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Forum Übersicht » OnlineSEXsucht .... Wir suchen Hilfe und gegenseitigen Austausch » OnlineSEXsucht » Das erste richtige Eingeständnis der OSS
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Das erste richtige Eingeständnis der OSS
Kruemelfehlende Rechte fehlende Rechte erste Beitrag kann nicht gelöscht werden -> lösche das ganze Thema 
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Mitglied seit: 17.01.2010
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Hallo!

Heute habe ich mir zum ersten Mal eingestanden unter OSS zu leiden. Es war keine einfache Einschätzung, da man als Süchtiger sich diese nicht eingestehen will. Lange habe ich mir die Frage gestellt, ob ich nur ein Problem habe oder es wirklich eine Sucht ist.

Ich habe vor Jahren angefangen Pornos zu konsumieren, weil ich Lust darauf hatte. Ich hatte keine Freundin oder Sexualpartnerin zu dieser Zeit, war noch recht jung und schüchtern. Mit einer romantischen Einstellung zur Liebe und Sexualität zweier Menschen habe ich dennoch sexuelle Befriedigung in Pornos gesucht. Ich wusste, dass die gezeigte Handlung geplant, das verbreitete Rollenbild der Darsteller falsch und auch keine Gefühle in diesen Filmen zu sehen waren. Ich habe mich nicht daran gestört, weil ich auch Sexualität ohne tiefere Gefühle für Menschen eine Existenz zugestanden habe. Für eine eigene zwischenmenschliche Beziehung habe ich es allerdings nicht für möglich gesehen.

Seit einem Jahr bin ich nun in einer Beziehung. Mit meiner Traumfrau. Tolle Figur, schönes Gesicht und sehr schnell von Begriff. Sie ist einfach alles für mich.
Es war nicht einfach mich ihr sexuell zu öffnen, ich war einfach nicht geübt darin und schwieg oft zu lange wenn Sie mich nach meinen Vorlieben fragte. Bei ihr hatte ich nie das Gefühl etwas zu vermissen, eher nicht genügen zu können. Sie ist so wunderbar, dass ich mein Glück einfach nicht fassen kann. Manchmal geht es ihr nicht gut, sie ist nicht mit sich zufrieden, ich bin es allerdings. Wenn Sie mich dann zurückweist beginne ich jedoch nach einiger Zeit mich nicht gut genug für sie zu fühlen.

Wir führten Anfangs ein Gespräch darüber ob wir Pornos gucken und in wie weit es Teil der Beziehung ist. Ich wollte keine Pornos, sagte aber dass ich welche hätte. Ich fand dass diese nicht in eine/unsere Beziehung gehören. Das es mir falsch vorkommen würde. Sie sagte, dass jeder seine Privatsphäre habe, man aber offen damit umgehen solle. Einen Porno mit ihr zu schauen lehnte ich ab.
Später habe ich in unregelmäßigen Abständen pornographisches Material konsumiert, im gesamten aber recht regelmäßig. Ich konnte es nie richtig mit mir vereinbaren und wollte es nur verdrängen. Ich hatte auch keine richtige Freude an Selbstbefriedigung, denn es war nicht was ich suchte. In einem Gespräch gestand ich es ihr dann. Sie sagte mir dass es sie verletzt, wenn ich sowas nachgehe. Sie würde damit auf einer Stufe wie diese Frauen stehen. Ich verstand nicht richtig wie sehr sie das verletzt, aber ich wusste von da an, dass es dies tut. Sie bat mich damit aufzuhören. Ich löschte auch die Pornos in meinem Besitz, hörte aber nicht auf im Internet darüber zu stolpern, anzusehen und mich dabei Anzufassen. Wir sind zusammengezogen und vor zwei Monaten hat sie dann meine Chronik gesehen. Sie war am Boden zerstört, es waren die schlimmsten Zeiten die wir erlebt haben. Es hat mich schwer getroffen, ich wurde damit erst jetzt richtig konfrontiert. Sie mit diesem Schmerz zu sehen und mich in ihre Gefühlslage zu versetzten war grauenhaft. Unvorstellbar aber wie es wirklich sein muss.

Nach viel Schmerz, Zeit und beinahe einer Trennung gab Sie mir eine weitere Chance und ich versprach es nie wieder zu tun. Ich hatte in der Vergangenheit ihr Vertrauen gebrochen, Sie angelogen, es mir nicht selbst eingestanden. Ich war überzeugt mich endlich von dem Zeug gelöst zu haben. Mit einem schmerzhaften Paukenschlag. Ich löschte meine Chronik, machte reinen Tisch damit. Sie hatte sich viel mit dem Thema beschäftigt und wir probierten gemeinsam einen Porno zu schauen um es als Stimmungsgeber zu nutzen. Dabei konzentrierten wir uns allerdings nur auf uns, dass der Film im Hintergrund lief war eine reine Nebensache und wurde nur als ablenkende Geräusche wahrgenommen. Wir einigten uns darauf, es dabei zu belassen. Ich wandte keinen Gedanken mehr an derartiges auf. Auch die Pornowerbung im Internet war für mich abstoßend oder einfach total egal.
Doch vorletzten Freitag passierte es dann doch. Ich stieß durch Zufall in der Adresszeile des Browsers auf den Link einer bekannten Seite für Porno-Streams. Wunderte mich über die Herkunft und betrat die Seite, folgte dann auf ein Video. Erschrocken über mein leichtsinniges Geklickte schloss ich die Seite. Ich war erschrocken, wollte es nicht wahrhaben. Ging nochmals auf die Seite und suchte mit dem Bruchteil des Videotitels nach selbigem. Ich hatte jetzt erkannt, dass der erste Link von dem Tag stammte, als wir gemeinsam einen Porno sahen. Die eigentliche Frage nun beantwortet war, aber neue aufgeworfen wurden. Warum habe ich das Video angeklickt? Warum musste ich es dann suchen? War der Moment des Rückfalls nicht erschreckend genug? Was reizte mich?
Ich wollte wissen, was da angeboten wird. Ganz klar aus Neugier. Hat man ja auch lang genug so gemacht, mal gucken was die einem da zeigen wollen. Interessiert einen dann doch nicht. Jetzt ist es einfach nur einen Porno. So simple konnte ich das lange nicht gesehen.
Ich habe es nicht meiner Freundin gesagt. Habe mich dafür geschämt, so spät darauf reagiert zu haben und es zu lassen. Es hat mich aufgerüttelt, aber ich konnte nicht offen damit umgehen und es meiner Freundin zu gestehen. Sie fand es durch Zufall heraus. Schon war der falsche Eindruck da, wie sollte man es ihr auch verübeln. Damit will ich es jetzt nicht beschönigen, aber auf die Art ist natürlich jede Menge Raum für Spekulationen, was ich denn so in der letzten Zeit gemacht habe.

Ich will mein Verhalten ändern. Am liebsten von Vorgestern auf Gestern. Ich ziehe einen Schlussstrich und aufhören. Ich werde es nicht als so einfach abtun, das habe ich bereits getan und bin letzte Woche daran gescheitert. Ich war nicht umsichtig, dachte es bewältigt zu haben. Aber man muss immer auf sein Handeln achten. Beobachten ob es sich wirklich verändert hat, Zweifel offenlegen und sich damit auseinandersetzen.
Welche Tipps könnt ihr mir auf den Weg geben?



bearbeitet von Kruemel am 17.01.2010 23:40:12
17.01.2010 23:04:19  
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