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Forum Übersicht » OnlineSEXsucht .... Wir suchen Hilfe und gegenseitigen Austausch » ANGEHOERIGE von onlineSEXsuechtigen PartnerInnen berichten .... » Erkenntnis: Mein Partner ist OnlineSexsüchtig
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Erkenntnis: Mein Partner ist OnlineSexsüchtig
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Butterblume, er schafft es alleine nicht, das ist Fakt nach dem, was Du schilderst. Das bedeutet, er selbst sollte das erkennen und sich Hilfe suchen. Er hat die Tragweite seiner Sucht scheinbar noch lange nicht erkannt :-(((((

Alles Gute,
G.


Gabriele Farke (HSO e.V.)

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09.05.2008 11:42:53    
Butterblumefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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@ Release,

ich denke, ich verstehe nun was du meinst.
Seine Illusion der Wahrheit.
Ich erinnere mich an ein Gespräch, wo er etwas sagte, und ich erkannte, dass er genau an den Mist glaubte, den er gerade von sich gab.
Als ich mir gerade meinen geschriebenen Text duchlas, fiel mir der Satz auf, dass er diese Seiten nicht besucht, wenn ich anwesend bin. Ist da vielleicht doch ein wenig durchgesickert, oder will er damit nur eventuellen Ärger vermeiden?
Ja, ich bin mir ziemlich sicher, dass er nur "nur schaut". Wenn ich z.B. Nachtdienst habe, telefonieren wir, er ist nicht viel unterwegs...
Klar, die Möglichkeit hätte er, wenn wir unterschiedlich Dienst haben. Heimlich, ohne das ich es mitbekomme.
Aber das ist ja in jeder Beziehung der Fall, möglich ist es immer. Ich könnte das ja jetzt auch, bin krank geschrieben, und er arbeitet.


@ Amalia

Zitat: ...meinte er total unschuldig, dass er dort keinen Sex gehabt habe, sondern eine Dienstleistung bekam...(und jammerte sich aus, wie schlecht die "Dienstleistung" gewesen sei... - mein Ex hat echt Glück gehabt, dass ich ihn nicht abmurkste!!!!!!).
Ich habe das jetzt fünfmal gelesen, und glaube das immer noch nicht. Wie dreist kann ein Mensch sein?
Ist ja echt klasse, dass er keinen Sex hatte, hat es sich wohl mit der Hand oder dem Mund machen lassen.
Ich denke, er hat echt Glück gehabt Amalia, ich hätte ihn wohl abgemurkst, oder ihn kurzzerhand raus geschmissen.
Und wenn man auf Schwulenkontakte nicht eifersüchtig sein braucht, dann kann sich ja jede Frau so nebenbei eine Lesbe halten, weils ja eh den Mann nicht stört.
Boor, ich bin total geladen.
Ich kann dir da nur gratulieren, dass du ihn zu deinem Ex gemacht hast. So etwas möchte ich nie erleben müssen.
Sorry für meine Worte, aber ich finde das einfach unglaublich.

@ Gabriele

Ich weiß, ohne Hilfe schafft er es nicht. Auch wenn er jetzt weniger Zeit dafür hat, weil er ja arbeiten geht.
Aber das Kopfkino bleibt, und sobald er eine Gelegenheit hat, wird er sie nutzen.
Laut seiner eigenen Aussage war er mal 6 Monate ohne. Da hat er sich beschäftigt mir gebrauchten Orgeln kaufen, diese restaurieren und wieder verkaufen. Aus seinen Mund klang das wie:" Ich bin jetzt arbeitslos und habe totale Langeweile."
Das kanns aber nicht sein. Dann müsste er ja jetzt von weg kommen, wenns dann so wäre.
Er geht wieder arbeiten, hat sich Malzeugs gekauft und malt wieder Bilder. Will sich ein Fahrrad kaufen, um mit mir zusammen Rad zu fahren usw. Hoffe, du verstehst die Ironie dabei.


