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		<title>ASP-FastBoard: Forum-ID 7778</title>
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			<title>ASP-FastBoard</title>
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			<title>Frauen Streik - Ohne Frauen geht nichts.. - 17.02.2011 12:54</title>
			<description>Von Claudia von Werlhof&lt;br&gt;&lt;br&gt;&amp;quot;Das Parlament ist wegen des Frauenstreiks beschlussunf&#228;hig. Es kann daher nicht &#252;ber das GATS abstimmen!&amp;quot; &amp;quot;B&#246;rse wegen Frauenstreiks geschlossen&amp;quot;. &amp;quot;Frauenstreik legt Zentren der Macht lahm!&amp;quot;. &amp;quot;Alle K&#252;chen bleiben kalt... Gesch&#228;fte schlie&#223;en... Flie&#223;b&#228;nder stehen still... Kein B&#252;ro funktioniert... Niemand putzt.... Das Essen geht aus... Die Schule f&#228;llt aus... Krankenh&#228;user machen Notdienst... Die Kinder aus Kinderg&#228;rten und Schulen sind mit ihren Betreuerinnen auf dem Marsch in die Innenstadt... Die Verwaltung bricht zusammen... Die Medien fallen aus... M&#228;nnliche Streikbrecher sind h&#246;chstens ein Tropfen auf den hei&#223;en Stein... Sie schaffen es nicht... Nur eine einzige Boutique hat noch ge&#246;ffnet...&lt;br&gt;&lt;br&gt;Eine Utopie? Keineswegs. So &#228;hnlich sah es im Sommer 1975 aus, als ca. 95% aller Frauen in Island f&#252;r nur einen Tag alle Arbeit niederlegten. Arbeiterinnen, Hausfrauen, Angestellte, B&#228;uerinnen, keine Frau tat mehr ihre allt&#228;gliche Arbeit. Kein Generalstreik der Gewerkschaften war jemals so effizient und unmittelbar wirksam wie der allgemeine Frauenstreik in Island. &amp;quot;Alle R&#228;der stehen still, wenn Dein starker Arm es will!&amp;quot;, dieses Motto der Gewerkschaftsbewegung k&#246;nnte f&#252;r Frauen lauten: &amp;quot;Alles Leben stehet still, wenn der Frauenstreik es will!&amp;quot;.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Globalisierung, also die neueste, bis an die Grenze des Globus und seiner M&#246;glichkeiten gehende Phase der Profitmacherei, hat nun logischerweise zum Ziel, die wunderbaren Eigenschaften der Frauen als Hausfrauen nicht nur auf die M&#228;nner des S&#252;dens, sondern auch auf die M&#228;nner des Nordens auszudehnen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das hat zwar seine Grenzen insofern, als M&#228;nner eben nicht &amp;quot;fruchtbar&amp;quot; sind wie Frauen. Denn Frauen bringen ja bei all dem immer noch das hervor, ohne das jede Gesellschaft innerhalb einer Generation verschwunden w&#228;re: das neue Leben.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Gratis und fruchtbar.&lt;br&gt;Etwas Besseres kann sich wirklich kein Kapitalist ausdenken.&lt;br&gt;Wenn also die M&#228;nner schon nicht fruchtbar sind, so k&#246;nnen sie doch wenigstens auch mehr oder weniger gratis arbeiten.&lt;br&gt;Das ist die neue Gleichberechtigung.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://www.videoactivism.de/nadir/initiativ/agp/free/wto/frauenstreik.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Quelle und weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Abkommen_%C3%BCber_den_Handel_mit_Dienstleistungen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wikipedia &amp; GATS&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;PS.&lt;br&gt;Die Nutznie&#223;er von GATS sind die global operierenden Konzerne - die Arschkarte haben vor allem Frauen aber auch M&#228;nner.&lt;br&gt;Claudia von Werlhof nennt es den letzten Krieg der M&#228;nner gegen Frauen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wann werden M&#228;nner ihr Handeln neu definieren?&lt;br&gt;Wahrscheinlich erst dann, wenn sie die Lebensgrundlage aller zerst&#246;rt haben.&lt;br&gt;Ein Knieschuss, denn dann ist es definitiv zu sp&#228;t. </description>
			<category>2011</category>
			<dc:creator>fb-bf</dc:creator>
			<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 20:42:02 +0100</pubDate>
			<link>http://www.cyberlord.at/forum/?id=7778&amp;thread=15&amp;page=1#15</link>
		</item>
		<item>
			<title>M&#228;nner helfen,</title>
			<description>&lt;b&gt;gegen Gewalt und Diskriminierung.&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://www.fastup.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://i1.fastup.de/view.asp?file=banner2(19).jpg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&amp;lt;&amp;lt;&amp;lt; klick</description>
			<category>Links</category>
			<dc:creator>fb-bf</dc:creator>
			<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 20:09:59 +0100</pubDate>
			<link>http://www.cyberlord.at/forum/?id=7778&amp;thread=14&amp;page=1#14</link>
		</item>
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			<title>Lob der offenen Beziehung: &#220;ber Liebe, Sex, Vernunft und Gl&#252;ck - 15.09.2010</title>
