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Forum Übersicht » OnlineSEXsucht .... Wir suchen Hilfe und gegenseitigen Austausch » OnlineSEXsucht » Thema Selbstbefriedigung
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Thema Selbstbefriedigung
joseph80fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo sammy,

super Beitrag von dir:

>>Es gibt diesen "Point of no Return", ab dem die Sucht die Oberhand gewinnt und man nicht mehr um den Rückfall herumkommt. Und man spürt im Grunde auch ziemlich genau, wann er erreicht ist (zumindest bei mir war es so). Ich wusste bereits Stunden vorher: "Mist, heute wird es wieder passieren..." - es kribbelt, es juckt, dieser unsichtbare Drang ist da und man weiß, dass es drauf hinausläuft. Und genau in diesem Moment ist Selbstbefriedigung paradoxerweise das einzige Mittel (!) was einen noch retten kann, so bescheuert das klingen mag, aber es ist so! <<

Kann ich 100%ig bestätigen. Manchmal weiß man was passieren wird und wirft auch schon sämtliche Exit-Strategien über Board. Kann ich voll nachvollziehen.

Aber nur wer kämpft gewinnt. Mein Ziel ist es 5 Schritte vorwärts und keine zurück, aber realistischerweise 5 Schritte vorwärts und nur 2 zurück zu machen, bis ich ganz oben angekommen bin.

lg euer joseph


25.04.2008 12:30:41   
jackfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo Leute,
ich fand den Beitrag sehr interessant.
Ich habe nämlich auch die Erfahrung gemacht, dass es ohne Selbstbefriedigung nicht geht.
Aber ich bin mir trotzdem nicht sicher, ob es so bedenlos und perfekt ist, so wie es hier beschrieben wird.
Schließlich hat es mit Selbstbefriefung einmal angefangen, und es irgendwan nicht mehr gereicht.
Dann hat man zu den Pornos gegriffen.

Was ich meine ist, erhöht regelmäßige Selbstfriedigung nicht die Gefahr eines Rückfalls, weil man immer mehr will und nich aufhören kann?

Ich bin mir überhaupt nicht sicher damit und villeicht mag ich komplett falsch liegen, aber Fakt ist jedes Mal, wenn ich micht selbst befridige ist, dass ich jedes Mal Angst habe, dass es mich einen Schritt näher zum Porno gebracht hat.

Hoffe auf helfende Antworten
Jack


07.05.2008 13:46:33  
ravemasterfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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geschrieben von jack am 07.05.2008 13:46:33

Schließlich hat es mit Selbstbefriefung einmal angefangen, und es irgendwan nicht mehr gereicht.
Dann hat man zu den Pornos gegriffen.

Hm, ich weiß nicht ob man das so sagen kann. Sb ist völlig normal, aber wenn es so aus dem Ruder läuft ist irgendwas anderes schief gelaufen. Die Gründe sind sicherlich vielzählig.
Mein Erfahrung ist diesbezüglich, das durch besonders lange Abstinenz eben sich die Gefahr erhöht rückfällig zu werden, wie du sicherlich hier lesen konntest. Aber zu Anfangszeiten meines Ausstiegs war das auch so, dass das Verlangen stetig da war, egal wann und wie oft ich mich selbst befriedigt hab. Aber mit der Zeit und der Abstinez stellt sich ein normales Verlangen ein. Es sei denn es besteht eine Sexsucht, aber das ist vielleicht nochmal was anderes und damit kenn ich mich nicht aus Durcheinander!

Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, das mit jedem mal Sb ohne Pornos das Verlangen auf diese im Nachhinein eher nachlässt und diese nicht mehr so dominant im Kopf herum schwirren. Es hat mich eher davon Schritt für Schritt weggebracht. Auch entwickelten sich mehr und mehr eigene Fantasien, anfangs auf Gesehenes gestützt, dann aber doch mehr und mehr "selbst erfunden".
Natürlich verleiten gerade diese eigenen Fantasien, die stärker werden, genau dieses im Internet virtuell zu sehen. In solchen Momenten kommts dann halt drauf an, wie stark man diesbezüglich geworden ist...

Ich weiß nicht ob dir meine Erfahrungen eine Hilfe sind...



