RÖMER GEGEN GERMANEN
Die Marser



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Herzlich Willkommen Germanen und Römer

Wir sind ein HISTORISCHES Rollenspiel und spielen im Jahr 15n.Chr. in ALARICHS DORF, WIDARS DORF und der römischen Stadt MOGONTIACUM.

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WETTER UND ZEIT


Wetter


Jahr
Wir spielen im Jahr 15n. Chr.
Monate
Mitte April - Mitte Juni
Bitte berücksichtigt das in eurem Play
Wetter
Der April überrascht alle Dorfbewohner mit mildem, beständigem Wetter. Es regnet genug damit das Getreide wächst.
Im Mai ist es sehr windig und regnersich. Es gewittert häufig.
Der Juni ist der Vorbote des Sommers. Es ist angenehm warm, die Sonne scheint.










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Forum Übersicht » Off Topic » Widars Dorf - Archiv » Richs Hütte - Der Verschlag hinter der Hütte
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Richs Hütte - Der Verschlag hinter der Hütte
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...


23.01.2009 13:36:33  
Widarfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Beinahe zeitgleich mit Thorbrandt erreichte Widar den Verschlag hinter seiner Hütte. Lambertas Worte hallten noch in seinen Gedanken nach. Sie hatte nicht unrecht mit dem was sie gesagt hatte. Er hatte ein altes Gesetz missachtet, doch der Rich würde sich von den Römern nicht an der Nase herumführen lassen. Stehts hatte er seine Treue bewiesen und das sie nun einen Spion geschickt hatten, verletzte ihn in seiner Ehre.
Etwas grob stieß er Lucanus in den Verschlag. Svanvith behielt er erst einmal draußen. "Deine Sklavin wird mit mir in die Hütte gehen. Später werde ich dir noch einmal die Gelegenheit geben, dich noch einmal mit mir zu unterhalten. Und dann... dann werden wir weitersehen."
Mehr hatte Widar nicht zu ihm zu sagen. Er verschloss den Verschlag und wandte sich an Thorbrandt und Svanvith. "Bring die Sklavin bitte in meine Hütte. Ich werde gleich kommen." Dann wandte er sich zu Sieke um. Besorgt blickt er sie an. "Hast du dir vorhin etwas getan?"


23.01.2009 19:53:13  
Thorbrandtfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Mit der jungen Frau auf der Schulter stand Thorbrand neben Widars Haus und beobachtete, wie der Rich mit dem Tribun verfuhr und sprach.
"Wird schon alles nicht so schlimm werden ..." grummelte er zu sich und - vor allem - Svanvith.

Thorbrand war sich mehr und mehr im Unklaren, was dieser 'Vorfall' nun für das Dorf und sein bisher gutes Auskommen mit den Römern bedeuten mochte. Er machte sich Sorgen, ob die rüden Umgangsformen der beiden Männer nicht zu dem einen oder anderen Tod führen würden, ja mussten ...
Sieke würde es wohl freuen ...
Der Hüne musste schlucken.

(etwas später tbc: Hütte des Richs, Aufgeflogen)


bearbeitet von Thorbrandt am 24.01.2009 11:06:33
23.01.2009 20:32:23  
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Lucanus wehrte sich mit allem was er hatte, doch mehr als eine Verschlimmerung der Schmerzen hatte dies nicht zur Folge. Er wurde über den ganzen Dorfplatz geschläppt. Sich im Griff des Richs windend konnte er nichts weiter machen, als sich in den Verschlag sperren zu lassen. Seine Augen folgten Svanvith ... nein! Aber er konnte nur stumm schreien. Widar wollte sich noch einmal mit ihm unterhalten? Wut ließ ihn die Fäuste ballen. Doch sein linker Arm durchfuhr dabei sofort stechender Schmerz. Ein Blick zeigte ihm, dass der Verband feucht wurde...
Hasserfüllt spuckte Lucanus seine Worte fast aus.

"Ich werde dir nichts sagen ... Wenn du ihr irgendetwas antust ... werde ich dich töten!"

Wütend funkelte er den Rich an. Den verletzten Arm nah am Körper haltend wartete er. Lucanus wollte sich nicht die Blöße geben vor dem Rich zusammenzubrechen und sich auf den Boden sinken zu lassen. Nein, damit würde er noch warten.


