| Mensch!?! |
|---|
| Admin |
| Forum Overview |
Pages: (1) [1] » |
![]() ![]() |
| Mythen, Gene, Männer & Karnickel - 15.03.2010 – 13:55:04 |
| fb-bf |
| |
|---|---|---|
| Group: Administrator Level: Posts: 15 Joined: 3/14/2010 IP-Address: saved ![]() | Dass der Mensch vor ca. 3,7 Millionen Jahren in kleinen Gemeinschaften lebte, gilt mehr oder weniger als bewiesen. Wahrscheinlich war sein Vorfahre schon lange vorher von den Bäumen gehüpft. Betrachtet man die körperliche Wehrhaftigkeit des Einzelnen, wäre das eine ziemlich mutige Entscheidung gewesen. Chapeau. Ob es aber eine freiwillige Entscheidung war, ist nicht mehr nachweisbar, aber m.E. ziemlich unwahrscheinlich. Aber das ist heutzutage auch nicht mehr wirklich wichtig. Schließlich rennen ja genug bzw. schon zu viele herum. Die Bedrohung durch die Tiere, die ihm an Körperkraft und Schnelligkeit weit überlegen waren, war nämlich enorm. Außerdem hatte er (haben wir) sowohl keine Krallen als auch kein Raubtiergebiss. Obwohl er dadurch ein leicht zu tötendes Beutetier war, oder gerade deswegen, wurde zwar sein sich entwickelnder Verstand seine beste Waffe im Überlebenskampf. Aber die hätte ihm auch nichts genützt, wären die Menschen keine sozialen Wesen. Soll heißen: Sie haben nur deswegen überlebt, weil sie gleichberechtigt in sozialen Gemeinschaften lebten. Ihre Überlebensstrategie kann deswegen nur gewesen sein: Gemeinsam sind wir stark. Darwins Evolutionstheorie - "der am besten Angepasste, überlebt" - wurde und wird wohl eher absichtlich mit - "der Stärkste überlebt" - verfälscht. Warum? Weil dadurch der Überlegenheitsmythos des Mannes gegenüber der Frau im Nachhinein zur Tatsache werden sollte und soll. Man möge mir nachsehn, dass ich nicht alle der unzähligen angeblichen Beweise für seine Überlegenheit hier erwähne. Zumal die nur heiße Luft sind. Warum der Mann die Frau überhaupt als minderwertig diskriminiert hat und auch noch macht, ist ein eigenes Thema wert. Mythos: Die möglichst weite Verbreitung seiner Gene, als evolutionär bedingte Aufgabe des Mannes. Dass das schlicht und ergreifend Blödsinn ist, beweist schon die Tatsache, dass es am Anfang nur kleine Gemeinschaften gab, die auch nicht gerade nur um die nächsten Ecken lebten. Außerdem wäre durch ein sich höchstwahrscheinlich auftretendes Konkurrenzverhalten, eine Bedrohung für die Gemeinschaft entstanden. Und nicht zuletzt auch deswegen, weil ein Kind eine Belastung für alle war. Die zwar zum Überleben der Art notwendigerweise akzeptiert werden musste, aber eben nicht um den Mann die möglichst weite Verbreitung seiner Gene zu ermöglichen. Dass es "nur" um die männlichen Gene geht, und mit keinem Wort die Weiblichen erwähnt werden, verdeutlicht außerdem, dass es um was ganz anderes geht. Anmerkung........................... Nach den neuesten Erkenntnissen dauerte die Jäger- und Sammlerzeit sowie teilweise die Nomadenzeit bis ca. 11.000 v. Chr. Ab da verwandelten sich dir ursprünglichen Jäger- und Sammlergesellschaften zu sesshaften Gesellschaften. Informationen über die Anfänge der Menschheit vor ca. 3,7 Millionen Jahren erschöpfen sich in Gebrauchsgegenständen. Durch die damals übliche Hetzjagd blieben die Gruppen zwangsläufig nicht am selben Ort und zogen sowieso