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| ƒσяєνєя ву уσυя ѕι∂є |
| meriones |
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| Gruppe: Administrator Rang: Beiträge: 80 Mitglied seit: 01.10.2010 IP-Adresse: gespeichert ![]() | ||
| 01.10.2010 16:58:06 | ![]() | |
| Lamia |
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| Gruppe: Administrator Rang: Beiträge: 79 Mitglied seit: 01.10.2010 IP-Adresse: gespeichert ![]() | Feliks Łukasiewicz Feliks lehnte sich zurück gegen das Kopfende des Bettes, ließ seinen Blick besorgt auf dem schlafenden Toris ruhen. Es war ihm keineswegs entgangen, dass Liet seit Kurzem etwas.. schwächer wirkte, und er konnte sich insgeheim auch schon denken, was der Grund dafür war. Seufzend schloss er die Augen, verkroch sich wieder tiefer unter die Decke und kämpfte gegen die aufkommenden Tränen an, als er daran dachte, dass er Toris möglicherweise verlieren könnte. Allein der Gedanke daran war fast schon zu viel für ihn. Irgendwann übermannte ihn die Müdigkeit letztendlich dann doch, und er fiel in einen unruhigen, aber dennoch tiefen Schlaf. Als Feliks wieder zu sich kam, war alles um ihn herum schwarz, nur in der Ferne (jedenfalls nahm er das an) konnte er ein rotes Flimmern erkennen. Misstrauisch sah er sich um, konnte aber nichts erkennen, noch nicht einmal irgendwelche Schemen, also blieb ihm wohl nichts anderes übrig, als in Richtung des blassroten Lichts zu gehen. Doch kaum hatte der blonde ein paar Schritte gemacht, sah er eine verschwommene Gestalt vor sich, die erst Gestalt annahm, je länger er sie ansah. Erst dachte Feliks, es wäre ein riesiger Vogel, bevor es ihm fast wie Schuppen von den Augen fiel - ein Phönix. "Deine Seele scheint verzweifelt zu sein", ertönte eine melodische Stimme direkt in seinem Kopf. Nachdem er jedoch nicht sofort antwortete, fuhr das Wesen vor ihm fort. "Wie weit würdest du gehen, um IHN zu schützen?" Diesmal war es Feliks, der ohne zu zögern antwortete. "Ich würde alles dafür tun! Egal was es kostet!" Doch der Phönix antwortete nicht, stattdessen verschwand auch er in der Dunkelheit, und Feliks schien den Boden unter den Füßen zu verlieren und fiel - für scheinbar endlos lange Zeit. Währenddessen glaubte er zu hören, wie jemand immer und immer wieder seinen Namen rief. Er riss die Augen auf und setzte sich mit einem Ruck hin, stieß dabei einen nahezu panischen Toris vom Bett, und schnappte nach Luft. Toris Lorinaitis Toris lag derweil ruhig im Bett... naja halbwegs ruhig, ab und an zuckte er im Schlaf zusammen. Und das er sehr nah bei seinem Freund schlief, brauchte man eigentlich nicht zu erwähnen. Von den Gedanken, die sich der blonde machte, hatte Toris derweil noch nichts mitbekommen, wahrscheinlich auch weil Feliks das nie erwähnt hatte. Obwohl die Gedanken nur teilweise nachvollziehbar schienen für Toris, da er den anderen NIEMALS alleine lassen würde, egal was passierte, und da könne auch kein Russland was dagegen ändern! ... Verschlafen rieb sich der Dunkelhaarige über die Augen, als die Sonne ihm leicht ins Gesicht geschienen hatte. Mühselig richtete er sich auf, glättete sich kurz die Haare und sah dann neben sich zu dem noch... schlafenden? Normalerweise war Feliks zwar eine riesige Schlafmaus, aber wurde um die gleiche Uhrzeit wach, in der auch Toris wach wurde. Deswegen verunsicherte es Toris auch dermaßen, dass sein Freund noch tief zu schlafen schien. "Feliks? Feliks? Feliks wach auf!", meinte Toris besorgt und rüttelte kurz an seinem Freund, als