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| 4:3 - SIEG GEGEN MANNHEIM
Frankfurt wehrt "Matchball" ab
BERLIN FÜHRT 2:1 GEGEN INGOLSTADT
Der deutsche Eishockey-Meister Frankfurt Lions hat das vorzeitige Aus im Halbfinale zunächst abgewendet. Nach dem 4:3 über Mannheim folgt eine vierte Partie.
Titelverteidiger Frankfurt Lions hat den ersten "Matchball" in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) abgewehrt und mit 4:3 (2:0, 1:0, 1:3)-Sieg über die Adler Mannheim die Chance auf den Einzug ins Play-off-Finale gewahrt. Mannheim hätte mit dem dritten Sieg schon gestern die Endspielserie erreichen können.
Im zweiten Halbfinalduell der "Best-of-Five"- Serie ging Vizemeister Eisbären Berlin am dritten Spieltag mit einem 4:2 (2:0, 1:2, 1:0)- Heimsieg über den ERC Ingolstadt mit 2:1 in Front. Die vierte Runde folgt am kommenden Sonntag in Mannheim und Ingolstadt.
Gestern begannen beide gastgebenden Mannschaften furios und gingen jeweils schnell 2:0 in Führung. In beiden Fällen wurden die Gäste förmlich überrollt. Vor 7.000 Zuschauern in Frankfurt lag der Meister sogar binnen 64 Sekunden 2:0 vorn. Als Torschützen zeichneten dabei Joseph Murphy (6.) und Jason Young (7.) für die Hessen verantwortlich. Anschließend meldeten sich auch zwei weitere einstige Erfolggaranten zurück. Routinier Stephane Robidas, der erst am Morgen nach zweiwöchigem US-Aufenthalt wegen privater Probleme aus Chicago zurückgekehrt war, gab der Abwehr zunächst alte Sicherheit zurück und trug sich in der 31. Minute zudem mit dem 3:0 in die Torschützenlisten ein. Beim ersten Frankfurter Sieg in einer Playoffrunde gegen die Adler markierte Dwayne Norris (43.) das 4:0. Der zuvor glücklose Stürmer nutzte erneutes Überzahlspiel gegen den undisziplinierten DEL-Rekordmeister. Dann drehten noch die Adler auf. Für den Anschlusstreffer sorgte NHL-Profi Jochen Hecht (47.), der nach dem 2:4 durch Rene Corbert (49.) in der 52. Minute auch das 4:3 markierte.
In Berlin schienen die Eisbären nach Treffern von Denus Perderson (7.) und Swan Heins (10.) ebenfalls einem unangefochtenen Sieg entgegenzusteuern. Doch nach drei Minuten im zweiten Drittel verkürzte Nationalspieler Marco Sturm auf 1:2 nach Zuspiel von Doug Ast, der zwölf Minuten später für den 2:2 Ausgleich sorgte. Nur 26 Sekunden vor der Drittelsirene war es erneut Heins, der beim Powerplayspiel das 3:2 erzielte. Florian Busch (56.) erzielte das 4:2. sid
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