Gruppe: Benutzer Rang: Spieler Kenner
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| Köln - Geschlossenheit ist Trumpf: Die Klubs der 2. Eishockey-Bundesliga wollen sich der ausgegliederten DEL annähern.
Mittelfristig sei eine "DEL II" geplant. DEL-Ligenleiter Gernot Tripcke bestätigte einen entsprechenden Bericht des Fachmagazins "Eishockey News".
"Die Zweitligisten haben sich entschlossen zu kooperieren. Die DEL wird am Dienstag in ihrer Gesellschafterversammlung in Mannheim Kriterien besprechen, unter denen ein Austausch mit der 2. Liga stattfinden kann", sagte Tripcke.
Sportlicher Aufstieg nicht mehr möglich
Hintergrund ist der Plan der DEL, sich ab der Saison 2006/2007 vom Spielbetrieb des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) endgültig auszugrenzen und keine Verknüpfung mehr zuzulassen.
Ein Aufstieg der Zweitligisten unter dem Dach des Verbandes auf sportlichem Weg in die DEL wäre somit unmöglich, die Teilnahme in der höchsten Spielklasse nur noch über den Quereinsteig möglich.
Dazu müsste entweder die Lizenz eines anderen DEL-Klubs erworben oder die Liga aufgestockt werden.
Wolfsburg bangt
Nicht nur die Zweitligisten fiebern der Versammlung am Dienstag entgegen, sondern auch der EHC Wolfsburg. Die Niedersachsen brauchen eine Dreiviertel-Mehrheit der Gesellschafter, um eine Verlängerung ihrer Ausnahme-Genehmigung zu erreichen.
Der EHC benötigt die Zustimmung, um ein weitere Saison in seinem "Eispalast" spielen zu dürfen, dessen Kapazität eigentlich zu gering ist.
Sollte Wolfsburg die Mehrheit verweigert werden, droht der Zwangsabstieg. Die Kassel Huskies stehen als sportlicher Absteiger aus der DEL als Nachrücker bereit.
Quelle: www.sport1.de
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