der andere dann die Augen aufriss und sich aufsetzte, Toris deswegen nach hinten kippte, instinktiv nach Feliks langte und ihn gleich mit vom Bett zog. Zuerst landete Toris auf dem Boden, mit dem Rücken und gleich Feliks auf ihn drauf. Er ächzte kurz erschrocken auf. "Feliks! All-alles klar?", stammelte er sichtlich verwirrt. Feliks Łukasiewicz Für einen Moment sah Feliks vollkommen verwirrt um sich, da er völlig die Orientierung verloren hatte. Erst nach einigen Sekunden registrierte der Blonde, dass er auf Toris lag, welcher wiederum auf dem Boden seines Zimmers lag, direkt neben dem Bett. (Was zum..?", brummelte er vor sich hin, bevor er sich von seinem Freund erhob, sich an den Rand des Bettes setzte und Liet ebenfalls aufhalf. Dann fiel ihm ein, dass der andere ihm eine Frage gestellt hatte. Erschöpft fuhr er sich mit den Händen über sein Gesicht, nickte dann. "J-ja. Nur ein.. ziemlich merkwürdiger Traum, das ist alles." in Gedanken fügte er noch hinzu 'glaube ich jedenfalls', sprach es vorsichtshalber aber nicht laut aus. Er wollte Toris nicht noch mehr Sorgen bereiten, das würde seiner Gesundheit alles andere als gut tun. Allerdings wusste Feliks, das es mehr als nur ein einfacher Traum gewesen sein musste. Dafür war er zu realistisch gewesen, und die Worte des Phönixes enthielten viel zu viel Wahres. Außerdem spürte er, dass irgendetwas... geschah. Sich veränderte. Sein Körper schien zwar noch immer sein eigener zu sein, und doch wiederum nicht. Aber auch das behielt er lieber noch für sich. Toris Lorinaitis Er blinzelte und sah besorgt zu dem Blonden, setzte sich dann neben ihn. Er fuhr sanft mit der Hand über Feliks Wange, musterte ihn. "Ok~", murmelte er und fuhr dann durch das weiche Haar Feliks'. Feliks wirkte allerdings sehr... verwirrt, zu verwirrt dass es allein ein Traum gewesen sein konnte. "Soll ich Frühstück machen oder magst du dich noch ein wenig hinlegen?", fragte er dann sanft und gab seinem Freund einen sanften Kuss auf die Lippen. dann setzte er sich einfach abwartend neben seinen Freund, faltete die Hände ineinander, drückte sie leicht gegeneinander. Feliks Łukasiewicz Diese kleine, aber unheimlich liebevolle Geste gab ihm wenigstens ein bisschen Halt und zeigte ihm, dass er nicht alleine war, stärkte ihn somit. Feliks zwang sich zu einem Lächeln, welches ihm seltsamerweise gelang und sogar halbwegs echt war, und legte seine Hand auf die Liets. "Frühstück klingt gut. Vielleicht lenkt mich das ein wenig ab." Allein der Gedanke daran, sich noch einmal hinzulegen und Gefahr zu laufen, abermals einen solchen eigenartigen Traum zu erleben bescherte ihm Gänsehaut. Es mochte zwar kein Alptraum gewesen sein, aber er hatte beinahe denselben Effekt auf ihn. Der Blonde gab sich dem kurzen Kuss hin, leicht enttäuscht dass sich Toris schon wieder zurückzog, seufzte leise und stand dann trotzdem auf, nur um für einen Moment zu schwanken, als sich der Raum um ihn drehte. Es hörte jedoch sofort wieder auf. Lächelnd griff er nach der Hand des anderen, zog ihn auf die Beine und ging, noch immer seine Hand haltend, aus dem Zimmer. Toris Lorinaitis Er lächelte, den besorgten Blick bekam er jedoch nicht aus dem Gesicht. Er wusste, irgendwas stimmte nicht, da konnte ihm Feliks nichts vormachen. aber er sagte nichts, Feliks würde ihm schon sagen, wenn was war. "Feliks!", meinte er, als Feliks kurz schwankte, dann wurde er jedoch an der Hand genommen und hochgezogen, strich sanft mit dem Daumen über Feliks' Handfläche und ging mit ihm