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| EISHOCKEY / Die ersten Steelers-Spiele unter Neu-Trainer Uli Liebsch
Über Kellerkinder Weg nach oben finden SC Bietigheim-Bissingen heute beim 10. REV Bremerhaven - Am Sonntag kommt Schlusslicht ESV Kaufbeuren- Wieder mit Robert Gratza
Spiels 1 nach Daniel Naud, Spiel 1 für den neuen Steelers-Trainer Uli Liebsch. Dabei muss der SC Bietigheim-Bissingen (8./23 Punkte) heute (20.00 Uhr) beim Tabellen-10. REV Bremerhaven (21) den ersten Beweis erbringen, das unter dem neuen Coach künftig alles besser wird. Am Sonntag (18.30 Uhr) feiert Liebsch dann Heimpremiere, zu Gast ist hierbei Schlusslicht ESV Kaufbeuren (12). Wochenend-Motto: Über diese beiden Kellerkinder wieder den Weg nach oben finden. ANDREAS KLEINERT Die vergangenen vier Tage hat der neue Steelers-Coach neben intensiven Trainingseinheiten vor allem auch zu intensiven Einzelgesprächen genutzt. "Die Vergangenheit ist jetzt abgehakt, der Blick geht nur nach vorne. Die ersten drei Spiele unter meiner Regie sind eine Bewährungsprobe für die Jungs. Wer nicht mitzieht, wird es in Folge zumindest an weniger Eiszeiten spüren", erklärt Liebsch. Eingehend unterhalten hat sich Liebsch nach eigenen Worten auch mit der Mannschaft über das Thema Defensivarbeit. "Wir haben mit Elliott einen Klasse-Torhüter. Wenn die Spieler allesamt zunächst an Defensivarbeit denken, werden wir künftig sicher erfolgreicher sein", hat Liebsch Hoffnung, dass seine Worte zu dieser Geschichte auf fruchtbareren Boden fallen als die des entlassenen Daniel Naud. Einen, den Naud seit dem Pokalsieg gegen die Mannheim Adler schmerzlich vermisste, wird heute sein Comeback feiern. Stürmer Robert Gratza hat seine Wirbelanbrüche ausgeheilt, steht wieder voll im Saft und brennt auf seinen Einsatz. Sorgen, dass Gratza, wie viele andere vor ihm, nach schweren Verletzungen nicht mehr der Alte werden wird, macht sich Uli Liebsch nicht. "Es wird sicher ein paar Spiele dauern, bis er wieder voll da ist. Aber wenn einer nach so einer Geschichte wieder der Alte wird, dann er." Nicht auf dem Eis mithelfen kann heute Verteidiger Elvis Beslagic, er brummt seine kurz vor Schluss gegen Regensburg kassierte Spieldauerdisziplinarstrafe ab. Über die heutige Partie meint Liebsch: "Ich habe oft genug in Bremerhaven gespielt. Enges Stadion, hitzige Atmosphäre. Da muss man sehr konzentriert und cool spielen, sonst bekommt man Probleme." Die hatte der SC schon im ersten Aufeinandertreffen mit den Fishtown Pinguins als es in der Ellental-Eisarena am 1. Oktober ein mühsames und glückliches 2:1 nach Penaltyschießen. Hierbei fiel das 1:1 für den SC erst 45 Sekunden vor Spielende. Dieses Endergebnis heute Abend, ungeachtet wir zustande gekommen, wäre ein akzeptabler Einstand für Uli Liebsch. Ein vollkommen gelungener wäre allerdings nur ein Sieg nach 60 Minuten. Alles andere als ein solcher Erfolg dann am Sonntag, gegen den Tabellenletzten Kaufbeuren, und Liebsch, der diese Mannschaft maßgeblich mit zusammengestellt hat, wäre wohl schon am Anfang so weit wie Naud nach 18 Spielen.
Ich bin Steelers-Fan!!! Und das ist auch gut so!!!
Fanclub Ice-Tigers Bietigheim-Bissingen Steelers
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