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Forum Übersicht » OnlineSEXsucht .... Wir suchen Hilfe und gegenseitigen Austausch » ANGEHOERIGE von onlineSEXsuechtigen PartnerInnen berichten .... » Vertrauen weg, besteht die Möglichkeit es wieder aufzubauen
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Vertrauen weg, besteht die Möglichkeit es wieder aufzubauen
puschelfehlende Rechte fehlende Rechte erste Beitrag kann nicht gelöscht werden -> lösche das ganze Thema 
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Hallo,
wer meinen letzten Beitrag über die Spielsucht meines Sohnes gelesen hat wird sich sicher fragen, ob sich hier jemand einen Scherz erlauben will und nur aus Spaß"Geschichten" erzählt.
Leider nicht, ich lebe in diesem Leben und es handelt sich um wahre Geschichten.
Um es kurz zu sagen, mein Mann ist seit Jahren, ich vermute sogar schon bevor wir zusammentrafen sexsüchtig, früher in Form von Heften, Pornofilmen auf Cassette. Seit es die MÖglichkeit über den PC gibt zieht er einen Porno nach dem Anderen. Schlafen können wir nicht mehr zusammen, weil es nicht mehr möglich ist und auch vorher schon wenig durch meine Schuld stattfand. Eine Untersuchung hat ergeben dass kein organisches Problem vorhanden ist.Auch deshalb,dachte ich es wäre meine Schuld.
Seit ca. einem Jahr führt er regelmäßige Intimrasuren durch. In vielen langjärigen Versprechungen, Beschimpfungen wurde mir der Mißtrauisch Kranken erzählt, ich bilde mir alles nur ein. Fand ich damals immer mal wieder Hinweise schien es in den letzten Monaten,als hätte er damit aufgehört. Nur diese Intimrasuren machten mich mißtrauisch und die Antworten darauf waren für mich absolut nicht glaubwürdig. Mit den Jahren sank mein Selbstwertgefühl, meine Schuldgefühle wurden schlimmer und ich selbst veränderte mich sehr. War ich früher ein lustiger offener Mensch der Freude am Leben hatte, so bin ich heute irgendwie kaputt. Ich kann mich nicht mehr freuen, grübele ständig über irgendwelche Dinge nach und weiß eigentlich auch wieso mein Sohn in diese Sucht geraten ist.
Ich möchte nicht meinem Mann die Schuld an meiner derzeitigen Situation geben, ich habe selbst Probleme genug und sie an ihn weitergegeben.
Wohl deshalb habe ich, statt wirklich zu reagieren mich verkrochen, Probleme zwar angesprochen, gestritten, im Endeffekt dann irgendwann den Mund gehalten.
Seit vorletzter Woche weiß ich, dass ich aus diesem Loch raus muß, ich selbst werde sonst daran kaputt gehen,bin es eigentlich schon.
Mein Mann und ich, das heißt eigentlich nur ich, denn ich lief ihm ja ständig hinterher, führten ein für mich sehr bedeutsames Gespräch. Er machte mir immer wieder klar, dass ich mit so einem Mißtrauen niemals an der Beziehung arbeiten könnte, er viele Fehler gemacht habe, aber jetzt nichts mehr macht, ich hätte wohl auch keinen Grund Derartiges anzunehmen. Das mit der Intimrasur wäre seine private Sache, er würde sich damit besser fühlen. Logisch sein Penisring, den er benutzen muß, weil sonst nicht alles so klappt, würde an den Haaren ziehen.
Er fragte mich wie er mir beweisen sollte, dass er ehrlich ist, ob er das Rasieren sein lassen sollte. Mit meiner Reaktion, dass das eine gute Idee wäre, hatte er wohl nicht gerechnet, er meinte, dass das eigentlich absolut seine Sache wäre. Aber wenn ich meinen würde, dass es nur so gehen könnte würde er auch das für mich machen um mir zu beweisen, dass er weder fremdginge noch hinter seinen Pornos sitzen würde.
Mir war dieses Gespräch sehr wichtig, vor allem weil ich mir endlich bewußt war, was mit mir passiert war und weil ich es diesmal ernst meinte mit dem letzten Versuch.
Nach diesem Wochenende arbeitete ich meine normalen Wechseldienste.Am Montag ging ich an den PC und sah dass mein Mann am Laden war, klickte es an und sah, dass er dort auch einen Porno lud. Wütend wie ich war, machte ich das Dingen aus, stürmte ins Schlafzimmer und schnauzte ihn an, dass er verlogen wäre, mich doch wieder verarscht hätte.Er reagierte recht cool, lehnte sich auf und meinte ich solle ihm zeigen was da wäre. Gut und schön ich mache den Link wieder auf, da war nur noch das andere drauf was er geladen hatte. Wie das kommt weiß ich nicht, ich weiß aber was ich sah und sogar den Titel kannte ich noch. Er sagte mir natürlich ich hätte mich verguckt er würde nichts derartiges geladen haben.
Am nächsten Morgen verbrachte ich viel Ziet am PC. Ich bin in diesen Dingen ziemlich blöd und finde Dinge nur durch Zufall und viel Anklicken raus.
Ich fand versteckte Dateien, Bilder und Pornos. Daten waren überein mit meinen Dienstzeiten. Er war sofort nach unserem Gespräch wieder dran. Erst da wußte ich er lügt mich an, schaut mich dabei an und bezichtigt mich, dass ich krankhafte Vorstellungen habe. Übers Handy rief ich ihn an wenn er Zeit habe möge er bitte kommen, ich hätte den Film unter anderen Filmen gefunden und so blöd wäre ich dann wohl doch nicht. Kurz nach dem Anruf kam die Post, es war als wollte mich irgendwas darauf hinweisen, dass es nun an der Zeit ist zu reagieren. Der Brief war von Rechtsanwälten und enthielt eine Geldstrafe wegen Herunterladen eines bestimmten Pornofilms. Logisch diese Abmahnung bekam ich, der Anschluß läuft auf meinen Namen. Allerdings muß ich dazu sagen, dass dieser Brief kaum noch Einfluss auf mein Empfinden hatte. Ich wußte die ganzen Jahre, dass er mich anlügt, wußte anfangs leider nur nicht wie sehr Naja er kam dann vorbei, wobei ihn der Brief mehr interessierte als meine Entdeckung. Auch klar er nimmt mich nicht für voll, meint es würde gehen wie immer. Streit bis alles raus ist und dann gut.
