Mensch!?!
Ein sich selbst nicht kennendes Wesen?
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Forum Overview » K1 » 2010 » Loslassen naiv? 09.01.2010
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Loslassen naiv? 09.01.2010
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Das Folgende ist ein (naiver?) Versuch den Ball möglichst flach zu halten, um das westliche Kulturkonstrukt besser hinterfragen zu können bzw. zu versuchen es ganz loszulassen. Um die eigene Kultur besser hinterfragen zu können, sind nach meinen Erfahrungen kulturelle Vergleiche hilfreich. Sinn meines Geschreibsel, ist, mit den geneigten Mitgliedern des Forums, ein Konstrukt ohne die herrschenden Normen zu erstellen. Das nicht zuletzt auch über Polyamory hinausgehen sollte.

1. Das herrschende Konstrukt besteht hauptsächlich aus Wertungen, die in dogmatische Gesetze gegossen worden sind. Sei es vom Staat, von der Kirche oder vom Bürger selbst. Das daraus entstandene Konstrukt ist für mich nichts weiter, als eine kulturelle Zwangsjacke. Dass wohl niemand ohne Wertungen lebt oder besser, leben kann, ist m.E. einerseits ein Übel andererseits auch eine notwendige Tatsache. Letzteres vor allem, um nicht im Toleranzsumpf zu versinken. Für mich ist definitiv von Übel, wenn alles ohne zu hinterfragen übernommen wird. Vor allem wenn es sich um Formen des Zusammenlebens handelt. Die westliche Kultur wird von der Weltanschauung Heteronormativität mit der sozialen Norm Heterosexualität beherrscht. Alles, was dieser Norm nicht entspricht, wird rassistisch diskriminiert. Ein Konstrukt, das jegliche Vernunft entbehrt.

2. Die Species Mensch besteht aus den zwei eigenständigen Wesen Frau und Mann. Kinder sind nicht im Sinn der herrschenden Wertung Kinder, sondern ebenfalls Menschen. Kleine heranwachsende Frauen und Männer, mit denselben Rechten auf ein selbstbestimmtes Leben, wie es die Erwachsenen für sich beanspruchen. Dass ich es so formuliert habe, hat den Grund, um uns alle erst mal "nur als Menschen" mit "unterschiedlichen Eigenschaften" zu begreifen. Demnach kann keine Normativität davon abgeleitet werden, was sich zwischen den Beinen befindet. Mit anderen Worten; für mich gibt es nur die Species Mensch, und zwar sozusagen nackt, ohne jegliche normative, kulturelle Wertungen, bzw. welche Wertung auch immer. Letztlich kann (sollte) nur der (..)"nackte_unzivilisierte"(..) Mensch Maßstab für uns Menschen sein.

3. Sex ist nicht zufälligerweise für die meisten Thema Nr.1. Meiner einer ist der "Evolution" für die Trennung von Sex und Reproduktion äußerst dankbar. Dass diese getrennten Tatsachen mit Liebe in monogamer Zweisamkeit "zwangsweise_normativ" wieder vereint wird bzw. werden soll, ist für mich absurd. Für das patriarchal kulturelle kapitalistische gesellschaftliche System allerdings existenziell notwendig. Mit Mythen, Idealismen wird seit biblischen Zeiten versucht, diesem System eine gewisse Konstanz zu geben. Dass sich die nach wie vor herrschende männliche Dominanz dabei nicht mit Ruhm bekleckert hat, bzw. nicht bekleckert, ist wohl ausreichend bekannt. Gleichwohl muss ich leider die Hass- und Gewaltbereitschaft von Männern gegenüber Frauen erwähnen, die unter anderem aus einer Leugnung und Abwehr der Begierde des Mannes auf den weiblichen Körper entsteht. Dass uns Männer Frauen zu jeder Zeit sexuell erregen, ist m.E. nicht nur Tatsache sondern macht auch unsere Abhängigkeit davon zweifelsfrei sichtbar. Folglich ist mir zum Beispiel, die hier im Forum nachlesbare Überbetonung der Liebe auch deswegen suspekt.

4. Liebe, eine unendliche Geschichte. Allerdings fehlt mir jetzt die Lust, über die Wertung Liebe viel zu schreiben. Deswegen belasse ich es jetzt auch mit meiner Definition "emotionaler Rausch".

5. Ab und zu werden hier Beiträge kritisiert, die Theorien beinhalten, die zweifellos wichtig sind, um alternative Lebensweisen entwickeln zu können. Mir aber zum Anfang dieses Versuchs zu unpersönlich wären. Soll heißen; mir geht es jetzt nicht in erster Linie um ein neues Gesellschaftsmodell, sondern nur um ein "privates" (Anti-)Beziehungs-Modell.

6. Für mich sind folgende Aspekte mit die Wichtigsten: Kindheit und die daher resultierende Sucht; Sozialisierung; Sex: Monogamie bis Promiskuität; Liebe im kulturellen Vergleich; Bedürfnisse und ihre Abhängigkeiten; die momentane eigene Situation & Zukunftsfantasie; Nein danke: Religion & Esoterik. Soweit erst mal meine, ich hoffe, dass andere Aspekte dazukommen.

Als Letztes möchte ich vorsichtshalber doch noch mal betonen, dass das o. g. nur als unzulängliche Ball-Vorlagen-Theorie zu verstehen ist.

Lasst uns spielen. *schmunzel*



Ich rede nicht mit jedem, aber arrogant bin ich nicht.
9/15/2010 11:56:55 PM   
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