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Forum Übersicht » POSITIVE Ausstiegserfolge! » OnlineSEXsucht ... WIR HABEN ES GESCHAFFT! ... Erfahrung mit HSO-Beratung! » Der Schlußstrich
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Der Schlußstrich
Reisebaerfehlende Rechte fehlende Rechte erste Beitrag kann nicht gelöscht werden -> lösche das ganze Thema 
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Es ist heute genau 8 Monate her, dass ich mein Ausstiegstagebuch begonnen habe.

Für mich persönlich ist heute der Tag gekommen das ich von diesem Forum Abschied nehmen werde.

Der PC hat in den letzten Jahren soviel kaputt gemacht. Ich baue nun alles wieder schrittchenweise auf. Heute weiß ich das ich den PC nicht brauche. Es hat ziemlich lange gedauert das ich zu dieser Erkenntnis gekommen bin.

Ich muß mich vor allem bei meiner Frau bedanken, die mich in den letzten Monaten so gut auf diesem Weg begleitet hat. Ich weiß was es bedeutet, sich zu lieben in guten und schlechten Zeiten. Wir haben wieder zu einander gefunden. Ich denke leider dabei auch etwas traurig an die vielen Partnerschaften hier, die durch OS oder OSS auseinander gebrochen sind.

Ich hoffe für jeden, der den Entzug beginnt, diesen auch durchsteht. Es lohnt sich!

Auch wenn der Weg dahin nicht einfahc ist. Für mich hat es sich gelohnt. Meine Frau und Kinder warten in der realen Welt auf mich.

Ich wünsche Euch allen hier alles Liebe und möchte mich bei allen bedanken, die mir hier Unterstützung gegeben haben.

Alles Gute
Reisebär


@Gabriele, bitte mein Tagebuch schliessen und meinen Account löschen - danke.


05.11.2007 15:12:03   
baer40fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo Reisebaer,

ich freue mich riesig für Dich!!!freuendes Smilie

Auf der anderen Seite bin ich auch etwas traurig, denn Du warst auch für mich ein treuer Begleiter! Dafür danke ich Dir!

Ich wünsche Dir, Deiner Frau und Deiner Familie alles gute und das diese blöde Sucht für immer fernbleibt.

Ein gute Zeit!

baer40

P.S. Schau ab und zu mal vorbei und spare nicht an Kommentaren


05.11.2007 15:41:04  
Ratlosfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Alles erdenklich Liebe und Gute für Dich und Deine Liebsten, Reisebaer!!!
Und...Ich spreche sicherlich Einigen (auch stummen Mitlesern) aus der Seele, wenn ich sage: Dankeschön für deinen offenen und ehrlichen Einträge hier!

Bleibt alle miteinander gesund!

Herzliche Abschiedsgrüße
Ratlos


Foto einschicken, dem HSO beitreten, Leserbriefe schreiben... - JEDER kann was tun!
http://www.cyberlord.at/forum/?id=4062&thread=1757
06.11.2007 17:02:46  
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo Reisebaer ...

kaum ist man mal ein paar Tage nicht da .... :-) ...

Was soll ich sagen? DANKE ...
Danke, dass Du so sehr an Dir gearbeitet hast und immer noch arbeitest. Wir alle hier wissen, was Du geleistet hast! Gratulation!

Dein Tagebuch werde ich schliessen, und wenn Du mal wieder als Reisebaer was schreiben moechtest, kannst Du das weiterhin tun. Wenn ich Deinen Namen naemlich jetzt loesche, dann steht ueberall in deinen Beitraegen nur "Gast", und das waere schade drum.

Alles Gute fuer Dich und Deine Familie,
Gabriele



Gabriele Farke (HSO e.V.)

++++ Individuelle Onlinesexsucht-Beratung:
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06.11.2007 17:06:58    
Reisebaerfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Liebe Leser, Süchtige und ex-Süchtige,

ich war nun über ein halbes Jahr nicht mehr hier. Bei mir ist es heute eh so, dass ich immer weniger Online bin, nur noch um wirklich wichtiges zu tun.

Viele Namen sind neu hier, einige kenne ich noch gut. Mein Leben hat sich grundsätzlich geändert. Es wird nicht mehr vom PC gesteuert.

Selbstverständlich gibt es auch noch heute dieses bewusste kribbeln. Ich habe meine Art gefunden damit umzugehen.

Die Realität hat mich schon lange zurück. Es gibt große und kleine Sorgen in der Familie, Berufs, etc.

