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Forum Übersicht » Hinweise, Infos » Medienspiegel » Bi-Bi Zeitung vom 29.03.2005
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Bi-Bi Zeitung vom 29.03.2005
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EISHOCKEY / ENTSCHEIDUNG ÜBER EINZUG INS PLAY-OFF-HALBFINALE FÄLLT IM SECHSTEN SPIEL

Steelers können mit hoch erhobenem Kopf vom Eisoval

SC Bietigheim-Bissingen verliert vor 3 186 Zuschauern sechstes Viertelfinalspiel gegen Straubing mit 2:4 – Tigers weiter – Kovalev scheitert mit Penalty an Torhüter Bales

Die Eiszeit der Steelers in der Saison 2004/05 ist seit Samstag, 22.30 Uhr, beendet. Im sechsten Play-Off-Viertelfinalspiel gewannen die Straubing Tigers in der Bietigheimer Eisarena im Ellental vor 3 186 Zuschauern mit 4:2 (0:1, 2:1, 0:1), holten sich damit den notwendigen vierten Sieg und zogen ins Halbfinale ein. Den bereits während des Spiels an den Deutschen Eishockey-Bund abgeschickten Protest gegen die Spielwertung hat der SC Bietigheim-Bissingen am Ostersonntag zurückgenommen.


Ratloser Andrej Kovalev. Er war mit einem Penalty und zwei weiteren Großchancen am starken Straubinger Torhüter Mike Bales gescheitert.


Die tapfer, entschlossen und leidenschaftlich um das siebte Spiel am Ostermontag in Straubing und um ihre Halbfinal-Chance kämpfenden Steelers-Cracks konnten mit hoch erhobenen Köpfen das Eisoval verlassen. In ihrem 61. Pflichtspiel seit September 2004 - 52 in der Hauptrunde, sechs in den Play-Offs und drei im Pokal - hatten sie nach den fünf zuvor ausgetragenen, sehr intensiven Play-Off-Auseinandersetzungen mit den Tigers nicht mehr die Kraft und die Nervenstärke, nicht mehr die spielerischen Mittel und nicht mehr die personellen Möglichkeiten, die Tigers am Sprung ins Halbfinale zu hindern. Aber sie machten es dem Team ihres Ex-Trainers Daniel Naud nochmals verdammt schwer, hielten die Partie bis 45 Sekunden vor der Schlusssirene offen. Erst mit einem Empty-Net-Goal in der 60. Minute entschied Trevor Gallant das Spiel, das lange ein erbitterter Kampf mit einigen unschönen Begleiterscheinungen war und das in Schiedsrichter Piechaczek einen lange überforderten Leiter hatte. Erst im Schlussdrittel, als sich beide Teams auf die spielerischen Elemente ihres harten, schnellen Sports besannen, konnte auch der Schiedsrichter aufatmen.

Dass die Nerven blank lagen bei vielen Cracks bewies die siebte Minute, als Steelers-Stürmer Brezina nach einem Stockstich gegen sich die Kontrolle verlor und sich mit den Fäusten rächte. Die Folgen waren die Ausschlüsse für Brezina und Schuster beim SC sowie bei den Tigers für Kulzer und Janke, der erst mit Verzögerung rausging.

Steelers-Trainer Uli Liebsch, der wieder auf Craig Teeple zurückgriff und dafür Alexandre Jacques pausieren ließ, beorderte nach der Dezimierung Vozar in den ersten Sturm zu Kovalev und Teeple, Schoofs übernahm Vozars Job in der dritten Reihe. Den Ausfall von Schuster kompensierte der SC durch Rotation der fünf verbliebenen Verteidiger durch drei Reihen.

Die Steelers wehrten sich gegen die offensiv und aggressiv die Entscheidung suchenden Tigers, überstanden zwei Unterzahlsituationen und ließen sich auch in zweifacher Unterzahl zunächst nicht klein kriegen. Als dann die Zeitstrafe für Artmeier gerade abgelaufen und nur noch Rooney auf der Strafbank saß, gelang Norman Batherson doch das 0:1, die tolle Vorarbeit hatte Calvin Elfring geleistet.


Batherson findet die Lücke
Im Mitteldrittel rückte dann mehr und mehr Straubings Torhüter Mike Bales in den Blickpunkt, rettete mehrfach gegen die harten Distanzschüsse von Long oder Teeple und glänzend gegen Schoofs und Vozar, die aus Nahdistanz zum Schuss gekommen waren. Dann ertönte sie doch, die Schiffssirene, die den Steelers-Toren folgt. Patrick Vozar hatte bei Unterzahl der Steelers die Unaufmerksamkeit der Tigers-Verteidigung ausgenutzt, Bales clever ausgespielt und zum 1:1 eingeschoben (34.).

In den Minuten danach hätten die Bietigheimer gegen die durch das Überzahl-Gegentor sichtlich betroffenen Straubinger eine Führung schaffen und für noch mehr Unsicherheit in den Tigers-Reihen sorgen können. Andrej Kovalev war der dazu auserkorene Spieler. Der Altmeister am Puck scheiterte aber zuerst mit einem Penalty an Mike Bales (34.) und drosch eine Minute später den Puck mit Vehemenz aufs Tor, die Scheibe touchierte aber noch den Schoner des Torhüters und strich haarscharf an der Stange vorbei an die Bande. Statt in Führung zu gehen, mussten die Steelers aber erneut einem Rückstand hinterherrennen. In der 36. Minute ließ SC-Torhüter Elliott einen strammen Schuss von Jan Schinköthe abprallen, Bill Trew reagierte am schnellsten und stocherte den Puck über die Linie. Aber die Steelers schlugen zurück: Im Powerplay legten Campbell und Allan den Puck für Craig Teeple maßgerecht vor: 2:2 in der 39. Minute.

Im Schlussdrittel holten die Steelers nochmals alles raus, was sie an Kombinationen und an Kampfkraft drauf hatten, schossen die Tigers-Defensive sturmreif, brachten den Puck aber einfach nicht an Bales vorbei. Und wieder hatte Kovalev die dickste Chance. Bei vier gegen vier tauchte er völlig frei vor dem Straubinger Torhüter auf – und verlor erneut gegen Bales (48.). Drei Minuten und neun Sekunden vor Schluss neigte sich Glücksgöttin Fortuna auf die Seite der Tigers und ersparte den Steelers die siebte Partie. Mit einem Schuss von der halblinken Position halbhoch ins kurze Eck überwand Verteidiger Schönmoser Jason Elliott und brachte die Tigers mit 3:2 in Führung. Uli Liebsch ging volles Risiko, holte seinen Torhüter 110 Sekunden vor der Schlusssirene vom Eis. Die Steelers setzten die Tigers nochmals gehörig unter Druck. Dann entwischte Gallant mit dem Puck und schoss die Tigers vollends ins Halbfinale, befreite sie vom Trauma „Steelers“. In den beiden vergangenen Jahren waren sie jeweils im Viertelfinale gegen den SC ausgeschieden.

VON CLAUS PFITZER







Mit Grün Weiß Blauen Grüßen
29.03.2005 18:23:54  
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