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Forum Übersicht » WOW - World of Warcraft und andere PC-Spiele » Angehoerige berichten ueber ihre onlineSPIELsuechtigen Partner und Kinder » Gegen WOW muss etwas getan werden
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Gegen WOW muss etwas getan werden
Hardwiredfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Logischerweise kann nicht ein Spiel für alle eingeschränkt oder verbannt werden, nur weil eine Minderheit jenes übermäßig konsumiert. Genauso absurd wäre es, das Fernsehen, Lesen, Telefonieren, aber auch Sport, Sex, Geldverdienen bzw. jegliches Hobby oder Tätigkeit, nur weil einzelne sie übermäßig betreiben.



02.05.2006 15:33:44   
Apollofehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Meine Rede...jeder ist für sich selbst verantwortlich. Und nur weil ein paar tausend Leute labil sind und durch ein Spiel süchtig werden, darf es nicht sein, dass die anderen 6 Millionen Spieler deswegen nur eine eingeschränkte Spielzeit haben dürfen.

So ist es mit allen Dingen die süchtig machen...warum steht hier nichts gegen Handys ? Wieviel Menschen weltweit haben sich und ihre Familien finzanziell ruiniert durch das Telefonieren, runterladen von Klingeltönen etc. ?

Spielcasino selbe Problem...wieviel Menschen haben sich und ihre Familie komplett runiert, nur wegen irgendwelchen Spielen.

Und das kann man stundenlang so weiterführen...Gerade weil WOW jetzt so aktuell ist, wird sich dagegen ausgesprochen. Was ist mit den anderen Suchtprodukten ? Wobei man sagen muss, dass alles was der Mensch macht, bei manchen Menschen zu einer Sucht werden kann und diese sich meistens negativ auf sich und sein Umfeld auswirkt.

Man kann darüber reden, man kann Rat suchen etc. aber bevor man solche Threads7Potings aufmacht wie: Gegen WOW muss was getan werden oder alle Accounts auf eine gewissen Spielzeit beschränken ist absurd.


03.05.2006 13:19:39   
Markus_ATfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Lieber Tellme,
machst du es dir nicht ein wenig einfach, die Verantwortung einfach auf Blizzard zu schieben, weil sie ja die "Frechheit" besessen haben, so ein Spiel auf den Markt zu bringen? Und der Hinweis sich an ein Suchtzentrum zu wenden, was ist daran verkehrt? Was sollte Bizzard deiner Meinung nach tun? Eine eigene Suchtklinik für diese gestörten Individen aufmachen?

In diversen Gesprächen in meinem Bekannten/Kundkreis, wird dieses Problem öfters erwähnt, jedoch ist einhellig die selbe Grundstimmung rauszuhören: Wenn jemand süchtig wird (egal nach was), dann stimmt generell was nicht im Leben dieser Person. Wäre es nicht WoW, dann wäre es Everquest2 oder Battlefield 2 oder oder oder. Wer sich in eine Scheinwelt flüchtet, bei dem stimmt etwas im realen Leben nicht. DORT sollte mal der Hebel angesetzt werden, anstatt immer den Weg des leichtes Widerstandes zu gehen, in diesem Fall einer Firma die Schuld zuschieben.


03.05.2006 16:24:02  
wirefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Ja liebe Freunde,
es ist unmöglich irgendetwas in irgendeiner Art und Weise gegen Blizzard zu unternehmen. Blizzard ist einfach nur ein Konzern, der mit legalen Mitteln, mit einer gesunden funktionierenden Firmenpolitik und sehr großen Aufwand ein Spiel ins Leben gerufen hat, welches dem psychich labilen Geschöpf die möglichkeit gibt sich in die Onlinesucht sinken zu lassen. Man kann in diesem Fall nichts gegen Blizzard unternehmen, das würde rein garnichts bringen, weil 3 Monate später kommt dann EA-Games sonst ein Konzern mit einer anderen Geschäftsidee und es geht von vorne los.