			<description>Erfrischend unkompliziert, sowohl leicht verst&#228;ndlich als auch auf den Punkt gebracht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Kurzbeschreibung&lt;br&gt;In der heutigen Gesellschaft genie&#223;t die Monogamie als Beziehungsmodell eine wenig hinterfragte Monopolstellung. Doch schon lange hat sich das romantische Ideal &amp;quot;ewiger Liebe&amp;quot; als unrealistisch erwiesen und ist einer eher ern&#252;chternden Praxis der &amp;quot;seriellen Monogamie&amp;quot; gewichen. Ohne die Illusion, es k&#246;nne nur eine einzige wahre Liebe geben, wird der Sinn von &amp;quot;Treue&amp;quot; aber fragw&#252;rdig. Warum muss eine alte Liebe enden, wenn eine neue beginnt?&lt;br&gt;Im Buch wird der Umgang mit Liebe und Sexualit&#228;t neu &#252;berdacht. Der Autor zeigt, dass sich Gef&#252;hl und Verstand, Verbindlichkeit und Freiheit nicht entgegenstehen m&#252;ssen. Das monogame Liebesmodell beruht auf Vorurteilen und beinhaltet Zumutungen, die nicht nur aus hedonistischen, sondern auch aus ethischen Gr&#252;nden kritikw&#252;rdig sind. Auch Alternativen wie &amp;quot;Don&amp;#39;t ask, don&amp;#39;t tell&amp;quot;-Vereinbarungen, Swinger-Beziehungen und Polyamory werden einer kritischen Diskussion unterzogen.&lt;br&gt;&#220;ber den Autor&lt;br&gt;Oliver Schott, geb. 1982, studierte Philosophie, Kulturwissenschaft und Politikwissenschaft in Berlin und promoviert derzeit in G&#246;ttingen &#252;ber die &amp;quot;Methodologie des praktischen Denkens&amp;quot;. Er arbeitet als Lektor und Autor f&#252;r die Wochenzeitung &amp;quot;Jungle World&amp;quot;.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/Lob-offenen-Beziehung-Liebe-Vernunft/dp/3865057047/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1284505301&amp;sr=1-1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Erh&#228;ltlich u.a. auch bei Amazon&lt;/a&gt;</description>
			<category>B&#252;cher</category>
			<dc:creator>fb-bf</dc:creator>
			<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 23:11:04 +0100</pubDate>
			<link>http://www.cyberlord.at/forum/?id=7778&amp;thread=13&amp;page=1#13</link>
		</item>
		<item>
			<title>Frauenfeindlichkeit im Internet? Gibt es nicht! - 15.09.2010</title>
			<description>Das Folgende wurde in der taz online publiziert, und zeigt m.E. dass erheblich mehr faul ist im Staate D&#228;nemark, als auch hier von einigen geglaubt wird.&lt;br&gt;Es geht auch nicht nur um das Internet sondern um das, was Frauen real tagt&#228;glich erleben k&#246;nnen.&lt;br&gt;Das Bild, was sich die M&#228;nnerwelt von sich selbst malt, bedarf wohl kr&#228;ftiger Retusche, und das betrifft wohl auch hier einige, denn dass hier nicht nur Ausnahmen der Regel sind, belegen ja ca. 2/3 von dem hier Geschriebenen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;Kolumne von Susanne Klinger.&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich bin eine durchtriebene, miese Fotze! In unserer Welt sind Frauen L&#246;cher und sonst gar nix. Ich bin nat&#252;rlich ein Mensch, mit gleichen Rechten wie ein Mann ausgestattet. Aber aufgrund meiner physischen Eigenschaften sollte ich ein anderes Leben f&#252;hren als ein Mann. Wenn ich Karriere mache, wie viele Kinder bekomme ich dann noch? Zwei, wenns hochkommt. Dann sterben wir aus! Es spricht nichts dagegen, dass ich mich selbst verwirkliche, aber das muss doch nicht in einem kinderfeindlichen Gebiet wie der Arbeit sein!&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich sollte beginnen, es wieder sch&#228;tzen zu lernen, vom Mann versorgt zu werden, auch wenn dieses finanzielle Abh&#228;ngigkeit bedeutet. ch muss mir einen Mann suchen, damit ich nicht so viel vorm Computer sitze. Vielleicht sollte ich demn&#228;chst mal wieder etwas f&#252;r meine Figur tun, mich entsprechend kleiden, dann klappt es auch mit den M&#228;nnern. Denn nat&#252;rlich bin ich, wenn ich nicht den Mann habe, den ich mir w&#252;nsche, von der M&#228;nnerwelt entt&#228;uscht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Feminismus ist noch lange kein Grund, so beschissen auszusehen. Ich muss mal in der Realit&#228;t ankommen! Nur sexuell frustrierte Emanzenweiber denken wie ich, die Wirklichkeit sieht anders aus!&lt;br&gt;Das ist halt die Monatsblutung, in der Frauen f&#252;r ein paar Tage lang austicken. Der Witz ist ja: M&#228;nner bringen so viele Dinge auf die Reihe, w&#228;hrend ich als Frau weder Job noch die Kinder versorgt kriege. W&#228;hrend ein Kerl mich UND die Kinder versorgt UND daneben noch Raketen erfindet.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich muss endlich mal was Brauchbares erfinden, dann kann ich auch mitreden. W&#252;rde ich es in einer Frauenbesatzung schaffen, zwei Jahre auf einem Raumschiff eingeschlossen zum Mars zu fliegen und lebend zur&#252;ckkommen, ohne dass wir und gegenseitig aufgefressen haben, dann k&#246;nnten wir reden. Ich bin doof, ich bleibe doof, da brauche ich mich nicht wundern, dass Frauen keine Lehrst&#252;hle kriegen. Frauen sind k&#246;rperlich und (wenn man der g&#228;ngigen Forschung glauben darf) im Durchschnitt auch intellektuell unterlegen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Meine Kampfkatzenhaltung l&#228;sst nur eine Konsequenz f&#252;r M&#228;nner zu: Hass. Ich Frauchen geh&#246;re hinter den Herd, der Herd in die K&#252;che, die K&#252;che in den Keller, der Keller unter Wasser, das Wasser unter Strom! Ich geh&#246;re geb&#252;gelt. Ich bin bildungsresistent. Faschistisch. Rassistisch. Sexistisch. Totalit&#228;r. Voll zum Kotzen. Der letzte Dreck.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Allerdings kann ich nichts daf&#252;r, ich bin so schei:&#223;e geboren. M&#228;nner sind auch nicht so der Hit, aber wenigstens sind sie ehrlich. Sie wollen Frauen wegen ihres Aussehens fi:cken. Der Rest ist schei:&#223;egal. Frauen wollen aber sein Geld fi:cken und l&#252;gen rum von wegen Pers&#246;nlichkeit, Charakter und so.