@ Alle

Also ich war Heute beim Arzt wegen meines Rückenproblemes. Dachte, wenn du schon mal hier bist, erzähle ihr von seiner OSS und meiner Co-Abhängigkeit.
Also ich war total platt, mit so einer Reaktion hätte ich nicht gerechnet. Sie wollte wissen wieviel Std er täglich am PC sitzt. Das konnte ich natürlich nicht so genau definieren. Jetzt hat er ja nicht mehr so viel Zeit dazu. Das heißt, immer wenn sich ihm eine Möglichkeit bietet. Wenn ich da bin geht er ja nicht auf solche Seiten.
Vorher war er ja arbeitslos. Da kam schon so Einiges an Zeit zusammen. Nicht mal nur so 2 Std.
Sie meinte dann, dann wäre das Problem ja erledigt. Er hat weniger Zeit an den PC zu gehen, dann würde sich das ja geben.
Ich könnte ja seinen Hausarzt zum Hausbesuch bestellen, dann müsste er mit ihm über das Thema reden.
Und zu meinen Problemen meinte sie, dass ich die Krankenkasse bezüglich einer Selbsthilfegruppe und Theraputen anrufen soll.
Das war ein nettes Gespräch. Sicherlich gibt es auch Therapeuten, die so reden, und an so Einen will man nun wirklich nicht gelangen. Vor allem, wenn man überall noch Wartezeit hat. Jetzt wollte ich etwas für mich tun, und bekomme nichts an Hilfe, und so etwas nennt sich Arzt.
Klar, es ist keine anerkannte Krankheit, aber Sucht ist nun mal Sucht.

Liebgruß Butterblume


bearbeitet von Butterblume am 09.05.2008 17:19:05
09.05.2008 17:18:23  
release1fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Das Problem mit dieser Sucht ist vor allem, daß es nur wenige gibt, mit denen man drüber sprechen kann, ich kenne keinen, der sich wirklich damit auskennt oder sachlich argumentieren kann, ausser dieses Forum hier. Also wird auch einem Süchtigen das niemand ansehen, er wird "etwas merkwürdig" eingestuft, aber das ist schon alles.

Amalia, ich glaub mein Exfreund war auch schon auf dem Weg dahin, wo dein Mann war. Über seine kranken Argumente, die für ihn aber die persönliche Erklärung seiner Existenz und seines Handeln waren könnte ich ein Buch schreiben.
Allein daß ich mir DAS spare, nimmt einen unheimlichen Druck weg, mit jemand zu argumentieren, der genausogut chinesisch sprechen könnte.

Butterblume, solange dein Freund meint, seine Scheuklappen sind lebensnotwendig für ihn und alles was dahinter ist, will er gar nicht sehen, wirst du keine Chance haben, an ihn heranzukommen. Er ist im Tunnel und da gefällts ihm, eine andere Wahl SIEHT er gar nicht.

lG, R




09.05.2008 18:04:44  
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Was mich noch immer stark beschäftigt, ist, warum es zu jenen, die so in der Sucht versunken sind, überhaupt keinen Zugang gibt. Der Verstand und die Gefühle müssen doch noch in ursprünglicher Form da sein,das kann sich doch nicht in Luft auflösen, nur scheint das alles eingesperrt im Gefängnis, das "Sucht" heißt. Nur warum gibt es dazu keinen Schlüssel? Genauso wie zugesperrt wurde, müßte man doch auch wieder aufsperren können, nur aus was besteht der Schlüssel dazu??
Und daß es nur ein vorübergehendes Gefängnis ist, beweisen ja die , die es dann doch schaffen, in ihr reales Leben zurückzukehren. Genauso stelle ich mir die Frage, ob diese Onlinesucht auch 30 oder 40 Jahre bestehen kann, oder sich irgendwann von alleine erschöpft. Alkoholiker sein kann man auch 30 Jahre lang, nur wird irgendwann der Körper den Geist aufgeben, und der Geist sich selbst, neurologische Probleme folgen.
Steht einem Onlinesüchtigen dann das selbe Schicksal bevor? Körperlich haben sie ja keine Nebenwirkungen, ausser, daß sie zuwenig schlafen, essen und sich nach einiger Zeit selber vernachlässigen, sich isolieren, sozial vereinsamen.

