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Forum Übersicht » Feste/Festtage » Martinstag » 11.November
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11.November
randyfehlende Rechte fehlende Rechte erste Beitrag kann nicht gelöscht werden -> lösche das ganze Thema 
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Der Martinstag am 11. November ist der Festtag des Heiligen Martin von Tours. Er ist in Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter das Martinsgans-Essen, der Martinszug (in vielen Orten ein Lampionumzug für die Kinder) und das Martinssingen.






Mir Sachsen, mir sinn helle, das weeß de ganze Weld, un sinn mer maa nich helle, da hammer uns ferschdelld!

06.11.2008 09:23:58   
sachsenmietzefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
Gruppe: Administrator
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Sankt Martin

Es geschah an einem Wintertag,
dass er ritt durch das Tor von Arniens,
da begegnete ihm ein Bettler,
der war nackt und hatte noch von
niemandem ein Almosen empfangen.
Da verstand Martinus, dass von ihm
dem Armen sollte Hilfe kommen;
und er zog sein Schwert und schnitt
den Mantel, der ihm allein noch übrig war,
in zwei Teile, und gab die eine Hälfte dem Armen,
und tat selber das andere Teil wieder um.
Des Nachts danach sah er Christum für ihn
kommen, der war gekleidet mit dem Stücke seines Mantels,
das er dem Armen hatte gegeben.
Und der Herr sprach zu den Engeln,
die um ihn stunden:
"Martinus, der noch nicht getauft ist,
hat mich in diesem Kleide gekleidet."



" Wemmr ä Baar Laadschn hadd,
unn der eene is weck,
unn mr hadd bloß den andrn ...
da nudzn een alle beede nischd.



."Liebe dich selber, dann können dich die Anderen gern haben!
06.11.2008 21:57:33   
sachsenmietzefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Warum essen wir zum Martinstag eine Martinsgans?
Warum feiern wir am 11.November?
Warum Laternenumzüge zum Martinstag?
Warum Süßigkeiten für die Kinder?

Um 316/317 wurde Martin in Sabaria, Hauptstadt der römischen Provinz Pannonien, dem heutigen Steinamanger oder Szombathely in Ungarn, als Sohn eines römischen Offiziers geboren. In Pavia erzogen, wohin der Vater als Militärtribun versetzt worden war, trat er mit 15 Jahren in die römische Armee ein. Für die Söhne von Berufssoldaten war der Fahneneid in diesem Alter obligatorisch. Martin diente in einer Eliteeinheit, der berittenen kaiserlichen Leibgarde, den „scholares alae”, zunächst unter Constantin und später unter Julian („Apostata”).
Während seiner Dienstzeit bereitete sich Martin drei Jahre lang auf die christliche Taufe vor. Sein Biograph berichtet, dass Martin sich nach Kräften um gute Werke mühte: Er stand Kranken bei, brachte Notleidenden Hilfe, gab Hungernden Nahrung, bekleidete Nackte und behielt von seinem Sold nur das zurück, was für das tägliche Leben unverzichtbar war. Bei seinen Kameraden war Martin beliebt, aber nicht, weil er wegen rauer Soldatenmanieren andere beeindruckte, sondern wegen seiner Hilfsbereitschaft und Bescheidenheit. Als Soldat scheint er aber nicht unfähig gewesen zu sein: Er wurde bereits nach kurzer Dienstzeit Offizier.
Wie in jenen Zeiten üblich rief der Imperator vor dem Kampfeinsatz seine Soldaten einzeln zu sich, um ihnen das „donativum", eine Prämie, zu übergeben. Als Martin aufgerufen wurde, nahm er kurzentschlossen diese Gelegenheit wahr, um seine Entlassung aus dem Militär zu erbitten. Weil er sich als Christ nicht berechtigt sah, mit der Waffe zu kämpfen und Blut zu vergießen, wollte er folgerichtig auch keine Prämie annehmen. Deshalb sprach er zum Kaiser: „Bis heute habe ich Dir als Soldat gedient; erlaube, dass ich in Zukunft für Gott streite. Deine Prämie möge annehmen, wer kämpfen will. Ich bin ein Soldat Christi. Mir ist es nicht erlaubt, mit der Waffe zu kämpfen." Der Kaiser erzürnte wegen dieser Rede und herrschte Martin an: „Aus Furcht vor der Schlacht verweigerst du den Dienst, aber nicht aus religiösen Gründen!" Martin aber erwiderte unerschrocken und bestimmt: „Wenn man meine Haltung der Feigheit, nicht aber der Glaubenstreue zuschreibt, werde ich morgen unbewaffnet vor die Schlachtreihe treten, und im Namen des Herrn Jesus werde ich unter dem Schutz des Kreuzes, ohne Schild und Helm, sicher durch die Reihen der Feinde gehen." Der Kaiser ließ ihn gefangen nehmen, um ihn am folgenden Tag den Feinden gegenüber zu stellen. Ehe es jedoch dazu kam, sandten die Germanen eine Botschaft und ergaben sich dem Kaiser.
Nach seiner Entlassung aus dem Militärdienst begab sich Martin nach Poitiers, um Schüler des dortigen Bischofs Hilarius zu werden, und die Priesterweihe anzustreben. Anschließend drängte es ihn, seine Eltern, die noch nicht Christen waren, wiederzusehen und zum christlichen Glauben zu bekehren. Aber in seiner Heimat Pannonien hatte sich zwischenzeitlich der Arianismus ausgebreitet, der sich dem Christentum widersetzte. Martins Missionsversuche scheiterten zwar; dennoch hatte er seine Mutter für das Christentum gewinnen können. Vor der Verfolgung durch die Arianer zog sich Martin als Einsiedler auf die Insel Gallinaria an der Riviera zurück.
Bischof Hilarius, der in diesen bewegten Jahren ins Exil hatte gehen müssen, kehrte um 360 nach Poitiers zurück, ebenso Martin. Im nahegelegenen Ligugé gründete er ein Kloster, wo sich bald zahlreiche Gleichgesinnte fanden.