ihren Beutetieren hinterher. Dadurch ergaben sich auch immer größere räumliche Distanzen, bis hin zur völligen Isolierung. Das belegen auch die unterschiedlichen Entwicklungen der damaligen Menschen. Damit dürfte verständlich sein, dass die Voraussetzung für die möglichst weite Verbreitung der Gene unter diesen Umständen nicht gegeben war. Ein weiteres Indiz dafür ist der gesamte Verlauf von Eisprung, Zeugung, Geburt. Es gibt keinen Beweis dafür, dass die damaligen Frauen andere Fruchtbarkeitszyklen hatte, wie sie Frauen heute haben. Demnach konnte eine Befruchtung nur in einem begrenzten Zeitraum erfolgen. Es ist definitiv absurd anzunehmen, dass in diesen Tagen die Männer bei den Frauen Schlange standen. Außerdem konnte kein Mann sicher sein, dass er die Frau tatsächlich befruchtet hatte. Schlussendlich verlangt ein solches Handeln bewusstes Verhalten, wodurch sollte der Mann überhaupt auf die Idee gekommen sein, dass er seine Gene möglichst weit verbreiten muss? Da die genetische Variabilität aus Mutationen der DNA resultiert, kann man nicht davon ausgehen, dass ein vor 3 Millionen Jahren bestimmendes Gen, auch heute noch dieselbe Dominanz hat, oder überhaupt jemals hatte. .............................................# Ganz abgesehen davon, dass zu der Zeit wohl niemand wusste, was Gene sind. 1854 begann Johann Gregor Mendel, die Vererbung von Merkmalen bei Erbsen zu untersuchen. Und erst 1858 wurde Darwins Evolutionstheorie veröffentlicht. Und vor allem, warum explodierte die Bevölkerung erst im 19. Jahrhundert? Wohl kaum wegen Darwin. Bliebe also nur unbewusstes triebgesteuertes Verhalten übrig. Das passt aber eher zur karnickelmäßigen Weltbevölkerungsexplosion, aber nicht zu einer damals notwendigerweise intelligenten Überlebensstrategie. In den noch existierenden matriarchalen Kulturen, die nicht nur älter als Patriarchate sind, bestimmt nur die Frau ob und wann sie Kinder bekommt. Außerdem sucht die Frau den Erzeuger aus. Das verhindert nicht nur einen unsinnigen Konkurrenzkampf, sondern garantiert auch deswegen ein harmonisches Miteinander. Und so war es wohl auch schon bei den ersten Gemeinschaften, weil es einfach die bessere Überlebensstrategie gewesen ist und zweifellos auch heute noch ist. Die im 19. Jahundert angefangene Explosion der Weltbevölkerung könnte man auch als kollektiven Selbstmord bezeichnen. Da die aber nur in männlich dominierten Gesellschaften entstanden ist, macht die Unbrauchbarkeit dieses Gesellschaftkonstrukts deutlich sichtbar. Das macht auch die heutige Konsumgesellschaft deutlich, die allerdings mehr einer Suchtgesellschaft ähnelt. Aber die ist auch ein eigenes Thema wert. Zusammenfassung: 1. Der Mythos - die möglichst weite Verbreitung "nur" der männlichen Gene ist Blödsinn. 2. Die karnickelmäßige Vermehrung ist kollektiver Selbstmord. 3. § 218 muss ersatzlos gestrichen werden, wie z.B. in Kanada. 4. Dass es zur Streichung kommt, dafür müssen auch wir Männern uns einsetzen. 5. Demzufolge kann auch heutzutage das Motto nur lauten: Gemeinsam sind wir stark.
| |
| 3/16/2010 10:33:51 AM | ![]() | |
![]() ![]() |
| Thread-Info | |
|---|---|
| Access | Moderators |
| Reading: all Writing: Administrator Group: general | none |
| Forum Overview |