Wenn man sich nun genauer mit der Materie befasst, so sieht man das World of Warcraft einfach nur eine legale Droge ist. Eine legale Droge wie das Nicotin. Jetzt frage ich euch, wer von euch raucht? Ich vermute mal jeder dritte hier in dieser Gesprächsrunde raucht. Auch wenn das Rauchen das Leben auf eine andere Art und Weise zerstört, handelt es sich aber denoch um eine zu vergleichende legale Droge. Ich vermute mal jeder von euch würde, wenn es möglich wäre, sich zurückwünschen an den Tag wo er das Rauchen angefangen hat, um es ungeschehen zu machen. Dies geht jedoch nicht. Also versuche ich doch wenigstens, meinen Kindern dieses Laster zu ersparen. Und genau da sind wir bei dem angelangt was möglich ist. Wir können Philipp Morris nicht verklagen wegen ihrer legalen Droge, wir können Blizzard net verklagen wegen dieser legalen Droge, aber wir können Aufklärungsarbeit leisten, an der Erziehung arbeiten und uns um diejenigen Kümmern, die im Sumpf hängen, auch wenn wir damit wenig erfolg haben mögen.
Um Klartext zu reden, wir können an die Schulen gehen(ich hab im Forum gelesen das ein Filmemacher für Schulfilme noch Interviewpartner sucht)um die im Entwicklungsprozess befindlichen Jugendlichen darauf hinzuweisen, dass sich hinter WOW mehr als nur ein Computerspiel verbirgt. Und wir können für Leute wie mich mit meinen 27 Jahren beten, daß ihre psychiche Labilität sie nicht immer wieder in solche Fallen laufen lässt.


03.05.2006 17:07:35   
tellmefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Da die Zitatfunktion derzeit bei mir nicht funktioniert auf diesem Weg:

@apollo
Deine Worte: Spielcasino selbe Problem...wieviel Menschen haben sich und ihre Familie komplett runiert, nur wegen irgendwelchen Spielen.

Sicher richtig, aber gerade in Spielkasinos kann man als Betroffener Angehöriger eine Sperre veranlassen. Macht sogar der Kasinobetreiber in Österreich von sich aus, wenn eine Person auffällig wird mit häufigen Besuchen. Nur Blizzard putzt sich ab. Merkst du den Unterschied?

@makus_at

Du scheibst: Lieber Tellme,
machst du es dir nicht ein wenig einfach, die Verantwortung einfach auf Blizzard zu schieben, weil sie ja die "Frechheit" besessen haben, so ein Spiel auf den Markt zu bringen? Und der Hinweis sich an ein Suchtzentrum zu wenden, was ist daran verkehrt? Was sollte Bizzard deiner Meinung nach tun? Eine eigene Suchtklinik für diese gestörten Individen aufmachen? In diversen Gesprächen in meinem Bekannten/Kundkreis, wird dieses Problem öfters erwähnt, jedoch ist einhellig die selbe Grundstimmung rauszuhören: Wenn jemand süchtig wird (egal nach was), dann stimmt generell was nicht im Leben dieser Person. Wäre es nicht WoW, dann wäre es Everquest2 oder Battlefield 2 oder oder oder. Wer sich in eine Scheinwelt flüchtet, bei dem stimmt etwas im realen Leben nicht. DORT sollte mal der Hebel angesetzt werden, anstatt immer den Weg des leichtes Widerstandes zu gehen, in diesem Fall einer Firma die Schuld zuschieben.