07.05.2008 22:23:41  
Nubifehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Ich denke auch, dass das masturbieren an sich kein Problem darstellt. Im Gegenteil gehört es doch zum Leben dazu und ist auch gut, um sich und seinen Körper kennen zu lernen. Ich habe es auch schon oft versucht, mich bewusst ohne Pornos zu befriedigen, meinen Körper wieder zu spüren, mich überall gestreichelt und nicht nur schnell einen gerubbelt. Aber oft war das frustrierend, da ich ohne Bilder nicht mehr richtig geil werde und dann nach einem mal "ohne" wieder einen wahnsinnig starken Drang hatte, doch wieder ins Netz zu gehen.

Auch stelle ich es mir schwierig vor, diesen Point of no return durch SB zu vermeiden. Wie hier geschrieben, ist mir auch oft tagsüber auf Arbeit schon klar, wenn ich heim komme, gehe ich erst mal ins Netz. Da kann ich aber nicht mal eben vom Arbeitsplatz aufstehen und mir einen runterholen. Und bis ich dann daheim bin, hat sich dieser Gedanke schon so festgefressen, dass ich nicht mehr anders kann. Ich hatte schon so oft den festen Vorsatz: Heute besorge ich es mir richtig schön, mit Ruhe aber ohne Pornos und versuche, meinen Körper wieder richtig zu spüren. Und dann saß ich doch wieder vor dem Rechner. Weil ich ohne Bilder oft auch gar keinen mehr hochkriege...


19.05.2008 09:27:37  
Gastfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo
ich finde den ersten Beitrag zustimmend
Die Idee sich rechtzeitig selber zu befriedigen bevor man
zur Pornographie greift hat sicher einen Nutzen .
Ich bezweifle aber etwas die Vorgehensweise ,da es doch
auch auf die falschen Gedankenmuster ankommt ,die in einen
ablaufen bevor man erregt ist.Wenn ich vorher Stress oder
Ärger gehabt habe ,darauf hin Ablenkung suche ob bewust oder unbewust ,und nach angenehmen Gefühlen suche ,werde ich durch eine vorzeitige
Befriedigung auch nicht viel zur Problembewältigung beitragen.Es ist mir nur gelungen den Porno zu umgehen aber
nicht die inneren Probleme. Eine begleitende Gedankenanalyse ist unverzichtbar .Die in etwa so aussehen dürfte :Wieso und warum bin ich jetzt erregt.

Das Vorgehen bei der Selbstbefriedigung ist wirklich oft mechanisch und von kurzer Dauer ohne ein wirklich angenehmes Gefühl zu haben. Die Idee sich zeit zu nehmen find ich richtig .
Mich würde interessieren ,wie gelingt es einen ohne Porno
oder Vorlagen, zu onanieren ,ohne dass sich Fantasien aus diesen Filmen in den Gedanken einschleichen? Konzentriert ihr euch dann auf ein Gegenstand um alles negative aus zuschalten?Schüchtern!


22.05.2008 19:07:00 
Nubifehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo Jonson,

ich glaube nicht, dass es immer falsche Gedankenmuster sind. Erregt zu sein ist doch völlig normal. Gerade jetzt im Frühling. Und wenn man bockig ist, ist SB ohne Pornos in jedem Fall OK.
Allerdings macht es sicherlich Sinn, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, wo die eigentlichen Ursachen für die Sucht liegen. Denn da gebe ich dir schon recht, dass wir da wohl alle irgendwelche Probleme haben. Sonst würden wir wohl nicht süchtig nach den Pornos im Netz werden. Wenn ich nach Hause komme (wohne jetzt gerade allein), bin ich allerdings oft gar nicht wirklich bockig, sondern nur geil auf den Kick. Und der kommt mit Bildern oder Filmen einfach viel besser. Das ist jedenfalls bei mir (noch) so. Trotzdem habe ich es jetzt schon den dritten Tag (heute ist der vierte Abend) ausgehalten, ohne Rückfall! freuendes SmilieStehe gerade kurz davor, deswegen bin ich schnell wieder hier drauf gegangen. Aber die letzten Tage hat mir die SB ohne Pornos in jedem Fall geholfen, den Suchtdruck abzumildern. Von daher finde ich das einen prima Tipp, um die Symptome der Sucht zu bekämpfen. Quasi als ersten Schritt und um eben "sauber" oder einfach frei zu bleiben. Langfristig muss man aber wohl die Ursachen angehen. Ich hoffe auch, dass dadurch die Gefahr eines Rückfalls geringer wird. Deshalb gehe ich jetzt morgen auch zu der Beratung.
Zu deiner Frage: ich denke an reale Erlebnisse mit meinen bisherigen Sexualpartnerinnen oder auch nur an eine schöne Frau, die ich tagsüber gesehen habe und stell mir dann vor, wie der Sex mit ihr wäre. Natürlich schweben da auch Bilder aus dem Netz rein, aber ich bleib nicht bei diesen Bildern stehen. Und dann hilft einfach gute Vorbereitung. Ausreichend Zeit nehmen, Bett schön herrichten, dunkel machen, sich ganz ausziehen, statt nur die Hose runter zu lassen und ich verwende manchmal Öle (Kokusöl, Körperöl). Das wirkt wesentlich erregender als deine trockene Hand. (Sorry will hier nicht zu persönlich werden, aber die Frage zielt ja darauf ab und das Forum ist ja anonym). An einen toten Gegenstand könnte ich dabei nicht denken. Ich denke auch, dass es einfach zu sehr abtörnt, wenn du die Inet-Bilder mit Gewalt aus deiner Fantasie verbannen willst, während der SB.

