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| Vorbericht: Steelers - REV Bremerhaven von Oliver Mayer
Am morgigen Freitag laden die Steelers, das erste Mal als Tabellenführer der zweiten Eishockey Bundesliga, zum Heimspiel gegen den REV Bremerhaven ein.
Für die Fishtown Pinguins ist es das Jahr eins nach Peter Draisatil. Der "Trainer des Jahres" der Vorsaison wanderte in der Sommerpause zum Ligenkonkurrenten Straubing ab und hinterlies seinem Co-Trainer, Igor Pavlov, das Amt des Headcoaches. Im Vorjahr noch im Halbfinale der Play-Offs ausgeschieden, gastieren die Nordlichter derzeit nur auf dem 10.Tabellenplatz und könnten mit einem weiteren Null Punkte Wochenende gar auf den vorletzten Platz absinken.
In seine zweite Saison im Trikot des REV Bremerhaven geht Schlussmann Greg Gardner. Vor zwei Jahren kam der jetzt 29-jährige Torhüter mit den besten Empfehlungen aus der ECHL an die Küste und überzeugte in seiner ersten Saison mit klasse Reflexen und immerhin vier Spielen ohne Gegentreffer. Weniger gut läuft es für den Torhüter und seine Vorderleute in der aktuellen Saison. Bereits 38 Mal musste der Kanadier in den vergangenen Spielen bereits hinter sich greifen, womit der REV Bremerhaven die zweitmeisten Gegentore in der noch jungen Saison hinnehmen musste.
Die Defensivabteilung besetzten die REV-Verantwortlichen gleich mit drei ausländischen Verteidigern. Neben dem bekannten Jim Baxter - letzte Saison punkbester Verteidiger der Pinguins - wurden die Abgänge von Dirk Wrobel (Steelers) und Rich Bronilla (München) mit den Verpflichtungen von Dave Reid (Atlantic City) und Kerry Eillis-Toddington (Mississippi) kompensiert. Ehrfahrenster deutscher Abwehrcrack im Team des REV ist der ehemalige Steelers-Verteidiger Elvis Beslagic. Daneben baut Trainer Pavlov auf die Dienste der jungen Verteidiger wie Danny Pyka, Benedikt Schopper oder Michael Höck.
Im Sturm haben die Bremerhavener eine gute Mischung aus erfahrenen Cracks und jungen, hungrigen Talenten in ihren Reihen. Immer für Tore gut ist natürlich Dan Del Monte. Der Bruder der ehemaligen 48 der Steelers (Dion Del Monte) geht beireits in seine dritte Saison im Trikot der Pinguine und war in den vergangenen zwei Jahren der gefährlichste Stürmer der Gäste. Umgewöhnen musste sich der 30-jährige Stürmer im Bezug auf seinen Nebenmann. War das Duo Del Monte / Coudron in der vergangenen Saison noch für 146 Punkte gut, muss nun Joe Cullen zusammen mit Dan Del Monte die Pinguine auf Kurs bringen. Der Top-Stürmer gewann vor zwei Jahren zusammen mit Steelers Stürmer Alexandre Jacques die Meisterschaft in der ECHL und wechslte vor der Saison aus Cardiff an die Küste, wo er in 58 Spielen 73 Scorerpunkten sammelte. Hinter diesem Duo reihen sich bei den Pinguins die "üblichen Verdächtigen" der letzten Saison ein. Craig Streu, Dylan Gyori und allen voran Radek Krzestan sind vor dem gegnerischen Gehäuse immer für einen Treffer gut.
Im bisherigen Saisonverlauf konnten die Pinguine noch nicht 100%-ig überzeigen. Trotz des überraschenden Auftaktserfolg gegen die Straubing Tigers musste das Team von Igor Pavlov die letzten fünf Partien ohne Punkt auskommen. Dabei kassierten die Nordlichter am 6.Spieltag eine derbe 10:1 Auswärtsschlappe bei den Landshut Cannibals und mussten am vergangenen Wochenende im heimischen Bremerhaven mit ansehen, wie der EHC Wolfsburg einen 1:3 Rückstand nach 40 Minuten innerhalb eines Drittels in ein 6:3 korrigierte.
Der Vergleich:
Bisher standen sich die Steelers und der REV Bremerhaven in 22 Partien gegenüber. Jedes Team konnte sechs Mal nach 60 Minuten als Sieger vom Eis. Ging ein Spiel in die Verlängerung oder das Penaltyschiessen, waren die Fishtown Pinguins bisher erfolgreicher. Insgesamt 74 Mal versenkte das Team von der Küste den Puck im Steelersgehäuse, die Schwaben stehen mit 70 Treffern dem in nichts nach. In der vergangenen Saison konnte keine der beiden Mannschaften auswärts drei Zähler holen. Einzig die Gäste konnten einen Punkt beim 2:1 Penaltyerfolg aus dem Ellental entführen. Der Topscorer der Fishtown Pinguins ist Radek Krzestan (12 Punkte), ihm gegenüber steht Eric Schneider mit 18 Scorerpunkten. Qulle:Steelers.de
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