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| HEUTE IM ELLENTAL 2. PLAY-OFF-VIETELFINALE GEGEN STRAUBING TIGERS
Trotz Niederlage noch mutiger Steelers haben beim 2:4 vergangenen Dienstag "überraschend gut mitgehalten" und glauben jetzt fest an Chance
Play-off-Viertelfinale, 2. Spiel im Modus best of seven (wer vier Spiele gewinnt ist im Halbfinale). Dabei empfängt der SC Bietigheim-Bissingen heute (20.00 Uhr) den Meisterschafts-Top-Favoriten EHC Straubing. Spiel 1 ging vergangenen Dienstag trotz ausgezeichneter erster zwei Drittel mit 2:4 verloren. "Da ist noch lange nicht das letzte Wort gesprochen". Wir sind auf einen Marathon vorbereitet", gibt Steelers-Coach Uli Liebsch eine deutliche Kampfansage.
Mit Blick auf den vergangenen Dienstag sind die Steelers trotz der Niederlage in Straubing noch mutiger geworden. "Ich war überrascht, wie wir da mitgespielt und vor allem in zweiten Drittel aufgedreht haben. Nach diesem zweiten Abschnitt hätten wir nach Chancen in Führung liegen müssen. Stattdessen lagen wir 1:2 hinten (erstes Drittel 1:1, die Red.)", erklärt Liebsch. Beim letztlich vorentscheidenden 3:1 durch den Ex-Bietigheimer Verteidiger Calvin Elfring in der 43.Minute, dem einzigen Tor bei 5 gegen 5 in diesem Spiel, "haben wir Elfring vergessen, obwohl wir das vorher klar besprochen hatten, dass der sich immer wieder mit nach vorne einschaltet", ärgert sich Liebsch über diesen Fehler. Dass das 4:1 (47.) auf die Kappe von Torhüter Elliott ging, sieht Liebsch gelassen. "Das war nicht mehr entscheidend. Die Partie war mit dem 3:1 gegessen."
Die positiven Dinge aus Teil 1 und 2 jedenfalls machen den SC-Trainer zuversichtlich fürs heutige Spiel und diese Play-off-Runde überhaupt:"Mit dem last-minute-Sprung auf Platz acht hat die Mannschaft jetzt einen freien Kopf, die Jungs sind lockerer. Und die letzten Wochen haben die Truppe zusammengeschweißt, zu einer echten Einheit gemacht. Und nachdem wir jetzt in Straubing sehr gut mitgehalten haben, glauben die Jungs fest an ihre Chance, den EHC aus dem Rennen werfen zu können. Letzlich werden es die Kleinigkeiten sein, die entscheiden. Wie immer in den Play-offs".
Personell wird es auf SC-Seite heute wohl kaum Veränderungen geben, was bedeutet, Andrej Kovalev muss erneut zuschauen. "Ich will zwar noch das heutige Training abwarten, aber so wird es wohl kommen. Von der Formation, die am Dienstag in Straubing auf dem Eis stand, hat jeder alles gegeben, dass hat gepasst", erklärt Liebsch gestern.
Mit dem EHC Straubing kehrt auch der bis zum 18.Spieltag dieser Saison beim SC als Chef-Trainer fungierende Danny Naud zum zweiten Mal nach seiner Entlassung an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. "Ich freue mich auf die Steelers-Fans, von ihnen erfahre ich bis heute noch viel Unterstützung. Ansonsten konzentriere ich mich auf Eishockey und darauf, dass wir ins Halbfinale kommen", sagt Naud. Seinen ehemaligen Spielern, so glaubt Naud-Nachfolger Liebsch, ist ziemlich egal, wer auf der Tigers-Bank das Sagen hat, dies würde nicht für zusätzliche Emotionen sorgen. Liebsch:"Es gibt im Sport immer wieder solch schwierige Situationen, die in unserem Fall ist doch aber auf Grund der Weiterentwicklung beider Seite mittlerweile so gut wie ohne Bedeutung." ANDREAS KLEINERT
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