Gruppe: Benutzer Rang: Spieler Kenner
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| Eine das Spiel dominierende Manschaft gab es eigentlich nicht. Die Gäste aus der Lausitz spielten von Beginn an recht aktiv, die Bietigheimer Steelers kamen dafür zu besseren Möglichkeiten. Am Ende trennten sich die beiden Mannschaften mit einem 3:2 Sieg für Bietigheim.
Zu Beginn der Partie waren es zunächst eigentlich nur die Füchse, die spielten. Die Steelers kamen nur mit Mühe über die Mittellinie und auch nur vereinzelt vor das Tor von Gästegoalie Ronny Glaser. Dafür waren die Schussmöglichkeiten der Lausitzer für die Bietigheimer Verteidigung kein Problem. Erst in der 14. Spielminute führte eine numerische Überzahl der Bietigheimer zum ersten Treffer. Chris Straube nutzte einen Abpraller zum 1:0. Die Freude darüber währte aber nur etwas mehr als zwei Minuten. Ebenfalls in Überzahl - Philipp Schlager saß zu dieser Zeit wegen Hakens auf der Strafbank - glich Dirk Rohrbach zum 1:1 aus. Dies war auch der Zwischenstand nach dem ersten Spielabschnitt.
Das zweite Drittel gestaltete sich recht ähnlich wie das erste. Zunächst ein Schlagabtausch hauptsächlich im neutralen Bereich, dann in der 28. Spielminute erneut die Führung für Bietigheim - erneut in Überzahl. Getroffen hatte diesmal Alexandre Jacques, der wieder einen Abpraller nutzte, nachdem Eric Schneider an Ronny Glaser scheiterte. Aber wie schon zuvor konnten sich die Steelers auch jetzt nicht lange mit der Führung zurücklehnen. In der 33. Spielminute traf Michael Kreitl nach einem blitzschnellen Konter und schönem Zuspiel von Richard Rocheford zum erneuten Ausgleich. In den folgenden Minuten gestaltete sich die Partie dann etwas langatmiger. Die Steelers schalteten jedoch einen Gang hoch und kamen kurz vor Drittelende in der 40. Minute durch Nick Smith zum 3:2, welches dann auch den Endstand markierte.
Im dritten Spielabschnitt gab es dann nur noch ein Tor zu sehen - welches allerdings von Hauptschiedsrichter Franz nicht gegeben wurde. Markus Wieland hatte einen abgeprallten Schuss an den Helm bekommen, von dort sprang die Scheibe ins Tor der Gäste. In der 48. Spielminte wurde die Partie dann unterbrochen, weil Dan Bjornlie verletzt am Boden lag. Er wurde durch den Schläger von Morgan Warren im Gesicht getroffen. Dieser musste daraufhin für nur zwei Minuten vom Eis - wegen hohen Stocks. Als in der 49. Minute dann auch noch der Gästespieler Mats Lindmark eine Strafe bekam, konnten sich die Steelers über doppelte Überzahl freuen. Allerdings nur 20 Sekunden. Danach wurde Nick Smith vom Schiedsrichter mit einer 5 plus Spieldauer-Strafe vom Eis gestellt. Grund für diese Strafe war ein Stockstich des Kanadiers. Nach Ablauf der Strafen gegen Weißwasser musste Bietigheim daher noch mehr als 3 Minuten in Unterzahl überstehen. Tat dies auch bravourös, nicht zuletzt aufgrund eines in dieser Phase sehr sicher auftretenden Jason Elliotts. Die Füchse aus der Lausitz nahmen dann in der Schlussminute noch ihren Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Zählbares sprag hierbei nicht mehr heraus, auch Bietigheim musste sich mit einem Pfostentreffer des leeren Tores von Chris Straube eine Sekunde vor Spielende begnügen.
Quelle: steelers.de
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