dann runter. "Setz dich ruhig schon hin, es dauert nicht lange~", sprach der Brünette und lächelte sanft. Feliks Łukasiewicz Feliks hatte ein klein wenig ein schlechtes Gewissen, dass Toris sich schon wieder sorgen um ihn machte. Aber wie sollte er ihm etwas erklären, das er selbst nicht verstand? Sobald er wusste, was hier los war, und er den richtigen Zeitpunkt fand, würde er es seinem Freund sagen, doch im Moment schien es noch zu voreilig zu sein. Also schwieg Feliks fürs erste weiterhin. Als sie die Küche betraten, ließ der Blonde sich mit einem herzhaften Gähnen sofort auf einen der Stühle plumpsen, stützte die Ellbogen auf dem Tisch und dein Kinn auf den Händen ab, während er gelangweilt Toris zusah. Plötzlich durchzuckte ihn ein kurzer, aber brennender Schmerz und er krümmte sich ein wenig, achtete jedoch darauf, dass Toris nichts davon mitbekam, da es ihn nur noch mehr beunruhigen würde. Toris Lorinaitis Das Toris besorgt war, dass war wohl fast schon normal bei seinem Wesen, auch wenn er entspannter geworden war, seitdem er mit Feliks zusammen war. Er sah kurz zu Feliks, lächelte ihm zu, als dieser sich hingesetzt hatte und drehte sich (zu Feliks Glück?), gerade in dem Moment der Küchentheke zu, als Feliks zusammengezuckt war. Er fuhr sich leicht über die Augen, die letzte Müdigkeit, die jetzt nach dem kleinem Schock wieder eingetreten war zu vertreibend, gefolgt von einem minimalen Gähnen. Er hoffte es war wirklich nichts mit seinem Freund, er wirkte ein wenig anders als sonst. Kurz biss er auf seine Unterlippe und spähte nach hinten. "Was möchtest du denn haben?", fragte er dann sanft und drehte sich schlussendlich wieder um zu Feliks. Feliks Łukasiewicz "Mmmmmmh, ich lass mich von dir überraschen. Mir ist alles recht", lächelte Feliks seinem Freund entgegen, stand dann auf, schlenderte zu Toris, um ihm einen kurzen Kuss auf die Wange zu hauchen, und holte sich ein Glas und etwas zu Trinken. Er nahm wieder am Tisch platz, das halbgeleerte Glas vor sich, streckte sich noch einmal, beobachtete seinen Freund und verschränkte dann die Arme vor der Brust - nur um im nächsten Moment wie vom Blitz getroffen hochzufahren, einen völlig entgeisterten Blick auf dem Gesicht. Ohne ein weiteres Wort rannte er aus der Küche, die Treppen hinauf, in sein Zimmer. Achtlos warf der Blonde die Tür hinter sich zu, knöpfte hastig das Oberteil seines Pyjamas auf... und traute seinen eigenen Augen nicht. Das, was er dort, direkt vor sich im Spiegel sah, konnte einfach nicht wahr sein. Es war schlichtweg unmöglich. Toris Lorinaitis "Okay~", meinte er, lächelte sanft und strich Feliks über die Stirn, als dieser ihn auf die Wange geküsst hatte. Er wollte gerade anfangen, Frühstück zu machen, als er bemerkte, wie Feliks aufsprang und in sein Zimmer flüchtete. "Feliks?!", kam es entgeistert und beinahe schon panisch von dem brünetten, als er dem blondem folgte und schnaufend an der Tür stehen blieb, gegen diese klopfte. "Lobis? Ist alles in Ordnung?", fragte er und die Besorgtheit konnte er nicht unterdrücken. Aber irgendwas sagte ihm, er solle dieses Zimmer jetzt NICHT betreten, was er auch nicht tat. Er würde warten, ob man ihn reinlassen würde oder nicht. | |
| 04.10.2010 01:21:24 | ![]() | |
| Lamia |
