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| 13. SPIELTAG IN DER ZWEITEN BUNDESLIGA
Ligaalltag für die Pokalhelden Steelers erwarten heute um 20.00 Uhr die Landshut Cannibals - Alle Mann an Bord
Die Freitag-Heimspielserie der Steelers geht heute mit der Partie gegen die Landshut Cannibals zu Ende (Spielbeginn 20.00 Uhr). Siebenmal war dann der SC Bietigheim-Bissingen in Folge am Freitagabend Gastgeber, bald gibt es in der laufenden Saison auch Eishockey am Sonntag in Bietigheim. Nach der Kür im Pokal mit dem Sensationssieg gegen den DEL-Spitzenreiter Ingolstadt am vergangenen Dienstag ist gegen die Cannibals wieder Liga-Alltag angesagt, aber die Niederbayern sind ein attraktiver und vor allem schwer zu schlagender Gegner, der in der Tabelle sechs Punkte hinter den Steelers Rang sechs belegt.
"Das ist schon wieder Geschichte. So etwas muss man kurz genießen und sich dann auf die neuen Aufgaben konzentrieren", blickt Steelers-Trainer Uli Liebsch nach dem Pokal-Triumph auf die beiden Wochenend-Aufgaben heute gegen die Landshut Cannibals und am Sonntag bei den Wölfen in Freiburg.
Die Auslosung der Viertelfinalpartien des Deutschen Eishockey-Pokals findet am kommenden Sonntag im Anschluss des DEL-Meisterschaftsspiels Nürnberg Ice Tigers - DEG Metro Stars (Beginn 18.30 Uhr) statt. Spieltermin ist der 22. November. Fünf DEL-Clubs (Düsseldorf, Mannheim, Berlin, Nürnberg und Augsburg), sowie drei Zweitligisten (Regensburg, Bietigheim-Bissingen und München) stehen in der Runde der letzten Acht. Das Halbfinale wird am 31. Januar 2006 gespielt, das Finale ist auf den 25. Februar 2006 terminiert.
Uli Liebsch hat seine Cracks am Mittwoch und gestern Regenerationstraining verordnet. "Das Spiel gegen Ingolstadt hat Kraft gekostet, wir müssen heute wieder frisch sein. Vor allem vom kopf her muss man auf die Jungs einwirken, damit sie heute wieder ihre Leistung abrufen können und auch die kleinen Dinge wie gegen Ingolstadt richtig machen", ist Uli Liebsch auch als Psychologe gefragt.
Dass die Erwartungen an den Tabellenführer der Zweiten Bundesliga noch höher sind, das kalkuliert der mit ein:" Das sind halt Highlights, die schwer zu wiederholen sind. Klar, dass die Erwartungen jetzt relativ groß sind. Aber jetzt steht wieder die Liga ganz oben."
Wrobel wieder fit
Der Steelers-Coach ist in der komfortablen Situation, alle Spieler zur Verfügung zu haben, es gibt keine Ausfälle zu verkraften. Erfreulich auch, dass Torhüter Daniel Wrobel seit einigen Tagen das volle Trainingspensum absolvieren kann nach seiner langwierigen Knieverletzung. Ob er schon am Wochenende ins Aufgebot rückt, das ließ Liebsch gestern noch offen, eine Rückkehr zeichnet sich aber ab.
Auswärts haben die Cannibals aus Landshut in sechs Spielen erst neun Punkte geholt, insgesamt sieben Siege gefeiert und fünf Niederlagen bezogen. In der Verlängerung mussten die Cannibals in zwölf Spielen noch nicht.
Der Saisonstart bei den Landshutern verlief unter dem neuen Trainer Daniel Naud alles andere als optimal. Mittlerweile aber haben die Spieler das Kontrastprogramm zum eher ruhigen, sachlichen Trainer Naud verinnerlicht, die Handschrift der Trainers, der statt mit der harten, eher mit der ruhigen Hand agiert, wird immer deutlicher sichtbar. Vor allem neben dem Eis scheint es den Cracks um Kapitän Toupal viel Spaß zu machen. Das wirkt sich auch auf die Spielfreude auf dem Eis aus. Vor allem die Special Teams in Über- und Unterzahl sowie das Bullyspiel gehören zu den absoluten Stärken der Cannibals.
Naud:Keine Stars
"Wir haben keine Stars, alle stellen sich in den Dienst der Mannschaft", lobt Naud sein Team, in dem mit Torhüter Cinibulk, den Verteidigern Belanger, Toupal und Bahen sowie den Stürmern Strömberg, Zareba und Dietrich Klassespieler stehen. Traditionell setzten die Landshuter auch immer auf den eigenen Nachwuchs. CLAUS PFITZER
bearbeitet von Petra am 28.10.2005 09:27:51 Mit Grün Weiß Blauen Grüßen |
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