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| Petr Mares : Wieder Meister werden ! DER EX-FREIBURGER FÜHLT SICH WOHL, LOBT DAS TEAM UND DAS UMFELD: SEHR,SEHR PROFESSIONELL
"Vor zwei Jahren bin ich mit Freiburg aufgestiegen und will das jetzt mit Bietigheim." Steelers-Neuzugang Petr Mares ist mit hohen Erwartungen bie den Steelers angetreten. Nach acht Jahren bei den Freiburger Wölfen hat der 26-jährige Stürmer eine neue Herausforderung gesucht und sie bei den Steelers gefunden. Als personifzierter Mannschaftsspieler passt Mares ideal ins Anforderungsprofil von Trainer Uli Liebsch, der viel Weert auf Teamgeist legt.
Petr Mares ist zweifacher Familienvater, hat mit seiner Ehefrau Heike die beiden Töchter Steffi (acht Jahre) und Hannah (zwei). Da die Familie in Freiburg ein Haus besitzt und Töchterchen Steffi ein Schulwechsel erspart bleiben soll, ist Petr Mares alleine in Bietigheim-Bissingen. Seine drei Frauen besuchen ihn aber in den Ferien und nach Freiburg ist es für Petr Mares auch nicht allzu weit, um zu Hause ab und an vorbeizuschauen. Gleich zum Saisonauftakt am 16.September wird Mares von seiner Vergangenheit eingeholt: Zur Saison-Heimpremiere erwarten die Steelers in der Eisarena im Ellental die Freiburger Wölfe. Bei denen war er lange Jahre Publikumsliebling, vermisste aber in den letzten drei Jahren mehr und mehr die Anerkennung für sein Spiel, dass er umgestellt hat. "Früher habe ich an der bleuen Linie gewartet und nur Tore gemacht. Seit drei Jahren habe ich mein Spiel umgestellt, habe mich mehr nach hinten orientiert und arbeite defensiv. Und das haben in Freiburg nicht mehr alle kapiert, dass man auch nach hinten arbeiten muss." Denn nur im Kollektiv gabe eine Mannschaft Erfolg, weiss Petr Mares aus eigener Erfahrung:"Jeder hat persönliche Ziele. Aber man muss kapieren, dass Eishockey Mannschaftssport ist, als Einzelspieler zählt man nichts. Die Jungs hier arbeiten sehr, sehr hart und die Mannschaft versteht sich gut", hat Mares in den bislang zweieinhalb Wochen des Grundlagentrainings festgestellt. Da er während der Urlaubszeit schon sechs Wochen lang für sich alleine Ausdauertraining absolviert hat, verkraftet er die abwechslungsreichen Einheiten unter Uli Liebsch sehr gut. "Ich habe mir schon Grundlagen geschaffen. Wir haben große Ziele, ich bin nach Bietigheim gekommen, um zu gewinnen. Nach zwei Wochen harter Arbeit sieht man, dass hier jeder will. Jeder zeiht mit", lobt Mares seine Mitspieler und sieht gute Voraussetzungen, sein Ziel zu erreichen: Die Meisterschaft mit Freiburg und den DEL-Aufstieg aus dem Jahr 2003 im kommenden jahr mit den Steelers zu wiederholen.
Es ist Mannschaftssport
Wie's geht, weiss Mares:"Der Wille zum Sieg ist wichtig. Nicht auf Tore und Vorlagen schauen und am Dienstag in der Eishockey News nicht die Statistiken lesen. Es ist ein Mannschaftssport, einzelne Spieler können gar nichts schaffen. Eine Mannschaft braucht Zusammenhalt, muss kompakt sein. Wenn einer nur für seine Punkte spielt, klappt's nicht. Man muss zusammenwachsen und zusammenhalten." Neben seinem eigenen Spiel will Mares auch seine Erfahrung ins Team einbringen:"Meine Rolle für mich persönlich ist, Vorbild für unsere jungen Spieler zu sein, den Jungen zu helfen." Petr Mares lobt nicht nur seine Mitspieler, sondern hat nach zweieinhalb Wochen bei den Steelers auch einen guten Eindruck vom Umfeld bekommen:"Es ist hier alles sehr, sehr professionell. Die Arbeit hier ist sehr gut, wenn man was braucht, wird alles sofort erledigt. Hut ab, dass ist was ganz anderes als in Freiburg." CLAUS PFITZER
bearbeitet von Petra am 19.07.2005 14:31:38 Mit Grün Weiß Blauen Grüßen |
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