Er löschte fast alle seine Filme und den Server und meinte nur so jetzt ist alles weg ich kann ja nichts mehr machen. Ob er mich für so dumm hält?? Er hat auf der Arbeit einen PC, ein Notebook und kann über seine Box seine Filmchen gucken. Es muß einen Grund gehabt haben, dass ich zeitweilig keinerlei Filmchen fand. Ich erklärte ihm, dass ich ihm nicht mehr glaube, er hätte mich zu sehr belogen. Selbst beim Aufzeigen der Daten, bei seinen Filmen die einwandfrei belegten, dass er zu diesen Zeiten geguckt hat tat er damit
ab, dass sich das automatisch verstellen würde. Ich weiß dass es nicht so ist. Heute darauf angesprochen, meinte er es wäre ja nur sarkastisch gemeint.
Gestern habe ich einen sehr schlechten Tag gehabt, habe mir vorgestellt wie ich aus dieser Welt gehen könnte. Mir ist klar, dass ich nicht mehr kann und ich habe heute meinen Hausarzt um eine Überweisung zum Psychotherapeuten gebeten da der Versuch einen Termin zu bekommen, heute morgen fehl schlug.Habe die Überweisung und soll morgen nochmals im Nam en meines Hausarztes anrufen und um einen schnellen Termin bitten, dann würde ich den auch bekommen.
Ich glaube meinem Mann nicht mehr, selbst als er mir gestern Abend erzählte, dass er eine Psychotherapie für mich machen würde um unsere Ehe zu retten kam ich mir gefühlslos vor. Ich erwiderte nur er solle sie nicht für mich sondern für sich machen oder vielleicht für uns. Er sollte sich bis zum 1Dezember entscheiden, da ich ansonsten ausziehe. Entweder seine Pornos oder ich. Ich bin mir sicher, dass er nicht weiß wie es in mir aussieht, ihm ist nicht klar, dass ich es ernst meine und mich zwingen werde so zu reagieren wie es lange fällig war. Ich kann einfach nicht mehr, will keine Lügen mehr hören und keine Beschimpfungen wenn ich nachhake oder Mecker. Ich meckere zur Zeit fast nur noch, muß mich zwingen aufzuräumen oder was zu tun. Der Umzug liegt noch nicht so lange zurück, warum habe ich davor nicht schon konsequent gesagt es geht nicht mehr, mir hätte klar sein müssen, dass sich in dieser Hinsicht nichts ändert. Leider war mir nicht klar wie sehr mein Mann mich anlügt. Ich bin noch immer fast hohl von innen weil da was passiert ist, was ich niemals für nötig gehalten hätte. Heute Abend meinte er ich hätte ihm gestern eine Chance eröffnet, wieso ich dann jetzt so sein würde. Ich verlangte von ihm sämtliche Filme bis morgen hier entsorgt zu haben, egal ob Porno oder anderes. Ein Wort gab das Andere, irgendwann schrie er mich an, das wären seine Filme und ich könnte nicht über alles verfügen. Ist ihm eigentlich klar was er da gesagt hatte, er zieht Filme, der Anschluß läuft auf mich und ich werde bei einer Betrugsanzeige meinen erlernten Beruf los.Ich rede schon jahrelang dass, er das lassen soll oder den Anschluss auf seinen Namen anmelden soll. Als ich ihm irgend wann sagte, dass ich sie morgen selbst entsorgen würde oder besser noch die Polizei einschalten würde drehte er fast durch. Er schrie mich an das wäre seine Sache, er wohnt hier auch und wenn er Pornos gucken will dann tut er das auch. Für mich ist spätestens jetzt klar gewesen ich werde ausziehen, ich halte das nicht aus, weiß dass er es nicht ernst meint, weiß dass er mich nicht liebt. Er wird diese Therapie niemals beginnen weil er es einsieht sondern um mir zu zeigen was er alles tut. Irgendwann wird er damit aufhören und weiterhin so leben wie jetzt.
Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr kämpfen, ich will wieder normal leben können. Selbst wenn er eine Therapie machen würde und es ernst meinen würde damit und tatsächlich davon los käme, was wäre dann mit mir und meinem Vertrauen. Ich bin da wo man sein muß um zu kapieren, ganz unten- meine Gefühle kann ich nicht mehr deuten, wie die Zukunft aussieht schon gar nicht. Ich glaube nichts mehr von den Dingen die er mir erzählt, irgendwie ist seit dem Auffinden dieser versteckten Dateien etwas passiert. Er könnte auch den Mund halten, bräuchte nicht mehr lügen, ich glaube ihm nicht mehr und das nicht weil ich sauer bin, es ist was kaputtgegangen in mir. Zur Zeit zerfließe ich in Selbstmitleid, deshalb auch der Gang zum Therapeuten. Ein Leben allein kann nicht schlimmer sein als dieses seit Jahren gelebte Verlogene.
Selbst das Wissen, dass er krank ist schafft es nicht, diese Entäuschung zu verarbeiten. Wahrscheinlich ist das das wahre Leben. Mein Mann hat sich mehr und mehr verändert,ist verletzend, teilweise sehr gefühlskalt, verschlossen und verlogen. Ich muß diesem langen Text noch etwas zufügen da ich mir selbst aus diesem Grund zeitweise Mitschuld an dieser Situation gab.