23.01.2009 20:42:01 
Svanvithfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Obwohl Svanvith sich nach Kräften wehrte, hob Thorbrandt sie einfach hoch und warf sie sich über die Schulter. Hilflos hing Svanvith dort und gab ihre Gegenwehr auf. Tränen der Wut und Scham rannen aus ihren Augen. Nie hätte Svanvith gedacht, dass sie so hilflos sein würde. Was war nun mit Lucanus? Sie hob ihren Kopf und konnte sehen wie Widar den Tribun über den Platz schupste. Lucanus hatte sein Gesicht vor Wut und Schmerz? verzogen. Hatten sie jetzt verloren? Was würde nun mit ihnen geschehen? Würde Widar sie wirklich umbringen und verschwinden lassen? In den ganzen Tagen die sie hier im Dorf waren, hatten sowohl Lucanus als auch Svanvith den Kontakt zum Rich so gering wie möglich gehalten, da er ein schlauer Mann war und Lucanus nicht wollte das sie entdeckt wurden. Nun war es geschehen. Aber wie? War es Lamberta die sie verraten hatte? Hatte Svanvith damt einen riesen Fehler gemacht, Lamberta zu vertrauen? Sie wusste selbst nicht mehr was sie denken sollte. Das Blut schoss ihr ins Gesicht da sie Kopfüber hing und sich, inzwischen friedlich, von Thorbrandt tragen ließ. Dem Zimmermann schien das zusätzliche Gewicht nicht das geringste auszumachen. Svanvith wollte ihre Kräfte schonen. Wer weiß wofür sie sie noch brauchen würde.

Als sie an der Hütte ankamen, blieb Thorbrandt stehen und schien zu warten. Dann konnte Svanvith den Rich und Lucanus hören. Sie versuchte sich aufzurichten und stemmte sich mit den Händen zunächst an Thorbrandts Hüfte und dann an seinem Rücken ab, bis er sie fast gerade trug. So konnte sie sich soweit umdrehen um noch zu sehen wie Widar Lucanus in besagten Verschlag schupste. Svanvith musste schwer schlucken, versuchte aber nichts weiter zu sagen. Thorbrandts Worte waren nicht sonderlich tröstlich. „So, meinst du.“ gab Svanvith leicht hoffnungslos zurück.



23.01.2009 21:46:23   
Siekefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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=> Fortsetzung von Lambertas Hütte / Der Auftrag

Sieke ging mit hoch erhobenem Kopf hinter dem Rich her zu seiner Hütte. Er brauchte sie jetzt und das sollte ruhig jeder hier im Dorf sehen. Sie war eine wichtige Person.

An der Rückseite von Widars Hütte befand sich der Verschlag in den Widar den Römer nun stieß. Recht so, dachte Sieke bei sich. Dann gab er seine Anweisung an Thorbrandt, die Sklavin ins Haus zu bringen. Das konnte noch lustig werden. Ein verschmitztes Grinsen war auf Siekes Gesicht zu sehen, als sie Thorbrandt mit der Sklavin auf der Schulter nachschaute. Dann sprach Widar sie an. War das etwa Sorge die sie da in seinen Augen las? Lächelnd legte sie ihm die Hand auf den Arm. „Es ist alles in Ordnung mit mir. Thorbrandt hat den Fall gut abgebremst. Nur einen blauen Fleck werde ich bekommen von… von diesem Römer da!“ Sieke deutete auf den Verschlag. Sie sprach nur die letzten Worte lauter, damit der Tribun sie auch hören konnte, anschließend fuhr sie leiser fort. „Wenn du willst, Widar, dann könnte ich dir bei der Befragung der Sklavin gerne behilflich sein.“ Sanft strich sie dabei mit den Fingerspitzen über Widar’s Unterarm und schaute anschließend mit einem koketten Augenaufschlag zu ihm auf. Wenn sie jetzt nicht mit durfte, dann wüsste Sieke auch kein Mittel mehr.



bearbeitet von Sieke am 23.01.2009 22:03:31
23.01.2009 22:00:05  
Widarfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Wie sollte jemand diesem Augenaufschlag wiederstehen können? "Ich würde mich freuen wenn du mir bei der Befragung zur Seite stehen würdest. Doch ich möchte dich bitten dich noch etwas zurückzuhalten. Vielleicht ist seine Sklavin gesprächiger wie er selbst. Aber ich verspreche dir, dass deine Zeit kommen wird, Sieke." Seine Worte waren zum Schluss hin etwas undeutlicher geworden, denn seine Wange war leicht geschwollen und nahm bereits eine bläuliche Verfärbung an. Kurz fuhr er sich darüber und ärgerte sich über sich selbst, dass er für einen Moment so unachtsam gewesen war.
"Dann lass uns in die Hütte gehen. Das wird sicher noch ein Anstrengender Tag werden." Sachte berührte er die Wala am Rücken und schob sie leicht in Richtung der Hütte.