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| Gruppe: Administrator Rang: Beiträge: 79 Mitglied seit: 01.10.2010 IP-Adresse: gespeichert ![]() | Feliks Łukasiewicz Fassungslos stand der Blonde vor dem Spiegel, betrachtete mit großen Augen seinen Oberkörper, der eigentlich gar nicht IHM gehören durfte. Immerhin war es verdammtnochmal der eines Mädchens! Als Feliks dann auch noch Toris an seiner Tür hörte, geriet er nahezu in Panik. Er hatte ihm noch nicht einmal von diesem merkwürdigen Traum erzählt, wie also sollte er dann DIES erklären?! "A-alles okay, Ukochany, keine Sorge! Ich, ähm, ich hatte nur vergessen, dass ich Elizabeta versprochen habe sie zu besuchen, ahaha~" Feliks hätte sich am liebsten selbst geschlagen. Das klang ja noch nicht mal in seinen Augen überzeugend, was sollte also erst Liet davon halten? "Du kannst also ruhig wieder in die Küche gehen und Frühstück machen. Ich, ah, zieh mich nur schnell um und komme gleich nach!" Er konnte nur darauf hoffen, dass Toris ihm das abnahm und Elizabeta zuhause war. Toris Lorinaitis Er zuckte zusammen, als er Feliks' Stimme hörte, neigte dann den Kopf und hob eine Augenbraue. Selbst er merkte, dass etwas nicht stimmte, Aber wenn Feliks es ihm nicht sagen wollte... Zwingen war nicht seine Art, und das wusste Feliks, das wusste jeder. "Gut~ Wenn aber was sein sollte, kannst du mit mir drüber reden...", meinte er dann, einen sanften Klang in der Stimme, ehe er sich von dem Zimmer entfernte und wieder runter zur Küche ging. Auch wenn er äußerlich ruhig schien, innerlich war er gerade wie so oft am Austicken vor Sorge und Panik. Seine Augenbraue zuckte, als er sich wieder ans Frühstück machte und er nagte nervös an der Unterlippe rum. Feliks Łukasiewicz Rasch zog Feliks sich etwas über, wählte extra einen weiten Pullover, um 'es' vor toris zu verbergen. Vorerst noch, ermahnte er sich dabei immer wieder. Er konnte seinen Freund unmöglich die ganze Zeit über anschwindeln, ihm etwas vormachen - und selbst wenn, früher oder später würde Liet es sowieso bemerken, und die Reaktion DANN wollte sich der Blonde noch weniger ausmalen, als die, wenn er es ihm erzählte (oder zeigte). Seufzend lehnte Feliks sich gegen die Tür, unterdrückte sein schlechtes Gewissen seinem Freund gegenüber erstmal. Erst als er sich sicher war, dass Toris in die Küche verschwunden war, verließ er sein Zimmer wieder. Ein paar Minuten und einen - unnötigen - Abstecher ins Bad später tapse dann auch der Blonde wieder in die Küche, setzte sich abermals mit den Ellbogen auf den Tisch gestützt und leicht vorgebeugt hin, in der Hoffnung, dass es den Grund für diese Unruhe vor Liets blicken verbarg. Toris Lorinaitis Es würde auch nicht die ganze Zeit gut gehen, es vor ihm zu verbergen, irgendwann kam es ans Licht. Als er Feliks hörte, ließ er sofort seine Unterlippe in Frieden und setzte den sanften Gesichtsausdruck wieder auf, der bei Feliks Anwesenheit immer entstand. Er seufzte leicht und war schon bald fertig mit dem Frühstück. Spiegeleier... Mehr hatte er nicht auf die Reihe bekommen. Er drehte sich um, als er ein wenig das Ei angestarrt hatte und blickte nun zu dem Blonden, der nun wieder Platz genommen hatte. "Ist dir nicht warm?", fragte er und blickte nach draußen. Dieser Pullover sah schon warm aus, er selber trug nur einen dünnen, da es langsam wärmer wurde draußen. Feliks Łukasiewicz Feliks musste sich dazu zwingen, nicht ungeduldig auf dem Stuhl herumzurutschen. Das würde Liet nur noch misstrauischer machen, und gerade das wollte er unbedingt vermeiden. Zu allererst musste er selbst mit dieser Situation klarkommen, ehe er seinen Freund einweihen konnte. Elizabeta schien in der Hinsicht im Moment seine einzige Möglichkeit zu sein mit irgendjemandem (abgesehen von