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Man sollte mich in einen Rattenk&#228;fig sperren und mir den Mund zutackern. Man wird meine Mutter knallen, w&#228;hrend ich zusehe und jaule wie ein Hund. Wenn sie mich Fotzen-Schwein gefunden haben, zwingen sie mich, ihre Schei:&#223;e zu fressen. Irgendwie merke ich einfach nicht, dass der gesellschaftliche Wind langsam die Realit&#228;ten erkennt und nicht mehr auf mein feministisch-faschistische Weltbild abf&#228;hrt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Und ich sammle &amp;quot;interessante&amp;quot; Kommentare, die ich im Internet bekomme. Zwischen ihnen steht dann auch immer mal wieder, Frauenfeindlichkeit im Netz g&#228;be es nicht.&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/frauenfeindlichkeit-im-internet-gibt-es-nicht/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br&gt;QUELLE&lt;/a&gt;</description>
			<category>2010</category>
			<dc:creator>fb-bf</dc:creator>
			<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 23:07:37 +0100</pubDate>
			<link>http://www.cyberlord.at/forum/?id=7778&amp;thread=12&amp;page=1#12</link>
		</item>
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			<title>Arschloch Mann - 07.09.2010</title>
			<description>Das Folgende habe ich heute Morgen in der Bloggerwelt gefunden, und poste es deswegen hier, weil die junge Bloggerin nicht nur auf Missst&#228;nde in unserer Gesellschaft aufmerksam macht,&lt;br&gt;sondern auch, weil sich ihr Blog erfreulicherweise von den vielen in Oberfl&#228;chlichkeiten ertrinkenden Blogs unterscheidet.&lt;br&gt;Dass sie als Frau &#252;ber den Grund ihres Beitrags w&#252;tend ist, ist m.E. leicht nachvollziehbar.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;fieldset style=&quot;width:95%; text-align:left&quot;&gt;&lt;legend&gt;Quote&lt;/legend&gt;Zitat:&lt;br&gt;Arschloch Mann habe ich absichtlich pauschalisiert, weil Gerichtsurteile - im Namen des Volkes - ausgesprochen werden. Da Deutschland eine m&#228;nnlich dominierte Gesellschaft ist, habe ich es auch an die Deutschen M&#228;nner adressiert.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ihn als r&#252;ckst&#228;ndigen Neandertaler zu bezeichnen, w&#228;re eine Beleidigung desselbigen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Folglich ist er ein machom&#228;&#223;iges Arschloch von heute, der nach wie vor Frauen diskriminiert und zwar auf die &#252;belsten Arten und Weisen. Unter anderem auch per Gericht. Die junge HIV infizierte Frau Nadja Benaissa stammt aus einem muslimisch gepr&#228;gten Elternhaus.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Sie wurde zu 2 Jahren auf Bew&#228;hrung verurteilt, weil sie die Frechheit hatte, einen DEUTSCHEN MANN zu infizieren. Dass zum Sex zwei geh&#246;ren und jeder f&#252;r seine Gesundheit ohne Wenn und Aber selbstverantwortlich ist, wurde bei der Urteilsfindung wohl absichtlich verdr&#228;ngt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die junge Frau wurde also verurteilt, weil das Arschloch absichtlich kein Gummi benutze. Und nein, es bestand keine l&#228;ngere Beziehung. Mit perverser Akribie wurde ihr Intimleben &#246;ffentlich minuti&#246;s auseinandergepfl&#252;ckt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich irre mich sicherlich nicht, dass ein Mann anders verurteilt wird, wenn er eine Frau mit HIV infiziert.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wenn sich schon Gerichte nicht an die Menschenrechtskonvention halten, dann geben sie damit Perversit&#228;ten aller Art gr&#252;nes Licht. Die gesellschaftlichen Fortschritte durch den Feminismus sind nichts weiter als Illusionen. Der sich alles erlauben k&#246;nnende perverse M&#228;nnlichkeitswahn beherrscht nach wie vor die Gesellschaft.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Militanz ist keine L&#246;sung, aber solchen perversen Arschl&#246;chern w&#252;rde ich am liebsten ihre Fresse mit einem Baseballschl&#228;ger matschig schlagen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die folgenden Kommentare spiegeln das von mir Erw&#228;hnte auch wieder.&lt;br&gt;&lt;br&gt;von birghe:&lt;br&gt;Warum wurde w&#228;hrend des ganzen Prozesses und auch nicht von den Medien die Frage nach der Selbstverst&#228;ndlichkeit des Selbstschutzes von M&#228;nnern durch Kondome gestellt? Hier tr&#228;gt jeder Mann doch seine eigene Verantwortung, aber das scheint in den m&#228;nnlichen Richterk&#246;pfen &#252;berhaupt kein Thema zu sein.&lt;br&gt;&lt;br&gt;von Gunter:&lt;br&gt;Ein viel zu lasches Urteil, wenn man bedenkt, das der Mann nun ein Leben lang infiziert ist und hoffentlich noch lange gesund bleibt. Aber mit der Angst und der Krankheit, wird er immer konfrontiert sein. Diese Frau ist unverantwortlich und bleibt in Freiheit, eine Schande.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Quellen: --- &lt;a href=&quot;http://taz.de/1/leben/koepfe/artikel/kommentarseite/1/bewaehrungsstrafe-fuer-nadja-benaissa/kommentare/1/1/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Weitere Kommentare&lt;/a&gt; sowie: &lt;a href=&quot;http://taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/nadja-benaissas-entbloessung/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nadja Benaissas Entbl&#246;&#223;ung&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wie gesagt wurde das Urteil - im Namen des Volkes - gesprochen.&lt;br&gt;Da das Volk dazu aber schweigt, stellt es sich als Volk von Arschl&#246;chern heraus.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich hab den Verstand kotzen gesehn.&lt;/fieldset&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Da taucht wieder das gef&#252;rchtete Fremde auf, und obendrein die hierzulande herrschende Unf&#228;higkeit, Ausl&#228;nder zu akzeptieren wie zu integrieren.&lt;br&gt;Dass Richter wie Staatsanwalt u.a. auch die Menschenrechtskonvention mit F&#252;&#223;en treten, ist mehr als skandal&#246;s.</description>
