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| Die von bäuerlichen Betrieben aus der Steiermark gelieferten Kürbiskerne werden getrocknet, in der Ölmühle vermahlen, geknetet und unter Zusatz von Wasser und Salz bei ca 90°C sanft geröstet.
Kürbiskerne:

Trocknen:

Mahlen:

Kneten:

Rösten:

Pressen:

Für die Herstellung von einem Liter Kürbiskernöl werden in etwa 2,5 kg Kürbiskerne benötigt.Das Kürbiskernöl hat eine Haltbarkeit von ca 12 Monaten, wenn es gut verschlossen, lichtgeschützt und an einem kühlen Ort aufbewahrt wird.
Quelle: http://www.wallner-kernoel.at/oel.htm
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| Wenn im Herbst die Farbe der Kürbisfrüchte von Grün nach Gelborange gewechselt hat, werden die bis zu 1000 Samen maschinell oder in kleinen Betrieben noch von Hand aus dem Fruchtfleisch gewonnen. Die Samen werden gewaschen und bei 50 °C getrocknet, dadurch werden sie lagerfähig gemacht. Anschließend können sie gemahlen werden. Der Vorteil gegenüber der Olivenölproduktion ist, dass man Kürbiskernöl je nach Bedarf das ganze Jahr über aus den lagerfähigen Kernen pressen kann. Um das Öl aus dem trockenen Mehl zu gewinnen, werden die gemahlenen Samen mit Wasser und Salz angerührt und geröstet, bis das Wasser verdunstet ist; dabei wird der Teig ständig gerührt. Die Röstung ist notwendig um das in den Kernen enthaltene Eiweiß vom Öl zu trennen. Der fertige Brei – auch Ölkuchen genannt – wird nun gepresst. Früher wurde der Brei in einer massiven Holzvorrichtung ("Steirische Ölkuh") durch das Aufeinanderpressen zweier spezieller Holzeinsätze ausgepresst. Die Pressung erfolgte durch das Schlagen auf einen Holzkeil (ÖL ausschlagen), dadurch kam die Berufsbezeichnung Ölschläger zustande. Das frisch gepresste Öl lässt man noch einige Tage stehen, damit sich die Schwebstoffe absetzen. Kühl und dunkel gelagert hält sich das Öl mindestens 9 Monate. Um einen Liter Öl zu gewinnen, benötigt man ca. 3 kg Kerne oder ca. 35 Kürbisse. Die ausgepressten Rückstände (auch Ölkas' genannt) wurden früher als Futter in der Schweinezucht verwendet.
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