14.11.2007 00:08:19  
puschelfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Bitte entschuldigt dass es so lang geworden ist, ich kann mich einfach nicht kurzfassen.Ich werde es trotzdem hier versuchen. Irgendwann als die Kinder noch klein waren, vor ca. 14Jahren bekam ich durch, wahrscheinlich normale Heimlichkeiten meines Mannes, den Schock meines Lebens. Er ging seit einiger Zeit immer dann wenn ich Schreinemakers ansah, oft nach oben, was er da machte wußte ich nicht.Ich hatte ja schon länger irgendwie das Gefühl, dass er mir Dinge verheimlicht, konnte nur nicht erklären was und ob es nur meiner Phantasie entspringen würde.Bis zu diesem Tag war sexuell eigentlich noch alles in Ordnung. Ich lief ihm hinterher, sah die Kinderzimmertür angelehnt, öffnete sie und sah meinen Mann mittem im Zimmer stehen, mit einem der Zwillinge auf dem Arm. In diesem Moment kam meine Vergangenheit aus der Kindheit hoch, mir wurde schlecht mein ganzer Körper war taub ich deutete diese Situation völlig falsch, benötigte lange um zumindestens nach außen hin zu verstehen, dass er sich nicht an seinem Kind vergehen wollte sondern ins Nachbarfenster geguckt hatte, in dem eine junge Frau wohnte,er hatte ihn erst hochgenommen als er mich hörte, um mir zu erklären dass unser Kind unruhig gewesen sei.
Auch wenn ich nach außen hin tat als sei alles in Ordnung, ich wußte irgendwie dass ich überreagiert hatte, seither konnte ich nicht mehr gut schlafen, träumte wirre Träume und wurde wach sobald mein Mann das Bett verließ. Ich beobachtete ihn schon krankhaft, war jedoch ruhiger wenn ich hörte er saß vorm Fernsehen. Da ich abends oft arbeiten gehen mußte, damit einer bei den Kindern war, ging ich auch hier mit sehr unguten Gefühlen los.Jahre später sah ich auf dem PC meines Mannes verschiedene Pornofilme, er machte sich damals nicht die Mühe sie zu verstecken, wozu auch, ich war in meinem verwirrten Kopf ja froh dass er nur Pornos guckte. Bei zweien dieser Filme sahen die Frauen eher wie zu junge Mädchen aus. Dieses Gefühl kam wieder in mir hoch ich drehte mal wieder durch und fühlte mich bestätigt in diesem Gefühl. Er löschte alles, weil ich ihn sehr unter Druck setzte, ich ging das erste Mal zu einer Psycologin. Eine Sitzung war ausreichend um mir über die Absurdität meiner schlimmen Befürchtungen klar zu werden. Mir wurde gesagt,Männer sind Sammler und Jäger und neugierig wie jeder Mensch, sie denken sich nicht unbedingt etwas dabei wenn sie soetwas auf dem PC haben, meine kinder wären in einem Alter wo sie mir sicher gesagt hätten wenn Derartiges vorgefallen wäre. Ich sollte demnächst sofort meinen Mann fragen und ihn bitten immer wenn ich unruhig würde auch zu erklären und die Wahrheit zu sagen. Ich glaube manch einer hätte das nicht verzeihen können und hätte die Scheidung gewollt.
Ich habe ihn mit schlimmen Anschuldigungen sicher getroffen auch wenn er sich nie so richtig geäußert hat. Vielleicht hat er sich den fehlenden Sex genau deshalb so intensiv bei diesen Filmen geholt. Vielleicht ist er deshalb da hinein geraten. Ich habe ihm oft gesagt wie leid mir das tut und dass ich nicht verstünde, dass er das eigentlich so weggesteckt hat, selbst wenn er nicht so genau wußte warum ich nachts so oft wach war.
Es ist passiert, ich kann es nicht wieder gut machen. Vielleicht hat es was mit diesen Heimlichkeiten zu tun, die ich gefühlsmäßig immer bemerkte nur nie sicher belegen konnte.Er wußte von meinen Kindheitserinnerungen, wenn auch nicht in Details.
Ich mußte das nun hier schreiben damit auch wirklich alles da steht und ihr vielleicht versteht warum ich eigentlich sehr lange brauchte um zu merken dass dieser Konsum nicht in Ordnung ist. Dass ich meine Äußerungen immer wieder reflektierte und für mich zu dem Schluß kam vielleicht ist es ja doch nicht so und du bildest dir zu viel ein, bist zu mißtrauisch. Leider ist das, warum auch immer, ein großer Fehler von mir den meine ganze Familie kennt. Meckern, wütend sein, irgendwann is Ruhe und alles vergessen.
Nur gehe ich daran nun zugrunde,es sind keine einfachen Dinge mehr die ich einfach wegwischen kann, ich weiß, dass ich an mir arbeiten muß, weiß aber durch das Einlesen vieler Geschichten dass mein Mann süchtig ist und vielleicht niemals wieder daraus findet. Die Vertrauensfrage kann ich einfach nicht beantworten, ich weiß einfach nicht ob ich jemals wieder vertrauen fassen kann, weil ich mir niemals vorstellen konnte, dass er mich so belügt.
Ich glaube ich liebe ihn noch, nur vertrauen, es ist völlig weg zumindest in allen Punkten wo ich weiß er würde nicht bei der Wahrheit bleiben wenn es darauf ankommt.
Auch wenn ich das Gefühl habe ich bin es ihm schuldig, ich kann einfach nicht mehr,ich komme mit mir nicht richtig klar, wie sollte ich dann meinem Mann eine Stütze sein können, wenn er das wirklich so meinen würde, was ich derzeit absolut nicht glaube nach den heutigen Aussagen.
lieben Dank dass ich hier schreiben darf, es hat mir schon bei meinem Sohn geholfen weil ich zu dem Typ Mensch gehöre der sich Dinge von der Seele redet oder schreibt.Nur diesmal werde ich nicht den Deckel zuklappen können weil ich weiß dass es kein Dauerzustand mehr sein kann weil es mir einfach zuviel wird.
Nochmal danke und lG