			<category>2010</category>
			<dc:creator>fb-bf</dc:creator>
			<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 23:05:19 +0100</pubDate>
			<link>http://www.cyberlord.at/forum/?id=7778&amp;thread=11&amp;page=1#11</link>
		</item>
		<item>
			<title>Foren, Psyche &amp; Disse - 06.09.2010</title>
			<description>Foren sind themenbezogen oder nicht.&lt;br&gt;Sie dienen wohl alle dem jeweiligen Anlass um dar&#252;ber Erfahrungen auszutauschen und k&#246;nnen folglich hilfreich sein.&lt;br&gt;Was ein Forum m.E. allerdings nicht leisten kann, ist eine Hilfe f&#252;r Ursachen, welcher Art auch immer, die einer kompetenten &#228;rztlichen Behandlung bed&#252;rfen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Demzufolge sind Betroffene wohl besser beraten, wenn sie das erkennen und sich auch danach richten.&lt;br&gt;Nun ist ja jeder f&#252;r seine Gesundheit selbstverantwortlich und wenn andere sich dazu &#228;u&#223;ern, kann es leicht falsch verstanden werden.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ein Forum ist aber auch definitiv kein Tummelplatz f&#252;r erkennbar psychisch Kranke, Narzissten usw. usf., die mit ihrem psychotischen Verhalten andere Forenmitglieder diskriminieren.&lt;br&gt;In dem Moment ist es m.E. wichtig, dass andere Forenmitglieder dieses unm&#246;gliche Verhalten monieren, bzw. den(m)jenigen klipp und klar sagen, dass ihr/sein Verhalten auf Deutsch gesagt, unter aller Sau ist.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wird es nicht gemacht und dieses offensichtliche diskriminierende Verhalten einfach ignoriert, indem mit denjenigen weiterhin kommuniziert wird, dann l&#228;sst das auf ein inakzeptables Niveau aller Beteiligten schlie&#223;en.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Da im Forum momentan ja nur wenige schreiben, folglich erkennbar sein m&#252;sste, wer gemeint ist, spare ich mir den Namen zu nennen.&lt;br&gt;Sollte es aber gew&#252;nscht werden, werde ich ihn nennen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Dieser Post dient keiner Brandmarkung, aber f&#252;r mich war es an der Zeit, das o.g. auch &#246;ffentlich zu sagen.&lt;br&gt;</description>
			<category>2010</category>
			<dc:creator>fb-bf</dc:creator>
			<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 23:01:16 +0100</pubDate>
			<link>http://www.cyberlord.at/forum/?id=7778&amp;thread=10&amp;page=1#10</link>
		</item>
		<item>
			<title>Feindbild Frau - 19.08.2010</title>
			<description>Dass das Forschungsteam &amp;quot;nur&amp;quot; &#252;ber 100 junge US-Studenten befragt hat, ist zwar m.E. unzureichend f&#252;r eine fundierte Aussage, deckt sich aber gleichwohl mit anderen Ergebnissen sowohl &#252;ber Ansichten wie Verhaltensweisen von vielen M&#228;nnern. Das l&#228;sst m.E. den Schluss zu, dass wesentlich mehr M&#228;nner Narzissten sind, als bisher bekannt war, bzw. so nicht benannt wurden. Siehe auch Thread in der B&#252;cherkiste &amp;quot;Feindbild Frau&amp;quot; von kvf.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;u&gt;Auszug aus dem Artikel &amp;quot;Feindbild Frau&amp;quot; im &amp;quot;dieStandard.at&amp;quot; von heute:&lt;/u&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Heterosexuelle Frauen haben h&#246;chstes Frustrationspotenzial f&#252;r M&#228;nner mit narzisstischen St&#246;rungen - was mitunter in Frauenhass resultiert&lt;br&gt;&lt;br&gt;NarzisstInnen sind Menschen, die sich mehr als nur sehr gern haben. Als Pers&#246;nlichkeitsst&#246;rung klassifiziert, steht Narzissmus f&#252;r eine Reihe von Verhaltensmustern, die darauf abzielen, uneingeschr&#228;nkte Bewunderung f&#252;r die als au&#223;ergew&#246;hnlich erlebte eigene Person zu generieren. Was aber passiert, wenn Menschen, die sich f&#252;r Gottes Geschenk an die Welt und ihre Gesch&#246;pfe halten, durch ihre Umwelt nicht gen&#252;gend Best&#228;tigung erfahren?&lt;br&gt;&lt;br&gt;Narzisst als Sexist&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der aktuelle Forschungsstand besagt, dass solche als Zur&#252;ckweisung empfundenen Reaktionen in narzisstisch veranlagten Menschen Aggressionen und Rachegef&#252;hle evozieren. Der US-Psychologe Scott W. Keiller von der Kent State University nimmt in einer neuen Studie vor diesem Hintergrund nun m&#228;nnliche Narzissten im Kontext traditioneller Geschlechterrollen ins Visier und fragt, an wem sie ihre Frustration denn am st&#228;rksten abreagieren. Seine Ergebnisse, j&#252;ngst im Springer-Wissenschaftsmagazin &amp;quot;Sex Roles&amp;quot; ver&#246;ffentlicht, &#252;berraschen nicht: Heterosexuelle Narzissten entwicklen die gr&#246;&#223;ten Feindseligkeiten gegen&#252;ber den Objekten ihrer Begierde, heterosexuellen Frauen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://diestandard.at/1277339176401/Sex-Roles-Feindbild-Frau&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Quelle sowie der vollst&#228;ndige Artikel&lt;/a&gt; &amp;lt;&amp;lt;&amp;lt; klick&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nimmt man es als Tatsache, dann geh&#246;rt das auch zu den Rahmenbedingungen f&#252;r zwischenmenschliche Konstrukte, die hier vor geraumer Zeit auch schon angesprochen wurden.&lt;br&gt;Gleichwohl ist es m.E. so aktuell wie zu der Zeit. </description>