Toris, natürlich) darüber zu reden. "Was? Oh, n-nein, das sieht wohl wärmer aus als es ist", entgegnete er schnell. Allerdings war es nicht ganz die Wahrheit, denn allmählich wurde dem Blonden schon etwas warm. Kaum stand das Frühstück auf dem Tisch, schlang Feliks es förmlich in sich hinein, obwohl er wusste dass es normalerweise nicht seine Art war, stellte den Teller zur Seite, drückte einem verwunderten Toris noch einen schnellen Kuss auf die Wange und flitze nach draußen. Zu seinem übergroßen Glück war Elizabeta tatsächlich zuhause, und Feliks verbrachte den restlichen Nachmittag damit, ihr alles zu erzählen, angefangen von seinen Gedanken und Sorgen, bis hin zu dem Traum und seiner neusten Entdeckung, die allerdings auch, wie er feststellen musste, seinen restlichen Körper betraf (und was Elizabeta insgeheim wohl ziemlich amüsant fand). Ein paar 'Mädchensachen' mehr und von seiner anfänglichen Panik erleichtert, kehrte Feliks schließlich nach Hause zurück, vergewisserte sich allerdings zuvor erst, dass er Toris nicht irgendwo über den Weg laufen würde, da er ihm eine kleine... 'Überraschung' vorbereitet hatte. Toris Lorinaitis Toris schaute nun vollends verwirrt zu Feliks, als dieser, als wenn er auf der Flucht wäre, sein Essen runterschlang. "Bye...", kam es dann verdatterter denn je von ihm, und sah dann auf den Boden, wo gerade noch Feliks gestanden hatte. Unruhe machte sich breit. Das war sehr merkwürdig. Und so wie sich Feliks bei Ungarn aussprach, so hing auch Toris, nachdem er en Abwasch gemacht hatte am Telefon und telefonierte mit Eduard, jammerte eher und machte sich Sorgen und Vorwürfe, die Eduard zum Glück vertreiben konnte. "Mach dir nichts draus Toris... Vielleicht hat Feliks seine Tage!", meinte Eduard spaßend, erntete aber vorwurfsvollen schweigen und ein Bye. Er schmiss sich auf die Couch, sah nach oben und schloss dann die Augen, war, wie üblich, recht schnell eingenickt, bekam nicht mit, wie Feliks wieder heimkam. Feliks Łukasiewicz Eduard konnte gar nicht ahnen, dass sein als Witz gedachter Kommentar mehr der Wahrheit entsprach, as er sich zu träumen wagte. Umso besser, dass er es eben nicht wusste. Auf leisen Sohlen betrat Feliks das Haus und lugte vorsichtig um Ecken, bis er schließlich den schlafenden Toris sah. Ein sanftes Lächeln stahl sich auf seine Lippen und der Blonde musste der Versuchung widerstehen, jetzt schon die wenigen Schritte zu seinem Freund zu machen und ihn zu küssen. Verstohlen schlich Feliks sich also auf sein Zimmer, verstaute dort seine neuen Errungenschaften, bis auf ein trägerloses, knielanges Kleid in gelb, ganz so wie die Sonnenblumen, die Toris so liebte. Fertig umgezogen, tapste Feliks wieder barfuss ins Wohnzimmer, wo Liet noch immer unverändert auf dem Sofa lag und schlief. Er strich sich ein paar Strähnen die ihm ins Gesicht hingen hinter die Ohren, beugte sich dann zu seinem Freund hinunter und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen. "Hey, Schlafmütze~", lächelte er. Toris Lorinaitis Er schlief recht tief, seufzte leicht und versteckte das Gesicht unter seinem Arm, der auf seinem Kopf ruhte, wegen der Helligkeit. Den Kuss allerdings, nahm der Braunhaarige nur zu genau war, er öffnete langsam seine Augen, und nahm den Arm vom Kopf. "...Hi~", nuschelte er, lächelte schwach und setzte sich auf, betrachtete sofort Feliks, räusperte sich. "Süßes Kleid, steh dir~", murmelte er verlegen. Es war immer ungewohnt für ihn, Feliks in Frauensachen zu sehen, doch er hatte sich dran