Niemand macht Blizzard den Vorwurf das Spiel auf den Markt gebracht zu haben. Aber wenn der Hut brennt, wie im Fall meines Stiefsohnes, dann sollte eine unkomplizierte Sperrmöglichkeit gegeben sein. Hast du eine Ahnung, was es heißt den eigenen Junior entmündigen zu lassen und damit durch die damit verbundene Stigmatisierung sein Leben zu zerstören. Ich denke nicht.
Das die Flucht in die Scheinwelt bzw. Sucht eine tiefere Wurzel hat ist ja vollkommen richtig. Aber wie bringst du einen Menschen aus der SCheinwelt, noch dazu wo sich durch seine Flucht in das Spiel die Probleme in der realen Welt immer höher türmen. Glaub mir, ich bin für jeden Tipp dankbar, wenn du mir sagst, wie ich ihn ohne Sperrmöglichkeit aus der Welt bringe.

@ wire
Deine Einstellung, nichts gegen Blizzard unternehmen zu können ist genau die falsche. Siche wird die Firma nicht zu grunde gehen, aber auch Smith an Wesson oder Phillip Morris hatte einige Probleme. Und ein Aufdruck auf den Spieleverpackungen wie auf den Zigaretten würde sich doch gut machen, findest du nicht?

Eine legale Droge sind Zigaretten auch und trotzdem gibt es ein EU-weites Werbeverbot und wir Raucher (ja, ich bekenne mich dazu) sind absolut geächtet. Wäre ja auch ein Ansatz, die Spieleverpackungen zu verunstalten und die Spieler fast in die Illegalität zu treiben wie uns Raucher.
Merkst du die Schwächen in deiner Argumentation.

@ alle
Der Titel des Threads provoziert sicher, aber der Name ist ja austauschbar. Wenn mein Junior auf einem anderen Spiel wäre und die Erzeugerfirma wäre ganauso präpotent wie Blizzad, würde halt dieser Name oben stehen. Und aus der Verantwortung für "gestrauchelte" Spieler sollte sich Blizzard nicht so leicht stehlen könnnen, wie sie es tun.

lg
Tellme


03.05.2006 17:40:42   
wirefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Ja logo,
natürlich weist meine Argumentation lücken auf, ich bin ein abgefuckter Onlinegame-Süchtiger. Nur mal im Ernst, ist es Blizzard nicht, ist es Capcom, und wenns Capcom nicht ist, dann ist es Infragames.
bei dieser Problemstellung geht es nicht um Blizzard, oder WOW. Blizzard zwingt keinen dazu 24h am tag spielen zu wollen, blizzard zwingt keinen dazu seinen Job zu kündigen. Blizzard ist hier nicht der schuldige. Das ganze ist eine riesige Materie. Die Ursachen für unsere Spielsucht findet man nicht bei Blizzard, die Ursache findet man in uns selbst. Woher diese Anfälligkeit für Spiele bei mir kommt weiß ich nicht. Ich bin kein Psychologe, ich bin keine Biologe, ich bin kein Soziologe, aber ich bin schlau genug zu erkennen, daß das Problem nicht mit Anwälten zu lösen ist. Damit kratzt du an der Oberfläche rum. Wir bewegen uns hier mit unseren Süchten allerdings auf einer anderen Ebene. Auf der Geistigen. Auf diese Ebene der Süchtigen hat kein Aufkleber zugriff, kein FSK-Banner oder sonst irgendwas. Es ist eine Illusion, anzunehmen das sich mit dem Fall Blizzard überhaupt etwas ändert.
Um auf die Tabbakindustrie zurück zu kommen, Philipp Morris hat keine Probleme wegen den Klagen gegen PM, Philipp Morris hat auch keine Probleme wegen den Aufklebern auf den schachteln. Was PM wirklich probleme bereitet ist das durch erziehungsarbeit an Schulen in einem langfristigen Entwicklungsprozess die Droge Nicotin in Amerika ein schlechtes Image bekommen hat. Wenn du in Amerika irgendwo stehst und rauchst, dann rümpfen die leute die nase. Der amerikanischen Politik ist es zu verdanken, dass die Zahl der Raucher in Amerika immer weiter abnimmt.
Und solche Erziehungsarbeit bringt die Kinder weg von Spielesucht. Ob es jetzt um WoW geht oder um WoW4 in 10 Jahren.


