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| MANNHEIM MUSS ZUM FÜNFTEN SPIEL NACH FRANKFURT
Eisbären sind im Finale
FRANKFURTS SULKOWSKY TRIFFT IN DER VERLÄNGERUNG
Die Berliner Eisbären stehen im Finale um die Eishockey-Meisterschaft. Dagegen patzte Mannheim und muss zum entscheidenden Halbfinal-Spiel nach Frankfurt.
Die Mannheimer Adler haben die große Chance zum Einzug ins Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft vergeben. Mit 1:2 verloren sie in der Verlängerung das vierte Spiel gegen Frankfurt. Der Titelverteidiger hofft nun auf ein kleines sportliches Wunder. Zeit zehn Jahren hat kein Team mehr nach 0:2 Rückstand eine Play-off-Serie noch gewonnen.
Als Andy Delmore wegen Spielverzögerung auf der Strafbank saß, erzwang David Sulkowsky mit seinem Tor in der achten Minute der Verlängerung die fünfte Partie. "Wir wollten auf keinen Fall mit 0:3 nach Hause gehen. Jetzt sind die Karten neu gemischt", meinte der Frankfurter-Stürmer.
In einer vorsichtig geführten Partie vor 7.900 Zuschauern im nicht ausverkauften Friedrichspark hatte zuvor Verteidiger Peter Ratchuk (50.) für die Lions-Führung gesorgt. Devin Edgerton (55.) rettete Mannheim per Abstauber in die Verlängerung, wo Frankfurt mehr Chancen besaß und erneut den Sieg einfuhr.
Während die Adler am morgigen Dienstag (19.30 Uhr) in Frankfurt die entscheidende Partie spielen, steht der Final-Gegner fest. Die Berliner wollen im dritten Anlauf nach 15 DDR-Meistertitel ihren ersten gesamtdeutschen Triumph.
Ausgerechnet NHL-Import Erik Cole setzte nach vier Spielen Sperre entscheidende Akzente in Ingolstadt und schoss in Überzahl auch das 1:0 (14.) für die Gäste. ERC Verteidiger Ken Sutton fälschte den Puck mit dem Schlittschuh an den Innenpfosten ab. Doch dann leistete sich Eisbär Micki DuPont einen Stockschlag gegen Jamie Langernbrunner und musste vorzeitig vom Eis. DuPont ist damit im ersten Finale am Freitag gesperrt. Die fünfminütige Überzahl nutzte Jakub Ficenec mit einem Schlagschuss zum 1:1 (21.). Ein Doppelschlag brachte die Berliner aber auf die Siegerstrasse. Erst staubte Mark Beaufait (39.) zum 2:1 ab, dann bediente Beaufait Sven Felski, der den Konter abschloss (40.). Marco Sturm (57.) schaffte nur noch das 2:3, ehe Cole 21 Sekunden vor Ende zur Entscheidung ins leere Tor (60.) traf. sid/dpa
bearbeitet von Petra am 11.04.2005 10:45:56 Mit Grün Weiß Blauen Grüßen |
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