14.11.2007 01:10:20  
Phoenixfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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[QUOTE=geschrieben von Amalia am 14.11.2007 15:08:19]
Hallo,
ich denke hier wird man dir die Augen öffnen, sofern du es nicht bereits alleine erkannt hast...

Hier links im Forum in der Spalte gibt es eine Rubrik "Co-Abhängigkeit"...schon gelesen? Dich gefunden? Ansonst such auch über google.de nach Co-Abhängigkeit oder emotionaler Abhängigkeit.

Scheinbar bist du in einer Suchtspirale mit Partner und Sohn. Co-Abhängigkeit muß nicht nur zwischen Partnern bestehen!

Wenn deine "Männer" nicht aus ihrer Sucht rauswollen, dann kannst du eh nichts groß tun! Ein Süchtiger muß alleine aufhören wollen. Verbote, Spionage, weinen, verzweifeln..hilft nichts! Laß los, sieh nach, dass du wieder gesund wirst!

Habe ich richtig verstanden, der PC gehört dir, und dein Partner benutzt ihn? Das würde ich ihm als erstes verbieten.

Wenn dein Mann dein Vertrauen verloren hat, soll er mal Beweise bringen, dass er "clean" sei...dann könnt ihr vielleicht mit Therapeuten retten, wenn es noch was zu retten gibt!