Als Ratgeber und Nothelfer wurde Martin schnell in der gesamten Touraine bekannt. Nach etwa zehn Jahren, als ein neuer Bischof für Tours gesucht wurde, erkoren ihn die Menschen zu ihrem Favoriten.
Martin suchte sich zunächst dem Drängen der Bevölkerung zu entziehen.
Martin habe sich in einem Gänsestall vor den Menschen versteckt, sei aber durch das aufgeregte Geschnatter der Gänse verraten worden.
Gegen den Widerstand einiger Bischöfe setzte die Bevölkerung Martin als Bischof von Tours durch. Am 4. Juli 372 wurde Martin zum Bischof geweiht.
Martin verkörperte ein Ideal: der Mönch als Priester, Arzt und Nothelfer. Es wird von ihm berichtet, dass er auch durch persönlichen Einsatz die Ausführung schwerer Strafen, die auf geringe Vergehen erlassen wurden, verhinderte. In einem Fall soll er eine ganze Winternacht vor dem Tor einer Burg gekauert haben, um einigen armen Sündern Leben und Freiheit zu erlangen.
Der Tod erreichte Martin auf einer seiner Seelsorgereisen. Am 8. November 397, im Alter von etwa 81 Jahren, starb Martin in Candes. Er wurde am 11. November in Tours unter ungeheurer Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt.
Das heutige Martinsfest hat sich aus alter Tradition entwickelt, die sich in einzelnen Gegenden bis gegen 1800 erhalten hat. In dieser Zeit feierte man das Fest zu Hause oder in einer Schenke mit Freunden durch Speis und Trank. In den Pfarrgemeinden zogen Kindergruppen auf Heischegängen. Die Martinsfeuer loderten sogar in den Stadtvierteln. Um 1900 wurde das Martinsbrauchtum neu belebt. Vom Niederrhein und Düsseldorf, wo das Martinsgedächtnis lebendig geblieben war, entstand ein neu akzentuiertes Martinsbrauchtum: Ein gemeinsamer Martinszug von Kindern mit Laternen entwickelte sich. Lieder und Gedichte bezogen sich auf den Heiligen. Festschmaus - Martinsgans oder „Düppekuchen” - und Heischegänge wurden aus alten Tagen übernommen, in denen man die Martinsminne, den neuen Wein, trank. Die Mantelteilung wurde nachgespielt, ein Martinsfeuer abgebrannt. Während des Nazi-Terrors und des Zweiten Weltkrieges endete aber dieser Traditionsstrang. Erst nach 1945 gab es einen Neubeginn: überpfarrlich, schulübergreifend, stadtteilbezogen wurden nun die Martinszüge organisiert, die - religiös und sozial orientiert - das mitmenschliche Helfen stärker in den Vordergrund rückten. Die individuellen Heischegänge einzelner wurden teilweise durch das systematische Verschenken von Martinstüten abgelöst.Das Martinsbrauchtum beinhaltet noch immer die christliche Botschaft: Wer teilt, gewinnt. Wer sich erbarmt, der erbarmt sich Christi. Der praktizierte christliche Glaube ist wie eine Fackel in tiefer Nacht: Es wird hell und warm, Geborgenheit und Gemeinschaftsgeist entstehen. Dass die Menschen diese Botschaft über die Jahrhunderte verstanden haben, zeigt der Altar der Schneiderzunft in der Düsseldorfer Altstadtkirche Sankt Lambertus: Oben auf dem hölzernen Rahmen des Altarbildes ist der heilige Martin auf einem Pferde dargestellt, wie er so eben seinen Mantel teilt. Aber kein Bettler ist zu sehen. Die Betrachter selber müssen sich schon als die Bettler erkennen.






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11.11.2008 16:14:51   
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Ein niedliches Lied könnt ihr hier hören und den Film dazu gucken.
Den Link habe ich von Floh geklaut Breites Grinsen
Sie hatte ihn in der Shoutbox von SMC-RADIO-AUSTRIA gesetzt!

http://www.youtube.com/watch?v=jFw6_CXMfIA


" Wemmr ä Baar Laadschn hadd,
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13.11.2011 09:57:40   
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http://youtu.be/nNU6AvnHjWY

Hier könnt ihr das Martinslied hören.


bearbeitet von randy am 15.11.2011 11:19:47



Mir Sachsen, mir sinn helle, das weeß de ganze Weld, un sinn mer maa nich helle, da hammer uns ferschdelld!

15.11.2011 11:18:57   
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