössten Fläche des Gewinnrechtecks.

Deadweight loss bei Monopolen:
Bei Monopolmärkten ohne vollständige Preisdiskriminierung entsteht immer auch ein volkswirtschaftlicher Verlust - ein so genannter Deadweight loss (DWL).
Dieser ist auch in der obigen Grafik im Beispiel von Bäcker Peter als grünliche Fläche eingezeichnet.



Angebot
Als Angebot im ökonomischen Sinn wird allgemein die angebotene Menge eines Gutes (Produkt, Dienstleistung, Arbeit, Kapital) bezeichnet. Anbieter (Eigentümer, Produzenten oder Hersteller) bieten eine gewisse Menge an Gütern auf einem entsprechenden Markt zu bestimmten Preisen zum Kauf an.
Beeinflusst wird die angebotene Menge vor allem durch:
•den Preis: je höher der Marktpreis eines Gutes ist, umso grösser ist die angebotene Menge dieses Gutes (vgl. Angebotskurve).
•die Produktionskosten: je höher die Kosten (z.B. Löhne oder Materialkosten) für die Her- bzw. Bereitstellung eines Gutes sind, umso kleiner ist die angebotene Menge dieses Gutes.
•die Steuern: durch Steuern erhöht sich der Marktpreis mit den entsprechenden Folgen.
•die Technologie: durch technologischen Fortschritt können unter Umständen Produktionskosten gesenkt werden.



Nachfrage

Als Nachfrage im (mikro)ökonomischen Sinn wird allgemein die nachgefragte Menge eines Gutes (Produkt, Dienstleistung, Arbeit, Kapital) bezeichnet. Nachfrager (Käufer, Konsumenten) kaufen eine gewisse Menge an Gütern auf einem entsprechenden Markt zu bestimmten Preisen.

Beeinflusst wird die nachgefragte Menge vor allem durch:
•den Preis; je tiefer der Marktpreis eines Gutes ist, desto grösser ist im Normalfall die nachgefragte Menge dieses Gutes (Ausnahmen bilden die so genannten Giffen-Güter). Wie stark die Nachfrage auf Preisveränderungen reagiert, hängt von der Nachfragekurve bzw. von der dadurch gegebenen Preiselastizität ab.
•die Nutzenvorstellung; je höher die Käufer den Nutzen eines Gutes einschätzen, umso grösser ist die nachgefragte Menge dieses Gutes.
•das Einkommen; je höher das verfügbare Einkommen eines Nachfragers (Käufers) ist, umso höher ist im Normalfall die nachgefragte Menge (Abweichungen von dieser Regel gibt es bei sog. inferioren Gütern).
•die Preise anderer Güter; Je höher die Preise von Substitutionsgütern sind, umso grösser ist die nachgefragte Menge. Je höher die Preise aber von Komplementärgütern sind, umso tiefer wird die nachgefragte Menge sein.
•die Erwartung für die Zukunft; massgeblich für die nachgefragte Menge ist auch die Erwartung, wie sich die oben erwähnten Faktoren in Zukunft entwickeln werden.







07.11.2010 22:05:17    
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