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| ARTIKEL VOM 25. JANUAR 2005
EISHOCKEY / TORHÜTER BLEIBT STEELERS ERHALTEN
Super-Elliott setzt Zeichen
SC Bietigheim will frühzeitig Vertragsgespräche führen
Mit seiner Vertragsverlängerung beim SC Bietigheim-Bissingen bis mindestens zum Ende der Saison 2005/06 (wir berichteten) hat Super-Torwart Jason Elliott ein deutliches Zeichen gesetzt: Er will mit den Steelers Erfolg haben. In dieser Saison bedeutet Erfolg für den SC noch den Einzug in die Play-Offs zu schaffen und die Ochsentour durch die Play-Downs zum Klassenerhalt zu vermeiden. Am kommenden Wochenende stehen die Steelers unter dem Zwang, sechs Punkte aus dem Heimspielen gegen Crimmitschau (Freitag) und der Auswärtspartie in Weiden (Sonntag) zu holen.
„Wir haben diesmal den Anspruch, frühzeitig Vertragsgespräche zu führen“, macht SC-Pressesprecher Oliver Mayer die geänderte Personalpolitik des SC deutlich. „Vor allem im Bereich der U 23 Spieler müssen wir rechtzeitig reagieren, das war in dieser Saison ja etwas unser Problem“, will sich der SC nach Mayers Angaben frühzeitig die den Bestimmungen nach benötigten deutschen Spieler unter 23 Jahren sichern. Dass es dem SC gelungen ist, Torhüter Elliott zu binden, ist bereits im Januar ein großer Erfolg an der Verhandlungsfront und ein stabiles Fundament für den Kader der kommenden Saison. Dass die der SC Bietigheim in der Zweiten Bundesliga spielen wird, ist anders angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen der Mannschaft von Trainer Uli Liebsch kaum vorstellbar. Auch wenn das Schreckgespenst Play-Downs, also die Abstiegsrunde, der zwei Mannschaften zum Opfer und in die Oberliga fallen werden, noch immer über der Ellental-Eisarena schwebt. Einen großen Schritt Richtung Platz acht können die Steelers mit dem relativ leichten Wochenendprogramm gehen. Die Spiele gegen Crimmitschau und in Weiden sind ein mit sechs Punkten zu versehendes Pflichtprogramm. Sonst wird es womöglich noch eng, solange auswärts nicht endlich mehr Punkte aufs Konto verbucht werden können. Wie schon beim Auswärtsspiel in Duisburg acht Tage zuvor hielten die Steelers auch am Sonntag in Freiburg die Partie bis Sekunden vor Spielende offen, lagen jeweils nur mit einem Tor in Rückstand, suchten die totale Offensive, trafen aber nichts ins gegnerische Tor und kassierten den entscheidenden Treffer in ihr leeres Tor. Das letzte Viertel beginntAm Sonntag beginnt mit dem Auswärtsspiel in Weiden das letzte Viertel der Hauptrunde mit noch 13 Spieen. Ein Handicap für die Steelers könnte sein, dass sie noch bei den direkten Konkurrenten Essen und Bremerhaven antreten und zudem die nicht minder schweren Auswärtsspiele in Straubing, Landshut, Crimmitschau und Weißwasser bestreiten müssen. Zu Hause ist der SC derzeit eine Macht, kann gegen Bad Tölz, Kaufbeuren, Duisburg, Regensburg, Freiburg und Schwenningen durchaus die volle Punkteausbeute einfahren. Von Bedeutung ist bei derart engen Konstellationen der direkte Vergleich, der bei Punktgleichheit mit einem Konkurrenten über die bessere Platzierung entscheidet. Und da liegen die Steelers sowohl gegenüber Essen (6:3 Punkte) als auch gegen Bremerhaven (5:4) noch vorne. VON CLAUS PFITZER
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