03.05.2006 19:47:01   
tellmefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Das sehe ich etwas anders:
Es geht in diesem Fall alleine um Blizzard, nicht etwa um WOW, denn die Spiele sind austauschbar.
Es geht einzig und allein um die Reaktion von Blizzard, auf mein mail, indem ich bzw. die Mutter Blizzard mit einer genauen Schilderung der Situation und der Vorfälle um Hilfe gebeten haben, bzw. um eine Sperre des Accounts, um meinen Stiefsohn aus seiner "Scheinwelt" in die reale Welt zurückzuholen. Wohlgemerkt zu einem Zeitpunkt als der Junior 16-18 Stunden jeden Tag gespielt hat, die fristlose Entlassung bekam wegen 3wöchigem untentschuldigten Fernbleibens von der Arbeit, nach Zertrümmerung seines Zimmers wegen einer Beschränkung des Internetzuganges auf drei Stunden täglich, tätlichen Angriffen gegen seine Mutter und sich selbst bis hin zu suiziddrohungen und seinem Auszug während die Mutter in der Arbeit war, usw. usw.
Und die lakonische Antwortmail von Blizzard, ich solle mich an die Suchtberatungsinstitutionen meines Landes wenden bringt natürlich das Blut in Wallung.

lg
Tellme


03.05.2006 21:13:50   
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geschrieben von tellme am 03.05.2006 21:13:50
...Und die lakonische Antwortmail von Blizzard, ich solle mich an die Suchtberatungsinstitutionen meines Landes wenden bringt natürlich das Blut in Wallung....


Ja aber mal im ernst was erwarteset Du von Blizzard? Ein "Oh mein Gott das tut uns ja so leid wir werden sofort eine begrenzung einbauen und alle anderen Spieler auch in Ihrer Spielzeit kastrieren!" bisschen naiv oder?!
Wie gesagt wenn man sein Kind nicht im Griff hat kann man das leicht auf jemand anderes schieben, ich hab meine Zweifel das der Sohn der guten Frau der Engel schlechthin ist auch ohne Blizzards WoW. Denn er scheint überhaupt keinen Respekt vor seinen Eltern zu haben.
Selbst wenn ich als Kind total ausgeflippt wäre hätte ich es niemals gewagt sachen zu zertrümmern oder meine Mutter zu schlagen.


bearbeitet von flashtu am 04.05.2006 09:18:49
04.05.2006 09:17:39  
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Blizzard kann rein rechtlich gar nichts machen. Du kannst nicht erwarten, dass Blizzard unternimmt, nur weil du eine Mail an sie geschrieben hast. Du kannst von Glück sprechen, dass sie dir überhaupt zurückgschrieben haben.

Dein Stiefsohn ist volljährig und somit darf er World of Warcraft so lange spielen wie er möchte. Sicherlich spielt er WOW exzessiv und völlig ohne Sinn und Verstand. Dafür kann Blizzard aber nichts und das Spiel wurde auch nicht dafür programmiert, dass Spieler 18 Stunden jeden Tag davor hocken. Am Ende kommt es immer darauf an, was die Spieler aus dem Spiel machen.

Du kannst eine Petition machen und viele tausend Unterschriften oder Mails von betroffenden Familien an Blizzard schicken. Vielleicht schauen die sich dann, die einzelnen betroffenen Accounts an und sperren diese. Wie gesagt, rein rechtlich können die nigs machen. Aber laut Eula, können die ja jederzeit einen Acounnt ohne Angabe von Gründen sperren ( Cheater ). Allerdings müssten sich dafür tausende Leute einsetzen und selbst dann, glaube ich nicht das Blizzard was macht.