			<category>2010</category>
			<dc:creator>fb-bf</dc:creator>
			<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 23:00:01 +0100</pubDate>
			<link>http://www.cyberlord.at/forum/?id=7778&amp;thread=9&amp;page=1#9</link>
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		<item>
			<title>Loslassen naiv? 09.01.2010</title>
			<description>Das Folgende ist ein (naiver?) Versuch den Ball m&#246;glichst flach zu halten, um das westliche Kulturkonstrukt besser hinterfragen zu k&#246;nnen bzw. zu versuchen es ganz loszulassen. Um die eigene Kultur besser hinterfragen zu k&#246;nnen, sind nach meinen Erfahrungen kulturelle Vergleiche hilfreich. Sinn meines Geschreibsel, ist, mit den geneigten Mitgliedern des Forums, ein Konstrukt ohne die herrschenden Normen zu erstellen. Das nicht zuletzt auch &#252;ber Polyamory hinausgehen sollte.&lt;br&gt;&lt;br&gt;1. Das herrschende Konstrukt besteht haupts&#228;chlich aus Wertungen, die in dogmatische Gesetze gegossen worden sind. Sei es vom Staat, von der Kirche oder vom B&#252;rger selbst. Das daraus entstandene Konstrukt ist f&#252;r mich nichts weiter, als eine kulturelle Zwangsjacke. Dass wohl niemand ohne Wertungen lebt oder besser, leben kann, ist m.E. einerseits ein &#220;bel andererseits auch eine notwendige Tatsache. Letzteres vor allem, um nicht im Toleranzsumpf zu versinken. F&#252;r mich ist definitiv von &#220;bel, wenn alles ohne zu hinterfragen &#252;bernommen wird. Vor allem wenn es sich um Formen des Zusammenlebens handelt. Die westliche Kultur wird von der Weltanschauung Heteronormativit&#228;t mit der sozialen Norm Heterosexualit&#228;t beherrscht. Alles, was dieser Norm nicht entspricht, wird rassistisch diskriminiert. Ein Konstrukt, das jegliche Vernunft entbehrt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;2. Die Species Mensch besteht aus den zwei eigenst&#228;ndigen Wesen Frau und Mann. Kinder sind nicht im Sinn der herrschenden Wertung Kinder, sondern ebenfalls Menschen. Kleine heranwachsende Frauen und M&#228;nner, mit denselben Rechten auf ein selbstbestimmtes Leben, wie es die Erwachsenen f&#252;r sich beanspruchen. Dass ich es so formuliert habe, hat den Grund, um uns alle erst mal &amp;quot;nur als Menschen&amp;quot; mit &amp;quot;unterschiedlichen Eigenschaften&amp;quot; zu begreifen. Demnach kann keine Normativit&#228;t davon abgeleitet werden, was sich zwischen den Beinen befindet. Mit anderen Worten; f&#252;r mich gibt es nur die Species Mensch, und zwar sozusagen nackt, ohne jegliche normative, kulturelle Wertungen, bzw. welche Wertung auch immer. Letztlich kann (sollte) nur der (..)&amp;quot;nackte_unzivilisierte&amp;quot;(..) Mensch Ma&#223;stab f&#252;r uns Menschen sein.&lt;br&gt;&lt;br&gt;3. Sex ist nicht zuf&#228;lligerweise f&#252;r die meisten Thema Nr.1. Meiner einer ist der &amp;quot;Evolution&amp;quot; f&#252;r die Trennung von Sex und Reproduktion &#228;u&#223;erst dankbar. Dass diese getrennten Tatsachen mit Liebe in monogamer Zweisamkeit &amp;quot;zwangsweise_normativ&amp;quot; wieder vereint wird bzw. werden soll, ist f&#252;r mich absurd. F&#252;r das patriarchal kulturelle kapitalistische gesellschaftliche System allerdings existenziell notwendig. Mit Mythen, Idealismen wird seit biblischen Zeiten versucht, diesem System eine gewisse Konstanz zu geben. Dass sich die nach wie vor herrschende m&#228;nnliche Dominanz dabei nicht mit Ruhm bekleckert hat, bzw. nicht bekleckert, ist wohl ausreichend bekannt. Gleichwohl muss ich leider die Hass- und Gewaltbereitschaft von M&#228;nnern gegen&#252;ber Frauen erw&#228;hnen, die unter anderem aus einer Leugnung und Abwehr der Begierde des Mannes auf den weiblichen K&#246;rper entsteht. Dass uns M&#228;nner Frauen zu jeder Zeit sexuell erregen, ist m.E. nicht nur Tatsache sondern macht auch unsere Abh&#228;ngigkeit davon zweifelsfrei sichtbar. Folglich ist mir zum Beispiel, die hier im Forum nachlesbare &#220;berbetonung der Liebe auch deswegen suspekt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;4. Liebe, eine unendliche Geschichte. Allerdings fehlt mir jetzt die Lust, &#252;ber die Wertung Liebe viel zu schreiben. Deswegen belasse ich es jetzt auch mit meiner Definition &amp;quot;emotionaler Rausch&amp;quot;.&lt;br&gt;&lt;br&gt;5. Ab und zu werden hier Beitr&#228;ge kritisiert, die Theorien beinhalten, die zweifellos wichtig sind, um alternative Lebensweisen entwickeln zu k&#246;nnen. Mir aber zum Anfang dieses Versuchs zu unpers&#246;nlich w&#228;ren. Soll hei&#223;en; mir geht es jetzt nicht in erster Linie um ein neues Gesellschaftsmodell, sondern nur um ein &amp;quot;privates&amp;quot; (Anti-)Beziehungs-Modell.&lt;br&gt;&lt;br&gt;6. F&#252;r mich sind folgende Aspekte mit die Wichtigsten: Kindheit und die daher resultierende Sucht; Sozialisierung; Sex: Monogamie bis Promiskuit&#228;t; Liebe im kulturellen Vergleich; Bed&#252;rfnisse und ihre Abh&#228;ngigkeiten; die momentane eigene Situation &amp; Zukunftsfantasie; Nein danke: Religion &amp; Esoterik. Soweit erst mal meine, ich hoffe, dass andere Aspekte dazukommen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Als Letztes m&#246;chte ich vorsichtshalber doch noch mal betonen, dass das o. g. nur als unzul&#228;ngliche Ball-Vorlagen-Theorie zu verstehen ist.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Lasst uns spielen. *schmunzel*&lt;br&gt;</description>