Seit einigen Wochen gehe ich nur noch 14tägig in die Therapie. Mein Therateut hat mir letztens aus seiner Sichtweise mal dargestellt wie ich mich im Verlauf der 1 1/2 Jahren verändert habe. So offen über meine Probleme habe ich noch nie reden können.

Jeder der in meinem Tagebuch gelesen hat kennt ja etwas von mir. Ich weiß wie schwer es meine Frau hatte. Auch heute gibt es immer wieder noch Situationen wo sie mir mistraut. Ich kann das nicht ändern, auch wenn es verständlich ist, ich weiß nur, das ich nicht zu verheimlichen habe.

Ich bin sehr froh das wir alle gemeinsam noch in unserer Familie zusammen leben. Ich habe ein Hobby was ich intensiv betreibe. Ich habe meine Ziele, zu mindest einige die ich verfolge. Das eine oder andere Bier könnte mal weniger sein ( da ist so ne kleine Ersatzsucht entstanden).

Wasm ich doch immer wieder belastet ist der Umgang mit der Vergangenheit.

Ich wollte einfach nur mal ganz kurz reinschauen, guten Tag sagen, sagen das ich noch Lebe, aber in einer anderen realen Welt. Ich wünsche weiterhin allen hier, das Sie Ihre Suchtprobleme in den Griff kriegen oder beginnen Sie anzugehen.

Alles Gute
Reisebaer




27.05.2008 16:23:39   
baer40fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo Reisebaer,

schön von Dir zu hören und Glückwunsch zu Deinem neuen Leben.

Ich finde es Klasse, wie Du das alles gemeistert hast und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg!

Gruß
Baer40



31.05.2008 11:09:23  
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Reisebaer,

auch von mir HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und ein dickes Dankeschön, dass Du uns das von Dir berichtest! Das macht
anderen auch Mut!

LG und ein tolles Leben,
GF





Gabriele Farke (HSO e.V.)

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31.05.2008 11:14:03    
Reisebaerfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo liebes Forum,

wie lange war ich hier nicht mehr. Den einen oder anderen Namen kenne ich noch - danke für Euere Hilfe.

Warum ich heute rein sehe?

Ganz einfach, die letzten Tage haben mir aufgezeigt, dass bei meiner Frau noch Wunden sind. Ob sie jemals verheilen. Mißtrauen ist noch da. Vorwürfe. Sie findet keine Ruhe. Ich verstehe sie.

Ich selbst bin immer noch stolz, das mein Leben sich in den vergangen Monaten - fast schon Jahre - so verändert hat. In Bezug auf Internet. Ich gestehe mir den einen oder anderen Rückfall ein, die aber nicht ausgewuchert sind, die keine Exesse hervorgerufen haben. Manchmal denke ich die mußten mal sein um zu sehen wo ich nicht mehr hinmöchte.

Ich gehe moch zur Therapie. Nur noch einmal im Monat. Das tut mir immer wieder gut. Eine Hilfestellung für die eine oder andere Situation zu bekommen.

Als ich so meine Frau reden hörte, merkte ich das ich als großes Problem habe über meine Gefühle zu sprechen, meine Gefühle zu zeigen. Ich habe noch gemerkt das ich immer noch auf der Reise bin (das sprichtwohl auch für meinenNamen Reisebaer).Ich habe das Internet verlassen, aber ich bin immer noch nicht zu Hause angekommen. Ich befinde mich in einem leeren Raum, auf der Reise zu einer inneren Zufriedenheit, Ausgeglichenheit. Im Nachhinein muß ich sagen, das Sie mir das was sie mir alles sagte viel früher sagen sollte, eben unser Kommunitationsproblem. Ich habe noch das Gefühl das es nicht zu spät ist, aber ich aber ganz bewußt gemerkt, dann ich wirklich jeden Tag an mir arbeiten muß, ich mich nicht hängen lassen darf, lustlosigkeit haben darf, weniger trinken muß. Es war schon wieder fast eine Selsbtverständlichkeit gewesen das Sie da ist, die Kinder da sind. Ich habe übersehen, das es keine Selbstverständlichkeit ist, es ist so wichtig in meinem Leben und ich möchte sie alle nicht verlieren.

Ich habe viele höhen und tiefen erlebt, steht ja auch im Ausstiegsbuch. Ich kann meine Ziele erreichen wenn ich möchte.

Ich schreibe das für alle die , die sich noch im Kampf befinden. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen, oder dient an Anstoss.