Was wird aus einem Onlinesüchtigen nach 20 od.30 Jahren??

Kanns mir eigentlich überhaupt nicht vorstellen..



09.05.2008 18:35:30  
Phoenixfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo Butterblume,
wenn ich heute an meinen Ex denke, ist es eine Mischung aus Wut wg. seiner Lügerei... und Mitleid, wegen seiner Krankheit.

Anfangs dachte ich, dass er was sucht, was er bei mir nicht findet...Er hat quer Beet alles "genommen" was sexuell zu bekommen war...von mir, von Professionellen...(wenn der Preis niedrig war)...Er war da nicht wählerisch...er buchte eine Dame im Rentenalter, weil die recht günstig war! Und und und...

Heute kann ich fast drüber lachen: wie verdammt blauäugig ich war...wie sehr ich mein eigenes Bauchgefühl täuschen wollte...

Habe schon paar Mal hier geschrieben, dass es für mich entscheidend war seine Mails zu lesen...Ich dachte lange er würde "nur" chatten...Aber ich sah jahrelang nur die Spitze des Eisberges!

Sucht ändert eben auch den Charakter...

Gruß A.


"Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig." Sokrates

Für meine eigenen Beiträge bleibt copy-right bei mir. Danke!
09.05.2008 18:51:56  
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Hallo Amalia

Für mich gibts auch keinen Tag, wo ich nicht dran denke, nicht an IHN denke, und noch immer dieses Gefühl der Ohnmacht in mir spüre, und obwohl ich verstehe, doch nicht verstehe, was da alles passiert ist. Ich kann auch nicht definieren, welcher Schaden an mir noch da ist, es ist einfach ein MIESES Gefühl, ein Schmerz der in meinem Innersten ist.
Aber irgendwie habe ich mich damit auch in einen Tunnel begeben, zumindest ein Teil von mir, und da irre ich noch immer herum und suche meinen eigenen Schlüssel warum Dinge heute noch so verletzen, die der Vergangenheit angehören, und gerade die, denn über so viel kommt man hinweg und denkt nicht mehr dran, warum bleib ich immer nur an dem hängen, was ein gewöhnlicher Onlinesüchtiger getan und gesagt hat?

LG, R





09.05.2008 19:28:06  
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Butterblume,

solche (Arzt-)Erlebnisse sind leider immer noch an der Tagesordnung. Die OSS wird belächelt oder ignoriert. Zum Schluss sind es die "hysterischen Angehörigen", die übrig bleiben. Aber das wird sich bald ändern, versprochen.

Schau mal hier bei den Therapeuten, die nachweisbar Online- bzw. Onlinesexsucht-Therapieerfahrung haben: www.onlinesucht.de/hilfsangebote-word.htm

Selbsthilfegruppen findet Du auf onlinesucht.de unter "Selbsthilfe".

Alles Gute,
G.


Gabriele Farke (HSO e.V.)

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09.05.2008 19:47:19    
Phoenixfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo Gabriele,
habe mir auch die Liste der Ärzte angesehen, die Ahnung von dem Thema haben. Ich überlege noch, ob ich evtl. ein Gespräch noch suche. Etwas Abschließendes...so nach dem Motto: Jetzt ist aber gut!!!

Ein Außenstehender, kann das echt schwer nachvollziehen. Genau wie manche OSS über langen Zeitraum kämfpen um clean zu werden, genauso kämpfen viele Angehörige auch clean von der Co-Abh. zu werden. Deshalb kann ich die Magie der Sucht gut verstehen!

@Release

Wenn der Ex im Puff war, kommt gleich die Frage: was fehlte ihm bei dir. Und schon wieder, lag "es an der Frau", und nicht am kranken Mann. Auch Menschen, die mir wichtig sind, sprich Eltern, wunderten sich, dass "der Mann von mir weglief". Das traf tief!!!