			<category>2010</category>
			<dc:creator>fb-bf</dc:creator>
			<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 22:56:55 +0100</pubDate>
			<link>http://www.cyberlord.at/forum/?id=7778&amp;thread=8&amp;page=1#8</link>
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		<item>
			<title>Sucht - 26.12.2009</title>
			<description>Der Grund den Thread Sucht zu benennen hat sich aus dem folgenden Kommentar von piratesgirl ergeben, den ich im Folgenden PK benenne.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;fieldset style=&quot;width:95%; text-align:left&quot;&gt;&lt;legend&gt;Quote&lt;/legend&gt;Zitat:&lt;br&gt;Original von piratesgirl&lt;br&gt;In unserer Gesellschaft wurden und werden wir fast alle viel zu fr&#252;h und zu lange von unseren ersten Bezugspersonen getrennt, wir haben also fast alle diese Verlust&#228;ngste aus unserer Kindheit, die uns bis heute verfolgen.&lt;br&gt;Andererseits hatten wir uns selbst von klein auf an zu negieren, durften unseren Gef&#252;hlen keinen Ausdruck geben, weil w&#252;tende, trotzige, traurige, zur&#252;ckgezogene Kinder ihren Eltern nicht gefallen. Aber wir wollten geliebt werden, also mussten wir gefallen, also haben wir unsere wahren Gef&#252;hle versteckt und die Gef&#252;hle gespielt, die unseren Eltern gefielen. Wir haben begonnen, Masken aufzusetzen. Wir haben gelernt: &#8222;Wenn ich diese oder jene Rolle spiele, werde ich geliebt&#8220;. Wenn ich dies oder jenes tue, bekomme ich daf&#252;r dies oder jenes&#8220;. Und die Mutter hatte die Macht, die Regeln, den Einsatz festzulegen. Unsere M&#252;tter haben sich an uns schadlos gehalten f&#252;r die Entbehrungen, die sie als Kinder erleiden mussten, die Verzerrung, die sie lernen mussten, um akzeptiert und geliebt zu werden. Sie verlangten von uns die Liebe, Aufmerksamkeit, Hingabe, Verschmelzung, die sie in ihrer Kindheit verwehrt bekamen.&lt;br&gt;Sie haben das Recht, traurig oder w&#252;tend zu sein, uns ihre Liebe zu entziehen, wenn wir Kinder ihnen das verweigert haben, was sie von uns verlangten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Dieses Recht ist sogar verbrieft: In der Bibel steht: Du sollst deine Eltern lieben und achten. Jeder von uns, der es je gewagt hat, schlecht von seinen Eltern zu sprechen, wird diese Antwort kennen: &#8222;Du wirst erst im Reinen mit dir sein, wenn du ihnen verzeihen/vergeben kannst&#8220;. Aber wie funktioniert dieses Verzeihen? Es kann einem egal werden, man kann es vergessen, aber verzeihen ist nicht egal sein oder doch? Auch die Vergebung ist nur wieder eine Verzerrung unserer wahren Gef&#252;hle, eine Negierung unseres Selbst.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Monogamie ist nichts als die Antwort - das &amp;quot;Gegen-Angebot&amp;quot; - unserer Gesellschaft auf den Schmerz der Trennung von unseren M&#252;ttern, nichts als die Antwort auf die Verbiegung und Negierung unserer Gef&#252;hle, die wir von Anbeginn an lernen mussten. Aber sie ist und bleibt ein Fluch.&lt;br&gt;Zum einen weil sie nur ein Substitut f&#252;r die fehlende Liebe unserer M&#252;tter ist und mithin diese niemals wirklich ersetzen kann. Zweitens aber legt sie uns erneut Fesseln an, weil sie uns die Liebe zu einer zweiten, dritten, vierten etc. Person verbietet, die aber eigentlich in uns vorgesehen ist, mehr noch, die die Grundlage f&#252;r ein harmonisches Zusammenleben in gr&#246;&#223;eren Verbunden als die der engsten Familie w&#228;re.&lt;br&gt;Der monogame Liebesbegriff definiert sich gleichsam &#252;ber die Abgrenzung gegen die Anderen, die &#8222;Fremden&#8220;, sie ist also ihrem Wesen nach rassistisch. Damit aber widerspricht sie einem unserer Grundbed&#252;rfnisse: zu lernen, die Welt zu erkunden, unseren &#8222;Horizont zu erweitern&#8220;.&lt;br&gt;Und &#8211; schau welch Zufall &#8211; auch die Monogamie ist wieder verbrieft: &#8222;Du sollst nicht begehren deines n&#228;chsten Weib&#8230;&#8220;.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Was aber steckt dahinter auf der moralischen Ebene des Denkens unserer Gesellschaft? Wir verlangen von den anderen geliebt zu werden, weil wir niemals gelernt haben, uns selbst zu lieben, aber in einer Vertragsgesellschaft leben, in der es sehr wohl m&#246;glich scheint, dass ich, wenn ich dir etwas auf der emotionalen Ebene gebe, daraus das Recht ableiten kann, von dir etwas zur&#252;ck zu bekommen &#8211; mehr noch das einfordern kann.