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| Bi-Bi Zeitung vom 30.03.2005 |
| Petra |
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| Gruppe: Benutzer Rang: Spieler Kenner ![]() Beiträge: 516 Mitglied seit: 23.09.2004 IP-Adresse: gespeichert ![]() | PERSONALPLANUNG BEI DEN STEELERS NACH DEM SAISONENDE LAUFEN Craig Teeple sagt good bye! Kanadier kehrt in seine Heimat zurück - Mit Kovalev geht ein weiterer Topscorer - Petr Mares kommt Mit der Schlusssirene in der Bietigeheimer Eisarena im Ellental nach dem Viertelfinalspiel des SC Bietigheim-Bissingen gegen die Straubing Tigers und dem Saison-Aus endete am Ostersamstag die Ära von Craig Teeple und von Andrej Kovalev bei den Steelers. Die beiden überragenden Topscorer der Steelers werden in der Saison 2005/06 dem Kader von Trainer Liebsch nicht mehr angehören. Mit dem Freiburger Petr Mares seht mittlerweile der dritte Neuzugang fest. "Vielleicht fahren wir über Pfingsten ein paar Tage weg", denkt Steelers-Cheftrainer Uli Liebsch nach dem Saison-Aus derzeit nicht an Urlaub. In dieser Woche ist er in Gesprächen mit Spielern des bisherigen Kaders über die sportliche Zukunft stark gefordert. Nicht mehr sprechen muss er darüber mit Craig Teeple. "Er hat mir am Samstag mitgeteilt, dass das sein letztes Spiel bei uns gewesen sei", berichtet Liebsch. Teeple kehrt in seine Heimat Kanada zur Familie zurück. "Er hat jetzt schulpflichtige Kinder und will bei seiner Familie sein. Er will nicht acht Monate alleine hier bleiben, er braucht seine Familie", hat Uli Liebsch Verständnis für die Entscheidung. Geplant ist im Herbst ein Abschiedssiel für Teeple in Bietigheim. Der 33-jährige Craig Teeple hat die Steelers seit 1998 entscheidend mitgeprägt. Nach einem einjährigen Abstecher in die DEL zu den DEG Metro Stars kehrte er nach zuvor drei Spielzeiten 2002 nochmals für drei Jahre zum SC zurück. Für die Steelers hat Teeple 363 Liga- und Play-Off-Spiele bestritten, dabei 266 Tore erzielt und 402 Torvorlagen geliefert. War Teeple der Leitwolf, der unermüdliche Kämpfer, langjährige vorbindliche Kapitän, Scorer und Torjäger, so spielte Andrej Kovalev eher die Rolle des introvertierten Solisten, war darin aber auch sehr effektiv, veredelte viele Aktionen mit seiner feinen Technik und bereitete viele wichtige Tore vor oder erzielte. In 232 Spielen gelangen ihm 137 Treffer, an 174 war er mit Vorlagen beteiligt. Wohin der sportliche weg des 38-jährigen ehemaligen weißrussischen Nationalspielers führt, steht noch nicht fest. Wie viele freie Kontigentstellen, von denen Teeple und Kovalev zwei besetzt hatten, noch frei werden, lässt Liebsch offen. Kein Geheimnis macht der Trainer um seinen Wunsch, sowohl Chad Allan als auch Alexandre Jacques behalten zu wollen. Allan soll bleiben "Allan hat ein Angebot von uns erhalten, ich hoffe, dass er es annimmt", so Liebsch, der auch daran erinnert, dass sich Eric Long enorm gesteigert hat. Auf die Kontigentspieler Long und Rooney trifft aber dasselbe zu, wie auf alle anderen Spieler. "Ich werde mit allen in dieser Woche reden, ihnen ihre Perspektiven aufzeigen, dann sehen wir weiter", wartet Uli Liebsch die Gespräche ab, eher er weitere personelle Entscheidungen treffen wird. Wobei diese in dem einem oder anderen Fall bereits gefallen sein dürfte. "Alle werden sicher nicht bleiben. Es kann aber auch sein, dass uns Spieler verlassen, die wir halten wollen". Unter Vertrag stehen bislang für die neue Saison - neben dem Trainer - Torhüter Jason Elliott sowie Neuzugänge Axel Hackert, Dirk Wrobel (beide REV Bremerhaven) und Petr Mares (Wölfe Freiburg). Mares hat über Ostern für die kommende Saison zugesagt. "Ihn hat man gerne in der eigenen Mannschaft", schmunzelt Liebsch. "Er ist ein wendiger, flinker Außenstürmer, ein Schlitzohr", charakterisiert Liebsch den 25-jährigen Tschechen mit deutschem Pass. Große Stücke hält der Steelers-Trainer auf Verteidiger Dirk Wrobel, der nach zwei Jahren beim REV Bremerhaven zu seinem Heimatverein zurückkehrt. "Peter Draisaitl hat mir gesagt, dass Wrobel auf dem Weg in die DEL sei", berichtet Liebsch von einem Gespräch mit seinem ehemaligen Mitspieler und Trainerkollegen aus Bremerhaven. "Um so toller ist es, dass wir ihn verpflichten konnten." Bleiben beim SC wird wahrscheinlich Christopher Schadewaldt, der eine Option für eine weitere Saison im Vertrag verankert hat. "Die werden wir wahrscheinlich ziehen. Ich habe ihm schon gesagt, was Sache ist. Er will sich durchbeißen", so Liebsch. Zum Kader gehören auch in der kommenden Saison die hauseigenen Junioren, von denen Milan Liebsch, Sven Breiter, Ralf Herbst und Rene Schoffs bereits mehr oder weniger Zweitligaerfahrung gesammelt haben. "Für unsere Talente wird es wieder eine Schnupper-Saison", will Liebsch die Youngsters weiter behutsam in den Profibereich integrieren. Die genaue Zusammensetzund und die Spielstärke der Steelers für die Saison 2005/06 hängt vom zur Verfügung stehenden Etat ab. "Die Vereinsführung ist derzeit dabei Faden zu schlagen und sich mit den Sponsoren abzustimmen. Mal schauen, was zur Verfügung steht", berichtet Liebsch. "Wir haben zum Schluss eine gute Mannschaft gehabt. Wenn wir in der Lage sind, die noch zu verstärken, müsste es besser laufen", so Liebsch. Mit Liebsch bergauf Im Rückblick teilt der Steelers-Trainer die Saison 2004/05 in zwei Abschnitte ein: "Trotz der tollen Pokalspiele zu Beginn gegen Mannheim und in Weiden haben wir bis Ende November in der Liga kein Land gesehen. Als ich kam, haben wir eine Gewöhnungsphase mit einigen Spielen Anlauf benötigt. Danach ging es bergauf, in der Rückrunde haben wir 51 Punkte geholt, Spitzenreiter Straubing 53. In den Heimspielen haben wir begeistert und alle Topteams geschlagen". Für das Ausscheiden aus den Play-Offs gegen Straubing gab es vom Trainer keine Vorwürfe ans Team. "Die Spiele waren fast schon Halbfinale oder Finale. In Straubing hätten wir halt nach der 2:1 Führung, dass dritte Tor machen müssen", blickt Liebsch etwas wehmütig auf den Gründonnerstag zurück. CLAUS PFITZER
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| 30.03.2005 10:40:13 | ![]() | |
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