--> Hütte des Richs - Aufgeflogen


24.01.2009 12:59:55  
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Wütend starrte Lucanus durch die wenigen Schlitze des düsteren Verschlages. Hörte ihm überhaupt irgendjemand zu? Widar schien zu gehen. Erschöpft sank er zu Boden und lehnte sich gegen die Holzwand gegenüber der Tür. Er zitterte vor Kälte und Furcht. Nun durchfuhren ihn all die Gedanken, kamen ihm all die Erzählungen der Varusschlacht in den Sinn. Wie grausam konnten diese Germanen sein? Und selbst wenn Maximus sich rächen würde, was er stark bezweifelte, da die Legion kein Werkzeug des Einzelnen war, um seine persönlichen Ziele zu verfolgen ... was würde es ihm noch nützen, wenn er kopfüber, seinen Göttern näher als dem Leben, zur besänftigung der germanischen Götter, an einem Baum hängen würde....
Die Knie angewinkelt schlang er die Arme darum. Ein scharfer Schmerz erinnerte ihn erneut an seine Verletzung. Vorsichtig betastete er den feuchten Verband. Die Wunde schien aufgegangen zu sein. Aber auf Hilfe konnte er wohl kaum hoffen.
Noch nie in seinem Leben hatte er sich so einsam... so verloren gefühlt. Der Verschlag war nicht mehr als ein Gefängniss...kalt, klamm, mit hartem Boden. Die wenigen Decken rochen so streng, dass es Lucanus übel wurde. Dennoch griff sein unverletzter Arm irgendwann danach, und fand zwischen den Decken sogar eine einigermaßen trockene und hoffendlich auch saubere Decke. Zitternd schlang er sie um sich. Ihr Geruch war so unangenehm... aber was blieb dem Tribun anderes übrig. Wenn er nun die Nacht hier bleiben müsste...
Sein Herz schlug ihm bis zum Hals und er horchte in die Ferne...Hoffte nicht Svanvith zu hören... Sein Herz bangte um sie. Seine Seele schrie ... doch er konnte nicht viel mehr tun, als still zu beten.


24.01.2009 13:35:48 
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Innerlich jubelte Sieke. Sie durfte mit. Äußerlich blieb sie ruhig und nahm langsam ihre Hand von Widars Arm. „Ich werde tun was du befiehlst, Widar.“ antwortete sie ihm ruhig. Als er sie dann sanft in Richtung seiner Hütte dirigierte, ging sie brav mit.
„Ich habe noch ein paar Kräuter dabei die deiner Schwellung vorbeugen werden. In der Hütte werde ich dir sofort einen kalten Umschlag machen, dann sollte die Wange schnell wieder abschwillen.“ Am liebsten hätte sie den Rich auch sanft an der Wange berührt, aber das wäre nun doch zu aufdringlich gewesen.

„Ja, ich bin auch schon sehr gespannt was Svanvith zu berichten hat. Ach, übrigens Widar…“ Sieke stoppte kurz vor der offenen Tür, drehte sich zum Rich um und sprach ganz leise mit ihm. „Das Liebespaar nehme ich den beiden nicht wirklich ab, aber eine tiefere Bindung gibt es zwischen diesem Römer und seiner Sklavin, da sie sehr vertraut miteinander umgehen. Wenn sie nicht reden will, dann wird sie ein wunderbares Druckmittel für ihn sein. Aber ich warte auf dein Zeichen bis das ich einschreiten werde. Und ich verspreche dir, ich werde ganz vorsichtig sein.“ Nun konnte es sich Sieke doch nicht verkneifen und berührte ganz vorsichtig mit ihrer Hand die geschwollene Wange Widar’s, und schaute ihm dabei fest in die Augen. Widar war ein unglaublich starker Mann. Als sie vor wenigen Wochen zurück in dieses Dorf gekehrt war, da hatte sie es noch nicht geahnt, aber inzwischen kannte sie Widar besser und wusste, dass er nicht so leicht klein beigeben würde. Und das er mit den Römern kooperierte, lag einzig und allein daran, dass Widar den größtmöglichen Schutz für sein Dorf wollte, und was bot sich besseres in der Nähe der Römer an, als mit ihnen zusammen zu arbeiten. Doch wenn man ihn hinterging, so wie jetzt dieser Tribun, dann konnte Widar recht gnadenlos sein und Sieke würde ihm bei jeglicher Entscheidung zur Seite stehen.