Der Reisebaer



25.03.2009 11:08:41   
baer40fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo Reisebaer,

wir sind eine zeitlang gemeinsam den Weg hier gegangen und ich denke wir können stolz auf unser Erreichtes sein!! Ich danke Dir für Deine Begleitung.freuendes Smilie

Gruß
baer40




25.03.2009 12:56:59  
Reisebaerfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo Baer40,

danke für Deine Zeilen. Habe die Tage etwas gestöbert, gelesen wie es Dir so geht. Alles Liebe.


Hallo Alle,

ich habe gerade mal mein "altes" Tagebuch gelesen, vor gut zwei Jahren war ich das erste Mal hier.

Es ist sehr viel Zeit vergangen, unsere Kinder sind um zwei Jahre älter geworden. Ich habe in dieser Zeit bedeutend mehr mit Ihnen unternommen als die Jahre davor.

Ich frage mich ob man es jemals "schafft". Die Onlinesexsucht zu vergessen, abzuschalten, Luft holen und sntspannt sein. Meine Frau kann jederzeit an den Rechner, ich habe keine Sammelaktionen mehr, die Rückfälle von denen ich oben schrieb, waren die, das ich Seiten angeklickt habe von den Adressen die ich noch immer nicht veergessen kann. chats, soviele gleiche Namen gelesen, immer noch die selbe Kacke an Bildern, manche die ich sogar noch kannte. Grauenhaft. Ausgemacht.

Ich möchte mal für andere Versuchen mein heutiges Problem dazustellen.

Auf der einen Seite war es sehr gut, das meine Frau von den Problemen wusste. Sie zu mir gestanden hat. Andererseits haben wir das Thema nie richtig aufgearbeitet. Sie kennt sich kaum mit dem Internet aus. Klar ebay und Co.kennt sie, aber macht kein Onlinebanking oder Bildbearbeitung, schreibt auch keine Briefe oder Emails dort. Viele Angehörige hier wissen vielleicht etwas , wie unvorstellbar die OSS in Ihren Auswüchsen ist. Ich hatte immer Angst wenn ich ihr alles Berichte und versuche zu erklären, das ich Sie dann erst recht verlieren könnte. Wie soll ich ihr diese Ausmasse an Sucht erklären. die 400 GB die ich mal hatte. Material. Alleine ihr das Verständlich zu machen für jemanden der das Netz in dieser Form ist, ist sicher sehr schwer.

Ich weiß das Sie sehr verletzt worden ist und sich auch so heute fühlt. Im Augenblick haben wir weniger - ja keinen Sex - Sie denkt ich surfe wieder. Ich kann es ihr nicht sagen, das ich Probleme habe, nicht wegen dem Internet, sonder weil ich oft an diese Scheisszeit denken muß, ich im Kopf nicht frei bin, ich beim Sex mich unter Druck fühle, ich muß Sex machen sonst denkt sie ich bin wieder im Internet.

Jede Beziehung und jeder "fall" hier liegt bzw ist anders. Im Augenblick krieselt es. So wie vor vielen vielen Jahren. Heute - dank der Therapie - suche ich keine Zuflucht im Sexinternet. Ich habe Angst das ich den Kopf in den Sand stecken tue. Das wir uns trennen, das ich die Welt um mich vergesse und mich in das Sexnet begebe. Das möchte ich nicht. Ich liebe meine Frau. Ich habe schon erkannt das ich andere Probleme diesbezüglich habe. Ich kann ich diese Liebe nicht zeigen, ich kann meine Gefühle nicht zum Ausdruck bringen. Ich möchte sie nicht veletzen.

Es gibt sicher einige Frauen hier, die Ihre Männer letztendlich verlassen haben. Irgendwann geht es nicht mehr. Ich glaube Sie hat keine Kraft mehr für uns. Warum ist die Krise entstanden. Ich denke wir haben gemeinsam unsere in den letzten Monaten beginnende neu empfindende Liebe einschlafen lassen, der Alltagstrott, die Kinder, möchte Ihr aber nicht die Schuld geben, mein Anteil dabei ist zu gross. Andererseits meine ich, dass ich gerade aufgrund der Therapie soviele Veränderungen in die Familie hereingegeben versucht habe. Leider waren die wohl falsch, sonst hätte sie ja davon welche mit tragen können.

Ich fühle mich im Augenblick alleine. Ich denke meine Frau auch. Ich würde gerne meinen Therapeuten anrufen. Der hat leider Urlaub.

