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Cybersexsucht: Ausstieg, bevor es zu spät ist
saulusfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Tag 2 erfolgreich gemeistert. Viel mir bislang noch nicht schwer.

Oh und mir fällt gerade meine selbstauferlegte Regel ein. Keine Medien mehr nach 21 Uhr. Mh, dann muss ich jetzt wohl abschalten. Gar nicht so einfach.



30.01.2018 21:07:33  
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Längere rückfällige Phase mit Höhen und Tiefen. Nicht sicher, ob ich es nochmal versuchen kann und soll.


19.02.2018 01:16:22  
Creamyfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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geschrieben von saulus am 19.02.2018 01:16:22
Längere rückfällige Phase mit Höhen und Tiefen. Nicht sicher, ob ich es nochmal versuchen kann und soll.


Arsch hoch und weiter machen!


Ein paar Fragen zum Nachdenken:
1. Wie kam es zu der jetzigen Situation?

2. Hast du die Fehlerquelle gefunden, das du beim nächsten mal vor der Situation eine andere Entscheidung treffen kannst?

3. Welche Entscheidung wäre das?


Ich wünsche dir viel Kraft in diesem Kampf! Es wird leichter! Mit jeder Grenze die du durch hälst! meine erste wirkliche Hürde war damals genau die 14 Tage Marke. Jedes mal aufs neue. Fuck off! Weiter machen! Aufstehen! Immer und immer wieder! Du schaffst das. Bleib dran :)






bearbeitet von Creamy am 21.02.2018 21:57:54
21.02.2018 21:56:28   
tobsfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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ja diese mischung aus alkohol und abends alleine am pc ist sehr gefährlich.hat bei mir auch oft zu rückfällen geführt.
auch diese zeitspanne von 2 wochen durchhalten und dann komt der drang nach chat oder porno.ist bei mir auch gefährlich weil ich zum fussball schauen gern n bier trinke.versuche meine gewohnheit diesbezüglich auch zu ändern.wünsche dir viel glück bei deinem ausstieg. hoffe du schaffst es.


09.03.2018 14:53:16  
SixteenYearsfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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geschrieben von saulus am 19.02.2018 01:16:22
Längere rückfällige Phase mit Höhen und Tiefen. Nicht sicher, ob ich es nochmal versuchen kann und soll.


Es gibt keine Alternative zum Weiter versuchen. Willst du den Rest deines Lebens so weitermachen? Bestimmt nicht. Der Kampf ist wahrlich nicht einfach. Ich hatte es schon mal an anderer Stelle geschrieben: Mit dem Rauchen aufzuhören war Kindergarten gegen diese Sucht.



Recovery is more than abstinance!

Porn & Co Konsum = Zufriedenheit durch Selbstberuhigung, sozusagen der mentale Schnuller für den Unlustvermeider. (keinen Frust ertragen wollen). (Bienemaja1)
09.03.2018 20:36:31   
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bearbeitet von saulus am 28.03.2018 18:19:30
26.03.2018 23:49:26  
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Lange Phase mit Hochs und Tiefs hinter mir. Immer wieder versucht aufzuhören. Mein letzter Eintrag war der Versuch eines Neustarts wo ich noch kämpferisch erklärt habe, dass es jetzt wieder losgeht. Hat genau einen Tag gehalten. Deswegen habe ich es aus Scham wieder gelöscht.

Mein Konsum ist schlimmer geworden. In letzter Zeit 2 Tage 5 Stunden am Stück gechattet, heute 6 Stunden :-((((( Auch war in letzter Zeit Telefonsex und Webcam dabei. Also eine Eskalation in quantitativer und qualitativer Hinsicht.

In letzter Zeit habe ich mir, auch wenn ich nicht esoterisch angehaucht bin, ein Mantra erarbeitet. Das ist ein Text der immer und immer wieder aufgesagt wird, um die Gedanken in eine bestimmte Richtung zu lenken.

"Mein Name ist xxx. Ich war 14 Jahre lang Onlinesüchtig. Mein halbes Leben habe ich damit kaput gemacht. Ich habe auf Erlebnisse und Begegnungen verzichtet, meine Familie und Freunde vernachlässigt, meine Partnerin betrogen, meine Gesundheit geschädigt und gegen meine Moralvorstellungen verstoßen. Aber das ist vorbei. Ich bestimme ab jetzt selber über mein Leben und nicht meine Sucht. Ich werde nie wieder Onlinesex haben oder einen Porno gucken, auch nicht für eine Sekunde. Ich werde das schaffen und habe noch ein glückliches und erfülltes Leben vor mir."