Erst als meine Eltern meinen Gesundheitszustand bedenklich fanden, haben sie erst versucht zu verstehen, was nicht zu verstehen war. Denn ich konnte solche Sätze wie: "versuche es noch mal, dem Kind zuliebe", "das macht jeder Mann mal", "sei doch nicht auf paar Bilder eifersüchtig, er tut ja nichts Böses", "es ist nun mal passiert, es ist Vergangenheit"- nicht mehr hören, bekam fast Schreikrämpfe dabei!

Bei mir ist tatsächlich alles dran, was an eine Frau gehört... und ich liebte Sex, bis ich das mit den Huren erfahren habe. Danach kam ich echt ins Schleudern, sexuell und insgesamt. Ich habe es inzwischen gut verdaut, denke ich...

Er ging zu anderen Frauen, weil er sexuell gestört ist, weil er ein krankes Frauenbild durch die vielen Frauenkontakte im Internet hatte - nicht weil ich frigide gewesen war.

@Butterblume
Bei der käuflichen Frau hatte er geschützten Geschlechtsverkehr, Missionarsstellung ca. 5 Min. Beim zweiten Termin hatte er Viagra geschluckt und fast eine Stunde "gekonnt", auch Missionarsstellung (laut Tel. mit der Frau - ihm glaubte ich eh nicht mehr). Also, er hat keine Extravaganzen verlangt. Soweit ich weiß, geht es einem Süchtigen sehr schlecht, nachdem er seiner Sucht nachging. Also ist es verständlich, dass er voller Ehrlichkeit (na da wohl total fehl am Platz) mir gestand, dass der käufliche Sex nicht angenehm war, dass die Frauen alles nur simulierten...

So, habe meinen Beitrag noch mal überflogen. Wollte es gleich wieder komplett löschen. Es tat aber so gut, es niederzuschreiben!

Nee, nee, ich suche kein Mitleid, keine Aufmerksamkeit, habe auch Hobbys, Freunde und Freundinnen...

Aber wie bei jeder Sucht, meldet sich meine kleine fiese Sucht auch immer wieder, bin zwar "trocken" nur...tief in mir, fehlt er manchmal. Nicht wie er wirklich ist! Sondern wie ich ihn mir eträumte.

Ich weiß aber...es wird nie wieder ein Rückfall geben mit diesem Mann...

Bin mal wieder einige Zeit weg von hier. Verspreche auch nichts mehr über den Ex zu schreiben!!!


"Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig." Sokrates

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09.05.2008 21:52:04  
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Hab mal in einem kleinen Dorf auf dem Land gelebt. da lernte ich, mir die Meldungen der Nichtwisser den Buckel runterrutschen zu lassen. Daß es "nichts mit mir zu tun hat", weiß ich auch.
Trotzdem, der Nachgeschmack, eigentlich "ein nichts" für jemand gewesen zu sein, den man geliebt hat, bleibt. Trotz Sucht.
Wieauchimmer; Realität ist der schwerere Weg und ich fürchte mich nicht davor, solange ich meinen Verstand, mein Gefühl und einen halbwegs gesunden Körper habe.
Von mir aus kannst über deinen Ex schreiben, Amalie, denn bei dem was der so getan hat, muß jeder normalen Frau einleuchten, daß sie daran keine Schuld haben kann, sondern sich da irgenwas Fremdartiges in ihm verselbständigt hat und Besitz ergriffen hat.
Sokrates hat recht. Es wird weniger schwierig, wenn man drauf zu geht, als wenn man sich verkriecht.

Nettes Wochnende, lG.R.




09.05.2008 22:37:50  
Butterblumefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Danke für die Links Gabriele. Ich schaue sie mir nach Pfingsten mal in Ruhe an.


@ Release,

Tja, so ist das. OSS ist ein Thema das Keiner wahrhaben möchte. Wird wohl nicht so schlimm sein, jeder Mann schaut doch mal.
Deshalb bin ich froh, das Forum hier gefunden zu haben. Es gibt noch andere Menschen, die betroffen sind. Egal ob OSS oder co-abhängig. Durch jeden Beitrag sieht man ein wenig klarer.


