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| Steelers gleichen aus! von Dominik Sander / Markus Scheffel 18. März 2005
Das erste Heimspiel in den Play-Offs gegen Straubing konnten die Steelers mit 3:2 gewinnen und somit die Serie ausgleichen. Eric Long konnte seine Torgefährlichkeit erneut unter Beweis stellen und steuerte zwei der drei Treffer bei.
Die Gäste aus Niederbayern begannen druckvoll und wollten früh ein Tor erzielen. Dies gelang auch prompt mit dem ersten Angriff in der 2. Spielminute. Getroffen hatte Thomas Kulzer auf Vorlage von Trevor Gallant und Max Seyller. Die Steelers agierten davon unbeeindruckt weiter offensiv und hielten dagegen. In der 5. Spielminute musste Ex-Steeler Calvin Elfring für 2 Minuten auf die Strafbank. Dies nutzte Eric Long bereits nach 17 Sekunden eiskalt aus und überwand das erste Mal Gästegoalie Mike Bales. Nach dem Ausgleichstreffer kamen die Steelers im besser ins Spiel und setzten die Straubing Tigers gehörig unter Druck, scheiterten aber im Abschluss immer wieder am Straubinger Schlussmann Mike Bales. Mit einem 1:1 ging es dann auch zum ersten Mal am heutigen Abend in die Kabine.
Auch den zweiten Spielabschnitt begannen die Tigers schwungvoll. Doch die Cracks von Uli Liebsch hielten weiter den Straubinger Angriffen stand. Doch auch die Steelers kamen immer wieder gefährlich vor den Straubinger Kasten. Doch ein Tor wollte nicht fallen. Erst in der 32. Spielminute landete der Schuss von Andreas Lupzig von der Latte abgeprallt scheinbar im Tor des SC Bietigheim. Hauptschiedsrichter Hascher entschied nach kurzem Zögern auf Tor für die Gäste. Als Vorbereiter wurden Trevor Gallant und Billy Trew genannt. Doch auch dies führte keineswegs zu Verunsicherung bei den Steelers. In der 33. Spielminute konnte der SC Bietigheim erneut in Überzahl spielen und auch dieses Mal nutzte Eric Long die Chance zum Ausgleich. Glück für die Steelers, dass der abgefälschte Schuss von Long über den Schlittschuh von Josef Lehner den Weg ins Tor fand. Es folgten einige Strafzeiten gegen beide Teams, wodurch sich ein schnelles Spiel mit Chancen auf beiden Seiten entwickelte. Besonders hervorzuheben ist ein Alleingang von Trevor Gallant, der erst in Jason Elliott seinen Meister fand. Sekunden vor dem Drittelende hatten Robert Brezina und Jan Schinköthe noch eine Meinungsverschiedenheit, weshalb beide für zwei Minuten auf die Strafbank mussten.
Im letzten Drittel wollten die Straubing Tigers den Sieg mit aller Gewalt erzwingen. Sie spielten die Hintermannschaft des SC Bietigheim teilweise schwindelig. Doch Jason Elliott stand seinem gut haltenden Gegenüber Mike Bales in nichts nach und hielt seinen Kasten sauber. Die Steelers in dieser Phase meist nur durch Konter gefährlich. Doch das reichte. Denn in der 55. Spielminute erreichte der Pass von Robert Brezina Terry Campbell der die Scheibe, sehr zur Freude der 2.000 Steelers-Fans, im Tor unterbrachte. Was folgte war ein Sturmlauf auf das Tor von Jason Elliott, doch sowohl er, als auch die Steelers Verteidiger machten ihren Job gut und ließen keinen weiteren Treffer mehr zu, was den Erfolg der Steelers besiegelte.
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