gewöhnt. Wenn Feliks so was gerne anzog, akzeptierte er das, doch den Hintergrund der hinter diesem Aufzug steckte, den kannte er noch nicht. Feliks Łukasiewicz Feliks kicherte leise beim Anblick des noch völlig verschlafenen Toris. Wusste er eigentlich, wie unheimlich süß er in diesem Moment aussah? Die Reaktion auf das 'Kleid' hatte Feliks sich allerdings völlig anders vorgestellt. Er blieb an Ort und Stelle stehen wo er war, verschränkte die Arme vor der Brust – genauer gesagt eher darunter, in der Hoffnung es würde den 'Anlass' hierfür ein wenig hervorheben - 'HMPF'te und sah schmollend zu seinem Freund. "Das ist alles was du zu sagen hast?", fragte er kleinlaut und ein wenig enttäuscht. Er wusste, dass Liet es noch immer ein klein wenig komisch fand, wenn er Kleider oder Röcke trug, doch Feliks wusste, dass er sich über die Jahre hinweg daran gewöhnt hatte und es ihm nichts ausmachte, solange er sich in der Öffentlichkeit damit etwas zurückhielt. Dabei hatte er sich dieses Mal doch extra so viel Mühe gegeben ein passendes zu finden! Toris Lorinaitis Was erwartete Feliks gerade? Toris war noch völlig verschlafen, bei seinen Nickerchen war es immer so. Aber so wie Feliks reagierte, hatte der braunhaarige was übersehen. Nur was?" Da ist noch mehr, nicht wahr?", fragte er und rieb sich über die Augen, verdammt er musste wach werden! Er neigte den Kopf und musterte dann den anderen eindringlich, damit ihm was auffiel, was es auch tat. Sein Blick blieb nach ein paar Minuten an Feliks... Brust hängen, da sch dort zwei Wölbungen abzeichneten. War das ein Scherz. "Feliks... was zum...?", fragte er verwirrt und hob eine Hand, zögerte aber, hielt schlussendlich inne. Das konnte doch gar nicht sein! Und in Biologie hatte er aufgepasst! | |
| 04.10.2010 01:25:20 | ![]() | |
| Lamia |
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| Gruppe: Administrator Rang: Beiträge: 79 Mitglied seit: 01.10.2010 IP-Adresse: gespeichert ![]() | Feliks Łukasiewicz Ungeduldig stand Feliks vor seinem Freund, stemmte die Hände in die Hüfte und wartete mit einem leicht mürrischen Gesichtsausdruck darauf, dass Toris es endlich bemerkte und ihm ein Licht aufging, auch wenn es irgendwie durchaus amüsant war, ihm zuzusehen, wie sehr er sich abmühte. Dennoch musste er ein Schaudern unterdrücken, während der andere ihn so intensiv ansah. Als Liet schließlich den Grund für das Chaos entdeckte, seufzte Feliks kurz, ließ die Hände sinken und tapse zum Sofa, um sich neben seinem Freund niederzulassen. Plötzlich schien ihn nahezu alle Energie, die er noch kurz zuvor hatte, verlassen zu haben. Er lehnte sich zurück und ließ den Kopf auf die Lehne sinken. „Ehrlich gesagt, ich hab absolut keine Ahnung. Und ja, sie, uhm, sie sind echt.. irgendwie..“ Das Schweigen zwischen ihnen wirkte fast schon erdrückend. Plötzlich erfasste eine Welle von Unsicherheit Feliks. Er setzte sich auf, zog die Beine an seinen Körper - grundgütiger fühlte sich das seltsam an! -, schlang die Arme darum und legte den Kopf auf die Knie, während er verstohlen aus den Augenwinkeln zu Liet sah. "Du... du magst mich doch trotzdem noch, oder...?", kam es ihm letztendlich kaum hörbar mit zitternder Stimme über die Lippen. Toris Lorinaitis Feliks befand sich schneller in Toris Armen, als ihm lieb war. sanft drückte er seinen Freund... seine Freundin? An sich und strich Feliks über das Haar. Ein wenig komisch fühlte sich das schon an, als sich die Oberkörper berührten. Dann löste er sich leicht vom anderen und blickte