@ Amalia

Ich habe dir dazu gratuliert, dass du den Absprung von deinem Ex geschafft hast. Und das ich das so nie erleben möchte. Das war nicht als Mitleid gedacht. so weit konnte ich gar nicht denken, denn ich finde es unfassbar was sich dein Ex rausgenommen hat. Sucht hin-Sucht her. Das ist für mich nicht zu entschuldigen. Und nicht löschen. Es hat dir gut getan den Beitrag zu schreiben, also hat er auch eine Berechtigung stehen zu bleiben.

Jetzt ist erstmal Pfingsten angesagt. Mal sehen was wir unternehmen.
Er malt gerade sein Bild fertig. Ich weiß, dass ihm eben nach Bilder suchen war, das spüre ich irgendwie, an seinem Verhalten. Vielleicht lenkt er sich so ja ab.
Eine Zeit nicht gucken ist allerdings etwas anderes als nie mehr zu gucken. Na, ja, es ist halt eine Sucht.

Ich wünsche euch Allen schöne Pfingsttage mit möglichst wenig OSS und co-Abhängigkeitsgedanken. Genießt das schöne Wetter. Ich werde mir das jedenfalls vornehmen.

Liebgruß Butterblume


10.05.2008 13:50:15  
karamba68fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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hallo,

habe mich gerade hier durchgelesen. Was mir auffällt sind immer wieder die Worte "Schuld" und "krank". Da sind die Schuldzuweisungen von uns Süchtigen, von denen Ihr Euch freigekämpft habt und dann dreht sich das ganze und alles, was da passiert ist wird auf die Krankheit umgelenkt, diese als Wurzel alles Übels entdeckt. Dieses Muster erscheint mir zu einfach. Das Leben dreht sich nicht nur um die Sucht und dort sind nicht die Erklärungen für alles zu finden.

Unzufriedenheit mit Sexualität ist ein hier wiederkehrendes Phänomen. Viele von euch mußten sich übelste Beleidigungen anhören, unerfüllte Männerwünsche die in Schuldzuweisungen endeten. Super, dass ihr euch dagegen wehrt. Aber weder die Süchtigenkette: unbefriedigt, Onlinesex konsumieren, grenzenloser Genuß funktioniert noch die Kette Onlinesex, deshalb abdriftend, in Krankheit versinken, ausfallend werden funktioniert. Fakt ist, dass Onlinesex kein einziges Bedürfnis erfüllt, was zuvor in einer Beziehung unerfüllt war; die zwanghafte Suche danach ist vielleicht ein Tor zur Sucht. Fakt ist aber auch, dass sexuelle Bedürfnisse, die sich außerhalb der Bahnen der Beziehung bewegen, auch schon vorher bestanden haben und auch die sich in Schuldzuweisungen äußernden Enttäuschungen.
Damit möchte ich beides nicht rechtfertigen, sondern nur entzerren.

Dann werden sehr sehr viele Wünsche, Verhaltensweisen als Ausdruck der Sucht gesehen; die Krankheit verändert den Charakter. Da ist was dran, aber vieles ist auch ohne Sucht schon da. Die Sucht ist dann die Illusion, sich dieses zu erfüllen, sexuelle Phantasien ausleben zu können. Bruddelstimmung, emotionale Kälte, Aufbrausen, Gewalttätigkeit ....all das und vieles mehr wird vielleicht durch die Sucht verstärkt; der Kern ist aber vorher schon da und ist Teil der Persönlichkeit. All das verschwindet nicht durch das Ausmerzen der Sucht.

Als Süchtiger hilft es mir (und auch meiner Partnerin in der Beziehung) nichts, wenn ich diese Bedürfnisse und "störenden" Charaktereigenschaften wieder wegdrücke, sondern ich muss einen für alle lebbaren Umgang damit finden. Sie nur als Teil der Suchtkrankheit anzusehen, führt aus meiner Sicht nur zu einem neuen Drama, wie einer anderen Sucht oder dem Puffbesuch. Ich denke, ich bin in der Sucht gelandet bin, weil ich es nicht geschafft habe, meine Wünsche zu äußern, abzugleichen und sie dann auch zu leben.

