Neue Anmeldungen werden nur akzeptiert, wenn Vornamen und Namen angegeben werden.
Wer das nicht will und sich ohne anmeldet, wird "gesperrt", dh. auf Status "Nur lesen" gesetzt.

Zurück zur Homepage

SearchSuchen CalendarKalender GalleryGalerieAuktions-PortalAuktionenMembersMitglieder StatisticsStats
get your RSS-Feed
Language/Sprache:  Admin  
 Login: ChatChat (0) new User-MapUser-Mapsend PasswordPasswort zusenden RegisterRegistrieren

Forum Übersicht » Hinweise, Infos » Medienspiegel » Bietigheimer Zeitung vom 18.01.2005
Seiten: (1) [1] »
Registrierung notwendigRegistrierung notwendig
Bietigheimer Zeitung vom 18.01.2005
Pierrefehlende Rechte fehlende Rechte erste Beitrag kann nicht gelöscht werden -> lösche das ganze Thema 
Gruppe: gesperrt
Rang: Spieler Kenner


Beiträge: 584
Mitglied seit: 12.08.2004
IP-Adresse: gespeichert
offline


EISHOCKEY / STEELERS-SIEG GEGEN ESSEN FOLGT EINE WICHTIGE ZUKUNFTS-PERSONALIE

Positives Zeichen und ein närrischer Krinner

Torhüter Jason Elliott und SC sind bereits mündlich über weitere Zusammenarbeit übereingekommen – Moskito-Trainer

Der 8:3-Sieg der Steelers vergangenen Sonntag im „Überlebensspiel“ gegen die Moskitos des ESC Essen (wir berichteten), er hatte auch, passend zur Faschingszeit, närrisches zu bieten. Und eine für die Steelers wichtige Zukunfts-Personalie, ein positives Zeichen. Torhüter Jason Elliott und der SC haben sich bereits mündlich über ein weiteres Jahr der Zusammenarbeit geeinigt. In wenigen Tagen soll das Vertragswerk fertig sein, dann die Unterschriften folgen.

Unter den rund 2100 Zuschauern, von denen zirka 120 aus Essen waren, befand sich auch das Stuttgarter Stadtprinzenpaar Mike I. und Stella I. von der Stuttgarter Karnevallsgesellschaft Möbelwagen. Die beiden, prunkvoll gekleidet, verliehen in der zweiten Drittelpause SC-Präsident Eduard Fehr einen Narren-Orden, bekamen im Gegenzug einen Steelers-Fanschal umgehängt. Zu diesem Zeitpunkt hieß es 6:1 für Bietigheim-Bissingen und Essen hatte knapp acht Minuten vor Ende des Mitteldrittels zudem Eric Houde per Matchstrafe verloren, weil der mit einem Stockschlag nicht das angedachte Opfer Björn Friedl getroffen hatte, sondern Schiedsrichter Deibler. Nur eine von vielen Essener Momenten an diesem Abend, die in die Serie Pleiten, Pech und Pannen passen. Kurz vor Ende dieser Begegnung erhielt auch noch Essens Phillipe Audet eine 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe, wenn diese auch äußerst fragwürdig war. Somit endete auch für Audet persönlich dieser Abend total frustrierend. Denn im Mitteldrittel hatte er nach einem üblen Foul an Robert Brezina von Bietigheims Stürmer böse Haue bekommen, und hier schon deutlich den Kürzeren gezogen.

Für Essens Trainer Anton Krinner war das aus seiner Sicht spätestens mit der Entscheidung gegen Houde beginnende bunte Treiben des Unparteiischen, die Anwesenheit des Stuttgarter Stadtprinzenpaares und die Tatsache, dass die Steelers seine Moskitos deutlich zum Besten gehalten und zu Glühwürmchen degradiert hatten, dann in der anschließenden Pressekonferenz Anlass, um viel heiße Luft abzulassen.