Lieben Gruß



"Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig." Sokrates

Für meine eigenen Beiträge bleibt copy-right bei mir. Danke!
14.11.2007 15:13:01  
puschelfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Danke für die Antwort Amalia,
ich glaube nicht dass ich mich in einer Suchtspirale befinde, mir fällt es nur unheimlich schwer an mein eigenes Gefühl zu glauben, immer wenn ich für mich allein diese Dinge hinterfragte kam ich zu dem Ergebnis dass ich alles zu eng sehe, mehr sehe als wirklich da ist.
Ich selbst rede mir dann immer wieder ein, zu heftig zu reagieren.
Mein Sohn wohnt mittlerweile allein, er ist mehr denn je in seiner Spielsucht, schafft es im Moment wohl auch der Arbeit regelmäßig nachzugehen. Viel Kontakt besteht nicht weil ich es begriffen habe.
Der PC gehört meinem Mann, nur der Anschluß läuft über mich. Ich hatte bis vor sechs Jahren überhaupt keine Ahnung wie ich mit einem PC umzugehen habe.
Ich weiß, dass er allein da raus wollen muß, ich weiß nicht warum aber es tut weh, diese gemeinsamen Jahre wo nicht alles schlecht war, so wegzuwerfen.
Wie gesagt ich habe es begriffen, ich muß mich auf eigene Füße stellen weil ich ihn zu nichts zwingen kann. Es würde eh nix nutzen und nur weitergehen wie die vergangenen Jahre.
Ganz ehrlich, ich habe ziemliche Angst wie es weiter gehen wird, mein Hund, meine katze werde ich kaum mitnehmen können, habe mir schon eine Nummer herausgesucht damit beide vielleicht irgendwie privat unter gebracht werden können. Leider tu ich mich derzeit unheimlich schwer überhaupt tätig zu werden. Zu meinem miesen Gefühl kommt noch diese große Angst vor dem Absprung und ja und immer noch diese dumme Hoffnung es wird pling machen und alles wird gut.
Hört sich alles blöd an,so siehts derzeit in meinem Kopf aus und ich bin froh, dass es so ein Forum gibt weil es irgendwie auch bei dem Weg den man gehen muß unterstützt.
Liebe Grüße und nochmal danke


14.11.2007 16:36:21  
tinitusfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Der PC gehört meinem Mann, nur der Anschluß läuft über mich. Ich hatte bis vor sechs Jahren überhaupt keine Ahnung wie ich mit einem PC umzugehen habe.
Ich weiß, dass er allein da raus wollen muß, ich weiß nicht warum aber es tut weh, diese gemeinsamen Jahre wo nicht alles schlecht war, so wegzuwerfen.

Puschel
das macht das ganze ja so traurig,seine Beziehung aufs
Spiel zu setzen ,wegen Pixel und Filme.
Aber Du musst schon Konsequent deinen Weg gehen ,um nicht Gesundheitlich zu Grunde zugehen.Denn erst wenn er merkt,das es von Dir kein zurück mehr gibt,wird er eventuell aufwachen und was gegen seine OSs tuen oder er geht mir seiner Sucht unter.Wäre schön wenn es anders kommen würde!

gr. tinitus


Die Flucht in die virtuellen Traumwelten könnten wie eine Seifenblase platzen.
Der Grund wäre ein Net-oder Stromausfall.Was für eine befreiende Situation.
tinitus
15.11.2007 20:33:15  
puschelfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Irgendwie ist das nicht so einfach, jetzt will ich meinen Weg gehen und dann wieder nicht. Auf den Termin mit der Therapeutin muß ich doch warten, was ich mir wirklich davon verspreche weiß ich nicht mal mehr. Wut Traurigkeit und ein großer Klotz in meinem Körper wechseln sich ab.
Irgendwie weiß ich wie ich reagieren muß- ich habe ganz sicher kein Helfersyndrom, hatte nie das Gefühl ihm unbedingt helfen zu müssen. Er sagt, er will sich ändern, fragt mich nach Beratungsstellen, ich sagte ihm hier gehts online und in der psychiatrischen Klinik wissen sie vielleicht sogar einen Therapeuten der sich in dem Metier auskennt.Ob er heute irgendwas gemacht hat weiß ich nicht, seinen Versprechungen diesmal meint er es ernst kann ich ja keinen Glauben schenken.Mir ist nur sehr klar dass das ein riesiger Schritt für ihn werden wird weil er absolut kein Mensch ist der seine wirklichen Gefühle mitteilt.Ich denke nur wenn er die Kraft dazu allein hätte, dann hätte er das schon gemacht.
Wenn ich bei ihm bleiben will, ihn unterstützen will müßte ich an ihn glauben..........und das kann ich ja wahrscheinlich nicht mehr.
Wenn er eine Therapie machen sollte, habe ich überhaupt die Kraft das mit ihm durchzustehen, wenn ich die Tagebücher überfliege und lese, dass diese Sucht wirklich so ist wie beim Alkoholiker..............eigentlich können dazu nur Menschen imstande sein die wirklich stark und gefestigt sind.
Wie ist das, wenn der Mann tatsächlich will und rückfällig wird, ist dieses Gefühl nicht genauso wie das was mich am Wochenende endlich aufgeweckt hat? Werde ich jemals glauben können, selbst wenn es real sein sollte?
Auch wenn sich das blöd anhört,diese Sucht hat nicht irgendjemand sondern mein Mann der mir nach meinen Kindern am nächsten steht, zumindestens von meinen Gefühlen her.