Die große Kunst ist es, Räume zu schaffen, in denen sich Wünsche, Phantasien äußern lassen, ohne diese moralisch zu beurteilen oder Teile zu verschweigen und auf heimlichen Spielplätzen, die sich zu Fallen entwickeln, zu verlagern.

Kam mir so zum Thema Schuld und Suchtkrankheit....

Euch schöne Tag

karamba





12.05.2008 13:32:36  
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Quote Das Leben dreht sich nicht nur um die Sucht und dort sind nicht die Erklärungen für alles zu finden.


Gerade in der Sucht sind die Erklärungen nicht zu finden, denn das ursprüngliche Problem ist nicht mehr erkennbar, ebenso wie du einen Virus nicht sehen kannst, von dem du Schnupfen bekommst.

Quote Unzufriedenheit mit Sexualität ist ein hier wiederkehrendes Phänomen. Viele von euch mußten sich übelste Beleidigungen anhören, unerfüllte Männerwünsche die in Schuldzuweisungen endeten.

NEIN: Nicht Unzufriedenheit mit Sexualität, unerfüllte Männerwünsche, Es gab keine Sexualität, ES GAB KEINE ERKLÄRUNGEN; SONDERN NUR AUSREDEN, also nicht einmal Unzufriedenheit, sondern ein Rätsel.

Quote Fakt ist, dass Onlinesex kein einziges Bedürfnis erfüllt, was zuvor in einer Beziehung unerfüllt war;


Das ist wahr, aber darum ging es gar NICHT, ein Bedürfnis zu ersetzen, das in der Beziehung nicht erfüllbar war, es ging darum, ein NEUES ZU SCHAFFEN, das erfüllbar war, und zwar ohne Diskussionen mit einer Partnerin führen zu müssen, oder akzeptieren zu müssen, daß der Weg dahin nicht so einfach ist wie ein Knopfdruck.

Quote die zwanghafte Suche danach ist vielleicht ein Tor zur Sucht. Fakt ist aber auch, dass sexuelle Bedürfnisse, die sich außerhalb der Bahnen der Beziehung bewegen, auch schon vorher bestanden haben und auch die sich in Schuldzuweisungen äußernden Enttäuschungen.
Damit möchte ich beides nicht rechtfertigen, sondern nur entzerren.


Die Suche nach real erfüllbaren Wünschen ist nicht das Tor zur Sucht. Das glaube ich nicht. Das Tor sind die nicht real erfüllbaren, und die sind SICHER nicht angeboren, sondern "anerzogen".

Quote Dann werden sehr sehr viele Wünsche, Verhaltensweisen als Ausdruck der Sucht gesehen;
Die Sucht ist dann die Illusion, sich dieses zu erfüllen, sexuelle Phantasien ausleben zu können. Bruddelstimmung, emotionale Kälte, Aufbrausen, Gewalttätigkeit ....all das und vieles mehr wird vielleicht durch die Sucht verstärkt; der Kern ist aber vorher schon da und ist Teil der Persönlichkeit. All das verschwindet nicht durch das Ausmerzen der Sucht.


Nein, es verschwindet nicht durch das Ausmerzen der Sucht. Aber hast du es vorher erkannt und darüber gesprochen? Vielleicht war die Sucht der Weg um im Extrem den Ursprung zu finden? Nun ist der Kern sichtbar und bekämpfbar geworden.

Quote Ich denke, ich bin in der Sucht gelandet bin, weil ich es nicht geschafft habe, meine Wünsche zu äußern, abzugleichen und sie dann auch zu leben.


Das denke ich auch. Bezogen aber auf deine wirklich eigenen, im realen Leben erfüllbaren Wünsche.

Quote Die große Kunst ist es, Räume zu schaffen, in denen sich Wünsche, Phantasien äußern lassen, ohne diese moralisch zu beurteilen oder Teile zu verschweigen und auf heimlichen Spielplätzen, die sich zu Fallen entwickeln, zu verlagern.