ihm in die Augen. Dann hob er seine Hand und legte sie auf die Wange Feliks. "Feliks. Natürlich mag ich dich, du bist doch immer noch du, oder nicht?", fragte er und nahm dann eine Feliks', hauchte dort einen Kuss drauf. Er wollte seinem Partner, er einigte sich jetzt einfach mal auf Partner, jegliche aufkommende Angst nehmen. "Ich liebe dich um deinetwillen, nicht wegen deinem Körper~", hauchte er leise und richtete den Blick auf Feliks, hielt dennoch die Hand weiterhin so nah an seine Lippen, dass Feliks sehr gut den heißen Atem des brünetten wahrnehmen konnte, als er sprach. Feliks Łukasiewicz Überrascht blickte Feliks zu Toris auf, als dieser ihn an sich zog und seine Arme um ihn schlang. Solche Berührungen waren für ihn logischerweise etwas ungewohnt und etwas.. suspekt, mit seinem neu gewonnenen Körper, doch er schmiegte sich so gut es ging an seinen Freund. Der durch und durch liebevolle Blick, der danach folgte, zog den Blonden jedoch in seinen Bann, ließ ihn beinahe in diesen wunderbaren Augen versinken. Also entschied er einfach seine zu schließen und die Berührung auf seiner Wange zu genießen. Es tat unheimlich gut, Toris bei sich zu spüren und zu wissen, dass er trotzdem noch auf ihn zählen konnte. "Mhm..", nuschelte er geistesabwesend. Erst die nächsten Worte von Liet holten Feliks wieder zurück in die Realität. Allerdings drohten sie auch den in ihm herrschenden Aufruhr von Gefühlen zum Überlaufen zu bringen. Er versuchte, die Tränen zurückzuhalten, doch irgendwie wollte es ihm nicht so recht gelingen. Feliks’ gesamter Körper zitterte, ob nun vor Erleichterung oder aufgrund des warmen Atems auf seiner Haut, als er sein Gesicht an Liets Hals vergrub und die Hände in sein Hemd krallte, ihm schließlich ein "D-danke.." ins Ohr hauchte, bevor er sich wieder etwas aufrichtete und sanft küsste. "Hm, ich liebe dich auch~", lächelte der Blonde dann gegen die Lippen seines Freundes. Als er sich dann wieder etwas von Toris entfernte, musste Feliks ungewollt etwas auflachen, da er erst jetzt bemerkte, wie genau sie gerade dasaßen: Liet fast schon gemütlich auf dem Sofa zurückgelehnt, während Feliks seitlich halbwegs auf seinem Schoß thronte. Wer auch immer jetzt das Haus betreten und sie sehen würde, würde wahrscheinlich glauben, ein frisch verheiratetes Paar vor sich zu sehen. Der Gedanke allein ließ dem Blonden das Blut in die Wangen steigen. Toris Lorinaitis Toris wirkte kurz etwas erschrocken, als Feliks Tränen in den Augen hatte und wischte sie sanft dann weg, bevor er dann das Wort in seinem Ohr hörte und den sanften Kuss auf den Lippen spürte, den er nur zu gerne erwiderte. Es war ihm egal, wie sein Freund nun... aussah, er blieb ja immer noch Feliks, und das war ihm am wichtigsten. Das sanfte Lächeln erwiderte ebenfalls, sah ihn dann jedoch etwas konfus an, als Feliks auflachte. "Was denn?", fragte er stutzig auf den Lacher und die kommende röte und strich sanft über dessen Wange. Über was dachte sein Freund da jetzt schon wieder nach? Liet neigte den Kopf zur Seite. Feliks Łukasiewicz Mit einem leisen Seufzen lehnte er seinen Kopf in die sanfte Berührung, genoß die Wärme der Hand seines Freundes. Es war eine unheimliche Erleichterung für Feliks, um nicht zu sagen ihm fiel ein verdammt großer Stein vom Herzen, dass Toris ihn trotz dieser doch relativ deutlichen Veränderung noch immer annahm und sich auch nicht davor scheute, ihn zu berühren. Ganz im Gegenteil schien Liet damit überhaupt keine Probleme zu haben. Der Blonde wusste