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| Eishockey-Spezialisten unter sich |
| Petra |
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| Gruppe: Benutzer Rang: Spieler Kenner ![]() Beiträge: 516 Mitglied seit: 23.09.2004 IP-Adresse: gespeichert ![]() | Eishockey-Spezialisten unter sich von Oliver Mayer Uli Liebsch und Klaus Riedinger referieren beim Symposium für Vereinsvertreter Stuttgart-Markgröningen. Am vergangenen Wochenende trafen sich rund 30 Vertreter bei der Orthopädietechnik-Firma ORTEMA zum Meinungsaustausch. Beim zweiten Treffen der Physiotherapeuten und Equipment-Manager der deutschen Eishockey-Profivereine war der 21-jährige NHL-Spieler Marcel Goc prominenter Gast der Veranstaltung. Der Ausrichter hatte ein interessantes Programm zusammengestellt und Vertreter aus den verschiedensten Bereichen der Eishockeyszene eingeladen. Eröffnet wurde das Symposium von Chefarzt Dr. Jörg Richter, Kniespezialist der Orthopädischen Klinik Markgröningen (OKM). Er stellte aktuelle Entwicklungen bei der operativen und konservativen Versorgung von Knieverletzten vor. Dr. Richter hatte im Februar Skispringer Alexander Herr nach seinem Kreuzbandriss auf dem Operationstisch. Herr, der in der vergangenen Saison international für Furore sorgte und nach seiner schweren Verletzung im kommenden Winter wieder angreifen will und auf einem guten Wege ist. In seinem Vortrag ging Dr. Richter auf die speziellen Anforderungen bei Eishockeyspielern ein. „Das Zusammenspiel zwischen Verein, Trainer, Arzt und Physiotherapie muss einfach stimmen!“, so der Chefarzt. Rehabilitationsmaßnahmen werden abgestimmt damit sie ins Training passen. Auch hier ist die Kommunikation entscheidend. Schiedsrichter Harald Deubert als Vertreter des Deutschen Eishockey Bundes referierte über die Undiszipliniertheiten der Spieler und die Verletzungsfolgen. Viele versteckte Fouls seien für Schiedsrichter nur schwer erkennbar. Anhand von Videosequenzen machte Deubert dies den Seminarteilnehmern deutlich. Aus dem Bereich der Physiotherapie war Klaus Riedinger (Reha-Zentrum Hess) vom benachbarten Eishockey-Zweitligisten SC Bietigheim Steelers vor Ort. Die Zusammenarbeit Verein und Reha-Zentrum sei sehr wichtig. Riedinger gab den anwesenden Physiotherapeuten eine kurze Einführung in osteopatische Behandlungsweisen. Generell ist bei einer Zusammenarbeit Eishockeyverein/Physiotherapie eine hohe Einsatzbereitschaft gefragt. „Die Abstimmung, das Training muss stimmen und die Trainingsergebnisse müssen ausgetauscht werden“, so Riedinger. Von Seite der Trainer referierte Uli Liebsch über die Problematik mit verletzten Spielern. Liebsch langjähriger Nationalspieler, Spieler und Trainer der Bietigheim Steelers berichtete auch über die Wichtigkeit von Protektion im Eishockey aus der Sicht des Trainers. Für ihn selbst als Trainer sei die perfekte Organisation am wichtigsten. Arzt und Physiotherapeuten entscheiden nach der Diagnose über den weiteren Verlauf der Reha, der dann festgelegt sei. „Dem Physio kommt damit eine ungeheuere Bedeutung zu, da er mit dem Arzt und Trainer kommunizieren muss“, so Steelers Trainer Uli Liebsch. ORTEMA Geschäftsführer Hartmut Semsch präsentierte als Ausrichter nochmals die neuesten Produkte im Eishockeybereich. Insbesondere das ORTEMA View Tec Visier sowie die bekannte K-Com Knieorthese, das Premiumprodukt der Firma. „Orthopädietechnik im Eishockeysport ist ein Spezialgebiet von uns!“, berichtete Semsch. Erst bei der Weltmeisterschaft in Wien 2005 versorgten die ORTEMA-Mitarbeiter das tschechische Eishockey-Idol Jaromir Jagr nach seinem Fingerbruch im Vorrundenspiel gegen Deutschland. Jagr konnte dank einer Fingerschiene und einem speziell angefertigten Handschuh das Turnier fortsetzen und mit seinem Team persönlich den ersten Weltmeistertitel holen. Wichtig für die Gruppe der Equipement Manager waren die Ausführungen von Franz Görmiller. Der Repräsentant der Firma Bauer Nike Hockey / Schanner zeigte die neuesten Helme, Schläger- und Schlittschuhmodelle. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Firma Paul Schanner in Füssen. Aus Sicht von Görmiller sind die Spieler in Materialfragen oft zu zögerlich oder tragen alte Protektoren zu lange auf. Die Firma Sporlastic hatte eigens für den Vortrag das Vibrationstherapiegerät Galileo nach Markgröningen gebracht. Ein Gerät, das zur Reha, aber auch beim Aufbautraining gerne eingesetzt wird. Durch die Vibration haben die Sportler einen erhöhten Trainingseffekt. Übungen können mit dem Galileo wirksamer und effektiver durchgeführt werden. ORTEMA Mitarbeiter Heiko Schmidgall informierte zu seiner Eishockey-Plattform im Internet: www.hockeyprotection.de. Hier findet man regelmäßig Neuigkeiten aus der Eishockeyszene oder Tipps für Physiotherapeuten und Equipment Manager. „Das Forum könnte noch mehr genutzt werden!“, so Heiko Schmidgall. Als Vertreter der Spielerbetreuung und Absicherung war Alwin Gerber von der Firma ACMC in Markgröningen, um auch hier die Vereinsvertreter für das Thema Absicherung im Falle von Invalidität zu sensibilisieren. Anhand von Rechenbeispielen machte Gerber klar, wie wichtig hier eine Absicherung ist. Betreffend Sporternährung stellte Thomas Heigenmooser von der Firma Nutraxx die Möglichkeiten der Nahrungsergänzung vor. Heigenmooser erklärte aus wissenschaftlicher Sicht beispielsweise, welche Getränkezusammensetzung in der Trainingsphase und während des Spiels wichtig ist. Das abschließende Diskussionsforum mit NHL-Spieler Marcel Goc war Höhepunkt der Veranstaltung. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Ligen der DEL, der AHL und der NHL wurden erörtert. Dazu gab es die Höhepunkte mit Marcel Goc aus der vergangenen Saison bei den Cleveland Barons. Die Videosequenz „60 seconds with Marcel Goc“ beeindruckte die Seminarteilnehmer zum Ende des zweitägigen Seminars. Quellen: www.ortema.de www.hockeyprotection.de
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| 19.07.2005 09:10:23 | ![]() | |
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