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| EISHOCKEY / HEUTE ERSTES TESTSPIEL IN DER ELLENTAL-EISARENA – FRANKFURT LIONS AUS DER DEL ZU GAST – SPIELBEGINN IST UM 18.30 UHR
Liebsch: Sehen wer mit wem am besten kann
Steelers in dunkelblauen Aufwärmtrikots – Kleine Fragezeichen hinter Einsatz von Wieland, Schneider und Björnlie – Morgen in Schwenningen
In dunkelblauen Aufwärmtrikots stellen sich die „neuen“ Steelers vor der Saison 2005/06 heute erstmals ihren Fans im Testspiel gegen die Frankfurt Lions auf dem Eis vor (Spielbeginn 18.30 Uhr). Dabei präsentiert Trainer Uli Liebsch seinen kompletten Kader, wird mit je vier Verteidigungs- und Sturmreihen beginnen. Drei Spieler sind allerdings erkrankt, ihr Einsatz entscheidet sich heute.
„Wir spielen in unseren dunkelblauen Aufwärmtrikots, da sind die Nummern und Spielernamen auch gut zu erkennen“, zerstreut Uli Liebsch etwaige Bedenken, dass die Zuschauer die vielen Neuen im Kader – exakt elf – nur schwerlich identifizieren könnten. Die neuen Kleider der Steelers werden bei einer Präsentation beim Hauptsponsor Porsche den Sponsoren und Medien vorgestellt und sind tags darauf erstmals im Test gegen Chur am 26. August im Einsatz.
„Das Ergebnis ist heute nicht so wichtig. Wir wollen das Gefühl kriegen, wie es passt, wer mit wem spielen kann“, setzt Uli Liebsch die Prioritäten für den ersten Test. Seit fünf Tagen hat er mit dem kompletten Kader trainiert, davor hatten die deutschen Spieler vier Wochen lang Grundlagenausdauertraining absolviert. „Das war mal etwas anderes, aber sehr gut“, lobt Markus Wieland die Einheiten. Sein Eindruck vom neuen Team ist positiv: „Das sind alles gute Jungs. Die Erwartungen sind in diesem Jahr höher. Schaun mer mal.“
Wieland: Halb so schlimm Markus Wieland geht davon aus, dass er heute aufs Eis kann, nachdem ihn in den vergangenen Tagen eine Angina erwischt hatte: „Halb so schlimm, ich spiele.“ Gesundheitlich leicht angeschlagen sind auch Eric Schneider und Dan Björnlie, die sich mit Magen-Darm-Grippe herumplagen. Wenn alle zur Verfügung stehen, wird Uli Liebsch seine Reihen vor Torhüter Elliott fürs heutige Spiel so formieren: Molling, Björnlie – Jacques, Schneider, Straube / Wieland, Allan — Hart, Smith, Mares / Bernhardt, Wrobel – Hackert, Campbell, Schlager / Lütgen, Herbst – Artmeier, Hurbanek, Gratza.
Morgen sind die Steelers zu einem testspiel bei den Schwenninger Wild Wings zu Gast (Spielbeginn 18.30 Uhr).
Die Frankfurt Lions machen auf dem Rückweg von einem Trainingslager in Italien in Bietigheim-Bissingen Station. In Italien und auch heute mit dabei ist Philippe Plante, ein Verteidiger mit Gardemaß und einer AHL-Vergangenheit. Plante wird von Trainer Rich Chernomaz getestet, soll bei Eignung die Position von Mikael Magnusson einnehmen, der seine Karriere beendet hat. Allzu viele neue Spieler wurden nicht in den Kader aufgenommen.
Mit Patrick Boileau bislang erst ein Verteidiger, Philippe Plante könnte der zweite sein. Vom hessischen Rivalen Kassel Huskies wechselten die Stürmer David Gosselin und Daniel Corso nach Frankfurt, wobei es für Gosselin eine Rückkehr zu den Lions ist. Was noch fehlt im Offensivaufgebot der Frankfurter ist ein Center, denn mit Martin Reichel und Corso hat Trainer Chernomaz derzeit nur zwei Mittelstürmer zur Verfügung. Der dritte etatmäßige Center, Michael Hackert, kann nach Verletzungspause erst wieder ab Oktober eingeplant werden.
VON CLAUS PFITZER
Mit Grün Weiß Blauen Grüßen |
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