![]() Neue Anmeldungen werden nur akzeptiert, wenn Vornamen und Namen angegeben werden. Wer das nicht will und sich ohne anmeldet, wird "gesperrt", dh. auf Status "Nur lesen" gesetzt. Zurück zur Homepage |
|---|
| Admin |
| Forum Übersicht |
Seiten: (1) [1] » |
![]() ![]() |
| Bi-Bi Zeitung vom 23.03.2005 |
| Petra |
| |
|---|---|---|
| Gruppe: Benutzer Rang: Spieler Kenner ![]() Beiträge: 516 Mitglied seit: 23.09.2004 IP-Adresse: gespeichert ![]() | EISHOCKEY / VIERTES VIERTELFINALSPIEL IN DEN PLAY-OFFS DER ZWEITEN BUNDESLIGA – NACH 2:2-GESAMTSTAND FINDET SECHSTES SPIEL STATT Kovalev veredelt tolle Steelers-Teamleistung SC Bietigheim-Bissingen besiegt Straubing Tigers vor 2 400 Zuschauern 5:2 (3:1, 1:1, 1:0) und sichert sich weiteres Heimspiel am Ostersamstag Ihr 59. Pflichtspiel in der Saison 2004/05 gestalteten die Steelers gestern Abend vor 2 400 Zuschauern in der Eisarena im Ellental zu einer Eishockey-Gala vom Allerfeinsten. Die Mannschaft von Trainer Uli Liebsch ließ im vierten Play-Off-Viertelfinalspiel den Straubing Tigers keine Chance und fertigte den Sieger der Hauptrunde hochverdient mit 5:2 ab. Damit steht fest: Die Steelers haben am kommenden Samstag, 26. März, 20.00 Uhr, erneut ein Heimspiel gegen die Tigers. Und dann wird es richtig interessant: Der Sieger der morgigen fünften Partie der Viertelfinalserie hat am Samstag die Chance, mit dem notwendigen vierten Sieg ins Halbfinale einzuziehen! Die gestrige Partie war die Krönung der Aufholjagd der vergangenen Wochen und Monate. Mit einer schier unglaublichen Energieleistung stutzten die Steelers den in dieser Saison so sieggewohnten Straubing Tigers gehörig die Krallen. Laufbereitschaft war das Zauberwort, ein anderes taktische Disziplin, die nächste Moral. Hinzu gesellten sich unbändiger Wille und das konsequente Ausnutzen der Torchancen. Auch wenn den Steelers sogar ein Treffer in Unterzahl gelungen war, die Krönung dieser Super-Vorstellung war der Treffer zum 5:2-Endstand, den Andrej Kovalev förmlich zelebrierte, damit die tolle Mannschaftsleis-tung der Steelers veredelte (43.). Jason Elliott, der das Torhüter-Duell mit dem vermeintlich besten Keeper der Liga, Mike Bales, um Längen gewann, hatte einen Schuss von Lehner abgewehrt, der Puck prallte Kovalev auf den Schläger, der zog auf und davon Richtung Straubinger Tor, düpierte Bales und haute den Puck technisch perfekt ins Netz! Kovalev hatte drei Play-Off-Spiele draußen schmoren müssen, sich dennoch im Training nicht hängen lassen und dafür von Trainer Liebsch gestern das Vertrauen bekommen. Kovalev ersetzte im ersten Sturm den erkrankten Craig Teeple, fühlte sich neben Brezina und Campbell sichtlich wohl und bereitete im ersten Drittel zwei Treffer vor. Bei den Straubing Tigers ersetzte Trainer Daniel Naud den gesperrten Verteidiger Gordon Borberg durch Dallas Fallscheer eins zu eins, vertraute ansonsten auf die eingespielten Formationen. Die enttäuschten gestern auf der ganzen Linie. Die Verteidigung ließ die Konsequenz vermissen, Torhüter Bales viele Pucks abprallen. Stürmer-Stars blass Nach vorne stockte das Spiel der Tigers, nur phasenweise im zweiten und dritten Drittel war die spielerische Klasse zu erkennen. Die hochgelobten Stürmer-Stars wie Hede, Batherson oder Gallant standen im Schatten der Steelers-Verteidiger, Kapitän Lupzig fiel mehr durch seine drei Zeitstrafen, die er im ersten Drittel kassiert hatte, denn durch Führungsqualitäten auf. Dass die Tigers so gar nicht zu ihrem Spiel fanden, lag natürlich an den hoch motivierten, von der ersten Sekunde an hellwachen Steelers. Die betrieben ein sehr laufintensives Forechecking, standen hinten weitgehend sicher und fuhren einen gefährlichen Konter nach dem anderen. Vor allem im Mitteldrittel hatten Jacques und Rooney mehrfach die Chance, ein Tor zu erzielen. In dieser Phase aber rückte auf der anderen Seite mehr und mehr Jason Elliott in den Blickpunkt. Die Tigers hatten die vermeintliche Fährte zurück in die Erfolgsspur gewittert. Die verbaute ihnen aber Patrick Vozar mit seinem Treffer zum 4:2 in der 28. Minute. Als dann Kovalev gleich zu Beginn des dritten Drittels auf 5:2 erhöhte, war die Sache schon gelaufen, hatten die Straubinger gemerkt, dass an diesem Abend für sie nichts zu holen sein wird. Die Basis zu diesem phantastischen Sieg hatten die Steelers mit einem furiosen ersten Drittel gelegt. Da waren die Tigers offensichtlich total überrascht worden von der Entschlossenheit der wie entfesselt aufspielenden Gastgeber. In Unterzahl hatte Eric Long die Steelers in Führung gebracht, als er ein Break fuhr, die Lücke nutzte und den Puck in die Torecke hämmerte (achte Minute). 122 Sekunden später erhöhte Terry Campbell auf 2:0, war dabei nach Ansicht von Schiedsrichter Frenzel zuletzt am Puck. Den Assistpunkt bekam Andrej Kovalev gutgeschrieben. Und auch am 3:0 in der 19. Minute war Kovalev beteiligt, den Treffer hatte abgezockt Brad Rooney im Spiel vier gegen vier erzielt. Einziger Schönheitsfehler dieses ersten Drittels war der Gegentreffer der Gäste 42 Sekunden vor der Pause durch Calvin Elfring, ebenfalls bei vier gegen vier erzielt. Durch den Anschlusstreffer aus der Lethargie geholt starteten die Tigers mit geballter Offensive ins Mitteldrittel, kamen durch das Tor von Bill Trew auf 3:2 heran (24.). Dann traf Vozar und dann hielt Elliott einige Schüsse mit Bravour und die Steelers hatten die faire Angelegenheit wieder unter Kontrolle. Sollten es die Steelers packen mit dem Halbfinal-Einzug, würden sie dort auf die Duisburger Füchse treffen. Die haben sich gestern mit dem vierten Sieg gegen die Lausitzer Füchse für das Halbfinale qualifiziert. VON CLAUS PFITZER
| |
| 23.03.2005 11:39:42 | ![]() | |
![]() ![]() |
| Thread-Info | |
|---|---|
| Zugriff | Moderatoren |
| Lesen: alle Schreiben: Administrator Gruppe: allgemein | keine |
| Forum Übersicht |