&lt;br&gt;&lt;br&gt;piratesgirl (..) &lt;a href=&quot;http://www.polyamore.de/thread.php?postid=19054#post19054&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier der vollst&#228;ndige Kommentar&lt;/a&gt;&lt;/fieldset&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;PK macht m.E. die Energiequelle sichtbar, die die f&#252;r das herrschende kapitalistische System unverzichtbare Symbiose speist, aus tradiertem normativen Denken und Bed&#252;rfnisbefriedigung &#252;ber Konsum. Weil PK m.E. den Nagel defizit&#228;res zwischenmenschliches Konstrukt schon auf den Kopf trifft, m&#246;chte ich dem PK trotzdem noch drei Punkte hinzuf&#252;gen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;[1] Die latent getrennt vorhandenen weiblichen und m&#228;nnlichen Gesellschaften vereinigen sich zu einer Suchtgesellschaft. Die unsinngerweise oft als Spa&#223;gesellschaft bezeichnet wird. Dieser Spa&#223;gesellschaft zum Hohn, sind die Wertungen ihrer geliebten Weltanschauung Heteronormativit&#228;t mit ihrer sozialen Norm Heterosexualit&#228;t. Die ist n&#228;mlich weder spa&#223;ig noch lust- und lebensfreundlich.&lt;br&gt;&lt;br&gt;[2] Monogamie ist meiner Meinung nach, kein soziales Konstrukt, sondern eine sexuelle Variante wie z.B. Selbstbefriedigung, Promiskuit&#228;t, Homosexualit&#228;t und Asexualit&#228;t.&lt;br&gt;&lt;br&gt;[3] Dass explizit die polyamore Beziehungsvariante die feudalistische Variante der Aufkl&#228;rung &amp;quot;teilweise&amp;quot; als Grundlage hat. Nur &amp;quot;teilweise&amp;quot;, weil die feudalistische Genuss- und Verschwendungssucht die Sexualit&#228;t nicht heuchlerisch der Liebe opferte, die in dieser Zeit noch das war, was sie ist, n&#228;mlich ein emotionaler Rausch und kein obskures ideologisches Konstrukt, das erst in der Zeit des romantischen B&#252;rgertums entstand und bis heute die Gehirne verseucht. Dass der Liebe schon seit biblischen Zeiten alles M&#246;gliche an die Backe geheftet wurde, ist ein anderes Thema.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich behaupte jetzt einfach mal, dass jeder von uns die Fragilit&#228;t sowie die Fl&#252;chtigkeit der Liebe kennt. Weder &#252;ber die Liebe noch &#252;ber einen Menschen k&#246;nnen wir frei nach Gusto verf&#252;gen. Die Liebe ist etwas Herrliches, man k&#246;nnte sie sogar als &#252;berirdisch bezeichnen, weil sie einem so losgel&#246;st vom grauen Alltag erscheint.&lt;br&gt;Aber warum empfindet man es so?&lt;br&gt;Warum wird so selten die Liebe als das belassen was sie ist: Ein &#252;berbordender emotionaler Rausch?&lt;br&gt;Die relevante Antwort auf diese 2 Fragen f&#252;hrt mich zum PK zur&#252;ck.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die seit der Kindheit bestehende Sehnsucht nach liebevoller Anerkennung und Geborgenheit soll u.a. mit der idealisierten Liebe gestillt werden. Das absurde Beziehungskonstrukt (egal ob mono oder poly) aus urspr&#252;nglich getrennter Sexualit&#228;t und Reproduktion, soll ausgerechnet die fl&#252;chtige Liebe erm&#246;glichen und zusammenhalten? Geglaubt wird ja vieles und noch mehr wird so lange an Ansichten, &#220;berzeugungen herumgeschraubt, bis sie ausreichend passen. Das so entstandene Produkt &#228;hnelt m.E. aber mehr einem Flickenteppich aus Kompromissen, als einer alternativen Lebensweise.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nat&#252;rlich kann niemand eine alternative Lebensweise aus dem &#196;rmel sch&#252;tteln, aber eine Neue mit demselben tradierten normativen Denken und Handeln zu gestalten, kann nicht funktionieren. Und schon gar nicht, wenn ausschlie&#223;lich die Liebe fokussiert wird und alles andere nebenbei nach Lust und Laune diskutiert wird, wenn es dazu &#252;berhaupt kommen sollte.&lt;br&gt;Unter anderem deswegen, sind f&#252;r mich Aussagen wie (..) ich bin polyamor (..) nicht integer, weil es dieser Aussage nicht bedarf, es sei denn, es wird als elit&#228;res Etikett gebraucht. Auch das Festhalten an Hierarchien erscheint mir in diesem Zusammenhang dubios. Ich wage zu behaupten, dass Liebe mit der Hierarchie Haupt- und Nebenpartner unvereinbar ist, sie ist m.E. nicht zuweisbar oder teilbar.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Liebe ist, sie findet statt oder eben nicht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Mir liegt es allerdings fern zu behaupten, hier wird nur Etikettenschwindel betrieben.&lt;br&gt;Gleichwohl stellt sich mir die Frage, wozu braucht es Etiketten?&lt;br&gt;&lt;br&gt;In erster Linie bin ich Mensch.&lt;br&gt;Und kein Polyamorer, kein Polygamer, kein Monogamer, kein Promisker, auch kein Homosexueller sowie kein Asexueller. Das sind nur M&#246;glichkeiten, die ich alle in mir habe.&lt;br&gt;Die ich leben kann oder auch nicht.&lt;br&gt;Die weder richtig noch falsch sind.&lt;br&gt;Es kann ja nicht sein, dass ein Attribut den gesamten Menschen definiert.&lt;br&gt;Zur&#252;ck zum PK.&lt;br&gt;Bin ich nicht in der Lage, mich selbst zu lieben, mich selbst zu befriedigen, kurzum, mir selbst zu gen&#252;gen, dann fehlen mir nicht nur unabdingbare Voraussetzungen andere lieben und befriedigen zu k&#246;nnen sondern ich mache mich zum willenlosen Sklaven anderer, die meine Bed&#252;rfnisse nach Lust und Laune befriedigen oder mich am ausgestreckten Arm verhungern lassen k&#246;nnen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;PS. Ich werde mich hier h&#246;chstwahrscheinlich nicht vorstellen, weil ich mit den hier vertretenen polyamoren Ansichten nicht konform gehn kann. Ich lebe seit den 60er Jahren, das, was ich kann und was mir gef&#228;llt. Mainstream habe ich bis heute immer abgelehnt. Hatte weder einen Trauschein noch habe ich eigene Kinder. Verg&#246;nnt war mir allerdings ca. 20 Jahre lang sozialer Vater zu sein.&lt;br&gt;&lt;br&gt;PPS. Das Obige ist nicht als Provokation gedacht, sondern spiegelt meine Meinung wieder, wie ich sie auch in anderen Foren, Blogs, Online-Zeitungen etc. vertrete.</description>