Ich wünsche uns allen weiterhin viel Kraft. Tschaka! Wir schaffen das!


22.05.2008 20:35:26  
Gastfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Diese Vorstellungen bei der Selbstbefriedigung ,egal ob
du an Pornoausschnitte denkst oder an Frauen die du gesehen
hast .Bewirkt das eine Verstärkung deiner Aufmerksamkeit auf besondere Merkmale an Frauen .Bei mir kamm es teilweise so vor, dass ich Frauen deutlich mehr begaffe
als wenn ich lange zeit keine Selbstbefriedigung mache.
Ich spürte sogar, dabei ertapt zu werden, von Frauen .Das bedeutete immer ein Peinlichkeit die ich belastend empfinde und eine Verletzung der Frauwürde .Ich gebe dir Recht ohne Fantasie zu SB zu greifen
ist kaum zu schaffen; aber ich denke man baut dann zu den
Frauen an denen man denkt schon eine enotionale Bindung auf
und begegnet Ihnen dann in der Realität ,egal ob Arbeitskollegin ;Freundin nicht mehr so neutral wie vorher.
Eine gewisse Scham nicht ausgeschlossen.
Für mich stellt sich die Frage ,ob man durch Fantasien bei der SB gewisse Merkmale an Frauen hervorheben sollte.
Denkt man zB ,wenn man an Schwarzhaarige Frauen bei der SB
denkt in der Realität mehr an schwarzhaarige und konzentriert sich in der Realität mehr auf diesen Frauentyp? Sieht man die Frau dann noch als Mensch?
Für mich verwischen sich da oft die Grenzen. Durch das
denken an Fotomodels und Pin up Girls entwickelt sich eine
sexuelle Ausrichtung die sich an Frauen richtet die selber
in eine oberflächlichen Welt existieren die für den größten Teil von Männern nicht zu erschließen ist.
Das sind die Bewunderer ,Die Fans und die Leute die zu Erotikmessen gehen. Will ich als Mann an diesen falschen Realismus teilhaben und mir solche Frauen als Vorbild nehmen bei der SB ? Schüchtern!


22.05.2008 23:21:52 
freddy6128fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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@ jonson

Hallo,
ich bin am 27. diesen Monat 2 Monate OSS frei. Sicher hätte ich das nicht ohne Selbstbefriedigung geschafft. Auch ich erwische mich beim onanieren dabei, dass ich mir Sexpraktiken vorstelle die im realen Leben nicht zu realisieren sind oder die ich real auch gar nicht realisieren möchte. Aber ist es nicht bei jedem Mann und jeder Frau so, dass die Gedanken beim masturbieren frei sind und die Gedanken oft fern der Realität sind? Ich glaube nicht dass du eine emotional Bindung zu einer Frau aufbaust die du tagsüber gesehen hast und die dann in deinem Kopfkino Sex mit dir macht während du onanierst. Ich denke diese Gedankenspiele sind so alt wie die Menschheit.

Für uns Onlinesexsüchtigen ist es sicher ein richtiger und wichtiger Schritt wieder nackt im Bett mit viel Zeit und Fantasie zu onanieren, denn genau das haben wir verlernt als wir anfingen als mit runtergelassener Hose vor dem PC zu befriedigen.

Einen schönen Tag wünscht Freddy



23.05.2008 08:34:51  
Sammy1980fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Ich kann mich Nubi und Freddy nur anschließen, ich denke, genau so ist es.