Oder du machst nochmal eine Art Petiton mit vielen hunderttausend Leuten, die für eine Zeitbeschränkung sind. Jeder Account ist dann z.B. für nur 6 Stunden am Tag spielbar, um soetwas vorzubeugen. Dann müsste Blizzard allerdings, dass gesamte Bezahlsystem auf eine Stundenabrechnung ändern und das Endspiel komplett verändern. Da Anfänger keine große Instanz in 6 Stunden schaffen. Das kostet natürlich Geld und Blizzard wird das nur machen, wenn es eine Menge Leute fordern.

Die beste Lösung meiner Meinung, liegt bei euch selbst. Ich schätze mal, ihr habt mit eurem Sohn schon Diskussionen geführt bzw. es kamen gar keine zu Stande. Ich kenne natürlich die finanzielle Situation deines Stiefsohnes nicht aber ich denke da er daheim wohnt und nicht arbeitet, wird die Kasse nicht übermäßig sprudeln.

Also:

- Mittelns Accountdaten, den Account sperren oder die Charackter löschen.
- Spiel auf dem Computer löschen, Spiel wegnehmen, Grafikkarte ausbauen etc.
- Strom abstellen
- Aus der Wohnung schmeißen

Dies wird, wie du ja schon beschrieben hast, zu enormen Gewaltausbrüchen führen und dann einfach die Polizei rufen. Soll er mal 24 Stunden oder länger in einer Ausnüchterungszelle verbringen.

Diejenigen die am schnellsten was unternehmen können, seid ihr selbst. Bis Blizzard reagiert vergehen Monate und dazu Bedarf es einen enormen Druck seitens der Öffentlichkeit. Vielleicht würde sich ja irgendeine Reportage anbieten...BBC anrufen. Ich denke die Zeit ist Reif, dass BBC eiene mehrstündige Reportage für das Suchtverhalten im Internet macht, insbesondere in bekannten Onlinerollenspielen.


04.05.2006 14:59:53   
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geschrieben von flashtu am 04.05.2006 09:17:39
geschrieben von tellme am 03.05.2006 21:13:50
...Und die lakonische Antwortmail von Blizzard, ich solle mich an die Suchtberatungsinstitutionen meines Landes wenden bringt natürlich das Blut in Wallung....


Ja aber mal im ernst was erwarteset Du von Blizzard? Ein "Oh mein Gott das tut uns ja so leid wir werden sofort eine begrenzung einbauen und alle anderen Spieler auch in Ihrer Spielzeit kastrieren!" bisschen naiv oder?!
Wie gesagt wenn man sein Kind nicht im Griff hat kann man das leicht auf jemand anderes schieben, ich hab meine Zweifel das der Sohn der guten Frau der Engel schlechthin ist auch ohne Blizzards WoW. Denn er scheint überhaupt keinen Respekt vor seinen Eltern zu haben.
Selbst wenn ich als Kind total ausgeflippt wäre hätte ich es niemals gewagt sachen zu zertrümmern oder meine Mutter zu schlagen.

Schön langsam zweifle ich an der Lesefähigkeit mancher hier mitlesenden/postenden Personen. Ich betone hier an dieser Stelle zum letzten Mal: Es geht nicht um eine generelle Sperre oder Zeitbeschränkung, sondern nur um Personen die nachgewiesener Maßen in einem Ausnahmezustand sind, wie mein Stiefsohn. Warum gibt es da keine Eingriffsmöglichkeit gegen den Willen des Betroffenen?
Wenn man dann den Thread aufmerksam liest, kommt man vielleicht auch dahinter, das Sohnemann fast 21 Jahre alt ist und in seiner eigenen Wohnung wohnt. Respekt vor den Eltern in diesem Alter ist ja nicht wirklich zu erwarten, oder. Er ist kein Engel, sondern ein armes, suchtkrankes Schwein, welcher nicht in der Lage ist, die Folgen seines derzeitigen Verhaltens auf sein weiteres Leben zu erkennen.
Das du nie etwas zertrümmert hast oder auf die Mutter losgegangen bist, sollte dir ja beweisen, das sich der junge Mann in einem Ausnahmezustand befindet, oder nicht?