=> Fortsetzung bei Hütte des Richs / Aufgeflogen


25.01.2009 16:23:50  
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Kurz zuckte der Rich zurück als die Wala seine Wange berührte. Doch nicht weil er diese Berührung unangenehm fand, sondern viel mehr weil seine Wange schmerzte. "Die Wange kann noch etwas warten, Sieke. Nun gilt es ersteinmal etwas von Svanvith zu erfahren." Die Wala an seiner Seite zu wissen, beruhigte den Rich ungemeint. Er war noch sehr jung und manche seiner Entscheidungen waren von den Dorfbewohnern nicht mit wohlwollen aufgenommen worden. Trotzdem hatte er sein Dorf bisher gut geführt und er hatte vor dies auch weiterhin zu tun. Mit der Wala an seiner Seite sah er noch eine großartige Zukunft. Die Informationen die Sieke ihm noch mit auf den Weg gab, waren sehr wichtig und Widar nahm sich vor diese zu beachten.
Schwungvoll stieß Widar die Türe auf und trat ein.

--> Hütte des Richs /Aufgeflogen


bearbeitet von Widar am 25.01.2009 18:24:09
25.01.2009 18:23:08  
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Die klamme Kälte die vom Boden her an Lucanus heraufkroch, ließ ihn erzittern. Sein gesunder Arm griff nach den restlichen stinkenden Decken, die er so unter sich zog, damit er wenigstens einigermaßen geschützt sitzen konnte. Wie nur konnte es so weit kommen? Noch immer auf dem Boden kauernt, den verletzten Arm haltend dachte er an die vergangenen Tage. An Svanvith. Niemals durfte er die Legion, alles woran er glaubte verraten. Doch wenn sie ihr etwas tun würde? ... Was dann?
Unruhig biss er sich in seinem düsteren Gefängniss auf der Unterlippe herum. Immer wieder versuchte er mit reiben, die Glieder warm zu halten und verfluchte sich für die wenn auch leisen Schmerzensstöhner. Ab und zu luckte er durch die Schlitze, ob er etwas sehen konnte. Sobald er Bewegung wahrnehmen würde, müsste er sich auf die Decken zurückziehen. Lucanus wollte nicht, dass irgendwer bemerken könnte, wie unruhig und von Panik zerfressen er war.


25.01.2009 19:59:39 
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pp.: Hütte des Richs - Aufgeflogen

Hella lief ein paar Schritte von der Hütte weg und blieb dann erst einmal stehen. Die Hände hatte sie in die Hüften gestemmt und atmete tief ein und aus. Wie sehr sie es hasste. Als Rich hatte ihr Mann Aufgaben zu erfüllen die sie nicht unbedingt wissen wollte. Auf seinen Schultern lastete große Verantwortung, das wusste sie sehr gut und trotzdem war sie öfters der Meinung das er seine Ziele auf anders verfolgen könnte. Doch als seine Frau hatte sie ihm nichts zu sagen, sondern still zu bleiben.

Für einen kurzen Moment schloss sie die Augen und versuchte das Bild der Sklavin zu verdrängen. Sie durfte nicht daran denken, was Widar mit ihr tun würde, wenn sie seine Fragen nicht zufriedenstellend beantworten würde. Was sie mitbekommen hatte gefiel ihr nicht. Widar hatte etwas von dem Stadthalter gesagt, waren sie etwa Römer? Hella öffnete die Augen und sah sich um. Sie hatte ein leises Geräusch gehört. Doch woher kam es nur?
Unruhig sah sich die Frau des Richs um. Kam es etwa vom Verschlag?
Auf Zehenspitzen huschte sie zum Verschlag. Tatsächlich, die Türe war geschlossen. Hella drückte ihr Ohr an den Verschlag und lauschte. Etwas schien sich darin zu bewegen. War da etwa ein Tier drinnen? Erschrocken ging sie einen Schritt zurück. Nein, sicher nicht. Dann wären die Geräusche vermutlich lauter.
Leise ging sie wieder nach vorne. "Ist da wer?" fragte sie unsicher.



