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| Mit Derbysieg zurück an Spitze
3:2 ERFOLG IN SCHWENNINGEN
Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge und dem Verlust der Tabellenspitze hat sich der SC Bietigheim-Bissingen gestern mit einem 3:2 Derbysieg (2:1, 1:0, 0:1) vor rund 2.900 Zuschauern bei den Schwenninger Wild Wings in der Erfolgsspur zurückgemeldet und gleich Platz eins zurückgeholt. Wurde letztlich möglich, da Regensburg nach Verlängerung gegen Dresden gewann und Wolfsburg in Kaufbeuren glatt verlor.
In einem insgesamt intensiv geführten Derby, in dem Schiedsrichter Steffen Klau (Iserlohn) 16 Strafminuten plus eine Matchstrafe gegen Moger für den ERC Schwenningen und 26 Minuten plus 10 gegen Wieland und 10 gegen Bernhardt verteilte und dabei keinen guten Eindruck hinterließ, hatten die Gastgeber vor allem im ersten Drittel mehr und Spiel und die Mehrzahl an Chancen. Dazu zählten auch zwei 5 gegen 3 Überzahlspielle. In Führung nach 20 Minuten lagen aber die Steelers.
Zunächst hatte Björnlie nach 2:37 Minuten und einem Überzahlspiel für den SC zum 0:1 getroffen. Jaques und Mares hatten die Vorarbeit geleistet, dieser Treffer war sauber rausgespielt. Beinahe exakt zehn Minuten später (12:32) erzielte Schwenningens Whitecotton auf Zuspiel des Ex-Bietigheimers Brezina den 1:1 Ausgleich für die Wild Wings.
Nach 15:11 Minuten gingen die Gäste aber zum zweiten Mal in Führung, dabei waren sie in Unterzahl. Schwenningens Hay verlor an der Blauen Linie des Steelers-Drittels die Scheibe. Mathias Hart machte sich auf und davon und überwand ERC-Keeper Krüger zum 1:2, Wieland bekam hier noch einen Assist gut geschrieben.
Im Mitteldrittel hatten die Gäste die Partie dann gut im Griff, der ERC kam kaum noch zu Groß-Chancen. Dafür nutzten die Steelers nach 35:19 Minuten ein zweifaches Überzahlspiel zum 3:1, getroffen hatte Chad Allen, die Vorarbeit hatte Terry Campbell geleistet. Einen großen Aufreger im weiten Abschnitt gabe es in der 25.Minute, hierbei handelte es sich um eine Schlägerei zwischen Schwennings Moger und Bietiegheims Wieland. Nachdem Moger die Handschuhe ausgezogen hatte und Wieland eine klaffende Wunde an der Augenbraue verpasst, gab's eine Matchstrafe für den Schwenninger und eine zwei plus zwei plus zehn Minutenstrafe für den SC-Verteidiger. Wieland musste vom Eis verletzt vom Eis getragen werden, kam aber im Schlussdrittel wieder zurück. Er war zwischenzeitlich genäht worden.
Im Schlussdrittel wurde es noch einmal richtig spannend. Vor allem nachdem Bergen in der 46.Minute auf 2:3 verkürzt hatte (Vorarbeit Whitecotten/Brezina). Letztlich blieb es bei diesem Ergebnis und Steelers-Trainer Uli Liebsch war "nach dem Spielverlauf insgesamt glücklich über diese drei Punkte". Wohl wissend, dass es auch umgekehrt hätte enden können.
DEB-Pokal-Knüller
Ein wenig Glück werden die Steelers auch benötigen, wenn sie am morgigen Dienstag im DEB-Pokal-Achtelfinale für eine Überraschung sorgen wollen. Dann empfangen sie um 20.00 Uhr in der Ellental-Eisarena den DEL-Club und Pokalverteidiger Ingolstädter Panther. Ein echter Leckerbissen. A.KLEINERT/H.WITTMANN
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