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| Bietigheimer-Zeitung vom 21.01.2005 |
| Pierre |
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| Gruppe: gesperrt Rang: Spieler Kenner Beiträge: 584 Mitglied seit: 12.08.2004 IP-Adresse: gespeichert ![]() | ARTIKEL VOM 21. JANUAR 2005 EISHOCKEY / HEUTE 37. SPIELTAG IN DER ZWEITEN BUNDESLIGA Mit Essener Schwung gegen Cannibals Vizemeister Landshut heute Abend bei den Steelers zu Gast -Terry Campbell feiert Comeback – Vozar fraglich Ob die Steelers-Cracks auch heute im Heimspiel gegen die Landshut Cannibals (Beginn 20.00 Uhr) ihre Torproduktion wieder auf Hochtouren laufen lassen und erneut acht Treffer erzielen können, bezweifelt Trainer Uli Liebsch zumindest: „Schön wär's. Aber wahrscheinlich werden es nicht wieder so viele Tore.“ Liebsch erwartet heute Abend eine defensiver auftretende Landshuter Mannschaft, als es die Essener Moskitos am vergangenen Sonntag praktizierten. Dafür wurden die von den wie entfesselt aufspielenden Bietigheimern abgestraft, die ihr Publikum mit einem 8:3-Sieg verwöhnten. Mit etwas Optimismus versehen sieht die Wochenend-Prognose für die Steelers günstig aus. Bei optimalem Verlauf der beiden Spiele heute gegen die Landshut Cannibals (Beginn 20.00 Uhr) und am Sonntag in Freiburg (18.00 Uhr) könnte der SC Bietigheim-Bissingen das Wochenende sogar auf einem Play-Off-Platz abschließen. Zumal die direkte Konkurrenz aus Essen, Bremerhaven und eben Landshut am 37. und 38. Spieltag ebenfalls schwere Spiele zu bestreiten hat. So muss Essen heute das prestigeträchige Derby gegen Duisburg bestreiten (und das auch noch ohne die Stürmerstars Audet und Houde) und am Sonntag in Landshut ran. Bremerhaven ist heute bei den verstärkten Jokern in Kaufbeuren zu Gast und empfängt am Sonntag Tabellenführer Straubing. „Wir hoffen, dass wir den Schwung aus dem Spiel gegen Essen mitnehmen können. Landshut ist aber eine gefährliche Mannschaft, die defensiv gut steht. Die werden nicht so offen spielen wie Essen“, erwartet Uli Liebsch einen defensiv eingestellten Gegner. Seine Comeback nach Krankheit feiert bei den Steelers heute Terry Campbell. „Er wird spielen, muss wieder in den Rhythmus kommen“, so Liebsch, der Campbell in den dritten Sturm neben Friedl und Vozar einreihen will. Allerdings war der Einsatz von Vozar gestern fraglich. Er hatte sich im Training am Mittwoch eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen. Eric Long draußen Sein Ausfall würde Liebsch nicht ins Konzept passen: „Er war sehr gut drauf, vor allem auch in Überzahl.“ Eventuell kehrt heute auch Christian Völk nach überstandener Handverletzung in den Kader zurück. Dem wird erneut Eric Long nicht angehören, der als siebter Kontingentspieler zuschauen muss. „Die Jungs haben es sich verdient, nochmals zusammen zu spielen“, will Liebsch die gegen Essen siegreichen Formationen nicht auflösen. Zumal auch Brad Rooney, der zuvor drei Mal einen Tribünenplatz hatte, seine Ansprüche angemeldet hat. „Er war engagiert, hat sich bemüht. Aber das muss man auch erwarten“, so Liebsch. Nach Punkten führen die Steelers nach den beiden bisher in dieser Saison ausgetragenen Partien gegen die Cannibals mit 4:2. Das Spiel in Bietigheim gewann der SC klar mit 6:2, in Landshut verlor das Team von Trainer Liebsch mit 4:5 nach Verlängerung - und das nach einer 4:1-Führung. Beim Vizemeister der vergangenen Saison krankt derzeit vor allem die Defensivabteilung. Am vergangenen Wochenende brachten die Cannibals in 125 Spielminuten gegen Freiburg (1:2) und in Bremerhaven (0:1 nach Penalty) nur einmal die Scheibe über die gegnerische Torlinie. Alle Bemühungen, bis zum Ende der Transferfrist einen Stürmer zu verpflichten, scheiterten. Mehr Glück hatten die Cannibals da schon bei der Besetzung einer Ausländerposition für die Defensive, die sich zuletzt als sehr stabil erwies und in den genanten beiden Spielen auch nur zwei Gegentreffer hinnehmen musste. Der 1,95 Meter große Verteidiger Ryan Bonni, der über 200 Spiele in der AHL absolviert hat, war auf Anhieb der erhoffte Stabilitätsfaktor. Landshut ohne Topscorer Bisher warten die Landshuter Verantwortlichen und Fans noch immer auf die in den vergangenen Spielzeiten vom Team in der Schlussphase der Hauptrunde und vor allem in den Play-Offs gezeigten Leistungsexplosionen. Die Play-Off-Teilnahme haben die Landshuter keinesfalls sicher. Die Stärke des Teams von Trainer Englbrecht ist dessen Ausgeglichenheit, überragende Spieler mit hohen Treffer- oder Punktequoten gibt es nicht. So ist der EV Landshut weder unter den ersten 20 der Top-Torjäger, noch unter den ersten 30 der Top-Scorer vertreten. Mit bescheidenen elf Toren führt Thomas Daffner die interne Trefferliste an. Einzig die Verteidiger Tuominen, Toupal und Geipel tauchen in den Defensivstatistiken der Liga vorne auf. Platz eins belegen die Cannibals in der Fairnessstatistik, kassierten insgesamt nur 561 Strafminuten. Den letzten Platz nehmen in dieser Tabelle die Steelers ein, die schon 834 Strafminuten hinnehmen mussten, pro Spiel macht das einen Schnitt von 23,1 Minuten. VON CLAUS PFITZER
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| 21.01.2005 16:25:59 | ![]() | |
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