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Forum Overview » Archive » 2009 » Men's world - Tabus - 23. Mär 2009
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Men's world - Tabus - 23. Mär 2009
kitno Access no Access first Post cannot be deleted -> delete the whole Topic 
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Die ursprüngliche Bedeutung von Tabu ist: Verhaltensregel mit denen in Gesellschaften etwas verboten wird. Die Verbote können sich auf Wörter, Handlungen, Pflanzen wie Tiere, einzelne Menschen sowie auf soziale Gruppen beziehen.

Heute werden Tabus dazu benutzt defizitäre gesellschaftliche Missstände zu verschleiern resp. totzuschweigen, damit nicht nur die schöne heile Welt erhalten bleibt, sondern auch, damit die eigene gleichgültige Bequemlichkeit nicht aufgegeben werden muss.
Die Missstände sind ALLEN sattsam bekannt.
KEINER kann behaupten, dass er weder von Kindesmissbrauch noch von Vergewaltigungen von Mädchen, Frauen und Männern wie Jungs noch von psychischer physischer Gewalt gehört hat.
FRAUENHÄUSER sind überfüllt.

An Arbeitsstellen sowie Schulen ist Mobbing an der Tagesordnung. Der Leistungszwang an Schulen zeitigt Verlierer wie die Amokläufe von Erfurt, Emsdetten und Winnenden belegen.

Anstatt zuzugeben, dass in allen sozialen Schichten, Gewalt als Mittel zum Zweck angewand wird, an Schulen und Unis gelehrt wird, von Wirtschaft und nicht zuletzt von Eltern gefordert wird, wird das vertuscht und heuchlerisch geleugnet das sich die Balken biegen.
Damit der Chor groß genug ist und diese Tatsachen leichter niederzubrüllen sind, grölt fast die gesamte Gesellschaft mit.
Dass denen die schrägen Töne nicht das Gehör zerfezt, grenzt schon an ein Wunder.

Dem anklagenden Geschrei über Ballerspiele etc. fehlt jede fundierte wissenschaftliche Grundlage. Gewaltbereitschaft, Männlichkeitswahn wird durch Leistungsdruck potenziert und führt u.a. auch zu Amokläufen v.a. an Schulen.
Die folgenden Links belegen das, jedenfalls für mich:


Massaker im Schulhaus - Amokläufe von 1927 bis 2009 (Männer)


Dem gegenüber sind mir nur 3 von Frauen bekannt:
Brenda Ann Spencer (16j) erschoss am 29. Januar 1979 vor der Grover Cleveland Elementary School in San Diego zwei Personen und verletzte neun weitere.

Am 3.April 2003 lief eine Ärztin in Madrid Amok und verletzte 8 Kollegen, davon einen tödlich.

Am 30.Januar 2006 lief die Postangestellte Jennifer San Marco in den USA Amok und erschoss erst ihre Nachbarin, danach 6 Angestellte ihrer Arbeitsstelle und brachte sich dann selbst um.


Studie: "Killerspiele" nicht für Amokläufe verantwortlich




Tabu Gewalt:

Das patriarchale Paradigma


GEWALT GEGEN FRAUEN


Kindesmissbrauch

Das Schwarzbuch zur Lage der Frau. Das Buch kann teilweise gelesen werden.

Dank des Internets kann auf eine unerschöpfliche Informationsquelle zu gegriffen werden, und wen die Links nicht überzeugen, kann leicht weitere Belege über das Genannte finden. Wer nicht wahrhaben will, dass Gewalt, zu über 90% von Männern wie selbstverständlich angewand wird, dass dadurch Kindern, Frauen wie Männern ihr Leben zur Hölle wird, den kann wohl niemand davon überzeugen, zumal der ja im Chor der Gesellschaft die, dies alles ignorierende Lieder singt.

Zum Schluss möchte ich noch auf folgende Frage eingehen:
Ob ich nicht mit Männern reden will, und ob die Art und Weise,
wie ich es hier schreibe nicht abschreckt.
Zum Letzteren nur so viel.
Wer nicht vertragen kann, dass Dinge beim Namen genannt werden, der ist auch nicht bereit darüber zu reden. Und dass das trotz unterschiedlichen Ansichten möglich ist, zeigen ja die Kommentare. Ich will niemanden von meiner Ansicht überzeugen, ich will auch nicht die Welt verbessern. Aber meine Meinung zu sagen und auch so zu sagen wie ich es sage, lasse ich mir von niemanden verbieten.
Wem das nicht gefällt, muss es ja nicht lesen, nicht wahr?

Zum Ersten:
Zu jeder Zeit, aber nur wenn ich den Eindruck habe, dass die gegenseitige Bereitschaft zur Verständigung vorhanden ist. Ich bin nicht bereit meine Zeit mit Blabla zu verschwenden. Ich bin mir selbst wichtig genug; ich will wie alle anderen mein Leben so leben wie es mir und meinen Liebsten gefällt. Ich bin mit meinen Schwestern durch unsere Mutter matriarchal in einem patriarchalen Umfeld sozialisiert worden, das macht es mir einerseits einfacher andererseits schwieriger mich mit der Gesellschaftsproblematik auseinanderzusetzen.

Warum ich das mache, ist banal, wir Menschen sind soziale Wesen, die sich durch den anderen selbst erkennen und sich in einer Gemeinschaft am Wohlsten fühlen. Darum mache ich das was ich mache und lebe so, wie ich lebe, mit und für andere und dadurch auch für mich selbst.

Allerdings bin ich nicht bereit mich für andere aufzuopfern, mich selbst zu vergessen und schon gar nicht für eine alles ignorierende selbstsüchtige Gesellschaft. Ich könnte auch wie die meisten Anderen auf alles scheißen, nur an mich und meine Liebsten denken, mich mit Luxus umgeben, mir jeden Monat einen neuen Porsche oder ähnlichen Prestige-Schrott kaufen, kein Problem. Nur kann das für mich kein Lebensinhalt sein, dieses hohle Leben würde mich nicht befriedigen. Und darin geh ich mit meiner Familie konform, ist sozusagen uralte Familientradition, die u.a. Kants KI gerecht werden will.
Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.




Objektivität ist die Wahnvorstellung eines Subjekts,
das es ohne sich selbst beobachten könnte.
4/24/2009 10:56:19 AM   
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