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| VORLETZTER SPIELTAG IN DER ZWEITEN BUNDESLIGA - NOCH IST RANG ACHT NICHT VERGEBEN
Steelers bleiben im Play-Off-Rennen Mühevoller 3:2 Sieg in Crimmitschau nach früher 2:0 Führung - Morgen Heimspiel gegen Schwenningen
Mit dem mühevollen 3:2 (2:0, 0:0, 1:2) gestern Abend bei den Eispiraten in Crimmitschau haben die Steelers aus Bietigheim-Bissingen ihre Chance auf den Einzug in die Play-Offs gewahrt. Da gestern aber auch Hauptkonkurrent Freiburg gewonnen hat (3:0 in Weiden), bleiben die Steelers mit einem Punkt Rückstand auf die Wölfe auf Rang neun. Im Heimspiel morgen am letzten Hauptrunden-Spieltag gegen die Schwenninger Wild Wings (Spielbeginn schon um 18.00 Uhr!) müssen die Steelers - ohne den gesperrten Craig Teeple - gewinnen, und hoffen, dass die Konkurrenz doch noch patzt.
Das haben die Bietigheimer gestern Abend aber noch ganz gewaltig spannend gemacht. Nach einer frühen 2:0 Führung ließen sie es allzu gemütlich angehen, wurden durch den Anschlußtreffer der Gastgeber gewaltig aufgeschreckt und mussten am Ende noch gehörig zittern. Selbst als Craig Teeple in der 56. Minute das 3:1 gelungen war, war die Partie gegen die anfangs harmlosen Eispiraten noch nicht gelaufen. Denen gelang 25 Sekunden vor Spielende gar noch der 2:3 -Anschlußtreffer.
Steelers Trainer Uli Liebsch konnte die angeschlagenen Markus Wieland und Craig Teeple aufbieten, verzichtete auf Andrej Kovalev als überzähliger Kontigentspieler. Die Steelers erledigten vor 1.800 Zuschauern im Sahnepark schnell ihre Pflicht, führten nach sieben Minuten mit 2:0. Mit dem zweiten Angriff gelang den Bietigheimern schon die Führung. Nach Vorarbeit von Alexandre Jacques traf Brad Rooney zum 1:0 für die Steelers. die bauten die Führung in Überzahl in der siebten Minute auf 2:0 aus. Nach einem Schlagschuss von Eric Long von der blauen Linie fälschte Jacques den Puck ins ETC-Tor ab. Bei beiden Treffern war der 17-jährige Sebastian Modes zwischen den Crimmitschauer Stangen machtlos. Der dritte Torhüter der Eispiraten musste auch gestern ran, weil Radek Toth verletzt ist und Sinisa Martinovic für die Play-Downs geschont wurde.
Nach der Führung glitt die Partie so dahin, die zwei, drei Möglichkeiten, die die konzentriert, aber fortan ohne großes Risiko spielenden Steelers im Mitteldrittel hatten, vereitelte der ETC-Torhüter. Höhepunkt im zweiten Drittel waren die beiden Zehn-Minuten-Zeitstrafen gegen Craig Teeple vom SC und Radek Vit. Der hatte bei Schiedsrichter Langer geradezu darum "gebettelt", denn es war Vits dritte und die darauf folgende Spielsperre kann Vit locker morgen verbüßen, wenn seien Kameraden ihren Ausflug nach Kaufbeuren unternehmen. Zum Play-Down-Start am Freitag darf Vit wieder ran. Auch für Teeple war es die dritte Zehner-Strafe, und die wiegt ungleich schwerer, denn Teeple fehlt morgen gegen Schwenningen.
2:1 durch Bembridge
In der 42. Minute bereitete Vit den 2:1-Anschlußtreffer des ETC vor, Garrett Bembridge überwand SC-Torhüter Elliott. Die Gastgeber bekamen durch diesen Treffer gehörig Aufwind, gingen in die Offensive und waren drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen. Bei einem Konter der Steelers unterlief ETC-Verteidiger Kraft ein Lapsus, Craig Teeple tauchte frei vor Modes auf und traf zum 3:1 für die Gäste. Ohne Torhüter und mit fünf Stümern berannte der ETC in den letzten 90 Sekunden das Steelers-Tor, kurz vor Schluss traf Vit zum 2:3. Allerdings "roch" dieser Treffer stark nach Torraumabseits.
Morgen gegen die Schwenninger Wild Wings müssen die Steelers gewinnen - und auf Patzer der Wölfe Freiburg (gegen Straubing) oder der Landshuter Cannibals (gegen Regensburg) hoffen (siehe auch untenstehenden Bericht). C.PFITZER/T.MICHEL
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