Das habe ich mir Stück für Stück ausgedacht und gleichzeitig auswendig gelernt und habe es mir immer wieder im Kopf aufgesagt. Ich hoffe dass ich mit dieser Selbstbekräftigung meine Gedankenstukturen ändern kann.

Soviel kann ich zu meinem Versuch sagen: akut hilft es nicht. Mein Hintergedanke war, dass ich mir mein Mantra aufsagen kann, wenn ich drohe schwach zu werden. Allerdings: Wer eine Verteidigungsstrategie hat muss sie auch einsetzen wollen. Genau daran hapert es. Der Wille stark zu bleiben fehlt in dem Moment eh schon. Da helfen Tricks wie diese auch nicht.


03.04.2018 21:25:56  
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Da bin ich wieder. Ich hatte schlimme Rückfälle. Ich kann gar nicht sagen wie oft und wie lange ich online war und wie oft ich wieder versucht habe aufzuhören. Lust hier zu schreiben hatte ich jedenfalls nicht. Meine Versuche aufzuhören, waren wohl auch nicht ernsthaft genug.

Ich bin jetzt wieder ziemlich genau da, wo ich am Anfang war. Hotelzimmer, müde, Augen rot, Kopf und Rücken schmerzt.

Ich habe gemerkt, dass ich es alleine nicht schaffe aufzuhören. Ich habe schon hier im Forum angeboten eine Selbsthilfegruppe zu eröffnen, glaube aber nicht, dass die zustande kommt bei der regen Beteiligung hier.

Ich habe auch eben schon nach Pyschotherapeuten in meiner nähe geschaut. Hinderlich dabei sind nur die Kosten, wenn ich es selber zahle bzw. die Sorge dass doch der Arbeitgeber was mitbekommt, wenn ich es über die Kasse laufen lasse. Außerdem muss ich in diesem Fall erstmal zum Hausarzt, damit der mich überweisen kann. Ist ja nicht schon schlimm genug dem Psychotherapeuten diese ultra peinliche Geschichte zu erzählen, dass ich Onlinesexsüchtig bin.

Eine weitere Möglichkeit wäre meiner Partnerin alles zu beichten. Der Schmerz, den wir beide dann sicher erleben würden, wäre mir wohl eine ziemliche lehre, die ich womöglich brauche, um zu kapieren was ich tue. Außerdem würde sie mich dann im Nachgang sicher kontrollieren und öfter kritisch nachfragen. Das wäre sehr gut, weil ich sie nicht belügen kann, wenn sie gezielt nach etwas fragt. Und weil ich sie nicht enttäuschen wollen würde, würde ich wahrscheinlich mit dem chatten aufhören. Aber ich habe so. eine. Angst. dass sie es mir nicht verzeiht und sie sich von mir trennt. Und ich habe so eine riesen Angst davor ihr so weh zu tun, sie so zu enttäuschen. Sie hat schonmal so Sachen gesagt, dass sie mir so nahe steht und mir so vertraut, dass sie es nicht verkraften könnte, wenn ich sie betrügen oder enttäuschen würde.

Ganz ehrlich... vielleicht sollte ich es versuchen mit einer Therapie und die Scheiße einfach selber zahlen. Was sind ein paar Tausen Euro, wenn man unglücklich ist?


14.06.2018 22:50:56  
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Kleiner Fun Fakt am Rande:

Ich gehe dieser unschönen Tätigkeit seit 14 Jahren nach. Sehr konservativ gerechnet würde ich sagen, dass ich vielleicht an 300 Tagen im Jahr gechattet habe. Wenn ich chatte dauert es so ca. 4 Stunden, gerne mehr.

Das sind 16800 Stunden Lebenszeit oder 700 Tage, sprich ca. 2 Jahre reine Lebenszeit. Fuck! Habe ich mich irgendwo verrechnet weil ich so müde bin?


14.06.2018 22:56:22  
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Kurz bevor ich eine Anfrage an einen Psychotherapeuten verschickt habe, der mir einigermaßen geeignet schien, bin ich zufällig ein Projekt namens OASIS gestoßen

https://www.onlinesucht-ambulanz.de/was-ist-oasis

Mir ist wesentlich wohler beim Gedanken, mich in die Hände von Spezialisten zu begeben, als zu einem x-beliebigen Seelenklempner zu gehen. Wobei ich glaube, dass das nur eine Vermittlungsstelle ist, aber vielleicht kennen die ja jemanden in meiner Stadt, der sich gut mit der Problematik auskennt.

Das ist echt krass. Das ist das erste mal in 14 Jahren Sucht, dass ich mich mit meinem Klarnamen jemandem mitgeteilt habe :-O

Also OASIS, are you gonna be the one that safes meeee?


14.06.2018 23:27:29  
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