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Forum Übersicht » Hinweise, Infos » Medienspiegel » Bietigheimer Zeitung vom 07.12.2004
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Bietigheimer Zeitung vom 07.12.2004
Pierrefehlende Rechte fehlende Rechte erste Beitrag kann nicht gelöscht werden -> lösche das ganze Thema 
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EISHOCKEY / Verfehlte Personalplanungen zwingen Steelers zum Überlebenskampf

Mit Moral und viel Aufwand gegen den Super-Gau

Enormer Einsatz erforderlich um die vielen Schwachstellen zu kompensieren - Uli Liebsch muss Drahtseilakt zwischen Zuckerbrot und Peitsche hinbekommen -


Die Spiele 5 und 6, das dritte Wochenende unter Trainer Uli Liebsch, der am 12. November die Nachfolge des ebenfalls an diesem Tag entlassenen Daniel Naud antrat, waren den nackten Zahlen nach das bisher beste unter seiner Regie. Die Probleme indes, die eine Teilnahme an den Play-offs stark gefährden, sind die gleichen geblieben und scheinen nur schwer abstellbar.
ANDREAS KLEINERT Ein Zähler am Freitag in Lands-hut (4:5 n.V.), zwei am Sonntag gegen Freiburg (5:4 n.V.), machen drei zusammen. Und so viel wie an keinem Wochenende zuvor unter Liebsch. Zum Einstand gab's ein 0:3 in Bremerhaven, dann ein 5:4 n.P. gegen Schlusslicht Kaufbeuren. Es folgte ein 5:6 n.V. gegen Duisburg und ein neuerliches 0:3, dieses Mal in Essen. Bis hierher, mit Ausnahme von Duisburg, Gegner, gegen die im Kampf um Platz acht eigentlich mehr hätte herausspringen müssen. Dafür holten die Jungs um Kapitän Markus Wieland am vergangenen Wochenende mehr Punkte als im Vorfeld zugetraut. Allerdings: In Landshut wurde eine 4:1-Führung noch verspielt.

Konnte man den Steelers in keinem der sechs Spiele unter Liebsch den Willen absprechen - teilweise Zwei-Tore-Rückstände wurden mit tollem Kampf wieder aufgeholt - so ist doch die seit Wochen zu beobachtende individuelle Fehlerquote weiter viel zu hoch. Thema Strafzeiten, Beispiele aus der Partie gegen Freiburg: Gegen Ende der ersten Steelers-Überzahl (4. Minute) landet der EHC einen Befreiungsschlag, ein Freiburger versucht hinterm Tor von SC-Keeper Elliott den Puck zu sichern, ein Bully in Gegners Drittel zu erzwingen. Bietigheims Verteidiger Elvis Beslagic weiß nichts Besseres als den EHC-Crack per Bandencheck zu fällen. Ein Foul ohne jegliche Not und offensichtlich ohne Hirn. Folge: Eine Zwei-Minutenstrafe, die Freiburg eiskalt zum 1:0 ausnutzt.

Nach 17:08 gibt's zwei Minuten gegen Schuster (kann, aber muss man nicht geben). In dieser Unterzahl bekommt Bietigheims Alexandre Jacques die Chance zum Break, lässt sich aber den Puck kurz vor dem EHC-Kasten abjagen. Wohl aus Frust krallt er sich dafür mit seinem Stock von hinten den EHC-Spieler in Kopfhöhe, worauf dieser zu Fall kommt. Nicht den Hauch clever und wieder ohne Not. Folge: Zwei-Minutenstrafe, der SC somit nun mit 3 gegen 5. Und prompt fällt das 2:2 für Freiburg.


Frustbewältigung
Eine Rambo-Attacke fährt 70 Sekunden vor Spielende Eric Long im eigenen Drittel gegen Hölscher, nachdem er vorne den Puck per Fehlpass verloren hatte. Frustbewältigung! Zu diesem Zeitpunkt liegt der SC 3:4 zurück, hat aber gerade 6 gegen 4 auf dem Eis (Elliott für sechsten Feldspieler raus). Zum Glück kommt der SC 11 Sekunden vor Spielende noch einmal in Überzahl und vier Sekunden vor dem Abpfiff durch Campbell zum 4:4, ehe Jacques in der Verlängerung und unter starker Mithilfe von EHC-Keeper Jetter das 5:4 erzielt.

Speziell im Fall Elvis Beslagic könnte man aus fast jedem Spiel ähnliche Szenen herauspicken, hinzu kommen beim Ex-Wolfsburger immer wieder eklatante Fehler im Spielaufbau, wie er auch immer wieder einen Tick zu spät reagiert. In Sachen Offensive geht von Beslagic keine Gefährlichkeit aus. Die hat zwar im großen Maße Verteidiger Eric Long als Blue-Liner, dafür aber ist auch seine Fehlerquote in der Verteidigungsarbeit sehr auffällig. Der aus Heilbronn geholte Verteidiger Christian Völk ist wie Beslagic seit Saisonbeginn eher ein Vorbereiter für Gegners Tore als ein Schrecken der gegnerischen Stürmer. Dies auch der Grund, warum ihn Liebsch jetzt gegen Freiburg mit Ausnahme von zwei Minuten keine Eiszeit gab. „Ich hätte eine Münze schmeißen können, es hätte auch Beslagic treffen können. Ich habe aus dem Bauch heraus entschieden“, erklärt Liebsch.