23.05.2008 09:31:47  
pferdemenschfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Also dieser Thread hier hat mich endlich dazu gebracht auch mal mitzuschreiben, nachdem ich schon seit etwa einem Jahr immer wieder sporadisch mitlese parallel zu meinem eigenen Wegkommen vom Pornokonsum. Ich habe absolut die gleiche Erfahrung gemacht, daß SB hilft mein Interesse an Porno- und Erotikmedien, bei mir für ein bis zwei Tage, temporär auszuschalten. In der Zeit sammel ich wieder mehr Kraft um dagegen angehen zu können. Wichtig finde ich einfach auch das durch Trennung der SB von der Pornographie v.a. der Bilderinput aufhört und die Bilder echt verblassen können.

Zum Thema Phantasie während der SB kann ich auch problemlos auf Frauen meiner Umgebung zurückgreifen, was einige Zeit lang den Frauen gegenüber als erniedrigend ansah. Warum? In meiner Schul- und Unizeit ist mir eingebläut worden, daß einen Runterholen auf Frauen, mit denen man nicht zusammen ist quasi mentale Vergewaltigung wäre. Fand ich eigentlich schon immer blödsinning, aber trotzdem hatte ich jahrelang Hemmungen es in meiner Phantasie zu tun. Nur, wie ist es mit Träumen, ich glaube jeder von uns hatte schon sexuelle Träume mit "anderen" Frauen, und ich hatte die auch schon als Kind und für mich ist das eindeutig natürlich. Eine sehr enge Freundin von mir hatte selbst schon Träume diesbezüglich, wo sie mit mir Sex hatte und ich habe mich da überhaupt nicht mental vergewaltigt gefühlt, ganz im Gegenteil ich fand das Gefühl sogar schön, obwohl ich auf die Frau gar nicht so stehe. Denn im Leben trifft man immer wieder auf Frauen mit denen kann man einfach real nicht zusammen sein, im postivsten Falle weil beide Personen (ich und sie) jeweils in einer Partnerschaft sind aber dann kommen eben auch mal solche Träume und auch bewußte Phantasien. Aus meiner Erfahrung hat das die Beziehungen zu den befreundten Frauen eher gestärkt, weil ich es positiv zugelassen habe.


05.09.2008 16:31:50  
baer40fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo pferdemensch,

Du hast genau erfasst um was es geht. Die Trennung von SB und irgendwelchen Pornobildern. Es ist wichtig, seine eigene Fantasie anzuregen, seine eigenen Gedanken zu lesen. Natürlich mag es sein, dass wenn eine Frau es mitbekäme, dass Du mit ihr sexuelle Gedanken hast aufgrund dessen Du dann auch onanierst, durchdrehen würde. Aber, sie wird es nie mitbekommen, also brauchst Du Dich dessen nicht zu schämen.

Auch wenn dieses Thema schon oft „durchgekaut“ wurde und auch immer wieder hier im Forum erscheinen wird, Tatsache ist: Selbstbefriedigung ist etwas ganz natürliches und man braucht sich dessen nicht zu schämen!!!

Nebenbei gesagt, habe ich das Gefühl, dass wenn ich meine Fantasie spielen lasse und dabei onaniere, ich einen viel intensiveren Orgasmus habe als wenn da nebenbei ein Porno lief, bzw. über eine Webcam sich gerade irgend eine unbekannte russische, ukrainische oder auch deutsche Hausfrau auszog um mir die Kohle aus der Tasche zu ziehen.



08.09.2008 13:10:33  
pferdemenschfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hi baer40,

ja das mit der eigenen Phantasie beim Onanieren kann sehr intensiv sein, zum einen kommen die realen Erlebnisse, die man mit Frauen hat oder hatte ins Spiel, zum anderen eben nicht nur Bilder sondern auch die Vorstellung von Wärme, Geruch, Körperberührung und auch die Stimme einer Frau, ähnlich wie im Traum halt. Und man merkt, daß das im realen Leben auch Auswirkungen auf die Kontakte mit Frauen hat, weil man selbstbewußter wirkt und auch austrahlt, ohne etwas dazu zu sagen, was einem ehrlicherweise gefällt. Beim Porno gucken ist das alles gefühlsmäßig total flach, ein Hineinsteigern in Bilder, wo alles andere oben genannte fehlt, außer der Stimme vielleicht, aber die im Porno zumindest nicht auf den gerichtet, der sich das reinzieht.