Ich möchte Sie nicht verlieren. Aber ich verstehe sie auf der anderen Seite mit einem ExSuchtie, einem der seine Gefühle nicht zeigen kann, der dann keinen hoch kriegt wenn wir abends im Bett liegen, der oft Traurig und niedergeschlagen ist und nichts mit sich anzufangen weiß, zusammen leben will. Ich möchte auch nicht wieder in Depressionen verfallen. Ich weiß wir müssen reden. Ich habe Angst vor dem nächsten Schlußstrich, der unsere Trennung bedeuten würde. Dann wäre im Grunde die ganze Therapie umsonst gewesen. Dann hätten wir uns auch vor zwei Jahren trennen können. Ich hätte viel geld gespart und ich hätte wie immer weitermachen können 24 Stunden Surfen und bei den heutigen Festplatten Terrabyte an Material gesammlt. NEIN! Ich weiß aber Sie wird auch heute nicht im Büro anrufen. Die Kinder haben Ferien und haben selbst was vor. Ich fühle mich ganz alleine.

Aber eins möchte ich allen Süchtigen und Exsuchties, sowie Angehörigen mitgeben: Jeden Tag in einer Partnerschaft neu geniessen, sich vorstellen es könnte der letzte sein. Das tun, was man schon immer gerne machen wollte. Ein Lächeln , ein Danke und ein ich liebe Dich geben.


31.03.2009 10:25:30   
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Lieber Reisebär,

setz Dich mal hin und schreibe Deiner Frau all das, was Du uns hier gerade mitgeteilt hast. Schreibe ihr einen langen Brief und lege den zumsammen mit einer Rose auf ihren Nachttisch.

Lass Deine Seele sprechen!

Manchmal ist das schriftlich einfacher für Dich und verständlicher für den anderen. Schreib ihr, wie Du Dich fühlst und schreibe ihr, wie sehr Du sie liebst. Schreibe ihr all das, was Du ihr schon immer sagen wolltest.

Es ist noch nicht zu spät!!!

Alles Liebe,
G.


Gabriele Farke (HSO e.V.)

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31.03.2009 10:35:07    
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Liebe Gabriele,

Herzlichen Dank für Deine Zeilen.

Deinen Vorschlag nehme ich vielleicht an, ich habe mir ja auch schon selbst Gedanken dazu gemacht. Ich wollte alles aufschreiben und ich wollte es ihr eigentlich auch selbst vorlesen. Aber ich glaube ich wäre selbst in Tränen verflossen.

"Etwas" kenne ich meine Frau ja doch. Ihre Empfindungen. Sie wird es eh so sehen, ein Brief, nach diesen letzten Wochen kommt er wieder angekrochen, er hatte seine Chance. Sie ist sehr ablehnend im Augenblick. Und ich bin der Typ, ich könnte auf sie zu gehen, würde ich aber eine Ablehnung bekommen, würde ich mich zurückziehen. Ein Verhaltensmuster welches ich wohl habe und dadurch immer Angst habe Gefühle zu zeigen falls sie dann doch auf Ablehnung stossen. Deshalb zeige ich wohl wenige Gefühle.

Grüße, Reisebaer


31.03.2009 10:49:03   
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Versuche es mit dem Brief. Und lass sie damit dann erst einmal alleine, gib ihr Zeit. Und dann lass sie etwas dazu sagen oder schreiben. ... Manchmal überbrückt diese Schreiberei Blockaden und Hemmungen. Außerdem fühlt der andere sich nicht so überrumpelt und hilflos, wenn Tränen fließen. Ich denke, einen Versuch wäre es wert?

Alles Gute,
G.


Gabriele Farke (HSO e.V.)

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31.03.2009 11:05:34    
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Ja, ich mache es.

Zu verlieren gibt es nichts. Und wenn ich nichts mache, verliere ich sie garantiert.

Grüße
Reisebaer


31.03.2009 11:14:57   
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Tja ich habe es versucht, Ihr einen Brief hingelegt, eine Rose dazu gelegt. Als ich nach Hause kam wer der Brief weg, die Rose in der Vase. Schweigen. Keine Antwort.

Ab manchmal ist keine Antwort auch eine Antwort. Habe nachgedacht, geweint, mich in Ihre Lage versetzt, versuchtm ich nicht hängen zu lassen. Abgewägt, das positive und negative in unserer Beziehung. Vielleicht braucht sie richtig Zeit. Vielleicht ist es nun endgültig aus.

Ich selbst weiß nach den letzten Wochen selbst auch nicht was ich mir für die Zukunft wünsche. Ich weiß es im Augenblick selbst nicht, ob es noch eine gemeinsame Zukunft geben wird.




05.05.2009 08:04:45   
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