Ein Gutes hat das Ganze auf jeden Fall, ich weiß nun warum sein Verhalten mit den Jahren immer distanzierter, unteressierter, liebloser und teilweise gemeiner geworden ist. Es war nicht nur ein krankes Gefühl von mir sondern Realität.

Trotzdem es ist für mich ziemlich schwer zu verstehen, dass ich ein richtiges Gefühl hatte und so lange so dumm war, nicht darauf zu hören.
Ich denke ich benötige einfach Zeit das zu verdauen. Auch wenn das alles schon viele Jahre geht, ich bin erst vor ein paar Tagen aufgewacht.
Danke dass ihr euch die Mühe macht zu lesen und auch zu antworten. Zur Zeit stehe ich so ziemlich allein, kann nicht ständig meine Freundin die selbst vor einer großen OP steht zutexten. Es ist hilfreich, vor allem weil hier nicht nur die betrogenen Partner zu finden sind.
LG Puschel u. Danke


15.11.2007 21:36:04  
Phoenixfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo ZuVielGefühl,
habe deinen Beitrag gelesen, dachte immer, dass ich das Maximalste an Dreistigkeit, Krankheit bei meinem Ex erlebte...und siehe da...es geht noch schlimmer!!!!

Mein Ex hatte auch die Mails der Mädels/Frauen in Listen gespeichert...Notitzen gemacht, ob er eine Chance hätte, welche Vorteile sie hätten...nicht sexuell...sondern allgemein...Nur die Single-Damen hatten keine Lust auf Dates mit ihm....zumindest weiß ich nichts von Dates mit normalen Frauen....an die Professionellen denke ich heute mal nicht, dafür fühle ich mich heute zu gut!

Wollte dir nur viel Kraft wünschen, denke, dass du das jetzt brauchst!!!! Lieben Gruß




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16.11.2007 16:13:42  
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Puschel, geh zu Deiner Therapeutin und setz Dich da ins Wartezimmer. Sage den Sprechstundenhilfen, dass Du nicht mehr kannst, dass Du JETZT Hilfe brauchst, nicht in 3 Monaten. Und dann geh zu Deinem Hausarzt und veranlasse ihn, Dich direkt und unverzüglich in stationäre Behandlung in einer psychosomatischen Klinik einzuweisen. Keine Angst, das ist keine "KLappse", sondern eine ganz normale Kurklinik, in der Du therapeutischen Beistand findest. Deine Situation ist so festgefahren, dass Du mit einer ambulanten Therapie viel zu lange warten musst. Ich helfe Dir gern bei der Suche nach geeigneten Adressen!

Tu etwas für DICH!!!

Alles Gute,
Gabriele


Gabriele Farke (HSO e.V.)

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http://www.onlinesucht.de/Kosten HSO-2014-OK.pdf

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16.11.2007 17:17:01    
puschelfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo
ich war heute zu einem anderen Therapeuten,kann und will damit keinesfalls zufrieden sein. Selbst wenn ich mich derzeit in einer Depression befinde, Medikamente können mir dabei nicht helfen sondern eher mein bißchen Verstand vernebeln.
Was wird in der psychosomatischen Klinik gemacht? Gespräche wären sicher sinnig, gegen Psychopharmaka habe ich was und da bräuchte ich überhaupt keinen Gedanken daran verschwenden mich dort hineinüberweisen zu lassen.
Ich gehe morgen nocheinmal zum Hausarzt wegen einer Blutabnahme. Bevor ich ihn wegen dieser Klinik frage würde ich gern wissen was dort auf mich zukommt. Beruflich bedingt arbeite ich mit diversen Psychiatern zusammen, weiß wie gern und oft"Verstimmungen" mit Pillen behandelt werden.Das ist mir heute wieder bewußt geworden. Der Dr. meinte ich soll nun versuchen meinen Gefühlen Luft zu machen, in Form von Laufen, brüllen oder auch nur dösen und meine Verkrampftheit damit lösen. Nebenher die Pillen, würden dabei helfen einen klaren Kopf zu bekommen. Ich habe nicht vor monatelang mit Depris herumzulaufen, will schnellstmöglichst meinen Kopf freibekommen um wieder Arbeiten zu gehen und anfangen mein Leben in den Griff zu bekommen.
Ich selbst muß zu mir finden, könnte jedoch Menschen gebrauchen die mir einfach zuhören, meinen Weg finde ich dann sicher allein.Dass ich das alles nicht in einer Woche verdauen kann ist selbst mir klar.Wenn dies in der Klinik möglich ist würde ich meinen Arzt darum bitten.Bitte entschuldigt meine Wortwahl, ich stehe noch etwas neben mir, merke jedoch wie meine Kraft zurückkommt nicht im Selbstmitleid zu verenden, ansonsten wäre ich wohl nun nicht so wütend, wo ich vorher nach dem Beitrag von Gabriele überhaupt nicht in der Lage war zu antworten.
LG und nochmal danke dass ich hier schreiben kann.