Ich befürchte nur auf Grund deiner hier an den Tag gelegten, ignoranten Art Betroffenen gegenüber, das einer der nächsten Einträge auf dieser Seite von einem deiner Angehörigen stammen wird, denn die Sprüche von wegen der unzumutbaren Beschneidung seiner Hobbygewohnheiten habe ich von meinem Stiefsohn bis zum kotzen gehört.

In diesem Sinne: lesen, denken und dann posten.

Tellme



05.05.2006 17:26:12   
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geschrieben von Apollo am 04.05.2006 14:59:53
Blizzard kann rein rechtlich gar nichts machen. Du kannst nicht erwarten, dass Blizzard unternimmt, nur weil du eine Mail an sie geschrieben hast. Du kannst von Glück sprechen, dass sie dir überhaupt zurückgschrieben haben.

Dein Stiefsohn ist volljährig und somit darf er World of Warcraft so lange spielen wie er möchte. Sicherlich spielt er WOW exzessiv und völlig ohne Sinn und Verstand. Dafür kann Blizzard aber nichts und das Spiel wurde auch nicht dafür programmiert, dass Spieler 18 Stunden jeden Tag davor hocken. Am Ende kommt es immer darauf an, was die Spieler aus dem Spiel machen.

Du kannst eine Petition machen und viele tausend Unterschriften oder Mails von betroffenden Familien an Blizzard schicken. Vielleicht schauen die sich dann, die einzelnen betroffenen Accounts an und sperren diese. Wie gesagt, rein rechtlich können die nigs machen. Aber laut Eula, können die ja jederzeit einen Acounnt ohne Angabe von Gründen sperren ( Cheater ). Allerdings müssten sich dafür tausende Leute einsetzen und selbst dann, glaube ich nicht das Blizzard was macht.

Oder du machst nochmal eine Art Petiton mit vielen hunderttausend Leuten, die für eine Zeitbeschränkung sind. Jeder Account ist dann z.B. für nur 6 Stunden am Tag spielbar, um soetwas vorzubeugen. Dann müsste Blizzard allerdings, dass gesamte Bezahlsystem auf eine Stundenabrechnung ändern und das Endspiel komplett verändern. Da Anfänger keine große Instanz in 6 Stunden schaffen. Das kostet natürlich Geld und Blizzard wird das nur machen, wenn es eine Menge Leute fordern.

Die beste Lösung meiner Meinung, liegt bei euch selbst. Ich schätze mal, ihr habt mit eurem Sohn schon Diskussionen geführt bzw. es kamen gar keine zu Stande. Ich kenne natürlich die finanzielle Situation deines Stiefsohnes nicht aber ich denke da er daheim wohnt und nicht arbeitet, wird die Kasse nicht übermäßig sprudeln.

Also:

- Mittelns Accountdaten, den Account sperren oder die Charackter löschen.
- Spiel auf dem Computer löschen, Spiel wegnehmen, Grafikkarte ausbauen etc.
- Strom abstellen
- Aus der Wohnung schmeißen

Dies wird, wie du ja schon beschrieben hast, zu enormen Gewaltausbrüchen führen und dann einfach die Polizei rufen. Soll er mal 24 Stunden oder länger in einer Ausnüchterungszelle verbringen.

Diejenigen die am schnellsten was unternehmen können, seid ihr selbst. Bis Blizzard reagiert vergehen Monate und dazu Bedarf es einen enormen Druck seitens der Öffentlichkeit. Vielleicht würde sich ja irgendeine Reportage anbieten...BBC anrufen. Ich denke die Zeit ist Reif, dass BBC eiene mehrstündige Reportage für das Suchtverhalten im Internet macht, insbesondere in bekannten Onlinerollenspielen.



