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Forum Übersicht » OnlineSEXsucht .... Wir suchen Hilfe und gegenseitigen Austausch » OnlineSEXsucht » Meine Geschichte mit den Pornos und ihre Folgen
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Meine Geschichte mit den Pornos und ihre Folgen
Horstfehlende Rechte fehlende Rechte erste Beitrag kann nicht gelöscht werden -> lösche das ganze Thema 
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Hallo, ich bin neu hier und habe euch über meine Recherche im Internet über die Folgen des Pornokonsums gefunden.
Angefangen zu recherchieren habe ich, da der Pornokonsum mein Sexleben beeinflusst, was mir wirklich nicht gefällt. Den bei nüchterner Betrachtung ist die Pornoindustrie eine sehr kranke Branche und ich möchte mich von solch einer Maschenerie nicht auf einer so intimen und ureigenen Ebene beeinflussen, gar bestimmen lassen.

Ich hatte mit ca. 12 Jahren den ersten Kontakt mit Pornos, damals über Hefte meines älteren Bruders. Seit dem habe ich mir regelmäßig Pornos angeschaut, heute bin ich 21 Jahre alt.
Ich habe nie exzessiv Pornos konsumiert jedoch Regelmäßig.
Soll heißen: ich habe nicht mehr Mals täglich konsumiert oder über Stunden jedoch mehrmals die Woche, zweitweise täglich.
Ich habe mir Anfangs nichts dabei gedacht, da meine Klassenkameraden und Freunde auch Pornos schauten.
Nur ging der Reiz von einfachen Nacktbildern schnell verloren und man suchte sich aufregendere Videos. So habe ich angefangen gerne Analpornos zu schauen. (keine Gaypornos)
Angefangen mit dieser Vorliebe in Pornos hat es so mit 15 und steigerte sich dann, als ich selbst herunter laden konnte.
Seit 1 bis 2 Jahren habe ich keinen Hang mehr dazu mir noch „aufregendere“ Videos anzuschauen, vllt da ich diese Pervertierung schnell bemerkte und mir eine Steigerung verbot.
Dinge die mir zu pervers vorkommen schau ich mir nicht an.
Doch schau ich mir zur Selbstbefriedigung immer wieder Analpornos an, sie sind für mich einfach am erregendsten.
Zeitweise schau ich jeden Tag einen Porno. Ich glaube das ist (auch?) eine unbewusste Stressbewältigungsstrategie.
In anderen Zeiten denke ich Tage lang gar nicht an Pornos aber habe mich schon öfter nach so einer Zeit dabei erwischt, wie ich mich auf eine Selbstbefriedigung mit einem Porno gefreut habe.

Ich stelle mir Sex ohne diese indoktrination der Pornoindustrie viel romantischer und aufregender vor und trauere um die Unschuld, die ich mir geraubt habe.
Ich habe Angst dass mein Sex nie wieder nur mein eigener Sex ist sondern immer beeinflusst sein wird von den Bildern der Pornoindustrie. Bilder die man nicht mehr vergisst.

Angst macht mir auch, dass Selbstbefriedigung ohne Pornos also mit Fantasie und Hand nur schwer geht und obwohl die Bilder aus den Pornos im Kopfkino präsent sind, ich nach kurzer Zeit auf die Pornos zurückfalle.
Pornokonsum und Sex ist für mich nicht dasselbe. Wenn ich Sex habe schaue ich natürliche viel weniger Pornos, am Anfang einer Beziehung gar keine. Doch irgendetwas befriedige ich durch den Pornokonsum was der reale Sex nicht vermag, denn die Lust auf einen Porno kommt wieder, trotz erfülltem Sexleben.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass meine Lust am realen Sex unter Pornos leidet. Ich habe zwar keine Probleme beim Sex aber mein Libido kommt mir etwas klein vor, gerade gegenüber einer so attraktiven Frau wie meiner Freundin.
Hier kommt noch ein Problem hinzu, kürzlich ist mir klar geworden wie sehr sie Pornografie ablehnt und das Pornos einen krassen Vertrauensbruch bedeuten würde.
Ich habe zuvor Pornos nie als schlimmen Vertrauensbruch gesehen, da viele Mädchen in meinem Alter es als normal angesehen habe wenn Jungs mal einen Porno geschaut haben. Und für mich waren die Nackten Frauen eine Sache und meine Partnerin eine ganz andere.
Auch meine Ex-Freundin hat dazu nichts gesagt.
Damit will ich es nicht gutheißen, im Gegenteil ich kann die Ansicht meiner Freundin sehr wohl verstehen. Ich will sie nicht Betrügen oder ihr durch mein Verhalten Leid zufügen.

Das es mir so schwer fällt aufzuhören obwohl ich Pornos bedenklich finde und ein gutes Sexleben habe ist beängstigend.

Über Kommentare zu meinem Fall würde ich freuen.
Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für mich oder könnt eigene Erfahrungen zu den Punkten einbringen, die mir Sorgen bereiten und die ich am Ende meines Beitrags aufgeführt habe.
Mit Freundlichen Grüßen
Kaffeemann







18.12.2010 10:00:44  
susannfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Guten Tag,

du hast ja schon angedeutet, dass dein Pornokonsum möglicherweise eine Stressbewältigungsstrategie ist... Warum nicht?
Ich lege dir sehr ans Herz, diesen Ansatz weiter zu verfolgen.
Wann, in welchen Situationen bekommst du Lust auf Pornografie?
Was sind die Auslöser?
Was kannst du tun, dass diese Situationen erst garnicht entstehen?
Welche Handlungsalternativen hast du?

LG Susann




20.12.2010 09:24:25   
Horstfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Danke für deine Antwort,

Alternativen fallen mir bisher keine ein, denn ich weiß nicht genau was der Pornokonsum bewirkt. Stressabbau ja, aber durch was genau? Was wird dadurch befriedigt?
Z.B. wird… Milch trinken in diesem Moment nicht dasselbe bewirken und so keine dauerhafte Alternative bieten. ;)
Die weiteren Punkte, also welche Situationen und welche Anlässe, werde ich mal Beobachten.

Natürlich würde ich mich nicht als Süchtig im engeren Sinne beschreiben aber Herr des Geschehens war ich nicht und bin es noch nicht. Daher finde ich es wichtig, dass ich mich mit dem Pornokonsum auseinandersetze, für mich und für meine Freundin.
So habe seit knapp einer Woche keine Pornos mehr angerührt und habe bisher keine Probleme damit. Pausen in dieser Länge sind ganz normal für mich, wobei diese hingegen erstmals ein bewusster Verzicht war. Ein Verzicht der sich ausgezahlt hat, denn der Sex in dieser Woche war verdammt gut. ;)

Als ich den obigen Text verfasst habe, habe ich mich ganz bewusst mit meinem Verhältnis zur Pornografie auseinander gesetzt. Dabei habe ich meine Gedanken dazu, die sonst nur unzusammenhängend aufkommen, strukturiert. Sich zu outen und dabei dem Ganzen eine greifbare Form zu geben war sehr interessant. Danach kann man ganz anders über seine Situation nachdenken.
So etwas niederzuschreiben kann ich nur empfehlen, man muss es ja nicht veröffentlichen.
Wobei, sowas ist den meisten wohl bekannt. :)

Liebe Grüße Kaffeemann



bearbeitet von Horst am 21.12.2010 14:28:16
21.12.2010 14:26:26  
susannfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Was meinst du mit "süchtig im engeren Sinne"?


29.12.2010 10:16:05   
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