Gruppe: Benutzer Rang: Spieler Kenner
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| ZWEITE BUNDESLIGA IN DER STATISTIK
Über 53.000 wollen die Steelers sehen Objektiver und subjektiver Hauptrunden-Rückblick
(cp). Die Hauptrunde der Zweiten Bundesliga mit 52 Spielen ist zu Ende, derzeit laufen die Play-Offs und die Play-Downs. Die Statistik der insgesamt 364 Hautrunden-Spiele weist einige interessante Zahlen auf.
Zuschauerkrösus unter den 14 Clubs sind die Eisbären Regensburg, deren 26 Heimspiele wollten im Schnitt 3.062 Zuschauer sehen. Auf Platz zwei folgen die Schwenninger Wild Wings mit durchschnittlich 2.964 Besuchern. Auf Rang acht liegen die Steelers aus Bietigheim-Bissingen, die insgesamt 53.066 Tickets verkauft haben, dass macht einen Schnitt von 2.041 Zuschauern pro Partie. Schlusslicht ist der EV Duisburg, der unbedingt in die DEL aufsteigen will, mit 1.496 Besuchern pro Spiel.
Als Top-Torhüter mit den niedrigsten Gegentorschnitt 2,39 Treffern pro Partie ermittelt wurde der Bremerhavener Torhüter Greg Gardner. Steelers-Goalie Jason Elliott belegt in der Statistik nur Rang elf, hat diesen Platz aber in erster Linie dem sehr hohen und erst im letzten Saisonviertel eingedämmten Gegentorschnitt von 3,14 Toren pro Partie zu "verdanken". Top-Verteidiger nach Anzahl der Vorlagen und der Tore ist erneut der Regensburger Kapitän Martin Ancicka mit insgesamt 60 Scorerpunkten. Mit 50 lieferte Martin Ancicka zusammen mit dem Essener Eric Houde die meisten Torvorlagen.
In der Scorerliste mit dem Gesamtwert Toren und Vorlagen belegt Craig Teeple mit insgesamt 65 Punkten Rang neun. Scorer-König ist Daniel Del Monte vom REV Bremerhaven mit 49 Assists und 33 Toren, auf Rang zwei steht Eric Houde mit 75 Punkten, Dritter ist der Regensburger Jason Miller mit je 37 Vorlagen und Toren.
Beste Torschützen der Liga nach der Hauptrunde sind mit je 37 Treffern Norman Batherson von den Straubinger Tigers und Jason Miller. Die beiden benötigten je 51 Spiele für ihre Trefferausbeute, Eric Schneider vom ETC Crimmitschau als drittbester Schütze erzielte in 46 Spielen 36 Tore. Mit je 23 Toren sind Teeple und Kovalev die besten Torschützen der Steelers.
Neben diesen Platzierungen nach Fakten und Zahlen gibt es auch subjektive Eindrücke über die abgelaufene Hauptrunde. Die hat das Fachmagazin Eishockey News gesammelt und veröffentlicht sie von der DEL, der Zweiten Bundesliga und der Oberliga im dieser Tage Woche erschienen Sonderheft "Stars des deutschen Eishockeys". Jeweils vier Experten aus der Liga - Trainer, Manager und Journalisten - haben die Kategorien Torhüter, Verteidiger, Mittelstürmer und Außenstürmer unter die Lupe genommen, alle 14 Trainer haben sich zudem an einer Umfrage über die verschiedensten Themenbereichen beteiligt.
Zum besten Torhüter gewählt wurde der Straubinger Mike Bales vor Mark Cavellin (Regensburg). Vorjahressieger Jason Elliott belegt Rang sieben. Bester Verteidiger ist Carl-Johan Johansson aus Duisburg vor dem Regensburger Ancicka und dem Straubinger Calvin Elfring. Immerhin auf Rang elf plaziert worden ist von Danny Naud (Trainer Straubing), Thomas Dolak (sportlicher Leiter Freiburg), Horymir Sekera (Treiner Weißwasser) und Toni Krinner (Trainer Essen) Steelers Kapitän Markus Wieland.
Teeple auf Platz neun
In der Expertenkommission der besten Mittelstürmer war auch Steelers-Trainer Uli Liebsch vertreten. Das Quartett, dem auch Liebschs Trainerkollegen Jiri Ehrenberger (Crimmitschau), Pavel Groß (früher Freiburg) und Peter Draisaitl (Bremerhaven) angehörten, hat Eric Schneider auf Platz eins gesetzt, Hugo Boisvert (Duisburg) auf Rang zwei und Craig Teeple auf Platz neun. Bester Außenstürmer ist nach Expertensicht der Regensburger Mark Woolf. Zum besten Trainer gekürt haben seine Kollegen dem Bremerhavener Peter Draisaitl, die größte Professionalität wird den Regensburger Eisbären mit dem Managern Jiri Lala und Markus Schrör attestiert (im vergangenen Jahr belegte der SC Bietigheim-Bissingen in dieser Kategorie Platz eins).
Die beste Atmosphäre herrschte der Umfrage zufolge im Bauchenbergstadion in Schwenningen. Zum besten Schiedsrichter gewählt wurde der in Krefeld wohnhafte und für denn EC Peiting pfeifende Uwe von de Fenn. Spieler und Trainer schätzen seine konsequente Haltung und seine Gesprächbereitschaft - und dass er nicht arrogant daherkommt.
Und auch auf einen unfairsten Spieler haben die Trainer der Liga geeinigt. Diesen wenig ehrenhaften Ruf erworben hat sich Sean Gagnon von den Lausitzer Füchsen.
Mit Grün Weiß Blauen Grüßen |
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