			<category>2009</category>
			<dc:creator>fb-bf</dc:creator>
			<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 22:53:02 +0100</pubDate>
			<link>http://www.cyberlord.at/forum/?id=7778&amp;thread=7&amp;page=1#7</link>
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			<title>Mythos Individualit&#228;t - 18.03.2010   &#8211; 13:08:14</title>
			<description>Das seit ca. 6.000 Jahre existierende Patriarchat kann zweifellos als gr&#246;&#223;te gesellschaftliche Fehlentwicklung bezeichnet werden. Waren f&#252;r die Gemeinschaften davor sowohl Gleichberechtigung als auch mit der Natur zu leben noch die Grundlagen, &#228;nderten die sich durch das systembedingte Macht- und Besitzdenken radikal.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das entstandene System mit seinen sozio-&#246;konomischen und machtpolitischen Konzepten ist das Wohlergehen und die W&#252;rde des Individuums gleichg&#252;ltig. Die Sozialisierung vermittelt somit nur Normen der Anpassung an das System, und mit beliebigen Mythen wird eine gewisse Konstanz der jeweiligen Kultur erreicht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die politischen Aspekte dieser Kultur beinhaltet aber keine Konzepte mit ethischen Werten f&#252;r Liebe, sexueller sowie individueller Selbstverwirklichung, sondern nur die, die zur Erhaltung der Machtverh&#228;ltnisse des Gesellschaftskonstrukts notwendig sind.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das als selbstverst&#228;ndlich und unverzichtbar geltende Individuelle entpuppt sich als mythologisierte Egotrips s&#252;chtig Bed&#252;rftiger. Die Konstanz f&#252;r das System wird also auch mit Sucht erreicht. Keine Frage: Das sind keine Tatsachen um Begeisterung auszul&#246;sen. Da wir heutzutage genug damit zu tun haben, &#252;berhaupt die vorgegebenen Ziele der Sozialisierung zu verwirklichen, wo Anpassung oberstes Gebot ist, wird der Mythos Individualit&#228;t unverzichtbar.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wer will schon realisieren, dass er nur einer unter vielen ist? Sozusagen; ein gesichtsloses Massenprodukt. Wohl niemand. Nichtsdestotrotz konsumieren fast alle dasselbe. Au&#223;erdem glauben auch fast alle an das westlich kulturelle Kunstprodukt Liebe. Bspw. hat aber der Liebeskodex a la Hollywood mit Liebe definitiv nichts zu tun, sondern ist nur ein weiterer mythologisierter S&#252;&#223;stoff aus dem systemerhaltenden Depot Verarschung.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nun sind weder Individualit&#228;t noch Liebe nur systemerhaltende Erfindungen. Der Haken daran sind die systemkonformen Wertungen. Wer diese akzeptiert, was die meisten ja machen, verhindert dadurch, dass der zarte Keimling Individualit&#228;t zur Pflanze wird, &lt;b&gt;die sie zweifelsfrei werden k&#246;nnte.&lt;/b&gt; Die sich aber nur dann optimal entwickelt, wenn sie die notwendige Aufmerksamkeit bekommt. Und der v&#246;llig &#252;bertriebene Konsum ist daf&#252;r nicht nur der schlechteste D&#252;nger, sondern widerspricht auch der Individualit&#228;t. Zweifellos ein Paradox.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Aber mit Paradoxa hatte und hat das System noch nie Probleme gehabt. Was &#252;ber Ehe, Liebe, Sexualit&#228;t und Individualit&#228;t gedacht und gelebt wird, dient also nur der Aufrechterhaltung des bestehenden Systems.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wodurch die Individualit&#228;tssucht entsteht, ist also einerseits die unertr&#228;gliche Tatsache ein Niemand zu sein andererseits ist daf&#252;r die vorhandene Bed&#252;rftigkeit eine anscheinend nie versiegende Quelle. Wer sich aus diesem Teufelskreis befreien will, &lt;b&gt;was zweifellos m&#246;glich ist,&lt;/b&gt; muss sowohl seine Ansichten und lieb gewonnen Gewohnheiten als auch das System an sich in Frage stellen. Diejenigen die es wagen k&#246;nnen sich darauf verlassen, dass ihnen keine sanfte Brise ins Gesicht weht, sonder ein Sturm. Entfacht durch ewig Gestrige sowie der allgemeinen b&#252;rgerlichen Moral. Nicht zu vergessen sind diejenigen, die sowieso glauben, dass es uns eigentlich ganz gut geht und deswegen kann das System ja gar nicht so schlecht sein.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nicht schlecht, als zu akzeptierendes Kriterium ist allerdings definitiv schlecht. Zumal u.a. die r&#252;cksichtslose weltweite Vernichtung von Ressourcen sowie die Klimaver&#228;nderung die Lebensgrundlage aller bedrohen. Und das ist ja schlie&#223;lich systembedingt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Fazit: Es macht keinen Sinn, nur die negativen Symptome eines Konstrukts zu beseitigen; wie z.B. die pseudo Individualit&#228;t; wenn schon das Konstrukt &lt;u&gt;an sich&lt;/u&gt; negativ ist.&lt;br&gt;&lt;br&gt;PS. Die angesprochene Bed&#252;rftigkeit ist ein eigenes Thema wert.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Frank</description>
			<category>2010</category>
			<dc:creator>fb-bf</dc:creator>
			<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 12:42:10 +0100</pubDate>
			<link>http://www.cyberlord.at/forum/?id=7778&amp;thread=6&amp;page=1#6</link>
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