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| EISHOCKEY / STEELERS STARTEN HEUTE IN VORBEREITUNG
Erster Schweiß für die DEL?
Liebsch: Unter erste Vier, Aufstieg kein Muss
Neue Saison, neues Glück. Und um Letzteres zu zwingen, starten die Zweitliga-Steelers des SC Bietigheim-Bissingen am heutigen Montag in die Vorbereitung. Um 9.30 Uhr bitten Chef-Coach Uli Liebsch und Co-Trainer Corrado Micalef zu einem kleinen Kabinenplausch, anschließend stehen im benachbarten und von Frank Curda geleiteten Ellental-Sportcenter die ersten Kraftübungen auf dem Programm.
„Es wird Zeit, dass sich richtig was rührt. Es war zwar spannend und zeitaufwendig die neue Mannschaft zusammenzustellen, und alles drum herum zu organisieren, aber jetzt bin ich heiß auf das rein Sportliche“, freut sich Uli Liebsch auf zunächst schweißtreibende vier Wochen im Ellental-Sportcenter und Läufe im Freien. Montag bis Donnerstag stehen jeweils zwei Trainingseinheiten auf dem Plan, die in erster Linie für Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit dienen sollen.
Dabei werden ihm ab heute zunächst alle deutschen Spieler zur Verfügung stehen, ehe am 1. August die ausländischen hinzustoßen. Ausnahmen bilden Terry Campbell, der ebenfalls erst am 1. August antreten muss (ist auf Heimaturlaub in Kanada), und Daniel Wrobel, der auf Abitur-Abschlussfahrt ist. Ab Mittwoch gleich wieder fehlen wird Philipp Schlager, er muss zu einem Lehrgang der U-20-Nationalmannschaft nach Füssen.
Auf die Frage, ob das Sprichwort „vor dem Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt“, im Falle Zielsetzung kommende Steelers-Saison „vor der DEL kommt der Schweiß“ umgewandelt werden könne, meint Liebsch: „Wir haben die Mannschaft gezielt zusammengestellt, um vorne mitspielen zu können, und nicht wieder so eine Runde wie die Vergangene zu erleben. Der Aufstieg in die DEL ist absolut kein Muss. Wenn es mir gelingt, und das ist eine meiner Hauptaufgaben, aus den vielen Namen eine Truppe mit richtigem Teamgeist zu formen, und wir vom Verletzungspech einigermaßen verschont bleiben, könnten wir nach Abschluss der Doppelrunde vielleicht unter den ersten vier stehen. Aber glauben sie mir, es gibt in dieser Liga mehr Mannschaften, die unter die ersten vier wollen als Plätze zur Verfügung stehen. Und es gibt genügend Klubs, die die DEL im Auge haben. Nur einer kann es packen. Ich bin gespannt, wer das sein wird.“
Über künftige Block-Zusammenstellungen hat sich der SC-Coach zwar schon Gedanken gemacht, wird da aber erst konkrete Erkenntnisse haben, wenn die ein oder andere Woche Eistraining (ab August) absolviert ist. Vorab klar ist aber, Liebsch will mit vier Reihen spielen. Dabei wird es kein viertes Verteidigerpärchen geben, Jury Lütgen und Ralf Herbst dürfen sich um die 7. Verteidigerposition streiten. Gut denkbar, dass Markus Wieland und Chad Allan, wie in der abgelaufenen Runde, ein Verteidigerpaar bilden, und das auch Jacques und Straube wieder in einer Sturmreihe stehen. Welche weiteren Verteidigerpaare und welcher Center mit welchen Flügelflitzern zusammen auf dem Eis stehen wird - mehr als reine Spekulation ist es derzeit nicht. VON ANDREAS KLEINERT
Mit Grün Weiß Blauen Grüßen |
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