19.11.2007 18:08:02  
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Puschel,

eine Psychosomatische Klinik ist eigentlich eine ganz normale Kurklinik, mit dem Unterschied, dass es hier nicht nur Massagen und Fango gibt, sondern einen Therapieplan, der manchmal ganz schön stressig sein kann.
Einzelgespräche mit einem Therapeuten, Gruppengespräche, Gestaltungstherapie, Autogenes Training oder was Dir sonst so liegt, Entspannungstherapie, Sport oder Gymnastik etc.

Die Aufnahmeleitung der Klinik wird mit Dir genau durchsprechen, was Du magst und was nicht. Auch wenn es "stationäre Therapie" heißt, so ist es keinesfalls so, dass du Dir das wie ein Krankenhaus vorstellen solltest, ganz und gar nicht. Diese Zeit ist einfach für DICH, ganz allein zu Deinem Wohlbefinden. Mit Medikamenten hat das NICHTS zu tun!

Abends ist dann Zeit zum Tanzen oder für ein Weinchen. Du wirst sehen, dass Dir dies gut tun wird!

LG, G.


Gabriele Farke (HSO e.V.)

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19.11.2007 20:04:19    
puschelfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Danke Gabriele!
wenn so etwas bei uns möglich ist werde ich das tun, es kann überhaupt nicht schaden meinen Gedanken mehr Sicherheit zu geben und wiklich über meine Probleme zu sprechen.
Habe meinem Mann gerade angekündigt, dass ich vorerst ein eigenes Zimmer haben will. Ich mag ihn noch und trotzdem wird mir soetwas nicht nocheinmal passieren,das ist meine Art mich langsam abzunabeln und nicht zu tief zu fallen wenn wieder nichts passiert. Mir ist klar, dass er süchtig ist und aufgrund dessen nicht wahrheitsgemäß antworten wird. Wenn er tatsächlich eine Therapie macht, von allein ohne Zwang, werde ich ihm sicher entgegenkommen können, wobei ich hoffe, das bis dahin auch ohne Groll tun zu können.
Im Moment bin ich wütend auf ihn und auf mich. Sicher bin ich ihm zur Zeit keine große Hilfe, will ich auch nicht sein, er war die ganzen Jahre, wenn auch aufgrund der Sucht, keine Hilfe, hat mich im Gegenteil in eine Situation gebracht die nicht gut für mich/uns war.
Deinen Ratschlag was für mich zu tun werde ich beherzigen, auch wenn ich mich mein heutiger Besuch beim Therapeuten/Neurologen sehr erschreckt hat, ich bin nun frei von dieser "Ich arme Frau" Geschichte. Wenn ich dieses Forum damals nicht entdeckt hätte, wäre ich heute noch im Glauben ich allein wäre Schuld und womöglich damit untergegangen. Danke auch an die Anderen die geantwortet haben! Ich würde mir wünschen, dass mein Mann seine Chance nutzt auch wenn ich ihm nichts versprechen kann. Er hat nichts zu verlieren, kann nur gewinnen.
Lieben Gruß


19.11.2007 20:48:10  
puschelfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo Gabriele
ich habe wie immer viel nachgedacht in den letzten Tagen. Ich liebe meinen Mann(nicht aus Hörigkeit u. Abhängigkeit) weiß jedoch, dass ich derzeit nichts tun kann. Wir sind uns klar darüber, dass er an sich und ich an mir arbeiten muß und wir erst dann versuchen können unsere Ehe neu zu strukturieren. Habe für Freitag einen Termin zur stationären Aufnahme bekommen, auch wurde mir erklärt dass man den Partner nach einer gewissen Zeit mit einbeziehen kann.Es wird für mich beruflich wahrscheinlich ziemlich fatal sein, da ich nur einen befristeten Arbeitsvertrag habe der im März ausläuft. Ich habe ich meinem Vorgesetzten eben Bescheid gegeben, dass ich für längere Zeit ausfallen werde.
Ich hoffe, dass sich danach alles irgendwie wieder einrenkt, beruflich und privat.
Ich möchte einfach daran glauben, dass es meinem Mann ernst ist und das ihm so viel wie mir am Fortbestand unserer Beziehung liegt.
Ich bin mir sicher dass "wir" es so schaffen könnten und hoffe von ganzem Herzen, dass mein Mann es auch schafft um mit mir noch mal von vorn anzufangen.
Danke für die Tipps u. lieben Gruß



bearbeitet von puschel am 21.11.2007 14:41:35
21.11.2007 14:40:06  
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Puschel,

wir alle hier wünschen Dir und Deinem Mann alles, alles Gute und hoffen, dass Ihr Eure Beziehunge wieder in den Griff bekommt! Toll, dass das so schnell geklappt hat, Du hast ganz sicher richtig gehandelt!!! Denke jetzt an Dich und wirklich nur an Dich! Du hast einiges an Kraft aufzutanken, denke ich.

