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| Hoher Sieg gegen schwache Joker von Dominik Sander 07. Oktober 2005 23:00
Mit 6:1 besiegten die Steelers aus Bietigheim die Joker aus Kaufbeuren zwar verdient, allerdings waren die Gäste auch nie wirklich gefährlich. Lediglich Nick Deschenes konnte ein paar Akzente in der ansonsten überforderten Kaufbeurer Mannschaft setzen.
Es dauerte kaum 37 Sekunden da schlug der Puck das erste Mal hinter Gästegoalie Jochen Reimer ein. Alexandre Jacques traf nach Zuspiel von Chris Straube und Eric Schneider. Letzterer sollte noch öfters in diesem Spiel von sich reden machen. Doch zunächst durften auch die anderen Reihen des SC Bietigheim die Abwehr der Kaufbeurer durcheinander bringen. In der 8.Spielminute auch mit Erfolg. Den Schuss von Axel Hackert konnte Reimer zwar parieren, den Abpraller verwandelte Philipp Schlager jedoch eiskalt zum 2:0. Keine drei Minuten später stand wieder Reihe eins der Steelers erneut auf dem Eis - doch dieses Mal in Überzahl. Perfekt vorgetragen legten Nick Smith und Dan Bjornlie für Eric Schneider auf, der mit einem herrlichen Schuss Reimer keine Chance ließ. Nach diesem Treffer wollten es die Cracks von Uli Liebsch etwas ruhiger angehen lassen und prompt wurden sie dafür bestraft. Patrick Grandmaitre brauchte nach einem guten Pass von Thorsten Rau die Scheibe nur noch in das leere Tor zu schieben. Das Steelers-Spiel geriet jetzt immer mehr ins stocken, doch auch im Powerplay kamen die Gäste zu keinen zwingenden Chancen. So ging es auch mit 3:1 in die erste Pause.
Nach der Pause flachte das Spiel immer mehr ab. Kaufbeuren kämpfte sich zwar immer besser ins Spiel, jedoch ließen die Steelers kaum Chancen zu und entlasteten somit den nervös wirkenden Jason Elliott. In der Offensive konnten im zweiten Drittel nur die Steelers für Zählbares sorgen. Nick Smith überwand Reimer durch eine Lücke, wo keine war, zum 4:1. Aufgelegt hatten Petr Mares und Matthias Hart. Das letzte Drittel begannen die Steelers dann wieder furios. Diesmal dauerte es nur 16 Sekunden bis Eric Schneider erneut zuschlug. Dan Bjornlie und Alexandre Jacques bereiteten den Weg für das 5:1. In der 49.Spielminute konnten die Steelers erneut ein Überzahlspiel - diesmal ein doppeltes - nutzen. Und wieder hieß der Torschütze Eric Schneider. Petr Mares bereitete das Tor zum 6:1 vor. Mit diesem Ergebnis konnten dann wohl beide Teams gut leben. Kaufbeuren konnte auch in den letzten 10 Minuten zu keiner klaren Linie finden und bei den Steelers spielten nun hauptsächlich die Reihen drei und vier. Dadurch kam auch Ralf Herbst zu Eiszeit, die er jedoch nicht nur spielerisch nutzte. Nach seinem fairen Check gegen Schweiger musste er sich anschließend mit den Fäusten wehren. Zum Spieler des Abends wurden auf Seite der Gäste Nick Deschenes und auf Seiten der Steelers der dreifache Torschütze Eric Schneider gewählt.
Mit Grün Weiß Blauen Grüßen |
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