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Forum Übersicht » Hinweise, Infos » Medienspiegel » Bi.-Bi. Zeitung vom 25.10.05
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Bi.-Bi. Zeitung vom 25.10.05
Petrafehlende Rechte fehlende Rechte erste Beitrag kann nicht gelöscht werden -> lösche das ganze Thema 
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EISHOCKEY / AM HEUTIGEN DIENSTAG (20.00 UHR) STEIGT IN DER ELLENTAL-EISARENA EIN KNÜLLER

DEB-Pokal-Achtelfinale: Duell der Spitzenreiter

Zweitliga-Tabellenführer SC Bietigheim-Bissingen erwartet mit ERC Ingolstadt die derzeit beste DEL-Mannschaft und den amtierenden Pokalsieger

Was für ein Los! Nachdem der SC Bietigheim-Bissingen in der ersten DEB-Pokalrunde die DEL-Huskys aus Kassel überraschend mit 3:2 nach Penaltyschießen aus dem Wettbewerb geschossen hatte, kam aus dem Lostopf fürs Achtelfinale der einstige Ligarivale ERC Ingolstadt. Dabei sind die Panther nicht nur Pokalverteidiger, sondern derzeit die absolute Nummer eins in der DEL, führen Deutschlands höchste Eishockey-Spielklasse nach 14 Partien mit 33 Punkten und vier Vorsprung auf Hamburg (haben bereits 15 Spiele) an. Weil auch die Steelers seit Sonntag in der 2. Liga wieder auf eins stehen, ist dieses heutige (20.00 Uhr) Achtelfinale in der Ellental-Eisarena also auch ein Duell der Spitzenreiter.

Zum Teil unvergessliche Schlachten haben die Steelers und die Ingolstädter Panther in der schon etwas länger zurückliegenden Vergangenheit geschlagen. Zum letzten Mal trafen sie in der Saison 00/01 aufeinander, der ERC stieg damals als Zweiter in die DEL auf. Und etablierte sich sofort. In der Spielzeit 03/04 wurden erstmals die Play-offs erreicht, die, wie auch in der vergangenen Runde, im Halbfinale endeten, jeweils gegen die Eisbären aus Berlin.

Im Moment schicken sich die Panther an, in dieser Saison die Play-offs von ganz oben in der Tabelle zu krallen. „Ich habe mich ein wenig umgehört, Ingolstadt ist offensichtlich zurzeit das absolute Top-Team der DEL“, sagt Steelers-Trainer Uli Liebsch mit viel Respekt.

Der ERC Ingolstadt sicherte sich den Einzug ins diesjährige DEB-Pokal-Achtelfinale mit einem 3:1-Sieg beim Oberligisten ETC Crimmitschau. Dass die Panther in dieser Saison ähnlich stark oder gar besser wie in der vergangenen sein würden, daran hatte nicht jeder geglaubt. In der vergangenen Runde erlebte das Eishockey in Ingolstadt den vorläufigen Höhepunkt, als mit Marco Sturm der beste deutsche Eishockeyspieler, den Lockout der NHL bei den Panthern verbrachte. Etliche Trikots mit der Nummer 19 wurden verkauft und die Saturn Arena füllte sich regelmäßig. Doch nicht nur Sturm zog es an die Donau. Mit NHL-Cracks wie Andy McDonald, Jamie Langenbrunner und Aaron Ward wuchs das Team von Trainer Kennedy in der vergangenen Saison über sich hinaus. Scheiterte wiederum erst im Halbfinale gegen den späteren Meister.


Experten irren
Doch auf all diese Spieler können die Ingolstädter in diesem Jahr nicht mehr zählen. Die Stars spielen wieder in der NHL und auch Spieler wie Brad Burym (Hannover), Nikolaus Mondt (Köln) und Justin Harney (Kassel) kehrten den Panthern den Rücken. Experten rechneten damit, dass der ERC am meisten unter dem Abgang der NHL-Stars leiden müsste. Doch falsch gedacht, Spieler wie Jason Holland, Sean Taillaire, Florian Keller und Rob Valicevic sind derzeit Garanten für den erneuten Höhenflug der Panther.

Auch einen alten Bekannten dürfen die Steelers wieder einmal im Ellental begrüßen. Björn Barta, der in der Saison 2000/01 zuletzt im Steelers-Trikot die schwarze Hartgummischeibe jagte, wechselte nach einer starken Saison von Augsburg nach Ingolstadt. In der vergangenen Saison war er mit 11 Toren und 14 Assists einer der besten im Team der Augsburg Panther.

Nicht außer Acht lassen sollte man auch Spieler wie Doug Ast, Cameron Mann, Jakub Ficenec und Glen Goodall die die wichtigen Säulen des ERC-Spieles bilden. Hinzu kommt mit Torhüter Jimmy Waite wohl der erfahrenste und reaktionsschnellste Goalie in der DEL. Zuletzt wurde Waite zum Spieler des Monats im blau-weißen Panther-Trikot gewählt und ist mit Jakub Ficenec der Liebling der Pantherfans.

„Da kommt natürlich ein ganz dicker Brocken auf uns zu, gegen den wir im Grunde keine Chance haben. Ich glaube auch nicht, dass uns Ingolstadt unterschätzen wird. Denn beim ERC weiß man nach der vergangenen Runde und dem Pokalsieg, dass dieser Wettbewerb auch Zusatzeinamen bringt und beste Imagepflege ist. Die werden mit Sicherheit alles daran setzen, erneut ins Finale zu kommen“, erklärt Uli Liebsch und nimmt damit auch den kleinst möglichen Druck von seiner Mannschaft.

Für sein Team hat Liebsch eine einfache Zielsetzung. „Ich hoffe, wir können die Partie lange einigermaßen offen gestalten und Teampoeishockey spielen, in dem wir regelmäßig die Reihen wechseln können. Und nicht, wie zuletzt in Schwenningen, hüben und drüben andauernd die Special-Teams zu bewundern sind“, lässt der SC-Coach noch einmal eine versteckte Salve gegen Schiri Klau (Iserlohn) los, der die sonntägliche Begegnung bei den Wild Wings (3:2 für den SC, wir berichteten) leitete und sich als ganz schwacher Unparteiischer zeigte.


Bis auf Wrobel alle an Bord
Mit Ausnahme von Torhüter-Youngster Daniel Wrobel, der zwar gestern erstmals wieder voll mittrainierte und so gut wie keine Beschwerden hatte, aber insgesamt rund 5 Wochen Trainingsrückstand hat, sind alle Mann an Bord. Auch Kapitän Markus Wieland, der in Schwenningen nach einen Boxkampf mit Moger an der Augenbraue genäht werden musste.

Um so gut wie möglich auf Ingolstadt vorbereitet zu sein, gibt's heute um 10.45 Uhr noch einmal Video-Studium für die Steelers-Cracks, ehe anschließend leichtes Training absolviert wird. Und am Abend wird der SC versuchen, sich von scheinbar übermächtigen Ingolstädter DEL-Panthern nicht in Stücke reißen zu lassen.
VON ANDREAS KLEINERT



Mit Grün Weiß Blauen Grüßen
25.10.2005 12:15:20  
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