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| FRANKFURT VOR DEM AUS
In Mannheim ist die Welt in Ornung!
Die Frankfurt Lions stehen im Play-off-Halfinale der Deutsche Eishockey-Liga (DEL) vor dem Aus die Hessen verloren auch das zweite Spiel der Serie in Mannheim.
Die Mannheimer Adler sind drauf und dran, dem Titelverteidiger aus dem Rennen um die deutsche Eishockey-Meisterschaft zu werfen. Sie gewann das zweite Spiel der "Best of five"- Serie mit 3:1 (1:0, 2:1, 0:0) gegen die Lions und stehen nach dem 4:3 Auswärtserfolg vom Freitag im dritten Spiel am Donnerstag (19.30 Uhr) in Frankfurt vor dem Sprung ins Finale.
Die Adler feierten auch die endgültige Versöhnung mit ihren Fans. Mit 8.200 Zuschauern war das Eisstadion am Friedrichspark seit langem wieder ausverkauft, spätestens nach der frühen Führung durch Devin Edgerton (6.) lagen die nach dem sechsten Platz in der Vorrunde kritischen Fans ihrem Team wieder begeistert zu Füßen.
Die Kurpfälzer profitierten auch vom schwachen Frankfurter Überzahlspiel. Insgesamt 30 Strafminuten der Adler ließen die Hessen allein in den ersten beiden Spielabschnitten ungenutzt, kamen nur zum zwischenzeitlichen 1:2 durch David Sulkovsky (27.). Für Mannheim trafen Jochen Hecht (22.) und in Überzahl Yannick Trembley (35.).
Während die Frankfurter schwächeln, ist der zweite Vorjahresfinalist auf dem besten Weg zurück in die Endspiel-Serie. Die Berliner Eisbären kamen in Ingolstadt zu einem 3:2 (2:1, 0:0, 1:1), machten damit die 3:5 Heimniederlage aus dem ersten Spiel wett und haben angesichts des Heimvorteils im dritten und dem möglichen fünften Spiel wieder alle Trümpfe in der Hand.
Eisbären-Coach Pierre Page verzichtete auf Olaf Kölzig. Der Nationaltorhüter hatte im ersten Spiel gepatzt und wurde von Oliver Jonas ersetzt. Kölzig will aber die Play-Offs zu Ende spielen, obwohl er eine Knochenabsplitterung im Knie noch vor der WM (30.April - 15.Mai) operieren lässt und deshalb in Wien ausfällt. Auch der Einsatz von Stürmer Marco Sturm ist fraglich:Der Ingolstädter klagt 13 Monate nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch über starke Schmerzen.
Vor 4.600 Zuschauern in der ausverkauften Ingolstädter Arena erwischten die Gastgeber einen Start nach Maß und gingen früh durch Andy McDonald in Führung (11.). Das gab dem ERC aber keine Sicherheit: Marc Beaufait (16.) und Sven Felski (18.) drehten die Partie noch vor der ersten Drittelpause. Nach dem Ausgleich von Ken Sutton (44.) schockte der Berliner Derrick Walser die Ingolstädter nur 37 Sekunden später mit der erneuten Führung und dem Siegtor. sid
bearbeitet von Petra am 04.04.2005 10:34:44 Mit Grün Weiß Blauen Grüßen |
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