bearbeitet von Geschichtenerzähler am 25.01.2009 23:38:09
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Rasch war Lucanus nach hinten gerückt, als er sah, wie jemand aus der Hütte kam. Zitternd hockte er da. Er der Tribun. Dann war dieser jemand am Verschlag. Ein Aufschrecken konnte er nicht vermeiden, blieb aber ansonsten leise, da er nicht wusste wer da war, oder was dieser Widar vor hatte. Noch hörte er Svanvith nicht schreien. Doch war es ein gutes Zeichen? Oder ein schlechter Vorbote? Seine Gedanken rasten ebenso wie sein Herz und seine Augen, die nicht still ruhen konnten.
Zuerst hatte er gedacht, die Person wäre gegangen, doch dann war sie wieder da... und eine Stimme...eine wirklich schöne Stimme fragte, ob da jemand sei.
Seine Augen verängten sich für einen Moment. Die Panik herunterschluckend versuchte er seiner Stimme die nötige Festigkeit zu geben. Schließlich war das alles was er von seinem Stolz momentan noch hatte.

"Ja, ... Mein Name ist Titus Valerius Lucanus, ... w.. wer bist du?"

Am Ende wurde seine Stimme immer weicher und er merkte, wie dumm er sich fühlte... hatte er sich tatsächlich mit seinem vollen Namen vorgestellt? Er war nur froh, dass er nicht betont hatte, ein Tribun zu sein. Nun gut, entweder würde er jetzt Lachen hören, oder....womit rechnete er? Was erhoffte er sich? Einfach eine nette Stimme, war eigendlich kein schlechter Anfang.


25.01.2009 23:53:42 
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Tatsächlich, dort war jemand. Ein Römer! Mit großen Augen blickte sie die Tür des Verschlags an. Was tat ein Römer dort drinnen?
Langsam gab das alles ein Bild. Sicher hatte der Römer etwas mit der jungen Frau in der Hütte zu tun und umgekehrt.
"Ich heiße Hella."
Sie sollte so schnell von hier verschwinden wie es nur ging. Wenn Widar sehen würde, das sie hier stand, würde er wütend werden. Und trotzdem blieb sie stehen. Die Neugier war einfach zu groß.
"Wieso bist du hier eingesperrt?"
Zurück in die Hütte konnte sie nun nicht, denn was darin passierte wollte sie nicht wissen. Und einfach ignorieren das jemand im Verschlag gefangen gehalten wurde, konnte sie auch nicht.


26.01.2009 06:39:21   
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Hella also. Ein schöner Name für eine wohlklingende Stimme. Aber wer war sie? Eine Sklavin? Brachte sie sich nicht gerade in Gefahr? Sein eigenes Schicksal mochte besiegelt sein, doch weitere unschuldige Personen mit reinziehen? Nein, es reichte dass er Svanvith in diese Lage gebracht hatte. Noch immer hörte er keine Schreie. Wahrscheinlich...redete sie ... Lucanus musste den Kopf leicht schräg legen und darüber nachdenken, ob er es gut fand. Denn somit wurde er nicht gezwungen... getötet oder gefoltert zu werden, denn die Legion verraten? Niemals!
Wieso er eingesperrt war? Also wusste die Frau nicht viel...
Lucanus sprach leise, um nicht auf sich oder Helle aufmerksam zu machen.

"Weil ich Römer bin? ... Ich kann dir nicht alles erklären, aber ich war als Germane in euer Dorf gekommen. Aber bitte glaube mir, ich möchte euch nichts Böses. Mmein Bericht wird...noch...gut ausfallen. ... Aber ich beschwöre dich, bleib nicht hier. Du hast nichts damit zu tun, und sicher bringst du dich gerade in Gefahr. Widar scheint kein Freund von Höflichkeiten zu sein. Und ich möchte mir nicht einmal vorstellen, was er macht, wenn er dich hier mit seinem Gefangenen reden sieht."

Noch eine Frau, um die er sich sorgte. Dass wurde ja immer besser. Wie nur sollte er je hier weg kommen? Vor allem, Lebend....
Panik ergriff erneut sein Herz und hatte schon die letzten Worte flehend klingen lassen. Er wollte schreien, laufen, sich mit jemandem schlagen....und er war zur untätigkeit verurteilt.


26.01.2009 11:06:13 
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