Mit Vadim Finko hat eine Verteidiger-Zuverlässigkeit der vergangenen Saison in den ersten Wochen dieser Spielzeit keinen Fuß auf den Boden gebracht, scheint sich aber nun ganz allmählich an die Form der letztjährigen Runde heran zu tasten. Neuzugang Alexander Schuster leistet ordentliche Arbeit, mehr nicht. Der junge Verteidiger Christopher Schadewaldt schießt sicher aus Gründen der Unerfahrenheit immer wieder Böcke, lässt aber auch nicht unbedingt erkennen, dass er das Zeug zu einem guten Zweitligaspieler hat.


Nur Wieland stabile Größe
Lediglich der mittlerweile zum Kapitän benannte Markus Wieland ist eine stabile Größe bei den Defendern. Kein Wunder also, wenn sich bei so viel Durchlässigkeit ein Klasse-Torhüter wie Jason Elliott, der vor allem in den ersten Wochen überragend hielt, mittlerweile ab und zu hat anstecken lassen. Es sei aber klar gesagt: Hätte der SC einen Torhüter, der nur 20 Prozent schwächer wäre. Nein, man darf gar nicht daran denken.

Wenn auch bei den Stürmern sicher nicht alles Gold ist, was glänzt und der ein oder andere ab und an Schwierigkeiten hat(te), sich auch der Defensivarbeit zu verschreiben. Bei so einer Verteidigung, aus der sehr selten eine guter Aufbaupass kommt, kann es schon frustrierend sein. Und wenn die Herren Torjäger sich mehr aufs Verteidigen konzentrieren müssen als aufs Tore schießen, weil die eigenen Hinterleute derart schwach sind, bitte schön, was soll da bei rauskommen. 0:3 in Bremerhaven, 0:3 in Essen sind hier Extrem-Beispiele.

Härter kritisieren muss man bei den Torjägern allerdings Brad Rooney. Für einen Ausländer bringt er viel zu wenig, schießt vor allem kaum Tore (bisher sechs, dazu 12 Assists). Dafür ist er mit 78 Minuten der Steelers-Strafbankkönig, gefolgt von Teeple (73), Beslagic (63) und Long (57).


Viele Baustellen
Spricht man Uli Liebsch auf diese Dinge an, macht er kein Hehl aus deren Wahrheit: „Wir haben viele Baustellen zu bearbeiten. Aber ich hoffe, dass wir Schritt für Schritt vorankommen. Dabei stimmt mich zuversichtlich, dass die Moral der Mannschaft intakt ist.“ Allerdings muss Liebsch einen in diesem speziellen Fall äußert schwierigen Drahtseilakt hinbekommen, Zuckerbrot und Peitsche so ausbalancieren, dass die Mannschaft als solche noch stabiler wird und nicht im Trainer plötzlich das Feindbild entdeckt und so aus dem Ruder läuft.

Unterm Strich bleibt: Die Steelers müssen einen enormen Aufwand betreiben, um ihre Schwachstellen zu kompensieren und so zu Punkten zu kommen. Ob dies Wochenende für Wochenende in ausreichendem Maße geleistet werden kann, ist fraglich. Alles ein Resultat einer in dieser Saison völlig daneben gegangenen Personalplanung seitens der SC-Verantwortlichen. Da wurde eine sehr gute Mannschaft ohne ersichtliche Not fast komplett ziehen gelassen und in weiten Teilen keineswegs gleichwertige Neuzugänge verpflichtet. Bleibt zu hoffen, dass dem SC und seiner Anhängerschaft der Super-Gau (Abstieg) erspart bleibt. Platz acht nach Abschluss der Doppelrunde wäre wohl der größte Befreiungsschlag dieser Saison. Und ein großer Erfolg für Mannschaft und Trainer.
( Bietigheim-Bissingen, 07.12.2004 )



Ich bin Steelers-Fan!!! Und das ist auch gut so!!! Fanclub Ice-Tigers Bietigheim-Bissingen Steelers Wir stehen zusammen, wir fallen zusammen.
10.12.2004 15:08:31    
Pierrefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Um gleich noch was zu dem Bericht zu sagen! Wie kann ein Herr Kleinert, der diesen Bericht verfasst hat, was zu den Spielern sagen, wenn er nie in der Halle ist, oder eher nur selten?


Ich bin Steelers-Fan!!! Und das ist auch gut so!!! Fanclub Ice-Tigers Bietigheim-Bissingen Steelers Wir stehen zusammen, wir fallen zusammen.
10.12.2004 15:09:26    
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Weil er wieder mal da war und zwar am SonntagBreites Grinsen


Mit Grün Weiß Blauen Grüßen
10.12.2004 16:01:21  
Pierrefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Und wenn man einmal da ist, kann man auch so eine blöden Beitrag schreiben oder wie? Wir gehen jedes Spiel hin und würden einen besseren schreiben, denke ich.


Ich bin Steelers-Fan!!! Und das ist auch gut so!!! Fanclub Ice-Tigers Bietigheim-Bissingen Steelers Wir stehen zusammen, wir fallen zusammen.
10.12.2004 16:49:51    
Petrafehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hihi das glaube ich auch


Mit Grün Weiß Blauen Grüßen
10.12.2004 16:59:22  
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