Alles Gute!
G.


Gabriele Farke (HSO e.V.)

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21.11.2007 17:27:05    
wodafehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo Puschel,

Du gehst den richtigen Weg. Du wirst sehen, Dein Klinikaufenthalt hilft Dir zur Selbstfindung. Es ist ein schwerer, manchmal auch schmerzvoller Weg, aber Du wirst klarer sehen! Es ist eine gute Entscheidung für Dich, und ich freue mich, dass es so schnell geklappt hat. Ich fühle mit Dir, verstehe Dich in Deiner Not und all Deinen Zweifeln, die Dich bewegen, ja fast auffressen. Lass es Dir gut gehen, sorge Dich um Dich in erster Linie.

Dir und Deinem Mann alles, alles Gute. Nutzt diese große Chance, die sich Euch jetzt bietet.

Ich denke an Euch und drücke die Daumen,
Woda


21.11.2007 23:23:45  
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Hallo Gabriele
ein Jahr ist vergangen, ich habe letztes Jahr um diese Zeit einen totalen Zusammenbruch gehabt, wußte selbst nicht genau was mit mir los war, zumal ich eigentlich ein Mensch bin der sich immer wieder aufrappelt.
Die 11 Wochen Auszeit taten mir einerseits gut, andererseits haben sich meine Probleme verschoben. Irgendwie habe ich das Problem mit meinem Mann weniger bearbeitet als meine kindlichen Probleme. Auf jeden Fall sehe ich heute viel klarer, bin nicht mehr unfähig was zu tun. Im Anschluss an meinen Klinikaufenthalt habe ich eine ambulante Therapie angefangen aber eigentlich gemeinsam mit der Therapeutin festgestellt dass ich allein mit ihr nichts an den Eheproblemen ändern kann. Mein Mann hat mich während des Klinikaufenthalts jeden Tag angerufen, wollte ich anfangs überhaupt nicht mit ihm sprechen, geschweige denn ihn sehen änderte sich das zunehmend. Wie gesagt ich habe in der Klinik mehr meine eigenen Probleme bearbeitet und das Eheproblem sah ich nicht mehr so krass.
Tja wir haben zusammen viel geredet, mir erschien unser Zusammensein auch sehr offen,wir haben mehr zusammen unternommen und sehr wenig am PC gesessen. Mir selbst ging es deutlich besser, ich hatte das Gefühl wir schaffen es zumal er mir sagte, er glaube irgendwie nicht an eine Sucht da er mühelos ohne klar käme und bräuchte wohl auch keine Therapie. Ich glaubte ihm das damals, war allerdings auch noch sehr mit anderweitigen psychischen Dingen beschäftigt.
Inzwischen ist es so, dass dieses Gefühl er verheimlicht was wieder da ist, was los ist weiß ich nicht, statt ihm wieder Vorwürfe zu machen habe ich ihm gesagt, dass ich um einen Termin bei Pro familia gebeten habe, da hier im Umkreis derartige Beratungen. außer dort nicht zu finden sind. Fakt ist einfach, dass ich ihm in diesem Punkt nicht mehr vertraue, nicht mehr mit ihm intim werden kann weil ich weiterhin dieses blöde Gefühl habe.
Ich fühle mich jedoch stark genug, ärgere mich ein wenig dass ich die Zeit damals mehr für die anderen Probleme genutzt habe, denke jedoch, dass auch jetzt noch die MÖglichkeit besteht es zusammen zu versuchen. Man wird sehen wie sich alles entwickelt.
Ich möchte mich nocheinmal bedanken, für die Hilfe die Ihr mir letztes Jahr ward. Ich war damals total unten und würde ohne Euch vielleicht gar nicht mehr leben.
Auch wenn die Probleme noch da sind, ich sehe das alles heute klarer, nicht nur emotional und glaube stark genug zu sein um sie zu bewältigen, ohne wieder in ein so tiefes Loch zu fallen.
Vielen Dank und ganz liebe Grüße, wenn auch nicht jeder von seiner Sucht loskommen möchte, oder es nicht schafft, ich denke dieses Forum bietet echte Hilfe, nicht nur für betroffene Angehörige



24.11.2008 15:42:03  
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