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| Steelers in den Playoffs! von Joachim Blank / Dominik Sander 13. März 2005
Sie haben es geschafft! Durch einen 5:1 Sieg im letzten Spiel der Hauptrunde nutzten die Steelers die letzte Möglichkeit, noch unter die ersten acht zu kommen. Unfreiwillige Schützenhilfe leisteten hierbei die Freiburger Wölfe, die zuhause gegen Straubing 1:4 verloren und damit ihre Playoff-Teilnahme aus der Hand gaben.
Bereits während des ersten Drittels zeigten die Gäste aus Schwenningen, dass sie zwar nicht mit vollem Einsatz spielen, die Partie aber durchaus gewinnen wollten. Doch auch den Cracks von Trainer Uli Liebsch war der Siegeswille anzusehen. Die erste Überzahl verstrich noch ungenutzt, aber nur 10 Sekunden, nachdem die Gäste wieder komplett waren, erzielte Alexandre Jacques in der 5. Spielminute den Führungstreffer für Bietigheim. Bereits eine Minute später traf der ehemals bei den Wild Wings spielende Brad Rooney mit seinem ersten Tor zum 2:0. Nach 9 gespielten Minuten fand sich Schwenningen dann in doppelter Unterzahl wieder. Doch die Gäste hatten sich inzwischen gefangen und boten der Übermacht des SC Bietigheim Paroli. Mehr noch, in der 13. Minute erzielte Dustin Whitecotton den Anschlusstreffer zum 2:1. Die Steelers zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl. Dass aber auch Bietigheim Powerplaytore erzielen kann, zeigten sie in der 20. Minute. Kurz vor Drittelpause nutzte erneut Brad Rooney eine sich bietende Möglichkeit und fälschte den Schuss von Chad Allan unhaltbar für Rostislav Haas ab. Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich ein munteres, schnelles Spiel mit vielen Chancen. Auf Bietigheimer Seite erwies sich Jason Elliott als gewohnt starker Rückhalt, im Gegenzug vereitelte die Schwenninger Abwehr einige aussichtsreiche Möglichkeiten der Steelers. In der 29. Spielminute wechselte Gästecoach Mike Bullard wie schon erwartet seinen Goalie Rostislav Haas gegen Thomas Ower aus. Doch auch dieser war gegen Brad Rooney machtlos. Der Steelers-Stürmer erzielte mit dem Treffer zum 4:1 in der 36. Spielminute sein drittes Tor in diesem Spiel. Auch im letzten Drittel änderte sich an der Gesamtsituation nichts. Bietigheim auf Siegeskurs, die Schwenninger nun im Schongang. 90 Sekunden nach Wiederanpfiff machte Alexandre Jacques mit seinem zweiten Treffer alles klar – 5:1 für die Steelers. Zu diesem Zeitpunkt führte der EHC Straubing in Freiburg mit 2:1 – der SC Bietigheim somit rechnerisch in den Playoffs. Auf dem Eis passierte im Ellental die restliche Spielzeit über nur noch wenig, alle Augen waren nach Freiburg gerichtet. In der 56. Spielminute wurde dann die 3:1 Führung der Straubing Tigers verkündet. Es folgten Jubelszenen, sowohl bei den Steelers-Fans als auch bei den zahlreich angereisten Schwenningern, die ihren Erzrivalen Freiburg nun in den Playdowns wähnten. Damit lagen sie richtig, und feierten zusammen mit den Steelers-Fans und den Spielern aus beiden Teams den Einzug des SC Bietigheim in die Playoffs.
Mit Grün Weiß Blauen Grüßen |
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