Wenn man aufmerksam liest, dann weiß man:
1) Er wohnt in seiner eigenen Wohnung, nachdem er unsere zertrümmert hat und ausgezogen ist.
2) Ich soll ihn also foltern um an die Accountdaten zu kommen?
3) In seine Wohnnung einbrachen, ihn fesseln und den PC zerstören, das wird nicht gehen.
4) Strom abstellen in einem fremden Haus?
5) Aus seiner Wohnung wird ihn bald seine Hausverwaltung werfen, mit allen bekannten Folgen: Schufa-Eintrag, nie wieder eine Genossenschaftswohnung, ohne Wohnung kein Job
usw. usw.

Es wäre übrigens rechtlich ein leichtes, Blizzard zur Accountsperre zu zwingen. Entmündigen des Juniors und als gesetzlicher Vormund die Sperre zu veranlassen. Aber wenn irgendwer hier in der Elternrolle ist, wird er sich gut überlegen, sein Kind fürs ganze Leben zu stigmatisieren.

Die Öffentlichkeit muss für dieses Problem sensibilisiert werden, das ist absolut richtig. Der Gamestar Artikel, welcher die Diskussion hier so richtig angeheizt hat, war hoffentlich nur ein erster Schritt. Themenvorschläge an die verschiedensten Fernsehmagazine wurden von mir versandt ich warte noch auf Reaktionen,

lg
Tellme



05.05.2006 18:04:39   
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Wenn er in seiner eigenen Wohnung lebt, kann man die von mir aufgeführten Aktionen natürlich nicht ausführen.

Und da eine Entmüdigung nicht in Frage kommt, bleibt wohl nicht mehr viel.

Wenn er nicht zur Vernunft kommen will, dann ist er selbst Schuld. Aber spätestens in 5 Jahren wird WOW ein alter Hut sein...


06.05.2006 18:59:17   
formicafehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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und Blizzard (oder sonst wer) wirft einen neuen Hut auf den Markt...


06.05.2006 19:11:20  
hegifehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Jetzt mal kurz vom Thema abweichen...

an dieser Stelle möchte ich herzlich meinen Herrn hier zu Hause und seinen besten Spielkumpel H. aus L. grüßen, die ihr euch gemeinsam über uns lustig zu machen scheint!
Bravo, besonderes Lob von mir an H. aus L., der es doch immerhin geschafft hat, 4 Wochen nicht zu spielen und nun (durch meinen Herrn???) wieder voll drauf ist. Fast, aber nur fast, hätte ich den Hut vor dir gezogen. Wieder nix. Schade, Schade...Halleluja!!
Und ihr sagt, das Spiel sei keine Sucht? Glaubt Ihr euch eigentlich noch selbst??? Ach ja, da Ihr ja sonst nicht mehr ansprechbar seid, wohl aber immer mal "heimlich" hier ins Forum schaut, schreibt doch auch mal ein paar fruchtige Kommentare, hm? Nicht so schüchtern da am PC!
Ihr könnt ja in eure Gilde auch mal die Werbetrommel für unser lächerliches Anliegen hier rühren. Das steigert zusätzlich noch den Unterhaltungswert Eures Spiels. Auf gehts, Jungs!
freuendes Smilie


bearbeitet von hegi am 06.05.2006 20:59:14
06.05.2006 20:47:01  
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World of Warcraft ist nicht das Problem, es sind die labilen Menschen die es spielen. Sucht tritt meistens bei Leuten auf, die schwere Probleme haben. Ob das nun Drogen in Form von Zigratten, Alkohol, Rauschmittel oder neue Medien sind.

Es kann auch Arbeitslosigkeit sein, Beziehungsstress, Depressionen etc. sein, als flüchtet man sich in den Rausch.

Man kann alle Probleme, mehr oder weniger, vergessen und einfach spielen.

Allerdings macht WOW nicht süchtig, die Menschen machen sich selbst süchtig, indem sie sich vor der realen Welt in eine virtuelle Welt flüchten, weil sie im richtigen Leben nicht mehr klarkommen.


06.05.2006 21:08:47   
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