nicht was er hätte tun sollen, wenn Liet ihn von sich gestoßen hätte. Er wäre wahrscheinlich völlig überstürzt weggerannt, weit weit weg, egal wohin ihn seine Beine auch getragen hätten. Doch diese Sorgen wurden ihm so schnell wieder genommen wie sie gekommen waren. Toris' verwirrter Blick brachte Feliks nur noch mehr zum Kichern, mit diesem Gesichtsausdruck sah er einfach nur ZU drollig aus. Grinsend schlang er seine Arme um den Hals des anderen. "Weißt du eigentlich, dass wir gerade total wie ein Ehepärchen aussehen müssen?", kam es glucksend von dem Blonden, ehe er noch mit einem strahlenden Lächeln hinzufügte "Mmmmh, und ich bin einfach glücklich~" Toris Lorinaitis Als er das mit dem Ehepärchen gehört hatte, lief er knallrot an und blinzelte zu Feliks hoch. Das war ihm nicht wirklich bewusst gewesen, aber irgendwie amüsant der Gedanke, und ziemlich verlockend. Er strich dem anderen sanft über die Wange, als er dann noch das mit dem glücklich sein meinte, lächelte Toris dann auch noch. "Das freut mich, dass du glücklich bist~", schnurrte er fast schon, als er seinen Freund zu sich runterzog und sanft küsste. Mal ganz davon abgesehen, Liz hätte Feliks nie von sich weisen können, dafür war die Liebe für den anderen viel zu groß, damit so was passieren konnte. Feliks Łukasiewicz Trotz aller Bemühungen sich unter Kontrolle zu halten, musste Feliks abermals leise auflachen. Verdammt, was musste sein Freund auch so.. so.. unbeschreiblich süß aussehen wenn er rot wurde?! 'Da soll sich noch einer beherrschen, pfff..', fuhr es ihm durch den Kopf. "Und.. was ist mit dir? Ich hoffe doch mal ich bin nicht der einzige glückliche hier~", murmelte er seinem Gegenüber zu. Toris' Kuss kam als Ablenkung sehr gelegen, doch es blieb nicht lange bei liebevoll und sanft, als der Blonde es sich gönnte, ihn zu vertiefen. Bis ihm ein Gedanke schlagartig in den Sinn kam, der Feliks unweigerlich dazu brachte, sich wieder von seinem Freund zu lösen (so schwer ihm das auch fallen mochte). "Hey, Liet... es gibt allerdings ein Problem an der ganzen Sache. Ein ziemlich großes sogar... Die anderen würden doch sicherlich bemerken, dass ich jetzt, uhm, kein Junge mehr bin, a-also kann ich wohl jetzt nicht mehr raus... oder?" Feliks' Stimme war schon leise, als er seinen Gedanken äußerte, doch das letzte Wort war kaum mehr als ein zaghaftes Flüstern. Es fiel ihm sichtlich schwer, damit zurecht zu kommen, und er hoffte inständig, dass sich doch noch irgendwie eine Lösung finden würde. Doch das würde er erstmal für sich behalten, um Toris nicht noch mehr zumuten zu müssen. Nein, er hatte erstmal genug zu verdauen - es passierte immerhin nicht häufig, dass der eigene Freund plötzlich über Nacht zur 'Freundin' wurde.. Toris Lorinaitis Er lächelte den anderen liebevoll an, erwidere den Kuss, als er merkte, dass dieser vertief wurde, nickte bei der Frage mit dem glücklich sein, sah ihn jedoch... dann einen Moment verwundert an, als sie Feliks gelöst hatte und ihm diese Frage stellte. Seine Hände ruhten sanft um Feliks Hüfte, er sah Polen in die Augen. Er drückte Feliks dann an sich und strich ihm über den Kopf. "Ich denke mal, wenn du dich so verhältst, wie immer, dann dürften sie keinen Verdacht schöpfen, wir müssen nur... deine neue Weiblichkeit gut tarnen, dann haut das schon hin~", kam es aufmunternd von Liet, er hoffte auch, dass es so klappte, wie Liet es sich da zusammen schusterte. | |
| 04.10.2010 01:27:23 | ![]() | |
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