Sollte diesen Raum nicht die Partnerschaft gewähren, und zwar auf beiden Seiten? Und ist das nicht sowieso der Hauptgrund, warum Ehen in die Brüche gehen und Partnerschaften?
Und Phantasie ist gut, solange es die EIGENE ist und sie die Grenzen erhält, die sie zu einem Nutzen in der Sexualität und Partnerschaft machen, das muß aber jeder der Partner füreinander ausloten können.

P.S. Was ist "Bruddelstimmung" ??? Lächeln

Lg. R.



bearbeitet von release1 am 12.05.2008 20:51:20
12.05.2008 20:40:21  
Füchsinfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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@relaese
Sollte diesen Raum nicht die Partnerschaft gewähren, und zwar auf beiden Seiten? Und ist das nicht sowieso der Hauptgrund, warum Ehen in die Brüche gehen und Partnerschaften?

ja..ich gebe dir da vollkommen recht... ich denke mal.. es ist die Unfähigkeit, offen und ehrlich miteinander zu reden...sich gegenseitig zu fördern, Wünsche und Träume werden verschwiegen...weil sie als unerreichbar oder unerfüllbar angesehen werden... Sex gibt Glücksgefühle... Unzufriedenheit mit sich selbst und seinem Leben, denk ich lässt einen in eine solche Sucht langsam reingleiten.. ich denke es ist noch nicht mal bewusst...
Sexualität wird zum Mittelpunkt, natürlich sie gehört zu einer Partnerschaft, aber sie sollte niemals die Grenzen des anderen überschreiten...

Was mich beschäftigt ist, warum wird der wert des Partners von der art und weise seiner art sex zu machen, abhängig gemacht, warum kann ein Partner nicht auf bestimmte sexuelle Praktiken verzichten und trotzdem mit dem partner glücklich sein, warum muss man in diese Scheinwelt abgleiten und es sich dort holen oder heimlich ausleben???

Gibt es nicht so viele andere wunderschöne Dinge die einen genauso glücklich machen können??? warum wird Sexualität ein so hoher Stellenwert gegeben??? Warum gilt man bereits als "Neutren" oder langweilig oder prüde, wenn man selbst für sich entschieden hat, da nicht mithalten zu wollen, weil man es nicht braucht oder nicht möchte oder den sinn des lebens in anderen Dingen sieht, statt sex... nur weil alle anderen es so machen und für schick oder modern oder für aufgeschlossen halten???

lg, Füchsin


12.05.2008 23:09:04  
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Hallo Füchsin!

Der größte Vorteil des Menschen ist, daß er fähig ist zu lernen und sein Wissen weiterzugeben, der größte Nachteil des Menschen ist, daß er dadurch auch fähig ist, zu VERlernen und Verhaltensmuster anzunehmen, die nicht sein eigen sind und der Illusion bedürfen, eben, manipuliert zu werden. Das beginnt schon in der Kindheit und setzt sich fort solange man lebt.

Es beginnt zu wirken, was uns in den letzten Jahrzehnten ständig eingeredet und eingetrichtert wird, der Sexualität wird ein Stellenwert gegeben, die weit über das partnerschaftliche hinausgeht, sie bedeutet Macht, Befriedigung, Glücksgefühl, Spaß, Verantwortungslosigkeit, Freiheit, immerwährende Verfügbarkeit, und das so, daß nur noch der einzelne angesprochen wird und Beziehungen damit unter den Tisch gekehrt werden. Liebe? Hat das noch Bedeutung, man findet dieses Wort auf jeder billigen Internetseite.
Es wird uns ständig vorgegeben, was sexy, was erotisch, was unser Verlangen sein soll, und zwar so illusorisch und in schönen Bildern, daß es nie der Realität entsprechen kann.
Wir haben die Fähigkeit verloren, darüber zu urteilen, damit umzugehen, unsere eigenen Stellenwerte sind ersetzt durch vorgegebene. Ebenso unsere WERTE! Und wir merken das nicht! Und wenn, bekommen wir Komplexe oder wenden und von allem was Sex oder Partner ist,ab.
Nur wenn ich Sexualität in der Partnerschaft betrachte, da sind natürliche Grenzen vorhanden. Und es erfordert von beiden eine art Zusammenwachsen und sich entwickeln, in die Richtung, daß beide zufrieden ihre Sexualität ausleben können. Nur warum für das Geduld aufbringen, wenn doch rundum der Teller an Befriedigungskost voll ist?
Warum eine Partnerschaft, in der wie du sagst auch noch andere Dinge zählen als "nur" Sex und man dafür auch noch Kraft verschwenden muß?