„In Bietigheim war heute schöne Karnevalsstimmung, aber dafür gibt's auch nur drei Punkte. Und es gibt ja noch ein Spiel in Essen und da werden wir Karneval feiern. Ich kann jetzt schon versprechen, dass meine Mannschaft, die bis zum 0:3 nichts entgegen zu setzen hatte, der ich anschließend aber keinen Vorwurf mehr machen kann, da anders auftreten wird. Hätten wir allerdings die Chance gehabt, diese Partie vollzählig zu beenden, hätten wir vielleicht noch was bewegen können. Schließlich haben wir auch bei unserer ersten Niederlage in Bietigheim (8:6 für die Steelers, die Red.) drei Tore zurückgelegen und noch aufgeholt. Ich hoffe, das es nur ein Zufall war, das damals der gleiche Schiedsrichter wie heute das Spiel leitete.“

Dass sich Krinner anschließend derart mit dem Schiedsrichter befasste, ist einfach närrisch, da die für ihn so umstrittenen Entscheidungen fielen als seine Mannschaft bereits aussichtslos im Hintertreffen lag und an diesem Tag auch mit letztlich vollzähliger Besetzung keinen Blumentopf mehr geerbt hätte. Dazu waren die Steelers zu stark und konzentriert und hatten zudem in diesem Spiel einfach einen super Lauf.

Vielmehr sollte sich Krinner selbst hinterfragen. Zum einen, weil er ab einem gewissen Zeitpunkt bei jeder Entscheidung von Deibler auf dem Eis rumschwirrte, um dicke Backen zu machen. Vor allem aber, was das Defensivverhalten seiner Mannschaft anbelangt. Zwei Spiele in Bietigheim-Bissingen, zweimal acht Gegentore kassiert. Und mittlerweile haben die Essener mit 127:131 ein negatives Torverhältnis und sind in Sachen Gegentreffer zusammen mit den Tölzer Löwen das drittschlechteste Team der Liga. Da hat sein Bietigheim-Bissinger Gegenüber Uli Liebsch zuletzt ganze Arbeit geleistet. In den letzten zehn Spielen gab es pro Partie nie mehr als drei Gegentore, womit aus der lange Zeit Steelers-Schießbude fast schon ein kleines Fort Knox geworden ist, dessen oberster Hüter zweifelsfrei Torhüter Jason Elliott ist. So feierten die Steelers-Fans vergangenen Sonntag bei einer längeren Unterbrechung auch nur zurecht mit lang anhaltenden Gesängen den SC-Keeper (u.a. „Jason Elliott Superstar“). Da wussten sie noch nicht, dass sich Elliott bereits mündlich mit dem SC über ein weiteres Jahr der Zusammenarbeit geeinigt hat. Dies ließ Trainer Liebsch erst auf der anschließenden Pressekonferenz verlauten.


Die richtige Antwort
Die richtige Antwort auf Krinners teils närrische Worte hatte Liebsch ebenfalls parat: „Jeder meiner Spieler, die Mannschaft, hat gewusst, dass es in diesem Spiel um die Existenz geht. Eine Niederlage hätte uns vermutlich im Kampf um Platz acht das Genick gebrochen. Die Jungs haben hervorragend gespielt, gearbeitet, haben die bessere Laufbereitschaft gezeigt, waren kämpferisch stärker. Und sie haben vor allem diszipliniert gespielt“, lobte der SC-Trainer mit Recht seine Jungs und setzte zugleich einen Seitenhieb auf das Team seines Kollegen.

Für die Steelers-Anhänger müssen Krinners Worte eine Aufforderung gewesen sein, zahlreich am 27. Februar in Essen, dem vierten Aufeinandertreffen gegen die Moskitos, einzufallen, um ihr Team zu einem dann womöglich im Kampf um Platz acht schon ganz entscheidenden Sieg anzupeitschen und Essen endgültig zum Narren zu halten.
VON ANDREAS KLEINERT

Quelle: Bietigheimer Zeitung


Ich bin Steelers-Fan!!! Und das ist auch gut so!!! Fanclub Ice-Tigers Bietigheim-Bissingen Steelers Wir stehen zusammen, wir fallen zusammen.
18.01.2005 13:36:00    
Registrierung notwendigRegistrierung notwendig
Seiten: (1) [1] »
alle Zeiten sind GMT +1:00
Thread-Info
ZugriffModeratoren
Lesen: alle
Schreiben: Administrator
Gruppe: allgemein
keine
Forum Übersicht » Hinweise, Infos » Medienspiegel » Bietigheimer Zeitung vom 18.01.2005

.: Script-Time: 0,013 || SQL-Queries: 6 || Active-Users: 5 997 :.
Powered by ASP-FastBoard HE v0.8, hosted by cyberlord.at