08.09.2008 19:46:06  
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geschrieben von gabriele_farke am 08.04.2008 07:45:09
Danke, Sammy!
Das hätte 1 : 1 aus meinen Beratungen stammen können!

Die Ungläubigkeit der Betroffenen, wenn ich ihnen empfehle, sich wieder ein "Magazin" in die Schublade zu legen, falls der "Druck" dann doch mal zu groß wird, ist wirklich bemerkenswert. Die meisten glauben wirklich, sie müssten sich die Selbstbefriedigung abgewöhnen. Also gut, dass Du es hier nochmal so deutlich erwähnt hast!

LG, G.


In welchem Rahmen empfiehlst Du denn ein Magazin für den "Notfall"? Versteh ich es richtig, daß wenn man den Druck verspürt dann zumindest nicht ins Internet geht und wieder Stunden verbringt. Ich habe es mal mit sehr wenigen abgespeicherten Bildern (so ca. 5 bis 10) versucht und diese dann bei Überdruck genutzt ohne ins Netz zu gehen, doch, da das wieder mit dem PC verbunden war, bin ich irgendwann doch wieder im Netz gelandet. Ich hätte da gerne ein paar Ratschläge.



09.09.2008 15:59:21  
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Zwinkern
Hallo!

Bin ebenfalls sehr der Meinung das SB beim loskommen von oss helfen kann. Bei mir wahr es auf jeden Fall ein krasser Denkfehler über SB (=Schlecht) das meine Sucht (Alkohol, Nikotin, Pornos) imn Gang gehalten hat.
Das interessanteste AHa Erlebnis war das nicht die Situationen mein Gefühl bestimmen, sondern meine Denkmuster. Mit System und unzähligen Tastenanschlägen am Computer habe ich mich schon von Ballast befreit.
Also es war auf jeden Fall nicht die Masturbation, die micht runtermachte, sondern meine Denmuster dazu.Eher im Gegenteil, ich habe mich gewundert warum ich 10.000 mal oder mehr mit der Kirche ums Kreuz ging um es mir kompliziert zu machen. Ich habe mein Soll beim oss noch nicht erreicht aber mit Selbstbefriedigung mit wesentlich weniger Schuldgefühlen habe ich einen entspanteren Zugang zu mir selbst gefunden.

Faszinierend mit wieviel Energie, Ausdauer und Fantasie man sich selbst immer wieder das Haxerl stellt.


12.09.2008 22:43:42 
pferdemenschfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Ich hab bei mir schon vor Jahren festgestellt, daß meine Porno- und Erotikmediensucht echt mit dem Bildmaterial zusammenhängt, also immer wieder diesen Kick haben zu wollen pornographische oder erotische Bilder von "schönen" Frauen sehen zu wollen. Dabei gings mir gar nicht so sehr um die Masturbation dabei, sondern vielmehr um das aufregende Erlebnis diese Bilder zu sehen und wieder neue "schöne" Frauen nackt oder bei sexueller Aktivität zu sehen.

Durch das stundenlangen Konsumieren dieser Bilder baut sich aber soviel Druck auf, daß ich dann irgendwann doch die SB brauche zur Entspannung. Habe ich diesen Bilderinput nicht, dann ist der Drang nach SB bei mir relativ gering, so habe ich auch keine Befürchtung SBsüchtig oder sexsüchtig zu sein, es ist eben diese Bildmaterial, was mich schon als Kind (mit Playboy fing es an)faszinierte und innerlich kribbelig und aufgeregt machte.

Das hielt sich ja auch alles in Grenzen bis das Internet kam. Diese Fülle an kostenlosem Bildmaterial hat mich dann erst in die OSS gebracht. Wenn ich jetzt Abstinenzphasen habe hilft es aber auch SB zu praktizieren und der Drang nach dem Bildmaterial ist gedämpft, womit natürlich doch beides irgendwie (also Sextrieb und Bildmaterial) zusammenhängt.

Der fehlende Bilderinput ist für mich aber echt der Schlüssel. Und ich lerne, da hilft mir aber auch meine persönliche "Spiritualität", mit dem alltäglichem Bildmaterial auf Plakaten, im TV usw. entspannter und gelassener umzugehen. Aber es braucht seine Zeit und die geb ich mir auch, denn wenn ich Gegendruck erzeuge durch Panik (nach dem Motto,ich muß da schnell raus) oder es moralisch betrachte, dann wirkt das bei mir völlig kontraproduktiv und ich lande wieder bei den Bildmaterial.


13.09.2008 09:33:14  
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