Jeder der sich in den Tunnel treiben läßt, hat irgendwann vergessen, seine eigenen Wünsche zu verwirklichen, und er selbst zu sein. Er ist zur Marionette geworden, indem er Seine Grenzen überschritt und dachte, er kann mehr als nur Mensch sein, doch das kann er nur in der Illusion und da allein.

Füchsin, da kann nur jeder einzelne etwas daran ändern, doch die meisten passen sich eben an. Nur wenn dann die alltäglichen Probleme mit Familie, Kinder, Verantwortung, mit zeitweiligem Verzicht und Meinungsverschiedenheiten auftreten, die Frau plötzlich nicht mehr sooo sexy erscheint, wie sie ja wie im Kopf abgespeichert sein sollte, dann beginnen diese eingetrichterten Normen zu wirken und statt Kampf kommt der Rückzug.

Partnerschaft ist nunmal nicht nur Sex, wenn der große Rest nicht funktioniert, klappts auch damit nicht. Und wenns nur damit klappt, wird die Partnerschaft auch nicht überleben.

Glücklich sein beinhaltet nicht, alles haben zu wollen und zu können, sondern zufrieden sein können, mit dem was man selbst erreicht.

Alles Liebe dir Füchsin.
Du denkst völlig richtig, zermartere dir nicht den Kopf, warum es andere nicht können, sie KÖNNEN es nicht mehr.

lG, R.





13.05.2008 11:10:56  
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Hallo Release,
wollte nur noch zufügen, was Sex noch bedeutet: GELD!!!!!!!!

Das ist eine mächtige Industrie, die viele Fans hat!!!! Davon leben viele Millionen Frauen, davon leben große Bosse! Und mit Geld kannst du alles haben (ok, fast alles).

Warum bieten sich Frauen wie Fallobst an? Warum versprechen Frauen die Glückseligkeit, wenn man in den Hardcore-Raum kommt? Oder privat besucht? Warum nehmen sich viele nächtelang Zeit, meinen Ex z.B. im Chat zu "verstehen" und "zuzuhören". Wegen Geld, für 1,99 €/Min, oder für ein Treffen gegen Taschengeld, sind sie super verständnisvoll und bieten auch was fürs Auge eines Süchtigen! (vielleicht auch Sexsüchtige oder Geltungssüchtige, weiß ich nicht so genau))

Leider sehen Süchtige das nicht so, denn sie sind bereits der Illusion verfallen!

Wenn dann die Partnerin dann noch zu Hause meckert, wg. Chatten, wg. unbefriedigendem Sex, dann beginnt sich das Karussel zu drehen...wo keiner so leicht mehr abspringen kann:

die Partnerin ist enttäuscht, verletzt, kontrolliert, vertraut nicht mehr, ist auch noch beim Sex fordernd - also geht der Süchtige meist den leichteren Weg, weiter in die Sucht. Denn diese Damen verstehen ihn ja, diese Damen meckern nicht, wenn er nur 1 Minute "kann"....denn sie verdienen auch Geld mit "reden". Und, dass er süchtig ist, ist den Mädels doch egal, dass er 1.000 € im Monat abbuchen läßt, ist für die Mädels doch ok....

Ich denke man kommt nur vom Karussel runter, wenn mindest einer aus so einer Suchtbeziehung abspringt!!! Am idealsten wäre, wenn es beide schaffen würden!




bearbeitet von Phoenix am 13.05.2008 13:19:33
"Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig." Sokrates

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13.05.2008 12:51:30  
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